Die Musik und der Text sprechen mich sehr an, ich find das Songwriting klasse! Performance und Recording klingen für mich auch gut, das einzige, was für mich ebenfalls ein bisschen der Dealbreaker ist, ist die englische Aussprache. Da geht es weniger um Akzent, als um Artikulierung. Es ist ok, einen dicken Akzent zu haben, es gibt genug italienische Sängerinnen, die Englisch singen und völlig klar ist, was ihre Muttersprache ist. Aber in diesem Fall wäre mein Tipp an dich: versuch den Vortrag weniger "Schulbuchmäßig" zu machen. Also wenn du den gleichen Text mit der Betonung im Deutschen sprechen würdest, wäre es, denke ich, das gleiche Problem "la la la, ich les das mal runter", irgendwie "brav". Ist aber Kritik auf hohem Niveau, ich finde, die Intonation ist perfekt, gesanglich alles in Ordnung, nur die Wortbetonung kannst du verbessern. Ich arbeite da selbst bei mir gerade dran mit meiner Gesangslehrerin und übe viel mit Korken im Mund und versuche einfach mal die Texte zu sprechen und "natürlich" zu klingen und dann beim Gesang die gleiche Leichtigkeit reinzubringen.
Ein Teil davon ist z.B. etwas freierer Rhythmus. Nicht immer auf 1 und 3 betonen, sondern eher die wichtigen Wörter und eben auch Intensität und Lautstärke demnach variieren.