Mit der Schlaghand schneller werden

von Hansgeorg, 17.07.19.

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  1. Hansgeorg

    Hansgeorg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.19   #1
    Hallo Freunde,
    wie kann ich Geschwindigkeit mit der Schlaghand trainieren?

    Z.B. für "Avicii - Wake Me Up" bin ich viel zu langsam


    Liebe Grüße, Hans
     
  2. Avalanche

    Avalanche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.19   #2
    - Vielleicht statt plek mehrere Finger benutzen.
    - Üben...

    - Warten bis du parkinson bekommst.. sorry..:opa:.. das hat mir mal jemand mit parkinson erzählt...
     
  3. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.19   #3
    Von alleine kommt nur der Tod... darum bin ich auch bei "üben, üben, üben...." :)
     
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  4. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.19   #4
    Erst Präzision, dann Tempo, heißt es und das ist auch richtig. Also langsam mitspielen und dann sukzessive immer schneller werden. Wenn du mit Plek spielen willst, ggf. ein weicheres nehmen. Das flext bei hohem Tempo besser über die Saiten und gleicht Ungenauigkeiten im Spiel besser aus.
     
  5. B.B

    B.B Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.07.19   #5
    @Abendspaziergang +1

    auf jeden Fall muss es erstmal präzise sein.

    @Hansgeorg

    1. Du kannst das z.b. mit dem Metronom immer steigern. Wenn du 1-2 Minuten sauber geblieben bist gehst du etwas hoch und spielst es auf dem neuen Tempo so lange, bis es dort auch sauber läuft. Erst dann weiter erhöhen. Gaaaanz langsam Anfangen. Am Anfang vll 10er Schritte, je näher du deiner persönlichen aktuellen Grenze kommst nur noch 5er oder 3er Schritte bei den BPM.

    2. Locker lassen. Geschwindigkeit ensteht in der Regel, indem man nur dort Krafteinsatz aufwendet wo er wirklich nötig ist und ihn überall sonst reduziert. Es ist also eigentlich ein "abtrainieren der Grobmotorischen Elemente", also ein effizienter werden. Die Hand schnell hin und her bewegen kannst du ja jetzt auch schon, das ist ja nicht das Grundproblem, sondern die gleichzeitig präzise Ausführung. Daher siehe: 1. , und dabei auch kontrollieren ob und wann (nach welcher Zeit) du verkrampfst und ggf das Tempo anpassen.

    3. Die Zeit reinhängen. Das müssen wir alle...... Aber mit 1. und 2. sollte es effektiver gehen.

    Gutes Gelingen

    grüße B.B.
     
  6. mjchael

    mjchael Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.19   #6
    Ergänzend:

    Wie gut kennst du dich mit dem Wechselschlag aus? Nur Abschläge spielen zu wollen, wäre verkehrt.

    Wieviele Schlagmuster kannst du auswendig spielen? Ein Großteil ist einfach Routine.

    Wie weit bewegt sich dein Arm? Bei schnellen Rhythmen darf die Armbewegung kleiner ausfallen.

    Zählst du den Takt richtig aus? Wenn nein, hinkt dein Gehör und damit deine Hand immer nach.

    Kannst du den Takt im 8el-Feeling (halb so schnell) fehlerfrei spielen?
    Merke:
    Wer länger langsam lernt
    spielt schneller schnell!

    Tipp (mit vielen weiterführenden Links)
    https://de.wikibooks.org/wiki/Gitarre:_Schlagmuster_erarbeiten

    Gruß Mjchael
     
  7. _Malte

    _Malte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.19   #7
    Da nehme ich mal eine Gegenposition ein ;-)
    Hartes Plektrum nehmen und das Plektrum gerade so festhalten, dass es nicht aus der Hand fällt.
    Ich behaupte, dass dies auf längere Sicht zu einem schnelleren, präzisieren und dabei trotzdem dynamischeren Spiel führen kann.
    Ich nutze selbst nur Plektren ab Stärke 1,5mm.
     
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  8. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.19   #8
    Das lese ich öfters, allerdings ist das verdammt schwierig und führt gerade bei Anfängern schnell zum Frust. Mit einem 1.0er komme ich zwar normal zurecht, wenn es aber wirklich schnell werden muß, muss ich auf dünner wechseln. Sonst bleibe ich doch an den Saiten hängen oder es reißt mir den den Plek aus den Fingern. Ich würde dir zwar Recht geben, dass wenn man mit dünn kann, sukzessive auf dicker gehen sollte, aber jemandem wie dem OP ein 1,5er in die Hand zu geben und dann mach mal, finde ich etwas schwierig. Das kann meines Erachtens nach nur zu Frust führen.
     
  9. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 08.08.19   #9
    Das ist auch meine Erfahrung.

    Ich hab mich über viele Jahre des Gitarrenspiels auch zu sehr dicken und harten/festen Pleks "durchgearbeitet".

    Imho bietet nur ein wirkliches festes (unflexibles) Plek eine wirkliche Kontrolle über den Anschlag - besonders und speziell beim Melodie/Solospiel.
    Ich nutze da inzwischen seit letztem Jahr die Ebonys vom T.

    Für ausschliessliches Strummen (ohne Flatpickingteile) nutze ich auch mal ein Plek <1.0, ansonsten mindestens 1.5er.
     
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  10. _Malte

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    Erstellt: 08.08.19   #10
    @Abendspaziergang:
    Bitte nicht in den falschen Hals bekommen, ich will es nur kurz zur Veranschaulichung überspitzt darstellen :-)
    Wenn ich keinen G-Akkord greifen kann stimme ich die Gitarre auch nicht auf Open G ;-)
    Der Nutzen, den ein dünnes Plektrum am Anfang haben könnte (mit bewusstem könnte, ich bezweifel das), wäre höchstens von kurzer dauer und müsste später mit höherem Zeitaufwand kompensiert werden, wenn auf ein anderes Plektrum umgestiegen wird.
    Vielleicht ist es für Anfänger allerdings noch ein Tipp, der ausprobiert werden könnte, dass ein dickeresTriangelplektrum verwendet wird. Das kann auch bei verrutschen länger in einer spielbaren Position, bis man den Dreh raus hat:-)
    Außerdem macht das Material aus dem das Pletrum ist und, wie es geschliffen wurde, viel aus und wird gefühlt oft vernachlässigt.

    @peter55:
    Ich glaube ich kann gar nicht mehr ohne Flatpicking Anteile spielen... Quasi ein Flatpicking Zwang:-D Aber 1mm wäre mir zu dünn. Wobei es da sehr auf das Material ankommt! Ich habe mich inzwischen quasi umgekehrt wieder von 3mm zu 1,5mm runter gearbeitet :-D die all zu dicken Plektren klingen einfach dumpfer. Allerdings finde ich gerade runde (dicke) Mandolinenplektren auch interessant auf der Gitarre.
     
  11. Abendspaziergang

    Abendspaziergang Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.19   #11
    Keine Sorge. Daß eher dicke Pleks das Ziel sind, darüber sind wir uns ja einig. Nur ob man direkt mit den dicken Dingern anfangen sollte, weiß ich nicht. Ging mir ja auch nicht darum, dass man statt 1.5er auf .46er wechseln sollte, sondern bei zunehmenden Tempo mal ein, zwei Nummer dünner probieren sollte. Ich spiele jetzt über 20 Jahre und komme mit harten Pleks >1.0 bei 16tel >140 BPM schlicht an meine Grenzen. Mit dünneren geht das hingegen gut. Aber vielleicht habe ich das auch einfach noch nicht lang genug geübt, weil ich es mir zu lange mit dünnen Pleks bequem gemacht habe.
     
  12. Palm Muter

    Palm Muter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.08.19   #12
    Peter hats ja auch schon bestätigt, ich hab die selbe Erfahrung gemacht, ich spiel seit Jahren nur noch die 2mm Dunlop Picks. Ich hab sie auch immer kürzer gehalten (also "immer weniger Spitze" rausschauen lassen), davon abhängig zu sein, wann ein flexibles Pick nachgibt und die Saite "wegschnalzt" ist Kontrolle, die man hergibt.

    Obwohl ich sagen muss, dass ich solche Rhythmusgitarrenparts wie hier eingangs verlinkt meist lieber ohne Plek spiele, ich bin schon so getrimmt aufs präzise Plektrumspiel, dass ich ein bisschen überfordert bin, wenn ich damit auf einmal dauernd über alle Saiten hauen muss, da tu ich mir mit einer kompletten Schlaghand statt nur einem Spitzchen wesentlich leichter :D

    Aber, on Topic: Geschwindigkeit ist immer ein Nebenprodukt von Genauigkeit. Deswegen gilt da umso mehr: Wer langsam übt, übt schnell ;)
     
  13. _Malte

    _Malte Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.19   #13
    Das mit der verschwindenden Spitze kann ich ebenfalls bestätigen... Und auch, dass alle Saiten auf einen Schlag spielen irgendwann komisch werden... Ich glaube mehr als drei auf einmal sind außerhalb des schlussakkords inzwischen selten.
     
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