Mit Besen spielen

von andreas 90, 05.09.06.

  1. andreas 90

    andreas 90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #1
    Hi, wir üben in unserem Musikverein jetzt ein neues Lied ein, und zwar ,,no no never'' von Texas Lightening (ich weiß, dass ist eig. schon wieder alt, aber wir spielen die Lieder fast immer erst dann, wenn die schon wieder alt sind). Als ich dann die Drumnoten bekommen hab, hab ich gesehen, dass da drüber stand, man müsste das mit Besen spielen. Da wir keine hatten, hab ich meinen Dirigenten das gesagt und der meinte, ,,ja, dann bestell welche''. Gut, jetzt hab ich heute Besen für den Musikverein gekauft (natürlich auf Rechnung vom Verein) und die mal getestet. Aber ich weiß gar nicht, wie ich da so richtig mit spielen soll. In den Noten stehen fast durchgehend 16tel. Das passt doch nicht oder? Wie soll ich damit 16tel spielen? Man hört die Dinger doch fast gar nicht, wenn man damit aufs Fell schlägt. Ist das so, dass man die nur für diesen komischen Rauscheffekt benutzt? Das wäre dann doch schwachsinn ,,no no never'' mit dem Schlagzeug nur durch rauschen zu begleiten! Allerdings hab ich gesehen, dass Bela B. bei ,,Monsterparty'' auf ,,Rock'n'Roll Realschule'' auch nur mit Besen spielt, obwohl sich das auch nicht nach rauschen anhört. Gibt es da irgendeine Technik für?

    Danke im Voraus
     
  2. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #2
    Also, mit Besen spielt man zwar hauptsächlich (sehr oft im Jazz) mit der "Rührtechnik", um eben den Rauscheffekt zu erziehlen. Doch man kann natürlich auch "ganz normal" schlagen. Das heißt dann (bin mir nicht so sicher) tapping. Das sollte man dann schon hören. Leute wie Buddy Rich oder eben ganz generell im Jazz benutzen meistens auch eine Kombination von bheidem. Also die Grundpalette ist das Hintergrundrauschen, und darüber werden dann diese rhytmischen Tapping-Figuren gespielt. Aber bei NoNoNever würde ich eigendlich eher mit normalen Sticks den 16tel-Rhythmus spielen. Die Noten kann man meistens sowieso vergessen in Musikvereinen (ich spiel da auch mit ... ich weiß dass;)) Wenn es nicht so aufdringlich sein soll, eventuell noch mit Rods, aber eher ganz normal ... :great: :)
     
  3. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #3
    also die besen können natürlich mit vielen techniken gespielt werden, aber normale schläge sind damit natürlich auch machbar!
    die lautstärke der schläge ist natürlich sehr gering, was aber auch gewollt ist.
    beim jazz gab es früher nunmal keine elektronischen verstärker (und wenn, waren sie sehr klein [was heißt, dass sie sehr leise waren]) und somit hätte das laute drumset die töne einfach weggebombt!
    die besen ermöglichen leises aber dennoch schnelles spielen, was mit sticks viel zu laut wär!

    ich schätze mal sachen wie para snizzle o.ä. willst du nicht lernen. du willst die besen hal einfach wie sticks benutzen, hm?
    dann einfach ganz normal schlagen :D

    mfg
     
  4. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #4
    Oder so ... aber genau das hab ich ja gemeint :great::D:D:D
     
  5. stuArt

    stuArt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #5
    Darf ich mal Rods in den Raum schmeißen ;) Die klingen nich ja nich so hart wie sticks hast aber n spielgefühl was viel näher an sticks als an besen liegt wie ich finde.versuchs mal damit, kannste sicherlich noch öfter gebrauchen!
    gruß
    till
     
  6. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #6
    lest euch doch mal meinen ersten Beitrag durch. Dann müssen wir uns nicht ständig wiederholen ... ;):D
     
  7. andreas 90

    andreas 90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.06   #7
    Der 16tel-Takt wird in den Noten aber ausschließlich auf der Snare gespielt. Und das ist meiner Meinung nach schonmal das schwachsinnigste sowieso. Das hört sich doch nicht an, wenn man bei NoNoNever durchgehend 16tel auf der Snare spielt. Ich wusste erst noch nicht genau, was diese Besen sind und hab gedacht, vielleicht hört sich das damit ja dann gut an. aber...nicht wirklich. Ich kann dir nur zustimmen, dass man die Noten im Musikverein vergessen kann. Wir improvisieren bei uns meistens auch, versuchen uns aber wenigstens ein bisschen an die Noten zu halten, sonst meckert unser Dirigent nur rum. Ich hab grad diese Rods bei Thomann angeguckt. Ich glaub das waren auch die Dinger, die ich bei Bela gesehen habe. Aber ich kanns jetzt sowieso nicht mehr ändern. Ich hab die ja schon gekauft und zuhause ausprobiert. Ich glaub nicht, dass ich die noch umtauschen kann.

    @ schmuggla: Was ist denn dieses para snizzle? Nie gehört. Ist das schwer?
     
  8. DrummerinMR

    DrummerinMR Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.09.06   #8
    soweit ich weiß ist das in der countrymusic sehr beliebt vor allem nur auf der snare zu spielen (dazu natürlich BD und hihat getreten)
    und dort auch grade 16tel... wichtig sind dann dabei die betonungen (kannst dir dazu ja mal "ballroom blitz" anhören, ein recht bekanntes lied (ggf. nicht vom namen, aber wenn mans hört) das hat auch nen sehr markanten 16tel auf snaredrum mit betonung part)
     
  9. Drummer Ziesi

    Drummer Ziesi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #9
    Joa, also beim konzentrierten hören von No No Never hab ich mal die Drumspur rausgehört: Keine Bassdrum (hab ich zumindest ned ghört), wirklich komplett durchgehende 16tel auf der Snare mit Besen und - ganz wichtig - Akzente! Die Akzente auf 2 und 4, und wie gesagt, GANZ WICHTIG, sonst klingts langweilig ^^. Auch keine Becken, nur im Refrain auf 2 und 4 die HiHat getreten. Aber zu den Besen: Mit denen spielst du bei No No Never wie mit normalen Sticks, also keinerlei Rührtechnik, oder sonst irgendwas :D


    Gruß, Ziesi.
     
  10. Funky Claude

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    Erstellt: 06.09.06   #10
    Wenn du aus den Besen noch n bissl Power rausholen willst, ist es möglich die Zeigerfinger zu strecken und damit oberhalb auch die Besen beim Spielen zu drücken.
    Das sollte auch eine gängige Spieltechnik sein.
     
  11. schmuggla

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    Erstellt: 06.09.06   #11
    also das mit auf 2 und 4 betonen ist soweit ich weiß nicht richtig!
    das mit der bassdrum, dass keine da ist, auch, sowie das mit becken...

    es wird 8tel abwechselnd bassdrum und hihat getreten...
    weiterhin wird auf 1+,2e,2+,3+,4e,4+ betont...

    zu dem parasnizzle - das ist ein paradiddle wo die doppelschläge (also die diddles) zu "dizzles" gemacht wurden. sprich: du machst keine doppelschläge, sondern du "rührst" mit dem stick bzw du streifst den stick einmal hin und dann wieder her!
     
  12. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.09.06   #12
    Exakt richtig :great::great::great: Bassdrum am einfachsten immer auf die 4tel. Hi-Hat auf die "UNDs" und auf der Snare dann durchgehende 16tel mit Betonungen auf due "UNDs" und eventuel noch auf die 2 vorletzten. Kann man natürlich auch variieren und is jetzt vielleicht etwas unverständlich. Aber Drummerin hat vollkommen recht. Ballroom Blitzt ist ein typisches Beispiel für diesen Rythmus und wenn man sich No No Never anhört ... passt genau :great: Mit Rods gehts bestimmt auch sehr gut, klingt halt leiser und weicher. Mit Besen kann ich mit das auch nicht wirklich vorstellen.

    Edit: Im Anhang hab ich die 2 Rhythmen mal notiert: 1. No No Never (so wie ich es höre); 2. Ballroom Blitzt
    Meiner Meinung nach gehen sie so in etwa. Zumindest sind sie sehr ähnlich.
     

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  13. kernspinnerin

    kernspinnerin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.06   #13
    Zum Song selbst kann ich leider gar nichts sagen, aber ich hoffe, etwas Sinnvolles zum Thema Besen beitragen zu können ;).

    Man kann mit Besen nämlich weitaus mehr anstellen, als man vielleicht denkt.
    Bei dem Wort Besen denken die meisten ausschließlich an das klassische "Jazz-Gewische", aber man ist nicht darauf festgelegt!

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiver mit dem Besenspiel und man kann damit verschiedenste Musikrichtungen begleiten, da es möglich ist, Achtel, Sechzehntel und vieles mehr zu spielen.

    Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Wisch- und Schlagtechniken (oder Kombinationen davon); der Reiz und vor allem das Charakteristische am Besenspiel ist natürlich Ersteres, aber es ist eigentlich alles erlaubt.

    Beim Besenspiel gibt es kein "richtig" oder "falsch" - wenn man selbst eine Technik erfindet, die einem liegt und mit der man bequem spielen kann, darf man natürlich auch diese verwenden. Deswegen ist Besenspielen auch ein Stück weit eine individuelle Sache und jeder wird die Besen nach seinen Vorlieben angepasst etwas anders übers Fell bewegen.

    An deiner Stelle würde ich am einfachsten die Sechzehntel dezent schlagen, die Backbeat-Akzente dann natürlich betont. Man kann natürlich auch eine Wischfigur verwenden, aber es ist nicht so ganz einfach, das rein textlich zu erklären und dann musst du auch noch bedenken, dass das komplett ungewohnte Bewegungsabläufe sind, die sich nicht wie bei Sticks auf der vertikalen, sondern auf der horizontalen Ebene bewegen und das erfordert einiges an Übung und Unabhängigkeitsübungen. Es wird also schon eine ganze Weile dauern, bis du das dann flüssig drauf hättest, deswegen die Empfehlung mit dem Schlagen.

    Die Hi-Hat würde ich zur Verstärkung der Akzente einfach auf die Backbeats bei 2 und 4 setzen, aber damit solltest du auch etwas herumexperimentieren. Je nachdem, wo du die Hi-Hat einsetzt, entsteht ein ganz anderes Feeling.

    Ich weiß nicht, wie kompliziert der Song bzgl. Bassdrumfiguren und Tempo ausfällt, aber achte vor allem darauf, dass die Sechzehntel sehr sauber klingen und die Akzente genau sitzen. Lieber eine einfache Bassdrum und Hi-Hat-Figur als etwas schwieriges, das zwar in sich gespielt eigentlich stimmt, aber vom Grooving her total eiert.
     
  14. MagicalMusic

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    Erstellt: 13.09.06   #14
    Im Prinzip geht das schon, 16tel mit Besen zu spielen. Das hört sich sogar gut an. Du musst nur darauf achten das die (egal ob das jetzt so heißt oder nicht) "Taps" deutlich zu hören sind. Es darf halt kein wischiwaschi-sound sein ;-).

    Und natürlich darfst du nicht nur gleichlaute 16tel spielen... das wäre langweilig... versuchs doch mal mit:

    1 e + e | 2 e + e | 3 e + e | 4 e + e
    o o o o o o o o o o o o o o o o
    > > > > >
    x x x x

    Basedrum immer auf 1, und die Snare betonst du auf "und"... und im 4ten Takt kannst du noch mal das "e" betonen.

    Ich hoffe du verstehst was ich meine. Ich kenn den Song zwar nicht, kann mir aber in etwa vorstellen was gemeint ist. Zumal es im Country ja auch jetzt nicht so viel verschiedene Rythmen in 16teln gibt. Das wäre so ein Standart würd ich sagen.

    Hoffe geholfen zu haben,

    Liebe Grüße
     
  15. andreas 90

    andreas 90 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #15
    Sorry, dass ich so spät erst antworten kann, ich hatte in den letzten Tagen leider nicht so viel Zeit. Ich hab das ausprobiert mit dem auf + und dann auf e+ zu betonen. Das hört sich schon besser an, danke. Ich hab nur ein bisschen Angst, dass ich die Besen durch das Schlagen kaputt mache.

    Die Fill-ins muss ich jetzt noch hinbekommen. Weiß jemand, wie die gespielt werden?
     
  16. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #16
    Die Besen gehen auf keinen Fall kaputt, die sind ja nicht nur zum "rühren" gedacht.

    Fills kannst du eigendlich ganz frei spielen, je nach belieben (natürlich muss es aber noch passen, is klar;)) Du kannst z.B. nach 4 oder 8 Takten mal einfach die Aktzente umsetzen, z.b. wie bei Ballroom Blitz (habe ich weiter oben mal notiert). Vor dem Refrain/Strophe kannst du dann größere Fills einbauen, auch mit den Toms, wobei ich nicht genau weiß ob die mit Besen überhaupt klingen (je nach Fell). Ich wünsch dir viel Spaß bei No No Never :great:
     
  17. MagicalMusic

    MagicalMusic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #17
    Nein, die gehen auf keinen Fall kaputt. Wie schon gesagt, die Besen sind nicht nur zum rühren geeignet... Also hier noch eine Bestätigung ;-). Auch am Schlagzeug kann durch die Besen nichts kaputt gehen. Allerdings ist mir aufgefallen das das Ridebecken leicht schwärzlich wird wenn ich mit Besen gespielt habe. Ich glaube das ist diese Schmierschicht die auf den Drähten ist... Ich hab Besen wo man die Drähte so "rauspeitscht". Also nicht mit diesem Stiel zum rausdrücken...

    An der Stelle hab ich mal ne Frage zu den "Rods"(?), also diese Sticks die aus mehreren "ästen" bestehen. Ihr wisst sicher was ich meine. Hat jemand Erfahrung damit? Ich habe mir vor welche zu zu legen zum Üben zu Hause... Wegen der Lautstärke...

    Mich interessiert ob ich mit denen die Techniken umsetzen kann, die ich auch mit Sticks anwende, ob ich von der Dynamik genauso "laut" spielen kann wie mit Sticks, und ob das Spielgefühl allgemein ähnlich ist - Oder alles ganz anders?!
     
  18. Funky Claude

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    Erstellt: 14.09.06   #18
    Also das Spielgefühl mit Rods ist schon sehr anders. Man hat wesentlich weniger Rebound und damit auch weniger Kontrolle. Ist einfach nicht so schön, aber manchmal eine notwendige Alternative.
    Von der Lautstärke kann man da auch ganzs schön was rausholen (wenn man zu sehr daruf haut können die allerdinsg kaputt gehen).
    Allgemein ist bein normalem Anschlag der Tom-Sound praktisch nicht vorhanden, die Snare-Ansprache ist zu schlecht und sie klingt viel zu flach. Das einzige was geht sind die Becken, die man auch damit relativ laut anspielen kann (klangliche Ausnahme ist hierbei leider das Ridebecken, da bei den Rods kein 'Stickkopf' vorhanden ist).
    Also wenn's ein bisschen klingen soll, muss man auch n bissl mehr Druck reinlegen.
    Allerdings würde ich die zum täglichen Üben nicht empfehlen. Technik lässt sich damit wohl sehr schlecht lernen (gerade Doppelschläge usw.).
     
  19. Puncher

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    Erstellt: 14.09.06   #19
    Das meiste zu Rods wurde bereits gesagt. Geschlossene HiHat klingt bei Rods noch mehr wie ein "klicken", Crashs gehen recht gut, wobei es teilweise schwerer ist die zu kontrollieren, da wenn man zu leicht schlägt man fast gar keinen Sound bekommt, und dann plötzlich (bei steigender Kraft) das Crash "da ist". Die Ride klingt anders dadurch dass man keinen festen Kopf hat; es kommt außerdem meistens ein "Klicken" der Rod-Stäbe hinzu, das hört man aber nicht immer.
    Wenn die Snare nicht sehr sensibel reagiert hört man die normalen Schläge kaum; auch Toms klingen oft nicht. Als Abhilfe muss man Rimshots machen. Dann klingt es wieder "normal", wobei man einen etwas eigenen Sound bekommt, der weicher und weniger fokussiert ist, als mit normalen Sticks. Gibt einen schönen alternativen Sound zu normalen Sticks.
     
  20. MagicalMusic

    MagicalMusic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.09.06   #20
    Schade, so wie sich das anhört sind die ja echt nicht geeignet... Naja bei mir zu Hause ist das Problem das ich die Nachbarn nichtl änger als 45 Minuten mit meinem Drumming belästigen will... und ich bin da zu übergeangen nur zwischen 16 und 17 Uhr zu üben... Das halt auch nur weil ich es mir mit den Nachbarn nicht verscherzen will, denn die sind bisher nie laut geworden und haben sich über das Schlagzeugspielen beschwert. Aber man weckt ja keine schlafenden Hunde nicht wahr?

    Naja, und da Techniken im Moment meine Hauptübungen sind macht das wohl kein Sinn mit den Rods... Aber mal sehen, wenn ich mal dazu komme probier ich die mal im Musikhandel aus oder so. Danke für eure Antwort!
     
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