Mit Metronom richtig üben

von DescendingAngel, 25.07.10.

  1. DescendingAngel

    DescendingAngel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.10   #1
    Hallo!

    Gibt es irgendwelche bestimmten Übungstechniken um mit dem Metronom richtig zu üben?
    Ich stell mir derzeit immer 4 Schläge ein mit Betonung auf 1 uns spiel einfach diverse Basic Beats dazu.
    Aber irgendwie weiß ich nicht wie ich mich dabei am besten selbst kontrolliere ob ich auch wirklich in Time bin.
    Vielleicht habt ihr ja Übungstechniken für Metronome würde mich echt mal interessieren wie ihr Trainiert um in Time zu spielen.

    Ciao DescAng
     
  2. Sam500

    Sam500 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.10   #2
    Versuch mal das Metronom auf Offbeat einzustellen. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber später kommts dir ganz normal vor und du hörst mMn noch besser, ob du in Time bist oder nicht.
     
  3. GieselaBSE

    GieselaBSE HCA Eigenbau Drums HCA

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    Erstellt: 25.07.10   #3
    Ich spiele auch ganz normal auf Klick bzw. normale Beats dazu.
    Entweder vom Blatt gelesen oder auch immer mal wieder improvisiert.
    Wichtig dabei auch: die Fills müssen auch drauf sein. Man darf den Fill nicht vor oder hinter dem Klick verlassen
     
  4. gug

    gug Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.07.10   #4
    es gibt so eine Übung: mit einem Bleistift klopfen, ganau über dem Klick, so dass man den Klick nicht mehr hört, weil beide Töne gnau übereinander liegen. Probiers mal! Man kann das immer nur ganz kurz.

    Oder einen Akkord spielen genau über der 1, so dass man den Klick nicht mehr hört. Erst üben von oben nach unten und danach üben, indem man die Saiten von unten nach oben streicht.
     
  5. trommelfrosch

    trommelfrosch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #5
    wichtig beim üben generell (nicht nur mit klick) ist es, sich selbst gelegentlich aufzunehmen ... oft ist "gefühlt auf dem klick" nicht gleich "tatsächlich auf dem klick" :D

    grüssle
     
  6. WilliamBasie

    WilliamBasie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #6
    dazu rate ich gerne zu einem mechanischen Metronom, wenn man das nicht mehr hört, ist man zu laut!

    Da hat man zwei Fliegen mit einer Klappe, lernen mit dem Klick zu spielen und Disziplin bei der Lautstärke.
     
  7. Ern

    Ern Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.10   #7
    Versuch einfach mal einen einfachen (!) beat zum Klick zu spielen und konzentrier dich darauf, dass wirklich jeder Schlag GENAU auf dem Metronom stitz. Wenn dus richtig gut machst hörst du das metronom fast nicht mehr. Und wenn das halbwegs klappst spielst du ganz einfache (!) Fills und achtest drauf, dass du auch genau so sauber rauskommst. Ich musste zuletzt feststellen, dass nach sechs Jahren Schlagzeug selbst ein einfaches Crashbecken reicht, damit ich minimal schneller werde und nicht mehr richtig gut im Groove bin.
    Ganz wichtig um das alles überhaupt festzustellen und zu überprüfen: Sich aufnehmen oder noch besser: Im Unterricht aufnehmen und mit dem Leher zusammen analysieren. Der hört nämlich noch mal ganz andere Sachen :)
     
  8. bob

    bob Mod: Drums und so Moderator

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    Erstellt: 29.07.10   #8
    Wie oben schon gesagt, stell den Klick so leise wie möglich, so das Du ihn fast nicht mehr hörst, wenn Du trommelst.
    Wenn die Schläge nicht exakt auf dem Klick liegen, hört man das schon recht gut weil der klick subjektiv lauter erscheint.

    Auch hilfreich: z.B. nur die 1 oder nur 1 und 3 anzeigen lassen oder anstelle vom Klick nur auf die akustischen Signale achten.
     
  9. Drumpeter

    Drumpeter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.08.10   #9
    Bei mir wars auch so dass ich zwar den Klick gehört hab aber mein Körper nicht so richtig im Takt spielen wollte.
    Mein Tipp: Ich hab dann einfach den Klick viertel spielen lassen und habe dazu die Hi-Hat mit meinem linken Bein mit achteln durchlaufen lassen.So hast du ein Teil vom Körper der im Takt ist, und dadurch hat der Rest meines Körpers auch im Takt gespielt...:D
    Wenn das zu verwirrend war sorry, aber probiers mal aus, vllt hilfts dir was:great:

    Achso.. oh oh fast vergessen, zähl wenn de mim Metronooom spielst laut vor dich hin...is ne große Hilfe

    Greetz
     
  10. Rey

    Rey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.08.10   #10
    Kommt halt immer darauf an, was du üben willst.

    Rudiments:
    Ich lasse immer zusätzlich die Füsse mitlaufen. Z.B. HiHat getreten auf 2 und 4 und Bassdrum durchgängig Viertel. Dann unbedingt das Metronom so leise einstellen, dass du es nicht mehr hörst, wenn du in Time bist. Alles andere gibt nur einen Gehörschaden und klappt trotzdem nicht richtig. (Tip: Die HiHat kannst du Wippend spielen um besser im Takt zu bleiben, d.h. mit der Ferse unhörbar auf 1 und 3 und mit dem Rist dann hörbar die 2 und 4 treten. Das Hilft dir Spezielle im Jazz wo du dich nicht an der Bassdrum orientieren kannst, bei Four to the Floor ist es wohl eher unnötig ;-) )

    Da ich nun die Füsse durchgehend spiele, kann ich zwischendurch auch mal auf die Hände weglassen um zu prüfen, wo ich stehe.

    Songs:
    Da übe ich nur Ausschnitte zum Metronom. Dazwischen trete ich meistens für 1-2 Takte einfach die Bassdrum durch. In dieser Zeit kann ich mich wieder von neuem konzentrieren und sicherstellen, dass ich mindestens im Takt starte.

    Auf Betonungen verzichte ich beim Metronom meistens, schliesslich weiss ich ja wo ich im Takt bin. Bei komplexen Pausen usw.. kann das aber helfen. Da eignet sich dann GuitarPro oder ein Drum Computer super, da du dort auch Abfolgen von verschiedenen ungeraden Takten programmieren kannst.
     
  11. schmatzi80

    schmatzi80 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.10   #11
    Geb ich auch mal meinen Senf dazu:

    Ich habe mein Klick über nen Rhythmbumper im Ohr. Also ist kann ich für mich normal laut spielen und meine Ohren sind auch geschützt.

    Witz am Rande: Lautstärkenkontrolle ist was für Jazzer...vielleicht werde ich auch mal einer...in nem anderen Leben! :D

    1. Laut mit zählen und am besten 2 Takte ohne zu spielen im voraus zählen, damit du ein Gefühl für die Geschwindigkeit bekommst.
    2. Ich stelle immer die 8tel mit an, manchmal sogar die 16tel, und zähle die auch mit. Es ist immer besser mehr als weniger zu zählen. Nebenbei schult das viele Zählen auch die Belastbarkeit des Gehirns und der Koordination.
    3. Falls du dich unsicher fühlst nimm die nen Übungspad oder die Oberschenkel und trommel mal da drauf zum Vergleich...

    Gerade am Anfang ist es ungewohnt zu zählen und zu spielen...wenn man aber einmal in einem Feeling drin ist geht vieles leichter von der Hand. Beispiel sind 16tel und 32tel Fills für mich. Ich zähle die 4tel, still laufen in Gedanken bei mir immer die 16tel mit und wenn ich dann 32tel spiele bin ich immer in time mit meinen 16teln... ich kann es leider nicht besser erklären, will damit nur deutlich machen, wie wichtig das Feeling für die Zählzeiten ist, und damit verbunden auch das Vorstellungsvermögen für die einzelnen Zählzeiten...
     
  12. back_beat

    back_beat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.04.11   #12
    Ich übe generell alles was ich übe (Grooves, Rudiments, Koordination, ...) mit Klick. Auf eine bestimmte Art von Übung beschränke ich dies also nicht.
    Dabei läuft das Metronom bei mir immer im Grundpuls mit. Also genau wie Du sagst : im 4/4 ... 4 Piepser mit Akzent auf eins. Analog halt in anderen Metren.
     
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