Neue Piano Library von SampleTekk!

von Endorf, 28.05.06.

  1. Endorf

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    Erstellt: 28.05.06   #1
    Hallo zusammen,


    von Sampletekk (TheBlackGrand, TBO) gibt es eine neue Library, den "7CG", siehe hier:
    http://www.sampletekk.com/products.php?cat=42


    Bin gerade am Runterladen von den MP3-Demos. Gesamplet wurde ein Yamaha C7 mit dem gleichen Aufwand wie der TBO (93 Samples pro Taste).
    Aber war der TBO nicht auch ein Yamaha C7? Vielleicht ein neueres Modell (der TBO klang ja eher nach älterem Fabrikat)? Die Demos werden Aufschluss geben!


    Gruß, Endorf

    PS: Bestellung vor dem 1. Juni spart 80EUR...

    Nachtrag: hört sich für mich nach kurzen Hören so an, als wurde das gleiche Instrument gesapmlet wie beim TBO, nur diesmal mit Originallizenz;-) und mit verbesserter Sampling- und Aufnahmetechenik (klingt etwas fülliger, weniger "flach").
     
  2. NothanUmber

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    Erstellt: 29.05.06   #2
    Ja, ist in der Tat das selbe Instrument wie das TBO - sogar zur selben Zeit aufgenommen :) (nur von einer etwas entfernteren Perspektive, die folglich die Akustik des Raumes mehr zur Geltung bringt und einem anderen Mikrophontyp.) Klingt den Demos nach zu urteilen schon sehr nett, besonders die dynamischen Möglichkeiten. (Gefällt mir vom ersten Eindruck her etwas besser als das TBO, mit dessen Klang ich mich mittlerweile aber auch recht gut anfreunden konnte.)
    Ob ich dafür das (subjektive) Prädikat "momentan brauchbarster Allround Digitalpianosound" vergeben kann, wird die Zeit (bzw. der hoffentlich demnächst hier einlaufende Postbote ;) ) zeigen, das Zeug dazu hat es aber auf jeden Fall mal.

    NothanUmber
     
  3. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.06   #3
    Hier noch ein wie ich finde recht nützlicher und effektiver Tipp für Kontakt2 Benutzer: Anscheinend ist der SampleTekk Mensch seinen Gewohnheiten treu geblieben und hat auch das 7CG ursprünglich für Gigastudio3 entwickelt und dann auf die anderen Plattformen portiert. Dabei gibt es einige kleine aber feine Unterschiede in der Anschlagstärke-nach-Lautstärke Umsetzung zwischen den verschiedenen Samplern. Habe zu dem Thema einen recht aufschlussreichen Thread gefunden, in dem für Kontakt2 auch gleich ein Korrekturskript angeboten wird, welches die Lautstärkeumsetzung an Gigastudio3 Gegebenheiten anpasst - und siehe da, man hört den Unterschied, klingt jetzt irgendwie noch etwas stimmiger. (Verwende momentan als Ausgangspatch "7CG K2 2 PUPDREL Conv Res" mit zusätzlicher (stark zurückgedrehter) PD-Faltung, wie sie z.B. in "7CG K2 2 PU Conv PD Res" verwendet wird. Klingt alles in allem doch schon recht überzeugend, muss mich demnächst mal mit den verschiedenen Resonanzskripts rumspielen und schauen, ob zufällig eines passt. (Das Mezo-Skript gibt's momentan leider noch nicht in speziell ans 7CG angepasster Form))

    NothanUmber
     
  4. NothanUmber

    NothanUmber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.06   #4
    Zwei weitere nette Experimente, die ich in diesem Posting aufgeschnappt habe und hier einfach mal 1:1 weitergebe:

    * Man kann Kornel Mezos TBO-Skript für sympathetische Resonanzsimulation problemlos mit dem 7CG weiterverwenden (soweit zum eher naheliegenden Teil)

    * einen interessanten Gesamtklang kann man erzeugen, wenn man das TBO mit dem 7CG "layert" (da kommt einem zugute, dass es sich , wie oben bereits angedeutet, um zeitgleiche Aufnahmen ein und desselben Instrumentes handelt): Von beiden den gleichen Ausgangspatch verwenden, die Lautstärke vom TBO auf -3db runterschrauben und das Stereofeld etwas zusammenstauchen, dann das 7CG dazuladen, auf 0db stellen und dessen Stereofeld etwas aufweiten (Änderungen am Stereofeld kann man mit dem Modul "Stereo Modeller" aus der Effekte Sektion erreichen). Leider ist der dasaus resultierende Patch "etwas" anspruchsvoll, was die Resourcen betrifft: Wenn ich beide Pianos mit "alles an" lade, dann kommt es ziemlich schnell zu Aussetzern. (sind dann aber auch über 22GB in einem einzigen Patch...) Muss mal schauen, was man da alles rausschmeissen kann, vielleicht bekommt mans ja doch noch zum Laufen. Und wenn nicht: Mei, was solls, die einzelnen Pianoklänge für sich sind ja auch schon recht schön :)

    NothanUmber
     
  5. Endorf

    Endorf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.06   #5
    Hallo an alle!
    Da ich leider immer noch keinen neuen Rechner beseitze, habe ich mir den PC eines Freundes gliehen und konnte so das CG7 bei mir ausprobieren.
    Fazit: zum Klavierüben echt ein Traum!


    Habe alle Einstellungen ignoriert (Dynamikkurve usw.) und nur die Roh-Version ohne spezielle Anpassungen an Kontakt 2 genutzt. Dennoch: durch die 93 Samples/Taste blieben dynamisch keine Wünsche offen.

    Der Flügel ist im Grundcharakter des Klanges etwas eigenwillig - aber extrem authentisch. Die Bässe finde ich etwas zu brummig, die Mitten zu dünn, die Höhen zu knallig - aber das ganze kommt so überzeugend authentisch rüber, dass man dieses Instrument einfach lieben muss!

    Schlichtweg genial sind die dynamischen Möglichkeiten innerhalb einer Dynamikstufe: Spielt man eine Passage z.B. im "mp", kann man dennoch innerhalb des "mp" mit Klangfarben experimentieren und traumhaft schön pharsieren - kurzum: Musik machen.

    Ich konnte das ganze direkt mit dem NI Akustikpiano vergleichen:
    Klar, der Sound eines Steinway D oder Bösendorfer 290 hat eine andere Qualität und Brillanz als die eines Yamaha C7. Aber hier sind innerhalb einer Dynamikstufe keine Klangfarbenspiele mehr möglich, das macht mir (als Klavier-Profi) deutlich weniger Spaß und wirkt weniger realistisch. Für die Integration in eine Jazz/Pop-Band, würde ich das Akustikpiano zwar aufgrund der Brillanz und Kontinuität im Klang vorziehen. Zum Üben und Spaß haben kommt für mich jedoch kein Softwareinstrument unter 31 Dynamikstufen (oder mit so genialen Filtern wie beim The Grand II*) mehr in Frage.



    Grüße euch,
    Endorf


    _______________________
    *) The Grand II: ich vermute doch mal, dass Steinberg die selben Filter verwendet wie Kawai bei seinen D-Pianos? Hier werden die Obertöne ja beim crescendieren quasi stufenlos von "mehr dunkel" zu "mehr hell" gefadet, sodass keine Samplesprünge entstehen.
     
  6. lucjesuistonpere

    lucjesuistonpere Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.06   #6
    Gerade das vermisse ich bei den meisten Digitalpianos.
     
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