Mysteriöse Latenz in Logic Pro (nach Send-Befehl)

  • Ersteller Ersteller Jan S.
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    latenz
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  • #41
Weil es gar nicht anders geht. ;) …
Danke. :) Vollständig verstehe ich es noch nicht: Der Mastering Assistant von Logic Pro arbeitet ja auch locker mit den „originalen“ DAW-Daten, d.h. ohne vorherige Konvertierung in Audio. So habe ich bislang immer gemastert - ohne erkennbare Probleme.
 

  • #42
Dann wäre die Folgefrage: Gibt es weitere Vorteile eines solchen Vorgehens im Rahmen des Masterings, außer dem Einsparen von Rechenkapazität (die mein Mac bisher reichlich hat)? Oder, anders gefragt: Warum werden in der Regel bevorzugt Audio-Dateien gemastert?
damit sich nichts mehr ändert :)
wenn ich zb Schlagzeugspuren via Midi antriggern, bekomme ich bei jedem mal abspielen ein unterschiedliches Ergebnis (weil strenggenommen immer andere Samples abgespielt werden, Stichwort Round Robin), das selbe passiert bestimmt auch bei anderen Sample basierenden Virtuellen Instrumenten


Hintergrund meiner Frage: Aufgrund der NI-Insolvenz muss ich mich nun so oder so damit beschäftigen, alle bisherigen DAW-Spuren, die aufgrund der Verwendung von NI-Technologie womöglich irgendwann nicht mehr funktionieren, in eine Audiodatei umzuwandeln, damit ich auch diese Stücke später noch abspielen und bei Bedarf neu mastern kann…
das ist natürlich ein Guter Gedanke
 
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  • #43
damit sich nichts mehr ändert :)
wenn ich zb Schlagzeugspuren via Midi antriggern, bekomme ich bei jedem mal abspielen ein unterschiedliches Ergebnis (weil strenggenommen immer andere Samples abgespielt werden, Stichwort Round Robin), …
Vielen Dank, daran hatte ich gar nicht gedacht. Das ist in der Tat relevant - insbesondere beim Einsatz „harter“ Percussion wie z.B. Taikos.
 
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  • #44
D
Der Mastering Assistant von Logic Pro arbeitet ja auch locker mit den „originalen“ DAW-Daten, d.h. ohne vorherige Konvertierung in Audio.
Das Rendering muss nicht zwangsweise sichtbar sein... (temporäre Dateien)
Solange nur Logic Plugins verwendet werden, könnte Logic auf „interne“ Parameter zugreifen, aber bei jedem Plugin eines anderen Anbieters wäre das nicht mehr möglich.

Der Punkt von @exoslime (finale Version) ist aber uU viel wichtiger... :D
 
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  • #45
Danke euch. Bin ich dann mit dem Logic-Befehl „An gleicher Stelle bouncen“ richtig, oder macht man das besser (wie) anders?
 
  • #46
Bouncing in Place ist der richtige Befehl. In der Ursprungsdatei des Projektes würde ich alles belassen wie es ist. In der zweiten Projektdatei (das ist eine Kopie der Originalprojektdatei) kannst Du dann bip-Dateien auspielen.
Ggf. kannst Du bip (bouncing in place) auch anweisen, dass eine neue Spur erzeugt wird. Die Original-Midi-Spur wird dann stumm geschaltet, bleibt jedoch erhalten und eine WAV-Datei kommt dazu.
 
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  • #47
Besten Dank! :)
 
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  • #48
Ich packe die Frage hier hinein, wenngleich es nicht direkt um Latenz geht, sondern eher um die generelle Auslastung bzw. Performance von Logic Pro. Seit unangenehmen Ausfallerscheinungen mit Kontakt 8 (-Libraries) …

(https://www.musiker-board.de/threads/native-instruments-insolvent.765239/post-9943792)

… habe ich angefangen, auf die Auslastung von Logic Pro zu achten:

IMG_9530.jpeg


Auffällig ist immer wieder, dass die Auslastung der „Verarbeitungs-Threads“ weitgehend (sehr) gering ist (bei komplexeren Arrangements häufig bei ca. 25%), jedoch einzelne starke Ausreißer nach oben passieren: Vor der Vergrößerung des Puffers (von 64 auf 128) passierte es mit einem neuen (Kontakt-) Instrument jüngst mehrfach, dass der Balken rechts auf 100% stieg und es dann Störgeräusche gab. Generell passiert das gerne bei einzelnen (wenigen) Kontakt-Libraries - auch abhängig von der Kontakt 8-Version, aber vor allem - so scheint es mir - von dem Rechenbedarf des Instruments.

Kann jemand technisch tiefergehend erklären, was es mit den „Verarbeitungs-Threads“ auf sich hat? Laut dem Handbuch zu Logic Pro zeigt die Darstellung offenbar die Prozessorkerne. Lässt sich hier weitergehend etwas (sinnvoll) beeinflussen, außer der innerhalb Logic Pro vorhandenen Möglichkeit, die „Verarbeitungs-Threads“ manuell einzustellen? Wie sind eure Erfahrungen damit?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
Hallo Jan,

soweit ich weiß, zeigt das die Nutzung der CPU-Kerne an, also die Verteilung auf die Anzahl der vorhandenen Kerne. Wenn Du Multithreat einschaltest, nutzt Logic alle vorhandenen Kerne optimal aus.

Da Du Libraries nutzt, kann es vorkommen, dass ein Kern genau für die Verarbeitung extrem hochfährt. Bei zuviel Last auf einem Kern sollte normalerweise ein nicht oder wenig belasteter Kern "dazugeschaltet" (auf ihn ausgelagert) werden.

Grundsätzlich gilt, dass die Buffer Size beim Recording so gering wie nötig (wenig Latenz) ist, beim Mixing kann man durchaus mit einer internen Latenz leben, weil sie nicht direkt wahrnehmbar ist. Sollte es dennoch mal vorkommen, gibt es einen Schalter in Logic, der das egalisiert.
 
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