Neue Bösendorfer Imperial - Library

von Endorf, 09.12.06.

  1. Endorf

    Endorf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #1
    Hallo zusammen,
    unter http://vsl.co.at/de-at/211/412/287.vsl
    gibt es nun von "Vienna Instruments" einen "Bösendorfer Imperial".
    Hier ein paar Auszüge aus der Produktbeschreibung:
    "Die gewaltige und bislang beispiellose 54 GB umfassende Sample-Pool beinhaltet ungeloopte Sustain-Samples mit oder ohne gedrücktem Haltepedal in sieben Velocities, Tonwiederholungen, echte aufgenommene Resonanzsamples bei gedrücktem Pedal, vielfache Release-Samples sowie die tonlosen Tastengeräusche."

    7-Velocity-Stufen sind nicht viel, ich finde den Klang nach den Demos zu urteilen dennoch erstaulich dynamisch und authentisch. Sogar die Schwächen dieses Flügels (unausgewogen, da etwas dratiger und schwacher Klang Diskant) kommen zur Geltung.
    Vor einem Kauf würde ich mir dennoch gerne eine Demo (z.B. eine spielbare Oktave) installieren. Oder User-Kommentare abwarten...

    Grüße,
    Endorf
     
  2. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #2
    Stehen Preis und Systemanforderungen schon fest?

    edit: Ah, hat sich erledigt. Das würd u.U. sogar auf meinem Rechner laufen, wenn ich etwas aufrüste.

    Der Klang ist auf jeden Fall sehr hübsch. Auch wenn ich eher auf Steinway stehe.
     
  3. CapFuture

    CapFuture Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #3
    Soweit ich mich noch an ein Prospekt von Vienna von der letzten Musikmesse erinnern kann, hat das Gesamtpacket rund 9000 Euro gekostet :rolleyes:

    Voraussetzungen

    PC Intel/AMD 2 GHz (3++ GHz empfohlen) mit Windows XP oder höher

    oder

    Apple G4 1 GHz (G5 oder Intel Core Duo Prozessor empfohlen)
    mit Mac OS X 10.4 oder höher
    • 1 GB RAM (2 GB empfohlen)
    • VST (OS X, Win XP) oder AU (Mac) kompatibles Host-Programm (läuft auch Stand-alone)
    • DVD-Laufwerk zur Installation
    • Schnelles separates Festplattenlaufwerk mit 55 GB freiem Speicherplatz für Bösendorfer Imperial
    • 88 Tasten Master-Keyboard (empfohlen)
    • ViennaKey (Vienna Symphonic Library USB-Kopierschutz)
    • Syncrosoft License Control Center 5.2.1.0 oder höher
    265 Euro Standard Library
     
  4. Tastendilettant

    Tastendilettant Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #4
    Ich vermute mal, zwischen den Stufen wird interpoliert. Sieben Samples allein für verschiedene Velocity-Werte pro Note sind schon nicht schlecht und toppen wohl jedes Oberklasse Stagepiano.
     
  5. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #5
    Nunja,

    Ivory - Fazioli 308: 12 Velocity-Stufen (dafür nur für Ped-up)

    Sampletekk Black Grand - (Steinway D): 16 Stufen, je Ped-up und -down.

    Sampletekk TBO (Yamaha C7): 31 Stufen, je Ped-up und -down!

    Das sind 7 Stufen schon wenig. Umso mehr erstaunt mich die dynamische Breite der MP3-Demos! Im Gengensatz zu dem Ivory-Fazioli klingt der Bösendorfer jedoch, als ob der wirklich inspierieren könne....ich fang schonmal an zu spraren. Schließlich muss der Garritan Steinway noch ins Haus....:-))

    Endorf

    Edit: bei allem Enthusiasmus: Vienna Instruments hat einen August Förster mit 10-Vel-Stufen gesamplet und der Orechster-Library beigelegt. Der Grundsound ist zwar schön, die Sampletechnik ausgereift; dennoch lassen sich klassische Musikstücke auf dem Sampletekk Black Grand wesentlich differenzierter spielen. Hier sind die möglichen "Klangfarben" durch die verschiedenen Obertonspektren der Velocitystufen deutlich ausgeprägter! Falls beim Bösendorfer mit "physical modelling" gearbeitet wurde, könnte er mit nur 7 Stufen dennoch eine breite Klangfarbenpalette erreichen, dies könnte ich jedoch nur mit einer spielbaren Demo testen und beurteilen...
     
  6. CapFuture

    CapFuture Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #6
    Pass bei Garritan auf!
    Hab mal das Personal Orchestra ausprobiert und bin herbe enttäuscht worden.

    Da Garritan auch zu Native Instruments gehört, ist es nicht unwahrscheinlich, dass es sich vielleicht nur um eine aufgepeppte Version von dem Steinway aus der Akustic Piano Samlung handelt...
     
  7. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.06   #7
    Garritan gehört (so weit ich weiß) nicht unmittelbar zu NI, sondern lizensiert - wie viele andere Entwickler auch - nur deren Sampleplayer. Der neue "offizielle" Steinwayklang wurde (der Presse-Ankündigung nach) von Garritan und ein paar Steinway-Tontechnikern komplett neu gesampled, mit dem NI AP wird das aller Wahrscheinlichkeit nach wenig gemeinsam haben.

    Der Bösendorfer könnte interessant sein, ich finde die Demos allerdings nicht all zu berauschend eingespielt.

    NothanUmber
     
  8. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.06   #8
    Je länger ich Demos höre, desto eher bin ich davon überzeugt, dass der Flügel in der "Feindyamik" nicht mit dem BlackGrand oder dem TBO mithalten kann.

    Genauer:
    Die dynamische Breite überzeugt mich. Zwischen ppp und ff liegen Welten, sowohl in der messbaren Laustärke, als auch im Obertonspektrum (den "Farben": lautere Töne klingen: heller, härter, schärfer, höher, der Klang der Mechanikgeräusche verändert sich ebenso...).

    Doch die "Dynamik auf engem Raum" scheint wenig differenziert. Damit meine ich die klangfarblichen Unterschiede (also Obertonspektrum) zwischen 2 fast gleichlauten Tönen. Beim Bösendorfer-Sample klingen diese nach dem Demos zu urteilen "farblich" gleich. Bei den Demos von TBO oder BG sind hingegen deutlche Unterschiede zweier fast gleichlauter Töne zu hören.

    Man könnte vermuten, dass ich mich möglichweise durch Zahlen blenden lasse - hätte der Bösendorfer 24-Dyamikstufen, würde ich vielleicht anders argumentieren....:-))
    Beim Blindtest haben Kollegen und Kommilitonen von mir bereits versagt: sie schrieben beim Ausprobieren spontan dem BG eine höhere Anzahl an Samples zu als dem TBO!
    Edit: Das mag wohl daran liegen, dass der BG eine größere Bandbreite in der Lautstärke zwischen dem leisesten und dem lautesten Ton beseitzt, die sofort auffällt. Der TBO punktet hingegen mit mehr klanglicher Differenzierung innerhalb einer Lautstärkestufe, die wird jedoch erst beim ernsthaften Klavierüben wirklich deutlich.
    Daher stehe ich auch zu meiner Einschätzung des Bösendorfer Imperial.

    Endorf
     
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