Nazgul vs. DiMarzio Evolution 7Seiter

von Helianthus, 27.03.17.

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  1. Helianthus

    Helianthus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.17   #1
    Hi...

    ich will mir eine weitere 7Seiter Gitarre zulegen...
    https://www.thomann.de/de/harley_benton_baritone_7sb_dlx_series.htm

    gefällt mir optisch ganz gut, und interssant da durchgehender Hals und verlängerte Mensur...

    sogar etwa 2cm länger als meine Schecter C7deluxe....

    und in dieser habe ich einen Nazgul,
    und bin nach wie vor total begeistert von dem Sound... diese Klarheit-auflösung,,und der Punch,,,die tighten aufgeräumten Bässe,
    aber auch die sehr brillianten scharfen stechenden Höhen,
    kommt natürlich auch immer auf den Amp und EQ an....

    jedenfalls gefällt mir der Nazgul vom Grund-klang-charakter her sehr gut,
    und in den bekannten Vergleich-videos hört man auch oft diesen speziellen ich glaub tief-frequenten Charakter dieses Pickups...
    bzw. weis das nicht genau zu beschreiben,,,halt so eine gewisse spezielle Atmosphäre die diesen Pickup sehr eigenartig macht,
    wodurch er unter den verschiedenen Seymour Duncan Pickups (Metal) sich besonders hervor-hebt,
    ich finde die anderen Black Winter, Sh6, Full Shred usw.. klingen auch alle gut, aber irgendwie gleichmäßiger, bzw. alle recht ähnlich,
    soweit man anhand eines Videos überhaupt beurteilen kann....
    Ich finde der Nazgul hebt sich besonder hervor, bzw. ist ein sehr eigen-artiger Pickup,
    ebenso der Invader,
    wobei der aus meiner Hör-sicht heraus,
    das Gegenteil des Nazgul ist,
    also irgendwie ein dumpfer böser breiterer Klang,
    während der Nazgul so was crispes knackiges punchiges hat,
    in den Videos zumindest....

    und aus eigener Erfahrung gefällt mir der Nazgul sehr gut.
    Den Sh6 finde ich auch sehr gut,,,ist allerdigs mehr verzerrt und "fuzziger" hat nicht diese klare feine Clean-heit die beim Nazgul irgedwie zur Geltung kommt...
    Der Sh6 ist richtig schön trashig und sägt intensiv,,,während der Nazgul eben mehr punchig bissig ist.... aber auch etwas sägen kann....

    Und nun bin ich am überlegen,
    ob ich in diese neue 7Seiter auch einen Nazgul einbaue,
    weil dieser so fantastisch klingt für meinen Geschmack,
    und interessant wäre dann natürlich auch,
    das ich dann den Klang-charakter der beiden Gitarren miteinander vergleichen kann,
    da bei beiden der Nazgul drin wäre.
    Also die Klang-unterschiede der beiden Gitarren kämen dann ausschließlich von der Gitarre her....

    Ich denke sie würden sich doch recht ähneln...
    wobei die Schecter halt einen angeschraubten Hals und ist komplett aus Linde und die Form ist auch etwas anders, und das Gewicht sicherlich auch, und die Mensur ist 2 cm kürzer....

    während die Harley einen durchgehenden Hals aus kanadischen Ahorn hat, und der Rest ist Linde...
    und Griffbrett ist Rosaser anstatt Palisander....

    wäre natürlich sehr interssant,
    wie unterschiedlich beide Gitarren klingen,
    mit dem gleichen Pickup...


    da sie sich aber höchstwahrscheinlich wie ich an-nehme klanglich sehr ähneln werden...
    stellt sich mir natürlich die frage,
    ob es vielleicht nicht doch interessanter wäre,
    einen anderen Pickup einzubauen,
    der zwar auch in diese Nazgul Richtung geht,
    aber auch einen speziellen eigenen Charakter hat,
    und in dieser Hinsicht ist mir der Evolution aufgefallen,
    der soll ja sehr höhen-betont sein,
    und wie ich aus einigen Videos heraus gehört habe,
    hat er auch eine crispe knackige Nazgul-ähnliche Klang-charakteristik...

    solll aber irgendwie besonders Oberton-reich sein.... und sehr sensitiv,
    also angeblich soll er unsauberes spielen, oder Spiel-neben-geräusche stärker wieder geben als andere Pickups...
    Was einigen Usern negativ auf-gefallen ist,
    während andere diese Eigenschaft loben....

    Ich finde das interessant, und auch das Obertöne betont oder stärker hervor-treten...

    Nun meine Frage bezüglich der Kenner dieses Pickups,
    also welche Erfahrungen ihr damit habt,
    bzw. was ihr an diesem Pickup schätz,
    und in wie fern ihr ihn mit dem Nazgul vergleichen würdet..... ???


    Ich spiele hauptsächlich so Single-note Riff-zeugs und mittlerweile auch etwas Lead-solo-zeugs...
    Akkorde tue ich weniger einsetzen,,,hier und da mal einen Power-chord dazwischen drücken....

    Und kleine "Neben-frage..." ;)

    An meiner Schecter habe ich in der Hals-position den Pegasus eingebaut,
    den ich zuvor in der Brücke hatte,
    aber nachdem ich mir dann Nazgul geholt hatte,
    habe ich nach oben verschoben,
    und er macht da wie ich finde eine ganz gute Figur für Solo-geschichten....

    Aber auch in der Zwischen-position klingt das sehr gut,
    da werden dann die Höhen des Nazgul´s etwas entschärft,
    und der Sound bekommt noch mehr punch uns so was twangiges was mir sehr gefällt...

    Nun nutze ich den Ton-poti eigentlich nie,
    und da kam mir in den Sinn,
    ob ich ihn gegen einen weiteren Volumen-poti austauschen kann,
    also auf den Ton-poti verzichten, ( ??? )
    so das ich dann mittels der 2 Volumen-potis in der Mittel-position des 3-weg-Switch die beiden Humbucker Sound-technisch zusammen-mischen kann,
    sprich z. B. das Volumen des Pegasus etwas runter drehe, oder des Nazguls....

    das würde die möglichen Klang-einstellungen noch viel-fältiger machen....

    die Höhe wäre dann natürlich,
    auch noch beide Humbucker von einander getrennt splitten zu können,
    so das ich z. B. den vollen Nazgul mit dem Sound des auf Single-coil gesplitteten Pegasus vermischen kann....

    jo..das müsste eigentlich klappen...
    bzw. ich müsste wohl noch nicht einmal den bestehenden Ton-poti raus-bauen,,,sondern nur anders verlöten,
    so das er als Volumen-poti seinen Dienst verrichtet....

    aber das käme eigentlich nicht in Frage,
    da ich mir ja Push-Pull Potis hohlen will...


    nun gut...genug ge-textet...
     
  2. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.03.17   #2
    Ein Pickup kann in unterschiedlichen Gitarren schon mal sehr unterschiedlich klingen. Ein sehr prominentes Beispiel ist der SH-4 JB. In manchen Gitarren passt er wie die Faust aufs Auge, in anderen klingt er einfach nur plärrig.
    Wenn Dir der knarzige Sound des Nazgul so gut gefällt, kannst Du ihn ruhig noch einmal verbauen. Ich mache es aber immer so, dass ich keine zwei Gitarren habe, die zu ähnlich klingen. Rein aus Neugier verbaue ich schon immer unterschiedliche PUs.
    Vielleicht kommt Dir auch mal ein Angebot entgegen und Du kannst mal einen der beiden HBs billig erstehen. Wenn man gebraucht kauft, wird man die in der Regel wieder ohne Verlust los.

    Man kann Gitarren auch problemlos ohne Tone-Poti verdrahten:
    https://docs.google.com/gview?embed...wp-content/uploads/2016/05/2H_3G_2VppSPLB.pdf
    Hier werden beide HBs gleichzeitig gesplittet, man kann aber auch mit zwei Push-Pulls arbeiten. Man muss die Push-Pull-Schalter getrennt von den Potis sehen. Das sind streng genommen zwei einzelne Bauteile.
     
  3. Helianthus

    Helianthus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.17   #3
    soweit ich das sehe und verstehe, werden bei einem Push-pull Poti einfach nur die beiden Kabel die man normalerweise miteinander verbindet und ab-isoliert,,,
    also die werden einfach zusammen an dieser einen Stelle des Push-pull Potis dran gelötet,
    und dieser stellt dann bei der Aktivierung autmatisch eine Verbindung zu Masse her, so das dadurch automatisch eine Spule des Humbuckers stumm geschaltet wird.... durch kurz-schluß... da normalerweise der Signal-fluss um beide Spulen herum-geht,,,,aber wenn man die Verbindung beider Spulen durch eine Verbindung zur Masse unterbricht, dann läuft der Signal-fluss nur noch um eine Spule herum... also die andere Spule ist dann stumm geschaltet...

    Ich dachte man müsste bei einem Push-pull-poti irgendwie noch ein Masse-kabel hinführen,
    und den Push-pull-Poti habe ich mir dann als Schalter vorgestellt, der eben die beiden vom Humbucker-weg-führenden Kabel mit dem Masse-kabel verbindet,
    oder die Verbindung auflöst....

    Aber so wie ich das jetzt aus diesem Bild heraus-sehe.... https://docs.google.com/gview?embed...wp-content/uploads/2016/05/2H_3G_2VppSPLB.pdf

    werden die grünen und blanken Käbel die von den Humbuckern weg-führen... alle an eine Stelle mit dem Poti-verlötet...
    und der Push-pull-Poti stellt sozusagen intern die Verbindung zu dieser Masse her....

    Mein "Denk-fehler" lag wohl darin,
    das ich einen Push-pull Poti zu sehr mit einem 3Wege-Switch verglich... woran man ja beide Tonabnehmer ran-bindet,
    und in der Mittel-stellung werden beide Tonabnehmer miteinander verbunden....

    während ein Push-pull-poti den anderen Humbucker bzw. die Verbindung zur Masse, schon ins ich integriert hat....

    wahrscheinlich ziemlich umständlich zu verstehen, wie ich das hier zu verstehen versucht habe....

    wobei dieses Diagramm ist nun recht einleuchtend für mich darüber wie die Sache richtisch funktioniert...


    Bezüglich der Nazgul vs. Evolution "Frage" bin ich mittlerweile auch eher zu dem Entschluß gekommen,
    beide Gitarren unterschiedlich klingen lassen zu wollen...
    bzw. finde das eben auch schon allein aus Neugier sehr interessant....

    Zwar interessiert es mich auch wie beide Gitarren mit identischen Humbucker klingen,
    aber auf Dauer möchte ich schon eher das beide Gitarren unterschiedlich gut klingen. Jede auf ihre Weise einzigartig spitze....

    also das ist mir lieber...als 2 Gitarren zu haben die sich im Klang-charakter relativ ähnlich sind....
    was ja wohl meist der Fall sein wird, wenn der gleiche Humbucker verbaut ist...
    also sie können durchaus sehr unterschiedlich klingen,
    durch die Bauweise und andere Faktoren,
    aber die Verwand-schaft über den Pickup verleiht wohl beiden Gitarren eine gewisse Ähnlichkeit,
    während beim Einsatz unterschiedlicher Pickups,
    die Gitarren eben verschiedener klingen....

    und auf Dauer will ich doch lieber 2 relativ unterschiedlich, aber auf ihre eigene Weise sehr gut klingenden Gitarren haben,
    anstatt 2 Gitarren die sich durch den gleichen Humbucker vielleicht zu sehr ähneln....

    Von daher glaube ich das ich mit dem Evolution eine bessere Wahl treffe, als mit einem weiterem Nazgul...



    Eine andere Frage :

    ich habe irgendwo gelesen, das einer seine Pickups in der Gitarre nicht verlötet,
    bzw. so ein Teil verwendet, so eine Art Kabel-verbinder.... was man z. B. auch bei Lampen findet...
    also so ein kleines Plastik-teil...wo man auf der einen Seite ein kabel rein macht,,und auf der anderen Seite das andere Kabel,
    und die beiden kommen da ja innerlich miteinander in Kotakt,,,und fixiert werden die Kabel in dieser Box mit einer Schraube....

    So ein Teil hat natürlich den Vorteil,,das man leicht mal einen Pickup wechseln kann...

    Aber ich frage mich ob es bei der Verwendung von so einem Teil,
    vielleicht zu einem Signal-verlust kommen könnte,
    da die Kabel ja nur mit einander in Kontakt stehen,
    aber nicht verlötet sind...

    Habe nämlich mal irgendwo gehört,
    das Löt-zinn nicht nur den Zweck hat Kabel miteinander zu verbinden,
    sondern auch irgendwie die Verbindung bzw. die Übertragung verstärkt....

    also könnte es sein, das so eine Verbindung über so eine Verbindungs-box nicht so gut ist,
    wie wenn die Kabel mit-ein-ander verlötet sind???

    oder spielt das keine Rolle....
    also keine verminderte Signal-übertragung,
    wenn die Kabel nicht verlötet sind ???
     
  4. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.03.17   #4
    Ich seh das wie bei Boxenkabeln, die übertragen ja auch einwandfrei.
    Es gibt neben EMG auch noch GFS die ein Stecksystem anbieten, das wird auch keine verzinnten Kabelenden haben.
     
  5. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.03.17   #5
    Ich glaube, Du meinst so etwas hier:
    [​IMG]
    [​IMG]

    So richtig setzen sich solche Systeme, mit Ausnahme bei aktiven PUs, aber nicht durch. Gibson hat auch teilweise Platinen im E-Fach, wo die PUs mit einem Molexstecker angeklemmt werden. Die fliegen ganz oft raus, auch wenn es keine negativen klanglichen Eigenschaften gibt. Gitarristen sind halt konservativ.
    Das System von Seymour Duncan verkauft sich auch nicht so gut, wenn man mal etwas im Netz querliest. Die einzige Marke, die ein Solderless-System mit Erfolg durchgesetzt hat, sogar bei ihren passiven Modellen (na ja, so richtig beliebt sind die passiven EMGs auch nicht :)), ist EMG. Gitarristen, die Batterien in ihre Klampfen einbauen, sind wohl nicht so pingelig :D. Das tolle am EMG-System ist, dass man sogar andere aktive PUs daran anschließen kann, sofern sie das selbe Stecksystem benutzen. Wer also seine EMGs gegen Seymour Duncan Blackouts tauschen möchte, kann das mit wenigen Handgriffen. An den PUs befinden sich Stecker auf der Unterseite, die man einfach nur umstecken muss.

    Genau, beim Split wird eine Spule kurz geschlossen. Man kann natürlich auch die Farben tauschen und die andere Spule kurz schließen. In der Regel wird bei Seymour Duncan die Spule mit den Schrauben kurzgeschlossen. Screwcoils klingen oft etwas dünner als Slugcoils. Am Steg liegt der Screwcoil auch näher am Steg, weshalb er schon konstruktiv bedingt etwas zu dünn klingen würde. Am Hals kann diese Variation aber Sinn machen, weil da der Screwcoil näher am Hals liegt.

    Beachte auch, dass Seymour Duncan und DiMarzio unterschiedliche Farbcodes haben:
    https://docs.google.com/gview?embed...ent/uploads/2016/05/WD_Pickup_Color_Codes.pdf
    Beide Marken haben auch unterschiedliche Polungen, weshalb man beim Mischen beider Marken (oder anderer Marken) etwas aufpassen muss, damit die Mittelposition nicht Out-Of-Phase ist. Die meisten mögen diesen Sound nicht so sehr. Bei 4-adrigen HBs kann man das aber schnell korrigieren. Beim Seymour Duncan müssten z.B. einfach Grün und Schwarz getauscht werden.
     
  6. Helianthus

    Helianthus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.03.17   #6
    Ne ich meinte so was hier....

    https://www.obi.de/ratgeber/wissenswertes/klemmen/



    also das man dann die Kabel die vom Poti zum Humbucker führen,
    etwa 5-10 cm nach dem Poti trennt...und dann wieder mittels so einer Kabel-klemme mit den Kabeln des Humbuckers verbindet....
    So könnte man bei einem weiteren Humbucker tausch einfach die Klemmen öffnen, und die neuen Käbel des neuen Humbuckers da einstecken...

    wenn man was vertauscht, kann man auch schnell wieder umstecken...

    Out of Phase-sound stelle ich mir vor das das im Solo-bereich interessant sein könnte... der Ton soll ja irgendwie dünner werden und näseln oder etwas hohl klingen...
    muss ich mal ausprobieren und vergleichen mit dem normalen Sound der entsteht wenn es nicht Out of Phase ist

    mir gefallen dieser Air Norton Humbucker,,,der hat auch so was hohles....
    wobei das vielleicht auch an dieser Amp-einstellung liegt, der Pegasus klingt da auch etwas hohl....
    nur beim Air Norton ist das in dem Video noch stärker...
    vielleicht ist das auch die Wärme was ich meine....


    gut das hat wahrscheinlich nicht wirklich was gemein mit dem Out of Phase Sound...
    weil da wird der Klang ja dünner,,,,aber dieses Näseln hat eine ähnliche oder verwandte Klang-qualitäl denke ich....

    ich tue gerne für Solo-zeugs bei meinem Kemper ein Delay einsetzten, wo ich aber nicht die Echo-Funktion nutze,
    sondern mit dem Delay eine spezielle Räumlichkeits-Dimension gestalte,,,wo der Ton dann irgendwie sehr präsent im Raum ist, oder so etwas geschliffenes poliertes 3d mäßiges bekommt.... und da könnte ich mir auch vorstellen das man da gut mit einem Out of Phase Sound arbeiten kann...



    In folgendem Bild sieht man ja,
    das das rote und weise Kabel zusammen an eine Stelle des Push-pull Potis dran kommen...

    https://docs.google.com/gview?embedded=true&url=http://www.seymourduncan.com/wp-content/uploads/2016/05/2H_3G_2VppSPLB.pdf


    Diese beiden Käbel tut man ja normalerweise miteinander verbinden,
    und so hat man den normalen Humbucker Sound... wie er vorgesehen ist (seriell, die Spulen werden in Reihe geschaltet, also nach-einander)
    (parallel - jede Spule wird getrennt von einander heraus geführt...)


    von Rockinger.com :

    Von jeder Spule ein Ende an Plus und ein Ende an Masse. Das nennt sich "parallel" und ergibt einen klareren, weniger mittenbetonten Sound mit geringerem Output. Diese Variante nutzt man häufig bei Humbuckern mit hoher Ausgangsleistung um einen "splitting-ähnlichen" Sound zu erreichen ohne den Humbuckereffekt zu verlieren.
    ........................................................

    "Ende an Plus" da ist mir nicht ganz klar was Plus bedeutet...
    wird damit der heiße Ausgang gemeint...??

    also das heiße Ausgangs-kabel ist ja sofern ich es verstanden habe,
    (in dem Diagramm von oben),
    das schwarze Kabel das vom Humbucker weg-führt,
    und an den Volumen-poti führt,
    und eben nicht an die Push-pull-vorrichtung...


    und Parallel wäre nun bei Seymour Duncan,
    wenn ich das Schwarze Kabel mit dem Roten oder Weisen Kabel vertausche,
    also anstatt das ich das Schwarze Kabel an den Volumen-Poti führe,
    führe ich das Weise oder Rote Kabel dahin,
    und das Schwarze Kabel löte ich mit dem verbliebenen Kabel gemeinsam an die Push-pull-Vorrichtung ???



    für Out of Phase
    bei Di-Marzio müsste ich nur den Farb-code beachten,
    und sozusagen die Farb-sprache übersetzen....
    wobei...ja noch der Unterschied der Polung zu beachten wäre,
    was bedeutet,
    das die Spulen innerhalb des Humbuckers anders rum verdrahtet sind,
    also der Draht welcher um den Magneten gewickelt ist,
    ist in die entgegen-gesetzten Richtung (Seymour Duncan) um den Magneten gewickelt,
    wordurch sich eine andere Polung ergibt...

    und in der Mittel-position,
    sagen wir wenn ich jetzt 2 Humbucker von DiMarzio in der Gitarre hätte,
    und auf die Mittel-position schalte,
    wo ja beide Humbucker miteinander verbunden sind,
    muss ich nix beachten,
    weil sie ja gleich gewickelt sind.


    Wenn ich aber nun einen Seymour Duncan in die Neck-position bauen würde,
    und in der Brücken einen DiMarzio hätte,
    dann käme es bei einer Zusammenschaltung beider Humbucker in der Mittel-position dazu,
    das sich die Frequenzen die beide Humbucker gemeinsam haben,
    (also die Frequenzen die sie "liefern oder übertragen//wiedergeben von der Gitarren-Seite verursachten Schwingung im Magnetfeld")
    sich gegen-seitig auslöschen,
    was man Out of Phase nennt.

    Und das passiert...weil die beiden Humbucker unterschiedlich gepolt sind ???

    Also bei dem einem ist der Draht z. B. links um den Magneten herum gewickelt,
    während bei dem anderen ist er rechts herum gewickelt....

    um dann diese unterschiedliche Polung auszugleichen,
    müsste man sozusagen nachträglich die Polung umdrehen,
    was geschieht indem man Kabel Rot und Weis von Seymour Duncan (unter Beachtung des Farb-codes im Bezug zu DiMarzio)
    nicht mit den gleich entsprechenden Kabeln von DiMarzio verbindet,

    also sagen wir von Seymour Duncan wäre Weis Links, und Rot Rechts,
    dann verbindet man Links von Seymour Duncan mit Rechts von DiMarzio,
    und Rechts von Seymour Duncan mit Links von DiMarzio...

    Dann ist die unterschiedliche Polung der beiden Humbucker zu-einander aufgehoben....

    Wenn man das nicht macht, dann hat man eine unterschiedliche Polung der beiden Humbucker zu-einander,
    wodurch sich dieser Out of Phase Effekt ergibt...


    puhhh.....
    also so-fern das jetzt alles stimmt was ich da beschrieben habe,
    dann habe ich es jetzt verstanden....


    herzlichen Dank für die Korrekturen und die Hilfe beim Verstehen... :)
     
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