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"Musikvideo" eure Meinung ist gefragt

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jxstiin98
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Hi Leute,

Was ist eure Meinung zu Musikvideos? Sind sie essenziell in der Musikbranche? Lohnt es sich als neue Künstler mit begrenztem Budget Musikvideo drehen zu lassen?

Kurz die Backstory wie ich auf diese Frage gekommen bin und zwar bin ich Artist und ich planen demnächst meine Musikkarriere öffentlichen zu Starten. Ich bin allerdings noch Student und Arbeite nebenbei in einem Supermarkt und kann mit dem Geld gerade so meine Zigaretten bezahlen und hab dann noch etwas "Taschengeld" übrig. :D Die Frage habe ich mir schon häufiger gestellt, da Musik heutzutage ja größtenteils auf streaming Diensten wie Spotify und co. konsumiert wird. Dort kann man ja auch keine Musikvideos sehen. Ist es also "nice to have" oder ein muss ein Musikvideo zu haben? Ich habe mich dazu entschieden erstmal auf Musikvideos zu verzichten und meine Musik nur in streaming Portalen anzubieten und möchte stattdessen, das eingesparte Musikvideo Geld lieber in hochwertige Cover, Promotion investieren und mit viel Output überzeugen (im Idealfall alle 2 Wochen eine single und 2x pro Jahr ein Album) (und die Singles unabhängig vom Album stehen lassen und nicht als Singles releasen und dann anschließend auf dem Album packen) Wie seht ihr das? Bin auf die Antworten sehr gespannt.
 
Eigenschaft
 
Grund: Ergänzung
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Dein Vorhaben mit Output und anspruchsvoller Covergestaltung usw. ehrt dich und grundsätzlich brauchst ja auch einen Platz, wo du deine Werke zum Verkauf anbieten kannst.
Welche Wege der Promo willst du denn gehen ?

Video ist Promo und ein ansprechender Clip erlangt über Youtube&Co auch deutlich schneller Aufmerksamkeit und generiert ein zielgerichtete Fanbase, denn als anfänglich unbekannter Act im Sumpf von Spotify&Co gefunden werden zu wollen oder überhaupt in eine gut frequentierte Rotation zu landen.
Ich meine daher, dass ein Video nebst anderen Möglichkeiten an Promo absolut nicht das verkehrteste ist... aber es ist letztlich auch nicht alles.
Unterschätze nicht den Aufwand an Zeit und Energie den du in z.B. Guerilla-Marketing usw. stecken willst, denn das eine ist zwar Musik zu machen, das andere ist, sie populär zu machen.
Mal ganz zu schweigen von der Präsenz und Resonanz über Auftritte, Events usw.

Ich gehöre zu der Fraktion, die (audio)visuelle Medien definitiv nach wie vor als unabdingbares Must Have definieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
da Musik heutzutage ja größtenteils auf streaming Diensten wie Spotify und co. konsumiert wird. Dort kann man ja auch keine Musikvideos sehen.
Kann oder konnte man mal.

im Idealfall alle 2 Wochen eine single und 2x pro Jahr ein Album
Neben Studieren samt Nebenjob.

Ich gehöre zu der Fraktion, die (audio)visuelle Medien definitiv nach wie vor als unabdingbares Must Have definieren.
Ich auch.
 
Ich habe gute Vorarbeit geleistet, die Songs (an die 150 Stück) sind alle "ready to record" fertig geschrieben und sitzen alle zu 100% in meinen Kopf (Textsicherheit, flow etc.) Ich muss also nur noch alles top recorden und mixen und mastern. Natürlich sind Mix und Mastering nicht zu unterschätzen, meiner Meinung nach ist auch das Mixing dass aufwendigste und schwierigste an einem Song also von den ganzen Attributen die ein Song enthält (Text schreiben, recorden, mixen und mastern), aber ich mach das schon. :D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dein Vorhaben mit Output und anspruchsvoller Covergestaltung usw. ehrt dich und grundsätzlich brauchst ja auch einen Platz, wo du deine Werke zum Verkauf anbieten kannst.
Welche Wege der Promo willst du denn gehen ?

Video ist Promo und ein ansprechender Clip erlangt über Youtube&Co auch deutlich schneller Aufmerksamkeit und generiert ein zielgerichtete Fanbase, denn als anfänglich unbekannter Act im Sumpf von Spotify&Co gefunden werden zu wollen oder überhaupt in eine gut frequentierte Rotation zu landen.
Ich meine daher, dass ein Video nebst anderen Möglichkeiten an Promo absolut nicht das verkehrteste ist... aber es ist letztlich auch nicht alles.
Unterschätze nicht den Aufwand an Zeit und Energie den du in z.B. Guerilla-Marketing usw. stecken willst, denn das eine ist zwar Musik zu machen, das andere ist, sie populär zu machen.
Mal ganz zu schweigen von der Präsenz und Resonanz über Auftritte, Events usw.

Ich gehöre zu der Fraktion, die (audio)visuelle Medien definitiv nach wie vor als unabdingbares Must Have definieren.
Also Promotion, dachte ich mir das ich, das ich ehr einen natürlicheren weg gehen möchte und nicht irgendwo in YouTube Werbung zu sehen bin, da kann ich nämlich aus eigen empfinden sprechen, wenn mir Musik von einem mir unbekannten Musiker auf YouTube vorgeschlagen wir (Werbung) (ein neuer Künstler) dann Skippe ich es sofort weg, weil ich Musik oder Werbung nicht gerne aufgezwungen bekomme. Natürlich haben diese in YouTube Werbung eingekauften Musikvideos viele Klicks aber wenig Interaktionen im Bezug auf Likes und Kommentare und ich bin der Meinung so kann man sich keine fanbase aufbauen. Das genre in dem ich mich bewegen möchte ist ganz klar moderner Hip-Hop, den man heutzutage auch ehr als Pop deuten könnte. Ich möchte ehr durch viel musikalischen Output überzeugen. Und aus dem Feedback von bekannten und Freunden (bei denen ich auch weiß, das das Feedback ehrlich ist), sagen mir das ich absolut geile banger schreibe, die das Potential haben richtig durch die Decke zu gehen und das ich einen eigenen Sound habe und nichts abkupfer. Außerdem wollte ich, wenn es so weit ist YouTuber anfragen ob sie Interesse haben Mal auf meine Songs in einem Video zu reagieren, um so direkt eine Zielgruppe in meinem Genre anzusprechen. Ich wollte via Instagram, Menschen an meinem mixen und recording Alltag teilhaben lassen. Wenn ich eine fanbase habe, würde ich auch gerne immer mit denen interagieren und zusammen etwas machen. Ich dachte bei (um auch einen Mehrwert zu bieten, Leute anzusporen produktiv zu sein und anderen talentierte neuen Künstlern eine Plattform zu bieten), eine Art Show zu machen die man "Rap dich ins Studio" oder in der Art nennen könnte. Ich dachte mir dabei, das die Leute aus meiner Community bspw. Einen Monat Zeit haben mir ihre Songs und Texte per E-Mail zuzusenden und ich mir dann die meiner Meinung nach besten drei aussuche und die Plätze 2-3 einen Support Post von mir bekommen und der der Gewinner zu mir eingeladen wir und mit mir einen Song schreiben kann und wir den dann veröffentlichen und ich ihm alle Einnahmen überlasse. Außerdem möchte ich im allgemeinen sehr viel mit der Community machen außerhalb von Musik releases auf Spotify, bspw. Twitch Livestream in denen ich mit der Community zocken und die Leute mit mir zusammen zocken können, live Mixing Sessions an denen ich die Leute teilhaben lasse, denen helfen bei ihrer Musikkarriere usw. Ich habe da halt so dieses Helfer mindset, ich weiß der weg ist schwer und wird nicht einfach sein, ich sage mir selbst dann aber nicht ich musste mir alles erkämpfen und dann sollen andere das auch tun, sondern ich helfe lieber anderen Leuten und bin nicht so ich bezogen und egoistisch.
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Also Promotion, dachte ich mir das ich, das ich ehr einen natürlicheren weg gehen möchte und nicht irgendwo in YouTube Werbung zu sehen bin, da kann ich nämlich aus eigen empfinden sprechen, wenn mir Musik von einem mir unbekannten Musiker auf YouTube vorgeschlagen wir (Werbung) (ein neuer Künstler) dann Skippe ich es sofort weg, weil ich Musik oder Werbung nicht gerne aufgezwungen bekomme. Natürlich haben diese in YouTube Werbung eingekauften Musikvideos viele Klicks aber wenig Interaktionen im Bezug auf Likes und Kommentare und ich bin der Meinung so kann man sich keine fanbase aufbauen. Das genre in dem ich mich bewegen möchte ist ganz klar moderner Hip-Hop, den man heutzutage auch ehr als Pop deuten könnte. Ich möchte ehr durch viel musikalischen Output überzeugen. Und aus dem Feedback von bekannten und Freunden (bei denen ich auch weiß, das das Feedback ehrlich ist), sagen mir das ich absolut geile banger schreibe, die das Potential haben richtig durch die Decke zu gehen und das ich einen eigenen Sound habe und nichts abkupfer. Außerdem wollte ich, wenn es so weit ist YouTuber anfragen ob sie Interesse haben Mal auf meine Songs in einem Video zu reagieren, um so direkt eine Zielgruppe in meinem Genre anzusprechen. Ich wollte via Instagram, Menschen an meinem mixen und recording Alltag teilhaben lassen. Wenn ich eine fanbase habe, würde ich auch gerne immer mit denen interagieren und zusammen etwas machen. Ich dachte bei (um auch einen Mehrwert zu bieten, Leute anzusporen produktiv zu sein und anderen talentierte neuen Künstlern eine Plattform zu bieten), eine Art Show zu machen die man "Rap dich ins Studio" oder in der Art nennen könnte. Ich dachte mir dabei, das die Leute aus meiner Community bspw. Einen Monat Zeit haben mir ihre Songs und Texte per E-Mail zuzusenden und ich mir dann die meiner Meinung nach besten drei aussuche und die Plätze 2-3 einen Support Post von mir bekommen und der der Gewinner zu mir eingeladen wir und mit mir einen Song schreiben kann und wir den dann veröffentlichen und ich ihm alle Einnahmen überlasse. Außerdem möchte ich im allgemeinen sehr viel mit der Community machen außerhalb von Musik releases auf Spotify, bspw. Twitch Livestream in denen ich mit der Community zocken und die Leute mit mir zusammen zocken können, live Mixing Sessions an denen ich die Leute teilhaben lasse, denen helfen bei ihrer Musikkarriere usw. Ich habe da halt so dieses Helfer mindset, ich weiß der weg ist schwer und wird nicht einfach sein, ich sage mir selbst dann aber nicht ich musste mir alles erkämpfen und dann sollen andere das auch tun, sondern ich helfe lieber anderen Leuten und bin nicht so ich bezogen und egoistisch.
Außerdem (ist mir gerade noch eingefallen) :D möchte ich die Community nachhaltig an mir binden und nicht der 100.000 Rapper xy sein, der seinen neuen Song in der Playlist "Modus Mio" platziert, bis der 2 Monate tot gehört wird und danach aus der Playlist fliegt und das war's dann. Ich möchte ehr einen Charakter als Künstler haben und Werte wiederspiegeln, als ein durch Klicks Käufe hochgezüchteter Spotify Rapper zu sein, der schnell aufsteigt und noch schneller fällt und von der Bildfläche verschwindet.
 
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Also Promotion, dachte ich mir das ich, das ich ehr einen natürlicheren weg gehen möchte und nicht irgendwo in YouTube Werbung zu sehen bin, da kann ich nämlich aus eigen empfinden sprechen, wenn mir Musik von einem mir unbekannten Musiker auf YouTube vorgeschlagen wir (Werbung) (ein neuer Künstler) dann Skippe ich es sofort weg, weil ich Musik oder Werbung nicht gerne aufgezwungen bekomme. Natürlich haben diese in YouTube Werbung eingekauften Musikvideos viele Klicks aber wenig Interaktionen im Bezug auf Likes und Kommentare und ich bin der Meinung so kann man sich keine fanbase aufbauen. Das genre in dem ich mich bewegen möchte ist ganz klar moderner Hip-Hop, den man heutzutage auch ehr als Pop deuten könnte. Ich möchte ehr durch viel musikalischen Output überzeugen. Und aus dem Feedback von bekannten und Freunden (bei denen ich auch weiß, das das Feedback ehrlich ist), sagen mir das ich absolut geile banger schreibe, die das Potential haben richtig durch die Decke zu gehen und das ich einen eigenen Sound habe und nichts abkupfer. Außerdem wollte ich, wenn es so weit ist YouTuber anfragen ob sie Interesse haben Mal auf meine Songs in einem Video zu reagieren, um so direkt eine Zielgruppe in meinem Genre anzusprechen. Ich wollte via Instagram, Menschen an meinem mixen und recording Alltag teilhaben lassen. Wenn ich eine fanbase habe, würde ich auch gerne immer mit denen interagieren und zusammen etwas machen. Ich dachte bei (um auch einen Mehrwert zu bieten, Leute anzusporen produktiv zu sein und anderen talentierte neuen Künstlern eine Plattform zu bieten), eine Art Show zu machen die man "Rap dich ins Studio" oder in der Art nennen könnte. Ich dachte mir dabei, das die Leute aus meiner Community bspw. Einen Monat Zeit haben mir ihre Songs und Texte per E-Mail zuzusenden und ich mir dann die meiner Meinung nach besten drei aussuche und die Plätze 2-3 einen Support Post von mir bekommen und der der Gewinner zu mir eingeladen wir und mit mir einen Song schreiben kann und wir den dann veröffentlichen und ich ihm alle Einnahmen überlasse. Außerdem möchte ich im allgemeinen sehr viel mit der Community machen außerhalb von Musik releases auf Spotify, bspw. Twitch Livestream in denen ich mit der Community zocken und die Leute mit mir zusammen zocken können, live Mixing Sessions an denen ich die Leute teilhaben lasse, denen helfen bei ihrer Musikkarriere usw. Ich habe da halt so dieses Helfer mindset, ich weiß der weg ist schwer und wird nicht einfach sein, ich sage mir selbst dann aber nicht ich musste mir alles erkämpfen und dann sollen andere das auch tun, sondern ich helfe lieber anderen Leuten und bin nicht so ich bezogen und egoistisch.
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Außerdem (ist mir gerade noch eingefallen) :D möchte ich die Community nachhaltig an mir binden und nicht der 100.000 Rapper xy sein, der seinen neuen Song in der Playlist "Modus Mio" platziert, bis der 2 Monate tot gehört wird und danach aus der Playlist fliegt und das war's dann. Ich möchte ehr einen Charakter als Künstler haben und Werte wiederspiegeln, als ein durch Klicks Käufe hochgezüchteter Spotify Rapper zu sein, der schnell aufsteigt und noch schneller fällt und von der Bildfläche verschwindet.
Und noch etwas ist mir eingefallen im Bezug auf den Output, :D ich weiß nicht in welchen Genre ihr unterwegs seit als Musik Konsumenten, aber ich nenne euch Mal ein bsp. Aus der Rap Szene. 2016 hat sich der "trap" Sound im Rap durchgesetzt, in dieser Zeit gab es die "KMN- Gang" die neue Rekorde aufstellte im Bezug auf Reichweite etc. Bspw. Miami yacine mit seinem mega Hit "kokaina", 100 Mio. + Aufrufe auf YouTube, er hat nach diesem Hit im darauffolgenden Jahr noch ein Album rausgebracht und sich dann aber auf seinem Erfolg ausgeruht und Jahre lang musikalisch nichts mehr rausgebracht. Heutzutage kann ehr bei weiten nicht mehr an damalige Erfolge anknüpfen, da viele aus der Community ihn nicht mehr verfolgen und er einen riesen Teil sehr höhererschaft verloren hat. Dann gab es zu dem selben Zeitpunkt (2016) aber noch den Künstler "Ufo361", der gemerkt hat, das seine Musik Anklang findet und gut gehört wird. Er hat sich dann in die Musik richtig rein geknieht und 2x pro Jahr ein Album rausgebracht und Sehr viele Singles releases über's Jahr rausgebracht und das bis heute, er zählt heute immernoch zu einem der größten Rapper und Musiker im deutschsprachigen Raum.
 
Ich habe gute Vorarbeit geleistet, die Songs (an die 150 Stück) sind alle "ready to record"
Wenn du das mal ausrechnest und dabei von ausgehst, dass du es tatsächlich schaffen solltest einen kompletten Track in nur(!) 2 Wochen samt Recording, Editing, Mix und Master (machst du auch deine eigenen Beats?) fertigzustellen und das alle 2 Wochen aufs Neue nebst Studium, Nebenjob, Privatleben und all den anderen Projekten die du dir vorstellst - das ist bereits an dieser Stelle absolut unvorstellbar für mich -, dann brauchst du 300 Wochen um dein gesamtes Material abzuarbeiten. Das sind etwas mehr als 6 Jahre!
Ich wüsste nichtmal wie ich mir überhaupt 150 Tracks im Kopf merken soll und das auch noch über 6 Jahre hinweg, während mit der Zeit, logischerweise, noch mehr dazukommen.

meiner Meinung nach ist auch das Mixing dass aufwendigste und schwierigste
Das sieht jeder anders.

weil ich Musik oder Werbung nicht gerne aufgezwungen bekomme.
Ich auch nicht.

Außerdem wollte ich, wenn es so weit ist YouTuber anfragen ob sie Interesse haben Mal auf meine Songs in einem Video zu reagieren, um so direkt eine Zielgruppe in meinem Genre anzusprechen.
Abgesehen davon, dass ich nicht verstehe worauf du dabei hinaus willst, musst du doch Millionen von Abos und Clicks haben, damit dir Youtube überhaupt auf deine Anfrage antwortet.

Ich wollte via Instagram, Menschen an meinem mixen und recording Alltag teilhaben lassen
Das ist eine gute Idee.

eine Art Show zu machen die man "Rap dich ins Studio" oder in der Art nennen könnte. Ich dachte mir dabei, das die Leute aus meiner Community bspw. Einen Monat Zeit haben mir ihre Songs und Texte per E-Mail zuzusenden und ich mir dann die meiner Meinung nach besten drei aussuche und die Plätze 2-3 einen Support Post von mir bekommen und der der Gewinner zu mir eingeladen wir und mit mir einen Song schreiben kann
An sich auch eine gute Idee. Dazu brauchst du selbst aber auch erstmal gehörig Reichweite.

Er hat sich dann in die Musik richtig rein geknieht und 2x pro Jahr ein Album rausgebracht und Sehr viele Singles releases über's Jahr rausgebracht und das bis heute, er zählt heute immernoch zu einem der größten Rapper und Musiker im deutschsprachigen Raum.
Ja, wobei ich das mega toxisch finde und sich langfristig negativ auf Künstler und Musik auswirken dürfte...
 
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Wenn du das mal ausrechnest und dabei von ausgehst, dass du es tatsächlich schaffen solltest einen kompletten Track in nur(!) 2 Wochen samt Recording, Editing, Mix und Master (machst du auch deine eigenen Beats?) fertigzustellen und das alle 2 Wochen aufs Neue nebst Studium, Nebenjob, Privatleben und all den anderen Projekten die du dir vorstellst - das ist bereits an dieser Stelle absolut unvorstellbar für mich -, dann brauchst du 300 Wochen um dein gesamtes Material abzuarbeiten. Das sind etwas mehr als 6 Jahre!
Ich wüsste nichtmal wie ich mir überhaupt 150 Tracks im Kopf merken soll und das auch noch über 6 Jahre hinweg, während mit der Zeit, logischerweise, noch mehr dazukommen.
Die Beats nehme ich von YouTube und kaufe mir natürlich Lizenz rechte, wenn ich von Mix und Mastering spreche meine ich auf mich bezogen "nur" die vocals. Ich wollte alles vorproduzieren und dann konstant uploaden.
 
Ich wollte alles vorproduzieren und dann konstant uploaden

Ja, das wird die beste Idee sein.
Aber selbst wenn du so Billo Beats nimmst, die dir für 20€ hinterhergeschmissen werden ist das kein kleines Sümmchen, für jemanden, der gerade so seine Zigaretten zahlen kann. 😅
Wenn dus nicht eilig hast, kannst du ja noch paar Jahre drauf legen und Beats produzieren lernen und das Geld sparen für die Dinge die dir dann wichtiger erscheinen, sei für Musik oder Studium, Wohnung/Alltag etc.
Oder das so teils teils machen.
Nur so ne Idee, wenn du dich gerade ohnehin in der Vorproduktion befindest.
Außerdem bist du dann auch freier und "autonomer" was das Gesamtprojekt angeht und hast unterm Strich auch wieder mehr Content anzubieten (Stichwort: Recording and Mix Vlog)

Edit: es gibt auch free beats oder?
 
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Ja, das wird die beste Idee sein.
Aber selbst wenn du so Billo Beats nimmst, die dir für 20€ hinterhergeschmissen werden ist das kein kleines Sümmchen, für jemanden, der gerade so seine Zigaretten zahlen kann. 😅
Wenn dus nicht eilig hast, kannst du ja noch paar Jahre drauf legen und Beats produzieren lernen und das Geld sparen für die Dinge die dir dann wichtiger erscheinen, sei für Musik oder Studium, Wohnung/Alltag etc.
Oder das so teils teils machen.
Nur so ne Idee, wenn du dich gerade ohnehin in der Vorproduktion befindest.
Außerdem bist du dann auch freier und "autonomer" was das Gesamtprojekt angeht und hast unterm Strich auch wieder mehr Content anzubieten (Stichwort: Recording and Mix Vlog)

Edit: es gibt auch free beats oder?
Da stimme ich dir voll zu. :D

Ja es gibt auch "free for Profit" Beats, die wirklich jeder lizenzfrei und kommerziell benutzen darf. Diese Beats sind aber in der Regal, die Bank durch alle Trash, schlecht gemixt, schlecht gemastert und am clippen und meistens auch nicht besonders schön von klang (also keine schönen Instrumente und Klänge).
 
Oh Mann, das ist ja 'ne Menge Holz... Sorry, aber da läuft, meiner Meinung nach, ziemlich viel, wenn nicht alles, schief bzw. in die falsche Richtung. Vorausplanung ist zwar grundsätzlich eine gute Sache, aber Du denkst über Schritt drei, vier und fünf nach, leider gehören die quasi aber zu Schritt eins, an dessen sinnvoller Umsetzung es hapert und den Du noch nicht mal gegangen bist.

Ich mache es mal stichpunktartig, das wird mir sonst zu viel.

- Irgendwelche Beats nutzen, die auch als Freebeat nutzbar sind, wo also durchaus auch schon unzählige Andere draufgewichst haben und es weiterhin tun können, Du willst dann Geld für die kommerzielle Nutzung raushauen, bist Dir aber im Unklaren darüber, wie die Regelungen diesbezüglich sind, siehe anderen Thread von dir.

- 150 Texte, joar... und Du gehst davon aus, dass jeder richtig gut ist und veröffentlicht werden kann, soll und muss. Worum geht's in den Texten? Hundertmal das gleiche austauschbare "Isch bin der Krasseste, isch bin der Fettste" gepaart mit Pseudo-Gangster-Gelaber? Oder gibt's irgendwas aus deinem Leben zu hören? Wie authentisch ist das dann, wenn es x Jahre später veröffentlicht wird?

- Und dann musst Du, natürlich im Alleingang, als One-Man-Army, ja nur noch alles "top recorden, mixen und mastern". Klar, das lernt man ja auch ruckzuck an einem, maximal zwei Wochenenden, natürlich neben dem ganzen anderen Kram, den Du an der Backe hast. Sorry, aber das kann doch nur ein Witz sein, allerdings kein guter.

- Es macht den Anschein, dass Du tatsächlich daran glaubst, im Handumdrehen eine Fanbase zu kreieren und folglich Einnahmen oder sogar sowas wie Gewinne zu erzielen. Hast Du eine Vorstellung davon, wieviele Andere da draußen den gleichen Traum träumen und mitunter bessere Voraussetzungen mitbringen, dass zumindest ein kleiner Teil davon wahr wird? Damit meine ich Leute, die in der Szene verwurzelt sind und bspw. Beatmaker kennen, die ihnen Custom-Beats machen und sich nicht welche aus dem Internet kaufen müssen, die Leute kennen, die die Tracks dann auch abmischen, die Leute sind, die auch schon mal auf kleinen oder mittleren Bühnen vor echten Menschen performt haben. Sorry, falls ich Dir da Unrecht tue, aber ich glaube, das ist alles bei Dir nicht der Fall.

- Das was Du als "Promotion" beschreibst, ist zu über 90% leider keine. Vor allem setzt das was Du beschreibst zu einem Punkt an, wenn Du bereits selbst einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht hast, Du selbst siehst es aber als Mittel diesen Bekanntheitsgrad zu erreichen.

- Hab mal gehört, YouTube sei der größte Musik-Streaming-Service der Welt, nur so nebenbei bemerkt.

- Wie Du die notwendigen Ausgaben für Aufnahme-Equipment (ja, Du wirst ein Basic-Setup Dein Eigen nennen, aber es soll doch "top" werden) und Hard- und Software, die für das Mixing und Mastering notwendig sind, sowie die Kosten für Mitgliedschaften bei Streaming-Services, der GEMA und was weiß ich nicht noch alles berappen willst, wenn's im Moment nur für Tabak und ein bisschen Taschengeld reicht, ist auch im Unklaren. Vielleicht hoffst Du, dass früher oder später, wahrscheinlich eher früher ein Label in die Bresche springt, aber ein Label wird alleine schon beim Stichwort "Freebeats" rot sehen.

Wahrscheinlich habe ich was vergessen, aber ist ja auch erstmal genug. Eins noch, es heißt "eher" und nicht "ehr".
 
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Mit Musik allein wird heute keiner mehr erfolgreich. (Vor allem nicht im Rap Business, wo ich dich verorte.) Es geht darum ein Image zu verkaufen, ein Lebensgefühl zu verkörpern, eine Figur darzustellen, mit der sich Leute in irgend einer Weise identifizieren können. Dafür sind Musikvideos da. Klar sind sie auch ein Unterhaltungsmedium, aber durch deine Präsentation machst du der Öffentlichkeit klar wer du bist, was du repräsentierst, wie du tickst, wie dein Style ist, etc.

Soll auch heißen: Wenn du mal schnell irgend ein Handy-Video ohne Konzept und Verstand raushaust, "weil ein Video ja so wichtig ist", bringt das eigentlich gar nichts, oder kann im schlimmsten Fall gar deiner Karriere schaden.
 
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Denkst du es ist notwendig, zu jeder single eine Videoauskopplung zu machen? Oder reicht es auch mal animierte Cover zu nehmen? Mir ist bewusst, das Musikvideoproduktionen sehr kostspielig sind und diese leider mein Budget sprengen. Denkst du es würde auch reichen selber zu filmen bzw. von jemandem anderen filmen zu lassen und dann von Freelancern wie bspw. auf fiverr sich nur den Videoschnitt machen zu lassen, um Kosten zu sparen?
 
Denkst du es ist notwendig, zu jeder single eine Videoauskopplung zu machen? Oder reicht es auch mal animierte Cover zu nehmen? Mir ist bewusst, das Musikvideoproduktionen sehr kostspielig sind und diese leider mein Budget sprengen. Denkst du es würde auch reichen selber zu filmen bzw. von jemandem anderen filmen zu lassen und dann von Freelancern wie bspw. auf fiverr sich nur den Videoschnitt machen zu lassen, um Kosten zu sparen?

Das kommt ganz darauf an, wie ernst du deine Karriere nimmst. Klar, ein animiertes Cover oder ähnliches ist schon mal besser als gar kein Videomaterial. Hier sind aber o.g. Argumente des "Image Buildings" eher hinfällig. Hier gehts dann allein um die Tatsache, dass die sozialen Medien Videocontent algorithmisch bevorzugen. Wenn du ein starkes Produkt hast (d.h. gute, gut produzierte Songs mit Potential) und das ganze auch wirksam vermarkten möchtest, halte ich es für völlig unumgänglich, für jede Single ein Video zu veröffentlichen.

Und ja, Plattformen wie fiverr zu benutzen ist immer eine Möglichkeit um Geld zu sparen. Dort sind mittlerweile ja auch schon ziemlich fähige Leute aus aller Welt vertreten. Alternativen sind auch Kunst/Designhochschulen, wo man mal die Studierenden fragen kann, ob nicht jemand Lust hat ein Musikvideo als Semesterprojekt zu drehen. Generell gilt hier (wie im gesamten Musikbusiness), ein gut gepflegtes Netzwerk aus fähigen Leuten ist Gold wert.

Aber wie gesagt: Einfach nur irgend ein Video machen, nur weil man ein Video haben will, reicht einfach nicht. Es gibt Millionen von schlechten Rapvideos da draußen, die keinen Arsch interessieren! Wenn man schon nicht das Budget hat, um es hochglanz-pompös aussehen zu lassen, muss mindestens eine gute Idee her, die die Aufmerksamkeit der Betrachter einfangen kann. Es gibt genug Beispiele für Videos, die einfach und günstig produziert sind, aber wo einfach eine gute Idee dahinter steckt. Wenn die Idee stimmt, kannst du dein Video auch mit einem Handy drehen und iMovie schneiden. Sowas ist aber mit Kreativität und ner Menge Recherche und Gehirnschmalz verbunden. Unterschätz das mal nicht...
 
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Das neue Avatar-Bildchen ist auf jeden Fall schon mal klasse. Da prangt ja noch das Wasserzeichen von fiveIT drauf.
 
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deine Ziele sind sehr ambitioniert, ich glaube die besten Chance hast du, wenn du Kollaborationen eingehst und nicht alles alleine machen willst.

Dh, Konzentriere dich auf dich als Rapper/Marke, und baue die Identität dazu auf. Mixing und Mastering ist am sorgenfreistens wenn du das aus der Hand gibst, genauso wie Video Produktion.
Es gibt gerade auch im Videobereich viele Hobbyfilmer oder Studenten, die gerne an Projekten arbeiten, sogar projekte suchen wo sie sich dranhängen können um damit auch ihr Portfolio aufzubauen.
Ebenso einen Fotografen aus dem Starter-Bereich der dich gekonnt in Szene setzen kann, ohne ein Starfotograf Honorar zu verlangen.

wie @Domo schon sagt, baue den Netzwerk auf, und wachse gemeinsam mit diesen Leuten.

um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen ob Video wichtig und so? ja ich finde extrem wichtig!
 
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Das kommt ganz darauf an, wie ernst du deine Karriere nimmst. Klar, ein animiertes Cover oder ähnliches ist schon mal besser als gar kein Videomaterial. Hier sind aber o.g. Argumente des "Image Buildings" eher hinfällig. Hier gehts dann allein um die Tatsache, dass die sozialen Medien Videocontent algorithmisch bevorzugen. Wenn du ein starkes Produkt hast (d.h. gute, gut produzierte Songs mit Potential) und das ganze auch wirksam vermarkten möchtest, halte ich es für völlig unumgänglich, für jede Single ein Video zu veröffentlichen.

Und ja, Plattformen wie fiverr zu benutzen ist immer eine Möglichkeit um Geld zu sparen. Dort sind mittlerweile ja auch schon ziemlich fähige Leute aus aller Welt vertreten. Alternativen sind auch Kunst/Designhochschulen, wo man mal die Studierenden fragen kann, ob nicht jemand Lust hat ein Musikvideo als Semesterprojekt zu drehen. Generell gilt hier (wie im gesamten Musikbusiness), ein gut gepflegtes Netzwerk aus fähigen Leuten ist Gold wert.

Aber wie gesagt: Einfach nur irgend ein Video machen, nur weil man ein Video haben will, reicht einfach nicht. Es gibt Millionen von schlechten Rapvideos da draußen, die keinen Arsch interessieren! Wenn man schon nicht das Budget hat, um es hochglanz-pompös aussehen zu lassen, muss mindestens eine gute Idee her, die die Aufmerksamkeit der Betrachter einfangen kann. Es gibt genug Beispiele für Videos, die einfach und günstig produziert sind, aber wo einfach eine gute Idee dahinter steckt. Wenn die Idee stimmt, kannst du dein Video auch mit einem Handy drehen und iMovie schneiden. Sowas ist aber mit Kreativität und ner Menge Recherche und Gehirnschmalz verbunden. Unterschätz das mal nicht...
Nein unterschätzen tue ich es nicht, falls ich mich irgendwie falsch ausgedrückt habe. Ich wollte damit nur Ausdrücken, dass ich es gut finden würde den Videoschnitt jemand zu überlassen der Ahnung davon hat und mir arbeit abnimmt. Ich würde mir natürlich Gedanken machen und es dem "Videoproduzenten" mitteilen, was ich mir vorstelle.
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Das neue Avatar-Bildchen ist auf jeden Fall schon mal klasse. Da prangt ja noch das Wasserzeichen von fiveIT drauf.
Habe ich vor kurzem von grafikdesigner erhalten, er arbeitet gerade noch an ein paar anderen Covers und wenn er alles fertig hat, schickt er mir alles in einem Ordner und dann auch ohne Wasserzeichen.
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deine Ziele sind sehr ambitioniert, ich glaube die besten Chance hast du, wenn du Kollaborationen eingehst und nicht alles alleine machen willst.

Dh, Konzentriere dich auf dich als Rapper/Marke, und baue die Identität dazu auf. Mixing und Mastering ist am sorgenfreistens wenn du das aus der Hand gibst, genauso wie Video Produktion.
Es gibt gerade auch im Videobereich viele Hobbyfilmer oder Studenten, die gerne an Projekten arbeiten, sogar projekte suchen wo sie sich dranhängen können um damit auch ihr Portfolio aufzubauen.
Ebenso einen Fotografen aus dem Starter-Bereich der dich gekonnt in Szene setzen kann, ohne ein Starfotograf Honorar zu verlangen.

wie @Domo schon sagt, baue den Netzwerk auf, und wachse gemeinsam mit diesen Leuten.

um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen ob Video wichtig und so? ja ich finde extrem wichtig!
Ich bin gerade dabei mich mit einigen Leuten zu connecten, Beatproduzenten, Grafikdesignern und engineers. Nicht alle sind aus Deutschland aber ich denke das spielt ja keine Rolle. Mir macht es auch einfach Spaß neue Leute mit den gleichen Interessen kennenzulernen.
 
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