Möglichst lauter Klick im Proberaum gesucht

jimny
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Hallo an Alle!

Ist mein erster Beitrag hier, falls ich irgendwas falsch mache, bin ich für Hinweise dankbar.

Für unseren Proberaum suche ich einen möglichst lauten Klick. Mehrere Tonquellen sind vorhanden (PC mit Drumcomputer, mehrere elektronische Metronome mit Monoausgang für Kopfhörer), Verstärker usw. sind auch vorhanden. Mir geht's nur um die Lautstärke.

Wenn wir in der Probe mit Schlagzeuger ein Metronom über die Gesangsanlage mitlaufen lassen wollen, ist das meist etwas zu leise oder zu laut. Nicht jeder im Raum kriegt den Klick gut genug zu hören oder aber er hört ihn zu gut. Die Aufstellung der Gesangsboxen ist auch gar nicht dafür gedacht, die Boxen selbst eigentlich auch nicht. In-Ear-Monitoring ist nicht vorhanden und auch nicht geplant.

Meine Idee: Ich kaufe mir zwei Druckkammerlautsprecher, z.B. HS30-02, die ich entsprechend aufhänge und nur für den Klick verwende. Die Dinger sind recht günstig, aber ich weiß nicht, ob die laut genug sind. Die folgenden widersprüchlichen Angaben habe ich gefunden:

40 Watt, 8 Ohm, 104 Dezibel, 105 Dezibel, max. 104 Dezibel, mehr als 104 Dezibel. Also nichts vernünftiges, schon gar keine Angabe, worauf sich die db-Angaben überhaupt beziehen.

Kennt jemand das Horn und kann mir dazu was sagen? Ist es für meine Zwecke überhaupt geeignet?
 
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sKu
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Mal im Ernst: Ihr habt eine Gesangsanlage die es nicht schafft den Klick entsprechend deutlich zu verstärken das jeder ihn hört? Wie läuft das denn mit dem Gesang? o_O

Das sollte eigentlich ohne große Neuanschaffung und/oder extra Installation funktionieren.
 
churchi
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40W is sicher zu wenig, da sollten 3000W RMS her, immerhin willst das Metronom ja neben eurem Drummer noch hören oder?
Fragt sich nur wie lange ihr überhaupt noch fähig seid Metronome oder sonst irgendwas zu hören?
Falls es darum geht, dass ihr es fühlen wollt dann würde ich euch einen Butt Shaker (siehe Drum Monitoring) empfehlen :D

Spaß beiseite: Was verstehst du unter Gesangsanlage? Is da ein Mischpult dabei? Dann müsstest nur mehr ein Metronom ins Mischpult einschleifen und von da auf die Boxen schicken. Lautstärke kannst dann übers Mischpult eh regeln. Sollte auf jeden Fall genügend Output haben so ein Metronom! Daran liegt es sicher nicht.
Falls ihr kein Mischpult habt sondern jeder in seine eigene Box, dann wirds schwieriger, denn egal in welche Box ihr da was einspeist wird immer derjenige der neben der Box steht den Click lauter hören als die anderen ... Das wird dir aber auch mit dem Druckkammerlautsprecher passieren.
 
jimny
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Vielen Dank für die Antworten! Das Problem mit dem Metronom über die Gesangsanlage ist einfach folgendes: Wenn ich das so laut stelle, dass es der Drummer auch noch hört, platzt allen anderen das Trommelfell. Grund dafür sind die Abmessungen des Raumes und die Aufstellung der Boxen. Von daher die Idee, eine zusätzliche Beschallung nur für's Metronom einzubauen.

Zum Rest: Ja, Mischpult haben wir, wir proben mit 2 Peavey Eurosys.6-Boxen an einer 850-Watt-Endstufe auf etwa halber Leistung. Wir können den Sänger ausgezeichnet hören. Für die Sache mit dem Metronom stehen die Lautsprecher zu weit weg vom Drummer, das Metronom muss dann so laut gestellt werden, dass allen anderen im Raum die Ohren weg fliegen. Nebenbei: Metronom haben wir dem Drummer auch schon mal in den Kopfhörer gegeben, nutzt aber nix, der Mann ist sehr ungenau und erzählt uns dann was vom Pferd. Metronom über Gesangsanlage geht dann gut, wenn wir ohne Schlagzeuger proben. Der ist nämlich oft nicht da, was auch die Ursache seiner Ungenauigkeit sein könnte (übt zu wenig).
 
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Vielen Dank für die Antworten! Das Problem mit dem Metronom über die Gesangsanlage ist einfach folgendes: Wenn ich das so laut stelle, dass es der Drummer auch noch hört, platzt allen anderen das Trommelfell. Grund dafür sind die Abmessungen des Raumes und die Aufstellung der Boxen.

Wenn das akustisch so schwierig ist, warum dann nicht optisch? Jedes 500-Euro-Keyboard hat so einen Mitzähler, der mit 4 LEDs den Takt mitgeht. Die "1" andersfarbig. Gibt es sowas in ausreichender Größe nicht am Markt? :gruebel: Sonst sollte ein Elektronik-Tüftler es für deutlich weniger als 20.- Euro hinbekommen.:)
 
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Ich frage mich gerade was euch das Ganze überhaupt bringen soll. Eigentlich kenn ich es nur so, dass nur der Drummer den Klick hört und der Rest der Band richtet sich dann nach ihm und nur so macht es für mich auch Sinn. Was bringt es denn, wenn ihr alle den Klick hört, euer Drummer es aber nicht schafft auf dem Klick zu bleiben? Wonach richten sich dann die anderen? Also ich wage zu behaupten, dass ihr dadurch sehr leicht sehr chaotisch spielen werdet. Ok, wenn ihr ohne Drummer probt, macht es evtl. Sinn dann den Klick laufen zu lassen. Da stell ich mir dann nur wieder die Frage wie sinnvoll es ist ohne Drummer zu proben...
Übrigens könnt ihr das ja auch auf der Bühne so nicht machen, wenn ihr kein IEM habt und somit macht das für mich noch weniger Sinn.

Kurzum: Meiner Meinung nach sollte euer Drummer lernen auf Klick zu spielen und wenn er es dann irgendwann kann, sollte er den Klick als einziger hören.

Wenn das akustisch so schwierig ist, warum dann nicht optisch? Jedes 500-Euro-Keyboard hat so einen Mitzähler, der mit 4 LEDs den Takt mitgeht. Die "1" andersfarbig. Gibt es sowas in ausreichender Größe nicht am Markt? Sonst sollte ein Elektronik-Tüftler es für deutlich weniger als 20.- Euro hinbekommen

Abgesehen davon, dass es auf Dauer sicher nicht viel Spaß machen dürfte, wenn alle ständig auf das Gerät starren müssen, ist es nicht wirklich einfach sich nach einem optischen Signal zu richten. Ich kann es jedenfalls nicht.
 
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Kurzum: Meiner Meinung nach sollte euer Drummer lernen auf Klick zu spielen und wenn er es dann irgendwann kann, sollte er den Klick als einziger hören.

Ja, wäre das einfachste. Aber jetzt, so langsam, nach all den langen frustrierenden Jahren, dachte ich eben an eine technische Lösung. Aber wahrscheinlich haben alle recht, die das für den falschen Weg halten.

Noch zu der optischen Lösung von areta87: Das Horn, das ich vorgeschlagen habe, kostet 14,- €. Ich habe also sowieso über eine sehr preiswerte Lösung nachgedacht. Optisch kann ich das Metronom in der Regel nicht verfolgen, ich hätte grundsätzlich gerne ein akustisches Signal.

Ok, also, vielen Dank für alle Antworten!
 
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie von jemandem gehört habe, dem der Klick zu leise ist bzw. der versucht hat den Click zu verstärken ... Vielleicht leistet ihr da ja Pionierarbeit ;)
Versuchs halt mal ich mein wenn ihr nicht leiser spielen könnt, und wollt (und ihr auch an der Bandbesetzung nichts ändern könnt/wollt), dann bleibt eh nur mehr die Möglichkeit alles andere lauter zu machen, also auch den Click... Bitte berichte dann ob es hin gehaut hat! Würde mich interessieren ob dann nicht ein anderes Instrument wieder zu leise ist ;)

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Der Ersteller dieser Antwort haftet in keiner Weise für resultierende Schäden jeglicher Art. Ausserdem erhebt er keinerlei Urheberrechte auf seine Antwort ;)
 
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Ich denke nicht, dass es der falsche Weg ist, dass alle den Klick hören. Im Umkehrschluss könnte man auch fragen, was es bringt wenn nur der Drummer den Klick hört und überhaupt nicht mit ihn zusammen ist? Da ist der Nutzen auch recht gering. Schlußendlich kommts auf gleiche hinaus: Leute müssen lernen mit Klick zu spielen. Im Falle, dass die gesamte Band den Klick hört, gibt es eben eine gemeinsames Üben und eine Kontrollfunktion durch mehr als nur 2 Ohren (je nachdem halt wieviele in der Band sind). Für die Nur-Drummer Lösung würde eher die Sache sprechen, dass es durchaus simpler ist und live auch eher durchführbar.

Euer Problem per se würde ich übrigens durch gesunden Menschenverstand anstatt von mehr Technik lösen. D.H. durch konzentriertes Hören und vielleicht etwas leiseres Spielen. Millionen von Musikern vor euch haben es auch schon geschafft!
 
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Der Drummer MUSS sowieso lernen mit Click zu spielen!!! Wenn er nicht mit Click spielen kann dann wird er es auch nicht schaffen, wenn die restliche Band in Time spielt, auf diese zu hören ... Jemand der nicht zu etwas das er hört spielen kann wird im Endeffekt IMMER derjenige sein an dem sich alle anderen orientieren. Ob man das so will oder nicht.
Wenn man in einer Band spielt, dann MUSS man auf die Anderen hören können um überhaupt zusammen spielen zu können. Ob zu "die Anderen" dann auch der Klick gezählt wird oder nicht ist egal.
Entweder man lernt hören und spielen gleichzeitig oder man hat nichts in einer Band verloren!!!

Was macht es für einen Sinn wenn der Click so laut ist, dass man jedesmal zusammenzuckt wenn er ertönt und der Drummer es trotzdem nicht schafft dazu zu spielen? Für wen richtet ihr das ganze ein? Nur um dem Drummer zu beweisen, dass er nicht am Click ist? Wenn ers bis jetzt nicht einsieht dann wird er auch mit ultralautem Click eine Ausrede finden um euch zu sagen dass er am Click war.
 
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Die Nachricht ist angekommen. Ich habe das Projekt verworfen und werde mit der Band beraten, was wir tun können. Die Anmerkungen aus dieser Diskussion werde ich einbringen, da war viel hilfreiches dabei.
 
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Wir (spiderpigs) proben öfter mit Klick, und zwar geht er über alle Monitore, so dass jeder diesen laut genug hört. Wichtig ist es den Klick auf eine angenehme Lautstärke zu bringen. Laut genug zur Orientierung aber nicht so laut dass dieser dominiert. Auch ist der Klang des Metronoms entscheidet, ein griff an den EQ bewirkt wunder.

Wenn man schon mit Klick probt, dann macht es m.M.n. viel mehr Sinn dass alle den Klick hören, alle müssen lernen in time zu spielen, nicht nur der Drummer. Abweichungen fallen eher auf wenn man nicht nur einen tighten Drummer hört sonder auch das Metronom, das blöde Ding ist halt erbarmen los ehrlich :D
 
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In den Studios, in denen ich bisher war, läuft der Click über Kopfhörer, egal ob In-Ear oder andere.
Um störende Kabel zu vermeiden, sollte man das über einen Funkverteiler machen.
Aber eigentlich brauchen Musiker keinen Click...
Für was kann man mehrmals aufnehmen?
 
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Ein Monitor für den Drummer wäre auch mein Vorschlag. So kann der Rest der Band über die Gesangsanlage klicken und der Drummer über den Monitor.
Obwohl ich ne Kopfhörer Lösung vorziehen würde.
 
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Wir (spiderpigs) proben öfter mit Klick, und zwar geht er über alle Monitore, so dass jeder diesen laut genug hört. Wichtig ist es den Klick auf eine angenehme Lautstärke zu bringen. Laut genug zur Orientierung aber nicht so laut dass dieser dominiert. Auch ist der Klang des Metronoms entscheidet, ein griff an den EQ bewirkt wunder.

Wenn man schon mit Klick probt, dann macht es m.M.n. viel mehr Sinn dass alle den Klick hören, alle müssen lernen in time zu spielen, nicht nur der Drummer. Abweichungen fallen eher auf wenn man nicht nur einen tighten Drummer hört sonder auch das Metronom, das blöde Ding ist halt erbarmen los ehrlich :D

Naja, ich sehe das so: Wenn der Drummer in time ist, dann sollte das Schlagzeug für den Rest der Band eigentlich ausreichen, um auch tight zu spielen. Zwar mag das sicher für Übungszwecke funktionieren, wenn alle den Click hören, aber wir proben eigentlich immer so, dass es möglichst nah an der echten Live-Situation ist und eben in dieser halte ich es nicht für richtig, wenn alle den Click hören. Da muss sich dann nur einer Verhauen und dann kann es ganzschön chaotisch werden. Mal abgesehen davon, empfinde ich bei fast allen Instrumenten außer beim Schlagzeug spielen den Click nebenher als sehr nervtötend.
 
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Naja, ich sehe das so: Wenn der Drummer in time ist, dann sollte das Schlagzeug für den Rest der Band eigentlich ausreichen, um auch tight zu spielen. Zwar mag das sicher für Übungszwecke funktionieren, wenn alle den Click hören, aber wir proben eigentlich immer so, dass es möglichst nah an der echten Live-Situation ist und eben in dieser halte ich es nicht für richtig, wenn alle den Click hören. Da muss sich dann nur einer Verhauen und dann kann es ganzschön chaotisch werden. Mal abgesehen davon, empfinde ich bei fast allen Instrumenten außer beim Schlagzeug spielen den Click nebenher als sehr nervtötend.

Es ist natürlich in erster Linie Geschmackssache was mehr gefällt... da ihr live mit Klick (beim Drummer) spielt bietet es sich an bei den Proben es genauso zu handhaben.

Aber es ist ein ganz anderes Gefühl und Lerneffekt wenn wirklich jeder Musiker den Klick hört. Vor allem wenn die Instrumente unterschiedliche Figuren spielen (z.B. 6/8 auf 4/4) Wir spielen Live nie mit Klick, daher proben wir entweder alle ohne Klick, oder jeder mit Klick.

Bzgl Nervtötend habe ich schon geschrieben dass ein angenehmer Klick Sound extrem wichtig ist.
 
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Zwar mag das sicher für Übungszwecke funktionieren, wenn alle den Click hören, aber wir proben eigentlich immer so, dass es möglichst nah an der echten Live-Situation ist und eben in dieser halte ich es nicht für richtig, wenn alle den Click hören.
Das kommt sicher darauf an, was man macht. Um sich neue (evtl. Krumm-taktige) Songs zu erarbeiten kann es schon hilfreich sein, wenn jeder den Klick hört. Um fertig einstudierte Songs bühnenreif zu bekommen handhaben wir das auch so, dass wir die Live-Situation proben.

Da muss sich dann nur einer Verhauen und dann kann es ganzschön chaotisch werden. Mal abgesehen davon, empfinde ich bei fast allen Instrumenten außer beim Schlagzeug spielen den Click nebenher als sehr nervtötend.
Die Argumente finde ich aber etwas "windig". Erstens: man probt, damit es nicht "ganzschön chaotisch" wird, wenn sich mal einer verhaut - außerdem sollten die anderen auch bei einem Aussetzer weiter spielen können (auch im Sinne von Live-Situation proben) - unabhängig davon, ob mit klick oder ohne. Und zweitens behaupte ich mal, dass der Klick auch 99% der Drummer nervt, warum sollten also nicht alle "das Leid teilen"? Schließlich können auch alle davon profitieren wenn jeder merkt "hoppla, in dem Part bremst nicht der Drummer sondern ich treibe").
 
schlitznase
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In den Proben muss ein lauter Klick her. Immer, bei jeder Probe mindestens ein paar Monate lang. Nur so lernt die Band richtig tight zu spielen. Was nützt es wenn es nur der Schlagzeuger kann? Jeder muss von sich aus timingfest sein und das lernt man nur mit Klick.
Der Klick muss so laut und unangenehm über allem stehen, dass er quasi alles übertönt. Erst wenn man ihn dann nicht mehr hört, spielt man richtig tight.
Wer es nicht glaubt, spielt nicht tight genug ;)
 
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Also hier mal ein kleiner Einwurf meinerseits:
Geübt wird zu Hause!!! Wenn einer nicht tight spielen kann, dann muss ers in erster Linie zu Hause lernen! Den Klick voll aufdrehen in der Probe, damit wir alle das Klick spielen lernen, weil wirs zu Hause eh nicht machen is sinnlos!!! Genauso wie man in der Probe keine Solos mehr übt weil man sie noch nicht spielen kann...
Bei der Probe trägt man das zusammen was jeder schon kann! Das Einzige was man in der Probe lernt ist das zusammen spielen und das gemeinsame erarbeiten von Songs!
Die Probe ist nicht dazu d um sein Instrument zu üben!!!
Wenn man in der Probe zum Klick spielt (was wir auch machen) dann nicht damit ich selbst wenigstens hier und da mal zum Metronom gespielt habe! Zum Metronom spielen übt man zu Hause und in der gesamten Band spielt man dann dazu.

Es gibt einen Unterschied zwischen ÜBEN und PROBEN.
 
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Da prallen ja doch Welten aufeinander. Die Aussage von Schlitznase "Erst wenn man ihn dann nicht mehr hört, spielt man richtig tight" kenne ich aus praktischer Erfahrung mit einer anderen Band. Das war richtig gut!

Die Aussage von churchi "Geübt wird zu Hause!!!" kann ich aber ebenso unterschreiben. Vermutlich ist das eine Frage, auf die es mehr als eine Antwort gibt.
 

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