Saiten schnarren (Schecter Hellraiser Solo 6)

von Anhost, 27.02.12.

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  1. Anhost

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    Erstellt: 27.02.12   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe ein kleines Problem mit meiner Schecter Hellraiser Solo 6. An sich finde ich die Gitarre top. Den Sound finde ich richtig klasse und das Aussehen ist auch top.
    Was mir allerdings echt zu schaffen macht ist die Bespielbarkeit. Zurzeit habe ich einen .012 - .054 Satz von D'Addario drauf. Und trotz der dicken Saiten schnarren tiefe E und A Saite ab dem 9. bzw. 13. Bund.
    Zurzeit ist die Gitarre in Drop C gestimmt. Das Schnarren hat sich auf der tiefen E Saite aber auch in normaler Stimmung nicht sonderlich gebessert. Wenn ich mal fester in die Saiten haue auch gerne schon bei vorherigen Bünden.

    Was ich schon probiert habe:
    - Gitarre war schon beim Musikgeschäft zum einstellen. Dort haben sie mir den Hals eignestellt und dickere Saiten aufgezogen. (Zuvor war das schnarren auch schon ab dem 5. Bund)
    => Schnarren ab dem 12. Bund immernoch da
    - Gestern habe ich selbst einen neuen Satz aufgezogen, die Halskrümmung eingestellt und sehr lange an der Saitenlange rumgestellt
    => Schnarren ging nicht weg

    An sich würde mich das ja nicht stören, nur hört man das auch im cleanen Kanal am Verstärker.
    Außerdem ist trotz der dicken Saiten die Saitenlage extrem hoch. An der tiefen E Saite habe ich über 3mm gemessen. Stelle ich die Saitenlage tiefer, so ist Drop C, trotz der der dicken Saiten, gar nicht mehr möglich.

    Ich bin hier echt am verzweifeln und hoffe ihr könnt mir einen Tipp geben, wie ich das geregelt bekomme.

    Im Anhang noch ein paar Fotos zu der Saitenlage.

    Liebe Grüße

    Florian
     

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  2. rogerG

    rogerG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #2
    Hallo, ein Bild von der Saitenlage am Sattel wäre jetzt ganz hilfreich, vielleicht ist der ja zu hoch ?!?

    Bei der Gelegenheit könnte eine Gesamtaufnahme und ein Bild von Steg auch nicht schaden, dann lässt sich vielleicht eine Aussage treffen ;)
     
  3. Anhost

    Anhost Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.02.12   #3
    Hier noch die weiteren Bilder mit etwas besserem Licht. Hoffe man kann etwas erkennen.
    Aber sollte der Sattel wenn dann nicht zu tief sein? Wenn er höher liegt sollte es doch erst recht nicht schnarren?
    Was meinst du mit einer Gesamtaufnahme? Habe jetzt mal den Hals von den Wirbeln runter zum Body fotografiert, damit man die Krümmung vielleicht auch halbswegs erkennt.

    Liebe Grüße

    Florian
     

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  4. Vlad

    Vlad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.12   #4
    Wenns in den hohen Lagen schnarrt und die Saitenlage zu hoch ist, ist die Halskrümmung zu stark. Ich würde zu erst die Brücke so hoch schrauben, bis das Schnarren weg/akzeptabel ist und dann langsam den Hals wieder spannen, bis die Bespielbarkeit überall gleich gut ist.

    Ansonsten ist dieser Rockinger Workshop auch sehr lesenswert.

    Gruß
     
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  5. Anhost

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    Erstellt: 29.02.12   #5
    So da bin ich wieder ;)
    Konnte leider nicht früher antworten. Erstmal Danke für die Antworten!
    Also deinen Tipp habe ich befolgt Vlad. Allerdings gab das keine wirkliche Besserung. Die Saitenlage war dann so hoch, dass es unmöglich war sauber zu spielen. Den Rockinger Workshop kannte ich schon und hilt mich auch beim eisntellen dauernd daran. Es sind eben wie gesagt nur die tiefe E, die A und die D Saiten. Besonders die D Saite schnarrt am meisten habe ich vorher festgestellt. Das merkt man vor allem bei Power Chords. Das schnarren ist dort deutlich über den Verstärker warzunehmen. Aber wenn ich auf der Seite die Brücke hochschraube bis es nicht mehr schnarrt, so is die Saitenlage wirklich extrem hoch. Das kann ja nicht der Sinn der Sache sein. :gruebel:
     
  6. Vlad

    Vlad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.12   #6
    Hast du auch, wie im Workshop beschrieben, die Halskrümmung kontrolliert? Ersten und letzten Bund gleichzeitig greifen und dann die Saitenhöhe (Abstand Unterseite Saite zu Oberseite Bundstäbchen) im 12. Bund messen bzw. schätzen? Mehr als ein knapper Millimeter sollte da nicht sein.
    Ansonsten bleiben ja nicht viele Möglichkeiten, außer zum Fachmann zu gehen, wobei ich mich natürlich frage, was da im Laden gemacht wurde. Wurden zum Schluss dickere Saiten aufgezogen? Dann hätte man den Hals wieder anpassen müssen.
     
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  7. Anhost

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    Erstellt: 01.03.12   #7
    Also den Hals habe ich jetzt so eingestellt, dass nicht mehr als ein Millimeter Luft zwischen 12. Bundstäbchen und Saite ist. Musste daraufhin die Brücke etwas höher schrauben. Auf der E und A Saite gab es eine geringfügige Besserung. Wenn ich die Saiten mit dem Plek nicht so doll anpicke, ist auch kein schnarren zu hören. Bei Akkorden allerdings sehr wohl noch.

    Im Musikladen habe ich sie auf Drop C eisntellen lassen. Darum auch extra der dickere Saitensatz. Die Saiten wurden dann also wohl erst aufgezogen und dann der Hals eingestellt.
    Wollte nun aber doch wieder auf Standardtuning umsteigen, habe mir aber den selben Satz Saiten wieder gekauft. Ich dachte das Schnarren würde dan nicht so sehr auffallen mit den dickeren Saiten.

    Kann es sein, dass die Kerbungen im Sattel für die Saiten zu tief sind, speziell für die D-Saite?
    Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich die Gitarre als B-Ware bei Thomann gekauft habe. Optisch hat sich an der Brücke das Chrom nur etwas verfärbt. Auf der Thomann Seite stand, dass die Gitarre nur optische Mängel aufweist. Kann es trotzdem sein, dass sie noch weitere Mängel, die die Bespielbarkeit beeinflussen, aufweist?

    Das nächste Musikgeschäft wäre 50km entfernt. Zum selben wollt ich jetzt nicht mehr gehen.
     
  8. Vlad

    Vlad Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.03.12   #8
    Du bist schon mal auf dem richtigen Weg. Wenn du vom Drop Tuning wieder ins normale wechselst, ist das Mehr an Saitenzug bei so dicken Saiten nicht zu verachten. Die Krümmung sollte also auch dann kontrolliert werden.
    Grundsätzlich kann man annehmen, dass dickere Saiten bei gleichem Tuning viel straffer sind, als dünnere und somit bei gleichem Anschlag weniger schnarren. Dropst du, ändert sich die Situation wieder und sie schlagen logischerweise wieder weiter aus, sind jedoch straff genug, um nicht wabbelig zu klingen.
    Die Kerbungen sehen normal aus und auch die Bünde werden bei einer Gitarre dieser Preisklasse gut abgerichtet sein. Du kannst jetzt noch probieren den Hals langsam (Viertel-Umdrehungen) noch etwas gerader einzustellen, ohne dass es in den unteren Bünden anfängt übermäßig zu schnarren. Da sollte bei dieser Gitarre noch was gehen. Die Brücke muss dann evtl. wieder ein Stückchen höher. Die Gesamtbespielbarkeit sollte sich aber verbessern.

    Und ob die Gitarre sonst einwandfrei ist, wird in dem Fall leider nur ein Versierter beurteilen können, der das Teil mal selbst in der Hand hält.
     
  9. Anhost

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    Erstellt: 01.03.12   #9
    So habe deine Tipps befolgt und das Schnarren ist leider immernoch dar, allerdings nicht mehr so schlimm wie vorher.
    Habe mich jetzt einfach abgefunden damit zu leben und werde, wenn ich mal in die Richtung München komme dort einen versierten Fachhändler besuchen.
    Trotzdem vielen Dank an Vlad! Deine Tipps waren echt super, und gut erklärt. :great:

    Liebe Grüße

    Florian
     
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