Nach Saitenwechsel Schnarren aller Saiten trotz nicht zu flacher Saitenlage?

von pointer516, 20.09.18.

Sponsored by
pedaltrain
  1. pointer516

    pointer516 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.04.18
    Zuletzt hier:
    20.09.18
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    0
    Erstellt: 20.09.18   #1
    Hi! Ich habe ein "Problem" mit meiner neuen Ibanez AZ224-BIG. Ich spiele seit ca 10 Jahren Gitarre und bin viel mit meiner Live Band unterwegs.
    Umso unangenehmer ist es mir, mich so wenig mit diesem Thema auseinandergesetzt zu haben. Und zwar ist mir nach dem Saitenwechsel aufgefallen,
    dass die Saiten sehr schnell "schnarren" schon in den tiefen Lagen, bei jeder Saite. Und die Saitenlage ist nicht sehr tief. Ich meine das war am Anfang nicht so, jedoch bemerke Ich das Live eig nicht. Aber es zu wissen, stört mich trotzdem. Ich habe zunächst mal bei der tiefen E-Saite den Reiter hinten etwas erhöht(bevor ich die Gesamte Saitenlage erhöhe), jedoch nur mäßige Besserung und eine unangenehm hohe Saitenlage erhalten. Logischerweise müsste das Problem an meiner Halskrümmung liegen oder? Ich bin da noch etwas zurückhaltend, da Ich die Gitarre vor 3 Monaten "perfekt eingestellt" bekommen habe. Und Ich bis jetzt bei meiner Ibanez EGEN 18, eher alles nach Gefühl (trotzdem ein paar Fakten im Hinterkopf gehabt) eingestellt habe, jedoch hat das bis jetzt super geklappt. Aber ihr wisst schon.. neue Gitarre etc.. Ich meine jedoch, dass der Hals ziemlich gerade aussieht, obwohl man das natürlich durch die eigene Optik schwer abschätzen kann.
    Kann mit jemand etwas Hilfestellung geben?
    Ich spiele 10-46 Saiten
    Danke im Voraus für euer know-how!

    Grüße, Flo
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    15.11.06
    Zuletzt hier:
    16.12.19
    Beiträge:
    14.908
    Ort:
    Hamburg
    Zustimmungen:
    10.324
    Kekse:
    32.005
    Erstellt: 21.09.18   #2
    Einstellen und go.
    Holz arbeitet und muss eben auch mal an Form erinnert werden.
     
  3. Garfield1978

    Garfield1978 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    13.12.11
    Zuletzt hier:
    16.12.19
    Beiträge:
    541
    Ort:
    Zorneding (bei München)
    Zustimmungen:
    196
    Kekse:
    522
    Erstellt: 21.09.18   #3
  4. Cold Prep

    Cold Prep Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    18.11.11
    Beiträge:
    4.177
    Ort:
    daheim
    Zustimmungen:
    1.276
    Kekse:
    5.660
    Erstellt: 21.09.18   #4
    Wo schnarren die Saiten denn ?
    Eher am Sattel oder eher Richtung Brücke ?
     
  5. Uhu Stick

    Uhu Stick Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    21.04.17
    Beiträge:
    505
    Zustimmungen:
    258
    Kekse:
    1.253
    Erstellt: 21.09.18   #5
    Jetzt wäre erstmal die Frage, wie viel Schnarren das überhaupt ist. Schnarren ist nicht gleich Schnarren und so ein bisschen Schnarren ist gar nicht mal verkehrt.

    Tiefe und damit komfortable Saitenlage ist immer ein Widerspruch mit Schnarrfreiheit. Deswegen gehen die meisten Gitarristen einen Kompromiss ihrer Wahl aus Schnarrfreiheit und Saitenlage ein. Sportgitarristen mit Saitenlagen unter 1,4mm nehmen deswegen sogar richtig viel Schnarren in Kauf, weil eben nur dadurch diese tiefen Saitenlagen möglich sind. Sofern das Schnarren nicht überhand nimmt, hört man das auch nicht im Verstärker.

    Jetzt ist halt nur die Frage ob dein „nicht sehr tief" wirklich nicht sehr tief oder in Wahrheit doch ist. Steck mal ein 1,4mm Plektron zwischen 12. Bundstäbchen und hoher e-Saite rein. Wenn es grade so nicht runterfällt (und die Saite auch nicht anhebt) ist die Saitenlage ungefähr das, was die meisten wohl als normal bzw. Durchschnitt bezeichnen würden.

    Die Saitenreiter höher zu stellen bringt nur bei den obersten Bünden etwas (ungefähr vom 12. - 22. Bund). Ist ja auch logisch bei den paar Zehntel Milimeter die man die Reite am Ende der 64,8 cm höher schraubt, dass da in den tiefen Bünden kaum was von ankommt. Für alle tieferen Bünde ist deswegen die Halskrümmung maßgeblich für die Saitenlage. Die untersten Bünde werden dann auch noch von der Sattelhöhe beeinflusst. Am Sattel kann man auch ne Menge rausholen, wenn der zu hoch eingestellt ist (was bei vielen Sätteln der Fall ist). Am Halstab rumzuspielen ist eigentlich relativ ungefährlich. Man müsste schon extremes Antitallent haben, bis man da was kaputt machen würde. Und wenn man sich total verhaspeln würde, kann man immer wieder zur Ausgangsstellung zurück. Meistens ist es mit es bereits mit innerhalb einer Umdrehung getan um den Halsstab schon halbwegs korrekt eingestellt ist. Rechts rum legt er die Saiten tiefer, links rum wieder höher.

    Wenn du allerdings sagst, dass die Gitarre perfekt eingestellt wurde, würde ich aber davon ausgehen, dass die Gitarre im Sinne deines Einstellers auch perfekt eingestellt ist. Zumindest sofern derjenige nicht schlampig gearbeitet hat. Allerdings muss seine Defintion von perfekt eingestellt nicht die deine sein. Ist halt schwierig zu sagen, per Ferndiagnose ohne ein Klangbeispiel. Wenn du ein kleines Klangbeispiel hochladen könntest, würde das sicher helfen, das genauer einzuschätzen.

    Grüße
     
Die Seite wird geladen...

mapping