Mono oder Stereobackingtracks. Wie aufteilen für Live?

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Linkshänder
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Hallo liebe Community,

ich brauche mal eure Hilfe:

Ausgangssituation:

Wir sind eine 4 Köpfige Modern Metal Band (1x Gitarre 1x Bass 1x Drums 1x Vocals). Da uns eine zweite Gitarre fehlt kommt diese bei dem ein oder anderen Song über Backingtracks.
Aktuell haben wir eine Mono Backingtrackspur, auf der sich Key, Synths, Fx und teilweise eine zweite Gitarre (wenn ich z.B Solo spiele) tummeln. Die Samplespur habe ich vorher in Studio One entsprechend eingepegelt und abgemischt, sowie die Lautstärke entsprechend angepasst.

Wir spielen über InEar und haben folgenden Signalweg:

Signale:

1x Gitarre (mono)
1x Samples
1x Bass (mono)
1x Vocals
1x Backingvocals

rein in den Splitter und dann einmal ins Behringer XAir 18 und an den FOH.
Wir haben also aktuell 5 Signale die an den FOH gehen.

Wir spielen aktuell kleine bis mittlere Locations/Bühnen

Problem:

Ich habe nun schon von einigen Mischern das Feedback bekommen dass der Mix der Samples grundsätzlich gut ist, allerdings live dann nicht immer alles so gut durch kommt, weil eben nur die Monospur da ist und sich alles in der Mitte im Mix tummelt.

Das macht auch voll Sinn, weil wir ja alles nur in Mono rausschicken ^^


Also habe ich mir Gedanken gemacht und stehe nun vor der Frage ob wir doch auf Stereotracks umbauen sollen.

Folgende Fragen/Gedanken habe ich:

1. Wie nutzt ihr eure Tracks live? Stereo oder Mono oder sogar noch mehr aufgedröselt in einzelne Kanäle (z.b Keys, Gitarre, Fx etc)?

2. Wenn ich jetzt einen Stereotrack erstelle, dann spiele ich 2x die Rythmusgitarre ein und panne diese auf rechts und Links.
Ich gehe aber aktuell nur Mono aus meinem Quad Cortex raus. Kommt das komisch wenn dann bei einem Solo plötzlich die Backingitarre auf Stereo kommt und die Hauptgitarre in Mono?

3. Ein befreundeter Mischer meinte zu mir "Schau zu dass du die Mitte möglichst aufgeräumt bekommst, damit da nur Kick, Snare, Bass und Vocals sind. Je aufgeräumter die Mitte, desto druckvoller der Sound" Ist da was dran?

4. Wenn ich meine Samples als Stereospur baue, ist das ja trotzdem noch das "Problem" dass ich das alles ja vorher abmischen und einpegeln muss und live quasi wieder nur der Backingtrack lauter und leiser gemacht werden kann. Macht es Sinn noch mehr ins Detail zu gehen und z.B Keys, Synths, Fx als eine Stereospur zu legen und die Backingitarre noch mal als eigene Stereospur zu rendern? Die Backingitarre kommt nur bei gespielten Solos als Rythmusgitarre zum Einsatz. Nicht bei jedem Song

Wir nutzen zum Abspielen einen Multitrack Player, der theoretisch genügend freie Spuren noch hat.
Allerdings will ich da nicht mit zu vielen Spuren ankommen, gerade weils bei kleineren Locations oft nicht so viele freie Kanäle gibt.

5. Wir nutzen keine Ping Pong Delays oder Stereoeffekte in unseren Songs. Da kann ich die Synths und Keys ja einfach Doppeln und dann einmal Links und Rechts pannen und dann als Stereospur rausrendern. Oder hab ich hier einen Denkfehler? :D

Ich hab mich schon viel durch Foren gewühlt und bin immer auf unterschiedliche Meinungen gestoßen. Die einen sagen Stereo ist das einzig ware um den Mix entsprechend aufgeräumt zu haben, die anderen schwören auf Mono der Einfachheit halber und sagen dass du so weniger mögliche Fehlerquellen hast.


Mit meinem Quad Cortex kann ich einfach auf Stereo umstellen in dem ich einfach noch den 2. Output nutze. Dann hat das FOH 2x Signale die es rechts und links pannen kann. Dann wäre allerdings die Backing Rythmus Gitarre ja auf Rechts und Links, sowie das Gitarrensolo auch auf Rechts und Links. Wird das dann wieder zu verwaschen?

Angenommen ich mache dann noch eine Samplespur in Stereo für die Backingtracks, wären wir insgesamt bei 8 Audiospuren die ans FOH gehen (ohne Drums).

Hier mal noch die Frage an die FOHler, ist das für eine 4 Köpfige Band zu viel? Wie handhabt ihr das?

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten, vielleicht ist ja auch eine ähnliche Bandformation hier, die sowas ähnlich nutzt.

Ich bedanke mich!
Viele Grüße
Chris

Ich persönlich versuche das immer so simpel wie möglich zu halten, da ich selbst weiß wie schnell komplizierte Setups im Bühnenaltag zum Problem werden können.





Grun
 
Kommt das komisch wenn dann bei einem Solo plötzlich die Backingitarre auf Stereo kommt und die Hauptgitarre in Mono?
Ich gehe davon aus, dass das komisch kommt.

3. Ein befreundeter Mischer meinte zu mir "Schau zu dass du die Mitte möglichst aufgeräumt bekommst, damit da nur Kick, Snare, Bass und Vocals sind. Je aufgeräumter die Mitte, desto druckvoller der Sound" Ist da was dran?
Life??? Für eine Studioproduktion oder wenn Du einen Life-Mitschnitt mischst, ja sicher. Aber für den Saal??? Höchstens mit ganz dezentem Panning. Stell Dir vor, ein Zuschauer steht auf der linken Seite des Saals und Du hast eine Gitarre nach rechts gepannt. Okay, über die Reflexionen im Raum bekommt der da sicher auch was davon ab, aber nicht das Direktsignal.

Für eine Mischung im Studio, die sehr viel dazu gedacht ist, in Clubs gespielt zu werden (Dance-Zeug), würde ich z.B. auch vorsichtiger sein mit dem Panning und nicht wie gewöhnlich Extrempositionen (links/Rechts) wählen.


4. Macht es Sinn noch mehr ins Detail zu gehen und z.B Keys, Synths, Fx als eine Stereospur zu legen und die Backingitarre noch mal als eigene Stereospur zu rendern?
Es macht Sinn, die einzelnen Instrumente der Backing-Tracks einzeln zu haben. Aber Stereo für den Saal? Ich denke nicht, lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Da kann ich die Synths und Keys ja einfach Doppeln und dann einmal Links und Rechts pannen und dann als Stereospur rausrendern.
... und hast damit auch wieder mono, sofern Du mit doppeln nicht meinst, sie zwei mal einzuspielen, sodass es Uunterschiede zwischen den beiden Spuren gibt.

@mix4munich hat viel Erfahrung mit life-Mischen, vielleicht kann der mal was dazu sagen.
 
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1. Wie nutzt ihr eure Tracks live? Stereo oder Mono oder sogar noch mehr aufgedröselt in einzelne Kanäle (z.b Keys, Gitarre, Fx etc)?

Bei einer von mir betreuten Bands gibt es zusätzliche Tracks in mono - aber das sind nur vereinzelte und vor allen Dingen kurze Einspieler, mal eine Sirene hier oder ein rappelnder Wecker dort. Also eher punktuelle "Goodies" als musikalisch relevanter Content. Spuren, die den ganzen Song über laufen sollen, würde ich in jedem Fall stereo anlegen.

2. Wenn ich jetzt einen Stereotrack erstelle, dann spiele ich 2x die Rythmusgitarre ein und panne diese auf rechts und Links.
Ich gehe aber aktuell nur Mono aus meinem Quad Cortex raus. Kommt das komisch wenn dann bei einem Solo plötzlich die Backingitarre auf Stereo kommt und die Hauptgitarre in Mono?

Ja, so kann man das machen.
Aber ich persönlich würde es vor alle Dingen komisch finden, wenn ich da zwei Gitarren höre, obwohl nur ein Gitarrist auf der Bühne steht. Als Zuhörer würde ich das wahrscheinlich sogar als Beschiss bezeichnen und nie mehr zu dieser Band gehen. Sorry für die harten Worte, ist nur meine persönliche Meinung, und um die geht es hier nicht. Hier geht es darum, wie Ihr das technisch am besten macht.

Also ja, man kann entweder die Rhythmusgitarre zweimal einspielen und dann pannen. Oder Ihr nutzt ein Gerät oder Plugin (ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es sowas als Plugin gibt) namens Double Tracker, welches aus einer Mono-Gitarrenspur den Eindruck erweckt, dass da zwei Gitarren am Werk sind, was sich dann wunderbar im Stereopanorama verteilen lässt. Aber Vorsicht beim Panning: Die Zuhörer stehen nicht alle im Stereodreieck, daher benutze ich live das Panning immer nur bis maximal 10 Uhr und 14 Uhr.

3. Ein befreundeter Mischer meinte zu mir "Schau zu dass du die Mitte möglichst aufgeräumt bekommst, damit da nur Kick, Snare, Bass und Vocals sind. Je aufgeräumter die Mitte, desto druckvoller der Sound" Ist da was dran?

Guter Mann, der befreundete Mischer, er hat damit genau recht. Ich habe mal eine Deep Purple Coverband gemischt - laute Gitarre, laute Orgel, alles Monosignale. Ich habe dann das eine Signal auf 11 Uhr gelegt, das andere auf 13 Uhr im Panorama, und schon standen die Leadvocals (in der Mitte des Panoramas) besser heraus. Seitdem mache ich das öfters, mit allen möglichen Arten von Signalen, und kann daher bestätigen, wenn man die Mitte freiräumt, dann kommt die Stimme besser heraus.

Falls Ihr einen PA-Aufbau mit zwei Subwoofern habt, die jeweils unter den Tops stehen, würde ich zur Vermeidung der sog. "Power Alley" auch Bassdrum und Bass auf 11 respektive 13 Uhr Pannen, damit zieht Ihr besagte Power Alley etwas auseinander und entzerrt sie in der Intensität.

4. Wenn ich meine Samples als Stereospur baue, ist das ja trotzdem noch das "Problem" dass ich das alles ja vorher abmischen und einpegeln muss und live quasi wieder nur der Backingtrack lauter und leiser gemacht werden kann. Macht es Sinn noch mehr ins Detail zu gehen und z.B Keys, Synths, Fx als eine Stereospur zu legen und die Backingitarre noch mal als eigene Stereospur zu rendern? Die Backingitarre kommt nur bei gespielten Solos als Rythmusgitarre zum Einsatz. Nicht bei jedem Song

Wir nutzen zum Abspielen einen Multitrack Player, der theoretisch genügend freie Spuren noch hat.
Allerdings will ich da nicht mit zu vielen Spuren ankommen, gerade weils bei kleineren Locations oft nicht so viele freie Kanäle gibt.

Naja, anscheinend hast Du die bestehenden Spuren ja bereits gut abgemischt, also wirst Du das mit einer Stereospur ebenfalls hinbekommen. Ich würde vorerst bei einer Stereospur bleiben. Nur falls Ihr fest mit einem Mischer arbeitet, würde ich mit diesem besprechen, ob der Wechsel zu noch mehr Einzelspuren sinnvoll wäre - das hängt auch von der Arbeitsweise des Mischers ab. Und für die Arbeit mit Fremdmischern würde ich IMMER auch die reine Stereospur dabei haben.

5. Wir nutzen keine Ping Pong Delays oder Stereoeffekte in unseren Songs. Da kann ich die Synths und Keys ja einfach Doppeln und dann einmal Links und Rechts pannen und dann als Stereospur rausrendern. Oder hab ich hier einen Denkfehler? :D

Das ist leider ein Denkfehler. Zweimal mono ist nicht dasselbe wie stereo. Wenn Du einfach nur Spuren doppeln willst, dann drehe die eine Seite in der Phase, damit diese sich in der Mitte auslöschen. Besser aber nimmst Du das einfach nochmal in echtem Stereo auf und mischst es neu ab. Wie gesagt, würde ich dazu raten, dass Du das Stereopanorama nicht vollständig ausnutzt, sondern nur bis maximal 10 Uhr und 14 Uhr gehst.

Ich hab mich schon viel durch Foren gewühlt und bin immer auf unterschiedliche Meinungen gestoßen. Die einen sagen Stereo ist das einzig ware um den Mix entsprechend aufgeräumt zu haben, die anderen schwören auf Mono der Einfachheit halber und sagen dass du so weniger mögliche Fehlerquellen hast.

Meinungen gibt es viele. Ich kann aus positiver Erfahrung sprechen. ABER das ist dann eben auch nur meine Arbeitsweise, die für mich gut funktioniert. Ein anderer Tech legt seinen Mix möglicherweise anders an und kommt dann mit anderen Methoden ebenfalls zum Erfolg.

Mit meinem Quad Cortex kann ich einfach auf Stereo umstellen in dem ich einfach noch den 2. Output nutze. Dann hat das FOH 2x Signale die es rechts und links pannen kann. Dann wäre allerdings die Backing Rythmus Gitarre ja auf Rechts und Links, sowie das Gitarrensolo auch auf Rechts und Links. Wird das dann wieder zu verwaschen?

Angenommen ich mache dann noch eine Samplespur in Stereo für die Backingtracks, wären wir insgesamt bei 8 Audiospuren die ans FOH gehen (ohne Drums).

Hier mal noch die Frage an die FOHler, ist das für eine 4 Köpfige Band zu viel? Wie handhabt ihr das?

Acht Audiospuren für eine vierköpfige Band sind Kindergeburtstag. Gib mir 20, dann ziehe ich vielleicht mal eine Augenbraue hoch.

... Ich persönlich versuche das immer so simpel wie möglich zu halten, da ich selbst weiß wie schnell komplizierte Setups im Bühnenaltag zum Problem werden können...

Simpel ist ein guter Ansatz, aber es sollte auch nicht zu stark vereinfacht werden.
 
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Aber ich persönlich würde es vor alle Dingen komisch finden, wenn ich da zwei Gitarren höre, obwohl nur ein Gitarrist auf der Bühne steht. Als Zuhörer würde ich das wahrscheinlich sogar als Beschiss bezeichnen und nie mehr zu dieser Band gehen.
Geht mir genauso!

Die Zuhörer stehen nicht alle im Stereodreieck, daher benutze ich live das Panning immer nur bis maximal 10 Uhr und 14 Uhr.
Damit ergänzt Du das von mir oben gesagte perfekt, danke!

Ich habe dann das eine Signal auf 11 Uhr gelegt, das andere auf 13 Uhr im Panorama, und schon standen die Leadvocals (in der Mitte des Panoramas) besser heraus.
Mache ich sogar im Studio so, dass manchmal z.B. die Snare leicht (gaaanz leicht) aus der Mitte heraus auf (halb bis) eins nach rechts drehe (vom Zuhörer aus). Ich habe das (nicht bezogen auf die Snare, sondern generell) in dem empfehlenswerten Buch Mischen wie die Profis aufgeschnappt: Durch leichte Veränderungen der Panoramapositionen kann man da sehr viel herausholen, was Transparenz des Sounds angeht.

Aber Achtung, das widerspricht jetzt nicht dem in meinem ersten Post Gesagtem, was extreme Pan-Positionen beim Life-Mischen angeht.
Falls Ihr einen PA-Aufbau mit zwei Subwoofern habt, die jeweils unter den Tops stehen, würde ich zur Vermeidung der sog. "Power Alley" auch Bassdrum und Bass auf 11 respektive 13 Uhr Pannen, damit zieht Ihr besagte Power Alley etwas auseinander und entzerrt sie in der Intensität.
Interessant. Entspricht dem, was ich eben geschrieben habe. :) :claphands:
 
Danke für die bisherigen Antworten.

Ja, so kann man das machen.
Aber ich persönlich würde es vor alle Dingen komisch finden, wenn ich da zwei Gitarren höre, obwohl nur ein Gitarrist auf der Bühne steht. Als Zuhörer würde ich das wahrscheinlich sogar als Beschiss bezeichnen und nie mehr zu dieser Band gehen. Sorry für die harten Worte, ist nur meine persönliche Meinung, und um die geht es hier nicht. Hier geht es darum, wie Ihr das technisch am besten macht.
Die zweite Gitarre kommt ja nur dazu, wenn ich ein Solo spiele, also eben als Ryhtmusgitarre. Da finde ich das vollkommen okay.

Das ist leider ein Denkfehler. Zweimal mono ist nicht dasselbe wie stereo. Wenn Du einfach nur Spuren doppeln willst, dann drehe die eine Seite in der Phase, damit diese sich in der Mitte auslöschen. Besser aber nimmst Du das einfach nochmal in echtem Stereo auf und mischst es neu ab. Wie gesagt, würde ich dazu raten, dass Du das Stereopanorama nicht vollständig ausnutzt, sondern nur bis maximal 10 Uhr und 14 Uhr gehst.
Ich hab mal mit unserem Produzenten gesprochen, der unsere Songs im Studio aufgenommen hat. Von den Spuren der Subgruppen de Instrumente die wir bekommen haben, sind die Keys Fx etc schon entsprechend gepanned und im Stereomix verteilt.

Allerdings haben wir nicht alle Songs die wir live spielen im Studio aufgenommen, somit fehlen von manchen die Studiospuren. Von daher stellt sich mir hier die Frage wie ich die Rythmusgitarre am besten panne.

Ich muss das ja dann im Track festlegen. Also auch hier die Gitarre irgendwo zwischen 10 und 14 Uhr? Was passiert wenn der Mischer das live dann doch weiter nach rechts und links panned? Hört sich das dann komisch an?
Naja, anscheinend hast Du die bestehenden Spuren ja bereits gut abgemischt, also wirst Du das mit einer Stereospur ebenfalls hinbekommen. Ich würde vorerst bei einer Stereospur bleiben. Nur falls Ihr fest mit einem Mischer arbeitet, würde ich mit diesem besprechen, ob der Wechsel zu noch mehr Einzelspuren sinnvoll wäre - das hängt auch von der Arbeitsweise des Mischers ab. Und für die Arbeit mit Fremdmischern würde ich IMMER auch die reine Stereospur dabei haben.
Da wir noch keinen festen Mischer haben, macht es dann also eher Sinn den vorgemischten Backingtrack Mix auf Stereo zu haben, als alles auf Einzelspuren.

Mit meinem Quad Cortex kann ich einfach auf Stereo umstellen in dem ich einfach noch den 2. Output nutze. Dann hat das FOH 2x Signale die es rechts und links pannen kann.
Mach das so Sinn? Dann habe ich ja zwei Signale die ans FOH gehen und der Mischer kann dann die Live gespielte Gitarre auch aus der Mitte rausholen.
Dann wäre allerdings die Backing Rythmus Gitarre ja auf Rechts und Links, sowie das Gitarrensolo auch auf Rechts und Links. Wird das dann wieder zu verwaschen?
Wie siehts hiermit aus?
 
Danke für die bisherigen Antworten.


Die zweite Gitarre kommt ja nur dazu, wenn ich ein Solo spiele, also eben als Ryhtmusgitarre. Da finde ich das vollkommen okay.
Ist zwar auch nicht mein Fall, bin ein Fall von "live ist live" - dann muss der Bassist eben im Solo etwas "busier" werden um das auszugleichen. Aber letztlich entscheidet das Publikum, und dem ist ganze mal mehr mal weniger (je nach Genre und Anlass/Gigsituation) wichtig. Ich hab im Sommerurlaub den "Dieter Bohlen der Bassgitarre" beim Abendprogramm gesehen, mir persönlich verdirbt so etwas ja auch den Spaß an der Darbietung und ich fand die anderen Bands die nächsten Tage daher besser. Bloß: die Stimmung war an dem Abend insgesamt nicht schlechter als an den übrigen - Showman-Eigenschaften sind in dem Setting wichtiger. In einem Konzert wo man explizit für die Musik Eintritt bezahlt hat vielleicht auch das Publikum einen anderen Anspruch. Sprich: wenn's für Euch vor und auf der Bühne so passt, was soll's.

Mich würde eher interessieren: wie macht Ihr das mit dem Einsteuern/Click-Track? Spielt Ihr die ganze Zeit zum Klick und der Backing-Track wird dann manuell zum Solo synchron zum Klick gestartet (so dass man vorher manche Songteile noch variabel in der Länge gestalten kann), oder läuft der Backing-Track ab dem ersten Ton zum Klick mit und es ist auf der Spur einfach bis zum Solo Ruhe? Hat zwar nicht direkt etwas mit Deinem Thema zu tun, interessiert mich nur einfach so wie das bei solchen Zuspielern gemacht wird.
 
Mich würde eher interessieren: wie macht Ihr das mit dem Einsteuern/Click-Track? Spielt Ihr die ganze Zeit zum Klick und der Backing-Track wird dann manuell zum Solo synchron zum Klick gestartet (so dass man vorher manche Songteile noch variabel in der Länge gestalten kann), oder läuft der Backing-Track ab dem ersten Ton zum Klick mit und es ist auf der Spur einfach bis zum Solo Ruhe? Hat zwar nicht direkt etwas mit Deinem Thema zu tun, interessiert mich nur einfach so wie das bei solchen Zuspielern gemacht wird.
Genau. Jeder Song von uns hat einen entsprechenden Clicktrack und bei manchen läuft dazu eben synchron eine Backingtrack Spur mit. Und dort sind eben Part weise dann die Einspieler mit den Samples drauf.
 

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