Musikzimmer im Dachgeschoss ausbauen

von MSchreiber, 05.07.18.

Sponsored by
QSC
  1. MSchreiber

    MSchreiber Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 05.07.18   #1
    Hallo Zusammen,

    ich heiße Michael, 37 und bin vor kurzem zu meiner zukünftigen frau gezogen. Dort darf ich mir im Haus ein Musikzimmer einrichten. Das Zimmer ist im ausgebauten Dachgeschoss, ca. 11qm mit Schrägen ab 90cm Höhe.

    Herzstück soll zum einen ein neues E-Drum werden und nach Jahren wieder mal richtig Oldschool 2 Turntables samt Mischpult. Evtl. noch ein 2. kleineres Pult wo ich dann das E-Drum Modul und externe Soundquellen anschließen kann zum dazu spielen.

    Angeschlossen wird es dann an ne kleine PA, damit ich auch mal Laut spielen kann und nicht immer nur über Kopfhörer. Es werden keine Stimmaufnahmen oder Recordings per Mikro gemacht. Daher bin ich unsicher zwecks Dämmung, da es sich ja primär nur um etwas Lautere Musik handelt, die aber nicht meine Frau im Erdgeschoss stören soll.
    Das das e-Drum auch entkoppelt werden sollte zwecks Trittschall ist auch bekannt. Wenn Dämmung, was und wieviel am besten?

    MFG,
    Michael

    IMG_20180630_1740206.JPG IMG_20180630_1740327.JPG
     
  2. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.08
    Zuletzt hier:
    20.06.19
    Beiträge:
    1.914
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    436
    Kekse:
    1.941
    Erstellt: 05.07.18   #2
    Hi MSchreiber!

    enn es sich um einen Wohnraum handelt wird dämmen sehr schwer bis unmöglich. Schall breitet sich über Luftdruckschwankungen oder Vibrationen aus. Um beides zu stoppen nutzt man oft ein Raum-in-Raum konzept. Da es bei euch um einen Wohnraum geht wird er vermutlich zu klein sein um soetwas zu machen, außerdem kostet es ein paar 1000€.

    LG lightsrout
     
  3. MSchreiber

    MSchreiber Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 06.07.18   #3
    Also macht da keine Dämmung einen Sinn? Es war wohl früher auch mal ein Kinderzimmer daher ist es richtig mit Wohnraum .
     
  4. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.04.13
    Zuletzt hier:
    25.06.19
    Beiträge:
    1.325
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    816
    Kekse:
    7.796
    Erstellt: 06.07.18   #4
    Dämmung der Wände, der Tür, des Bodens etc. mag tatsächlich keinen Sinn machen, vom Aufwand/Ertragsverhältnis her. Ausnahme wäre hier die weitgehend akustische Entkoppelung der Schallproduzierer (Schlagzeug, Boxen etc.) Das hilft schon mal, geht vergleichsweise einfach und bleibt preislich überschaubar. Auch fürs Drumset gibt es da eine Menge Zubehör, (schallhemmende Drumteppiche und anderes) dessen Tauglichkeit ich aber nicht beurteilen kann. Stellt sich die Frage wie "laut" du (ab-)spielen willst, bei Clublautstärke wie um 02.00 Uhr morgens dürften auch diese Maßnahmen nicht viel helfen.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  5. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.08
    Zuletzt hier:
    20.06.19
    Beiträge:
    1.914
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    436
    Kekse:
    1.941
    Erstellt: 06.07.18   #5
    Ich würde dir auch zu einem Drumriser raten. Ein Teppich kann keinen Schall absorbieren. Ich spiele selbst auf E-Drums und finde das man auch mit guten, geschlossenen Kopfhörern Spaß haben kann.
     
  6. MSchreiber

    MSchreiber Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 06.07.18   #6
    Ab und zu aber mal Laut spielen sollte schon drin sein .
     
  7. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.04.13
    Zuletzt hier:
    25.06.19
    Beiträge:
    1.325
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    816
    Kekse:
    7.796
    Erstellt: 06.07.18   #7
    Mach das mit deiner Frau aus :p Geht sicherlich, ist aber die Frage was ist "laut". Mit ein paar Testläufen (Anlage anwerfen, ins EG gehen usw.) weißt du dann mehr und du kannst dann auch eher deinen Bedarf einschätzen. Evtl. musst du gar nicht viel machen oder du mietest ein leerstehendes Haus mit nichts im Umkreis von 5km ;)Edit: Ich mags auch gerne mal laut ...
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  8. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.11.05
    Zuletzt hier:
    25.06.19
    Beiträge:
    5.904
    Ort:
    Erfurt
    Zustimmungen:
    832
    Kekse:
    7.940
    Erstellt: 06.07.18   #8
    So schmal wie es auf den Bildern scheint, ist vermutlich das Haus nicht. Also bedeutet das, daß der Raum im oberen Bereich des Dachstuhls hängt, was eine Schallentkopplung zumindest in die darunterliegende Etage nahezu unmöglich macht. Selbst ein Raum-in-Raum Konzept bringt hier nix, da die tiefen Frequenzen über die Lagerung in die tragenden Holzbauteile wandern. Mal abgesehen, daß es auch platztechnischer Blödsinn wäre.
     
  9. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.08
    Zuletzt hier:
    20.06.19
    Beiträge:
    1.914
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    436
    Kekse:
    1.941
    Erstellt: 06.07.18   #9
    Das kann ich leider nicht kontrollieren. ;) in diesem Raum wirds eh kräftig hallern, keine Ahnung ob das besser ist als mit KH. Wenn dir der Tiefbass abgeht, schau dir mal "SUBPAC" oder "Pearl Throne Thumper" an. Letzteres schwingt natürlich auch und ist vermutlich durch die Decke zu hören.
     
  10. engineer

    engineer HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    13.07.04
    Zuletzt hier:
    2.08.18
    Beiträge:
    1.549
    Ort:
    Bundesweit
    Zustimmungen:
    106
    Kekse:
    1.368
    Erstellt: 07.07.18   #10
    Das Wichtigste wäre ein zusätlzicher Boden der mit Dämmmaterial dazwischen verlegt wird um die Schallweiterleitung nach unten zu unterbinden. An den Wänden muss man nur dann viel machen, um INNEN einen besseren Klang zu bekommen.

    Das Zimmer ist insofern günstig, als dass das Dach erfahrungsgemäss die Bässe besser rausrauslässt, als Wände, was beiden Aspekten (Dämmung und Dämpfung ) zuträgllich ist. Das macht sehr viel aus, wie ich selber lernen durfte.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  11. MSchreiber

    MSchreiber Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 07.07.18   #11
    Mit was Dämmt man da am besten die Schrägen?
     
  12. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.08
    Zuletzt hier:
    20.06.19
    Beiträge:
    1.914
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    436
    Kekse:
    1.941
    Erstellt: 08.07.18   #12
    Mit einer zweiten, gedämften Wand. Oder meinst du damit es innen besser klingt?
     
  13. MSchreiber

    MSchreiber Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.07.18   #13
    Was ich da an die Schrägen machen könnte .
     
  14. engineer

    engineer HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    13.07.04
    Zuletzt hier:
    2.08.18
    Beiträge:
    1.549
    Ort:
    Bundesweit
    Zustimmungen:
    106
    Kekse:
    1.368
    Erstellt: 08.07.18   #14
    Diffusoren z.B. die den Schall nach hinten lenken oder eben mit den üblichen Methoden dämmen (Steinwolle, eingepackt, Lattung davor). Achtung Dach ist besonder schimmelempfindlich, wenn man es falsch verschließt.
     
  15. MSchreiber

    MSchreiber Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.07.18   #15
    Und was ist mir den Dämmmatten, die quasi wie Eierkartons aussehen?
     
  16. lightsrout

    lightsrout Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.09.08
    Zuletzt hier:
    20.06.19
    Beiträge:
    1.914
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    436
    Kekse:
    1.941
    Erstellt: 08.07.18   #16
    Vergiss die. Die sind zu dünn um etwas auszurichten.
     
  17. MSchreiber

    MSchreiber Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    31.10.16
    Zuletzt hier:
    22.10.18
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 08.07.18   #17
    Ah ok.
     
  18. andiu

    andiu Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.04.13
    Zuletzt hier:
    25.06.19
    Beiträge:
    1.325
    Ort:
    Stuttgart
    Zustimmungen:
    816
    Kekse:
    7.796
    Erstellt: 09.07.18   #18
    Sag doch mal was zur Wohnsituation: Ist das DG direkt über dem EG oder ist ein OG dazwischen? Bauweise des Hauses (Ziegel, Beton, Holzbauweise etc.) Ist das Dach bereits gedämmt? Dann sind wohl bereits Gipskartonplatten von innen drauf. Eine weitere Dämmung wäre dann eher ungeschickt. (Sollte eh vom Profi gemacht werden, Dampfsperre etc. ) Wie laut ist "Laut"? Haust Du 500Watt raus weil deine "kleine" PA-Anlage Reserven bis 1500Watt hat und 2 18'er Basswürfel dazu? Oder reden wir hier von "moderat laut" im Sinne von, ein bisschen Punch möchte ich schon haben und den Bass ein bisschen spüren? Nochmal mein Vorschlag bevor du an Maßnahmen irgendwelcher Art denkst:

    Mach einen Probelauf in einer Lautstärke die dein persönliches Maximum ist. Schau dann wo es dröhnt, wie weit und wie laut das hörbar ist etc. Im Haus herumgehen etc. Du kannst erst dann über Maßnahmen zielführend nachdenken wenn Du die mit der Lautstärke und den Drums verbundenen Symptome identifiziert hast - wenn es welche gibt die stören.
     
Die Seite wird geladen...

mapping