Mischpult mit eingebautem Audio-Interface und mindestens 6 Post Aux-Sends gesucht

Erotischer Sound
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Ich entscheide mich gerade gegen ein Audio-Interface und für ein - möglichst analoges - Mischpult. Bandkontext existiert nicht. Monitormixe brauche ich, wenn überhaupt, nur für mich. Ob ich für Kopfhörer sowas benötige, das weiß ich nicht.
Ob Studio- oder Live-Pult... würde mein 1. Mixer sein, kann ich also noch nicht beantworten. Ich weiß nur, dass ich gerne Improvisiertes aufnehmen möchte, und zwar mit externen Effekten. Ob ich Pre-Post brauche? Keine Ahnung.

Die Frage ist auch, ob mir die Stereosumme reicht, oder ob es in der DAW eine Nachbearbeitung geben soll, wobei dann Direct-Outs nützlich wären.
Ich habe mal was zu Rerecording gelesen, um den Sound - vor allem für den experimentellen Ambientbereich - krass verändern zu können. Damit würde ich gerne experimentieren.

Ich erwähnte bereits mindestens 6 Post-Aux Sends. Warum? Weil ich - sofern ich das überhaupt richtig verstanden habe - für Stereo 2 Mono Aux benötige. 3 Stereoeffekte sollten pro Kanal schon möglich sein.
Wenn ich die Einzeleffekte aber in Reihe schalte (ist das bei anderen Leuten denn usus?), würde ich eventuell weniger Aux-Sends benötigen?

Oder sind für Stereoeffekte Stereo Returns präferiert? Ich glaube aber nicht, dass es pro Kanal 3 Stereo Returns gibt.

Die naheliegende Frage wäre dann auch die: welcher Mixer ist dafür geeignet? Wahrscheinlich eher alte, gebrauchte. 16 Kanäle würden mir erstmal reichen. Falls die Kanäle aber auch als Post-Aux Sends 'missbraucht' werden können, dürften es lieber mehr Kanäle sein. Ich denke mal, dass jeder Kanal auch Inserts haben sollte (?) Ich bin überfragt. Ich weiß, dass die gerne z.B. für anbindende Kompressoreffekte genutzt werden. Aber was man sonst noch damit machen kann... ähm...

Größere Mixer werden meist ja leider nicht versendet. Reparaturanfälligkeit, der Transportstress und ungeahnte Kosten für Reparaturen, das lässt mich überlegen, ob ich nicht auch 2 neue Mixer kaufen könnte. Wahrscheinlich ist das aber nicht das Gleiche. Benutzt jemand einen Mixer nur für Effekte, bzw. die Kanäle?

Habt Ihr Empfehlungen für mich? Ungerne würde ich für Gebrauchtes mehr als ~600 Euro ausgeben. Internes AI sollte der auch haben.
 
Warum denn kein reines Audiointerface? Alles was du aufgezählt hast, ist mit einem Interface in einer DAW virtuell möglich. Ich finde ein Mischpult verteuert und verklompliziert dein Vorhaben.
 
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und für ein - möglichst analoges - Mischpult.
Ungerne würde ich für Gebrauchtes mehr als ~600 Euro ausgeben. Internes AI sollte der auch haben.
Bleiben wir mal beim Mischpult, da fällt mir spontan das Allen&Heath MixWz4 16:2 ein, denn dafür gibt es auch ein AudioInterface Modul. Das hat Inserts und 6 Aux Wege, von denen man zumindest 4 POST Fader schalten kann. Ob das, zusammen mit dem Modul, gebraucht so günstig wie gewünscht zu haben ist, wage ich zu bezweifeln. Alternativ kannst du auch zur Version 3 greifen. dafür gibt es zwar keinen Slot für ein Interface, ist gebraucht aber schon mal deutlich unter 400 € gesehen worden. Dazu dann noch ein Interface wie das UMC1820 und du kannst auch mit den Direct Outs vom Pult arbeiten-
Ähnliches kannst du mit dem Soundcraft GB2 oder GB4 oder auch mit dem größeren Bruder vom MixWz, dem GL2400, machen. Die brauchen aber alle ein externes Interface für den Anschluss an den Rechner.

Ich finde ein Mischpult verteuert und verklompliziert dein Vorhaben.
ich denke der TE will über das Mischpult schnell auf verschiedene Sound-Parameter vom Pult und auch den Effekten während des kreativen Prozesses, wohl auch in Echtzeit, zugreifen können. Das ist mit den mir bekannten Audiointerfaces nicht oder nur mit extrem viel Zusatzaufwand zu machen.
 
Diesen "analogen" Workflow gibt es noch bei ein paar Altmeistern, bei denen müssen aber ein paar Dinge zusammenkommen, damit es mehr als schrullige Liebhaberei ist:

  • jahrzehntelange Erfahrung mit dem alten Zeug
  • eine Reputation/Kundenbasis die das bezahlt
  • die Skills oder das Geld, den ganzen Scheiss zu warten/reparieren
Für alle anderen gilt schon seit den Nullerjahren (und das ist 20 Jahre her, ich sags euch:opa:)daß man das alles mit einer DAW und einem Interface günstiger und flexibler auf die Reihe kriegt. Und gemessen am investierten Geld/Zeit, mit der DAW und dem Interface die besseren Ergebnisse rauskommen.

Insbesondere da du selbst ja beschreibst, wie du selbst nicht weisst, was du mit welchem analogen Ding nun konkret anfangen willst. Daher ist meine Empfehlung: Tu dir das nicht an.


EDIT, Mfk0815 war schneller, und ich verstehe die Sehnsucht nach physikalischen Fadern und Drehreglern - aber dafür gibts ja Controller. Ich würde dem Threadersteller empfehlen, die Grundannahmen zu überdenken, erstmal mit einem einfachen Audio Interface (womöglich gebraucht - quasi null Invest wegen Wiederverkaufsmöglichkeit ohne großen Verlust) die ersten Schritte zu machen, und einer günstigen DAW wie Reaper.

Beispiel aus einem anderen Leben - ich habe mit Fotografie angefangen auf Digitalen Spiegelreflexkameras, und dann vor 10 Jahren mal Lust gehabt, so richtig mit Labor und Chemie analoge Fotografie zu machen. Nach einer Nacht im Labor, und angesichts der Kosten, habe ich es schnell wieder sein lassen....
 
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ich denke der TE will über das Mischpult schnell auf verschiedene Sound-Parameter vom Pult und auch den Effekten während des kreativen Prozesses, wohl auch in Echtzeit, zugreifen können. Das ist mit den mir bekannten Audiointerfaces nicht oder nur mit extrem viel Zusatzaufwand zu machen.
Das versteh ich jetzt nicht.
Günstige Mischpulte haben interne Effekte, welche auch günstig (billig) klingen. Teure Mischpulte haben gar keine internen Effekte. Bodentreter, Multieffektgeräte etc, kann man bei einem Audiointerface genauso in die Kette nehmen, wenn man es gerne haptisch mag. Wenn man die Effekte nicht mit aufzeichnen will, kann man das Signal genau wie bei einem Mischpult nachträglich nochmal rausschicken, auf die Hardware,

Jede DAW hat Stockmässig vermutlich bessere Effekte an Board als ein Mischpult. Sie sind abspeicher- und automatisierbar. Alles Dinge die bei nem analogen Pult nicht gehen.
 
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