Neuer Hals für Johnson JB Modell

von Slayger, 08.11.08.

  1. Slayger

    Slayger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.08   #1
    Guten Tag, ich hätte mal eine Frage, habe mir überlegt wieder mit dem Bass spielen anzufangen,ein Kollege von mir hat noch einen Body von einem alten Johnson Jazz Bass in der Ecke liegen, sind EMG nachbauten verbaut und scheint wohl so weit noch alles zu funktionieren.

    Nur fehlt was mir fehlt ist ein Hals nun ist die Frage ob ich mir einen ersatzthals für Fender kaufen kann und ihen an den Johnson Body montieren könnte. Irgendjemand schon erfahrungen gemacht in die richtung?

    hier noch das Bild (größer klicken (; )
    [​IMG][​IMG]

    danke schon mal
     
  2. theobald

    theobald Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.08   #2
    Was genau willst Du denn jetzt wissen?
    Grundsätzlich kann man das aber machen.
    Warum nicht?
     
  3. teh_Q

    teh_Q Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.08   #3
    Hallo,

    Von diesem Versuch würde ich dir aber abraten. Wenn du dir einen richtigen Fenderhals kaufst, der würde wahrscheinlich teurer werden als ein aktueller Johnsonbass. Zumal die alten Johnsonbässe nicht wirklich toll sind, die neueren (die mit dem 'est.1993' Logo) haben einen Sprung in der Qualität und im Klang erlebt. Die "EMG" Tonabnehmer sind eigentlich nur für's Auge. Da steht EMG dran, drin sind standardtonabnehmer. Sie nennen sie einfach nur Johnson-EMG, mit den echten EMGs haben sie nichts zu tun.

    LG
     
  4. theobald

    theobald Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.08   #4
    1. Er sprach von einem Ersatzhals FÜR Fender (da gibt es schon recht ordentliche für kleines Geld) und nicht VON Fender.
    2. Warum soll denn der Johnson-Korpus nicht wirklich toll sein?

    Grüße
     
  5. teh_Q

    teh_Q Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.08   #5
    Okay, aber dennoch: ein ordentlicher Hals kostet immerhin noch ca. 150Euro, wenn er nicht zufällig irgendwo einen in der Bucht schießen kann. Hinzu kommt meist dann noch der Sattel und die Mechaniken.
    Nun, es muss natürlich erstmal festgestellt werden, von wann der Johnsonkorpus genau ist. Gerade im Anfangsstadium hat Johnson sehr viel Müll verbaut, auch in der Elektronik. Sie mag vielleicht funktionieren, aber die Pickups waren damals einfach ziemlich großer Mist. Das Korpusholz wies anfangs oft echt miese Qualität auf.
    Das muss sich aber im Einzelfall immer klären lassen, inwiefern das auch auf diesen Korpus zutrifft. Das war auch eher als ein kleiner Denkanstoß gedacht, nacher investierst du soviel wie ein solider Anfängerbass kostet und bist mit dem Endergebnis total unzufrieden.
    Falls jedoch dieser Korpus eine außerordentlich gute Holzbasis aufweist, warum nicht? ;)

    LG
     
  6. Slayger

    Slayger Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.08   #6
    ja, richtig. Ich meine ich müsste ja mindestens 200 euro investieren, Mit Mechanik, schrauben, Saiten etc. Und ist dann wirklich die Frage ob es sich lohnen würde.
    Da ich dann ja auch nicht um Neue Pickups rumkommen würde, naja...vielleicht erwischt man ja irgendwo bei Ebay einen Billig hals, wenn nicht werde ich mich wohl mal nach einem käuflichen Objekt von Fender umschauen.
    Meinen Alten bass habe ich wieder zum laufen bekommen. Der reicht auch erstmal zum wieder anfangen :-)

    danke euch
     
  7. theobald

    theobald Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.08   #7
    Was war denn mit dem Holz nicht in Ordnung?
     
  8. teh_Q

    teh_Q Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.08   #8
    Angeblich handelte es sich um massive Erle. Soweit so gut, nur klang die ganze Geschichte nicht nach Erle (trocken gespielt). Nach abschrauben des Pickguards und Prüfung sah das Holz nach allem aus, nur nicht nach Erle - Es war sehr hell, ein wenig wie Ahorn - klang aber auch nicht danach. Das ist vielleicht nicht unbedingt negativ - aber das Holz war darüber hinaus ziemlich weich, frage war da natürlich, ob es richtig getrocknet wurde.

    LG
     
  9. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 10.11.08   #9
    Da läge Linde nahe (wobei es auch exzellente Lindebodys gibt (wie bei meinem Fender Kapan).

    Zum Hals sei zu sagen, dass ein Austauschhals immer ein Risiko ist; selbst bei teuren Instrumenten. Stimmen Hals und Halstasche nicht gut genug überein (und da geht es ja um Zehntel und Hundertstel) hat man ein Problem. Zudem kann auch die Höhe des Halses Probleme machen.

    Gruß
    Andreas
     
  10. theobald

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    Erstellt: 10.11.08   #10
    In der Regel passt aber alles mit jedem. Das bedeutet aber nicht, dass man die Maße nicht überprüfen muss.
     
  11. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 10.11.08   #11
    Da kann ich deinen Optimismus leider nicht teilen. Ein paar Zehntel Millimeter reichen schon und es passt eben nicht mehr. Sollte der Hals zu schmal für die Halstasche sein, könnte man ihn wenigstens noch entsprechend zurecht schleifen, ist er zu schmal kann man unter Umständen ein paar Furnierstreifen in die Spalte klemmen. Das wäre allerdings alles andere als optimal.

    Mit großer Sicherheit werden auch die Schraubenlöcher an Halsfuß und Halstasche nicht übereinstimmen. Hier müsste man dann entweder am Korpus oder am Hals die vorhandenen Löcher aufbohren, zudübeln und neu bohren.

    @teh Q:
    Hell und weich sind schon auch Eigenschaften, die für Erle sprechen könnten.
     
  12. teh_Q

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    Erstellt: 10.11.08   #12
    Klar, dass Erle auch relativ hell und weich ist - aber ich hatte schon genug Bässe aus Erle in der Hand, um beurteilen zu können, dass ein anständiger Erlenkorpus härter ist als das Holz, das bei dem Johnson, den ich gesehen hab, unter dem Pickguard zum Vorschein kam.
    Aber das ist wohl weniger das Thema, sondern eher, dass es sich beim Johnson eben höchstwahrscheinlich um einen Anfängerbass handelt. Solide Anfängerbässe gibt es eben auch für 200-300 Euro, das ist nicht sehr viel mehr als eben der neue Hals incl. Mechaniken und Sattel, sofern der TE kein Superschnäppchen schießt.

    LG
     
  13. theobald

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    Erstellt: 11.11.08   #13
    Das hat mit Optimismus eigendlich nichts zu tun. Schon eher mit Erfahrung.

    Seit einiger Zeit schon ist es mein (erweitertes) Hobby, Bassteile von Rockinger, Mighty Might, Squire, Fender, JOHNSON(!), SX, ... günstig in der Bucht zu schießen und nach Lust und Laune zu kombinieren und zusammenzusetzten.

    Hierbei-und das betone ich mal gaaaanz deutlich- sind keine auffälligen Qualitätsunterschiede der Firmen feststellbar. Bislang war ALLES miteinander kompartibel.

    Ich möchte wetten, wenn ich Dir meine (Selbstbaubässe) vorlegen würde, Du kämest ganz schön ins Schleudern bei der Zuordnung der Marken. Ansonsten würde ich Dir die Teilnahme bei "Wetten, dass..." empfehlen (kleiner Scherz;-))

    Und selbst, wenn etwas mal um das eine oder andere Zehntel nicht passt, wo ist das Problem? Dann wirds passend gemacht. Ich habe schon Exemplare der so hoch gelobten 70er Fenders in Händen gehabt, da passte es um MEHRERE Zehntel nicht. Will das heute einer wissen? Eher nicht.

    Diese Form der Markenverehrung erinnert mich stark an: "Ich erkenne mein Lieblingsbier auch mit verbundenen Augen!" Klappt leider auch nicht. Vielleicht mit Raten. Vielleicht... Oder bei Gottschalk;)

    Grüße
     
  14. teh_Q

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    Erstellt: 11.11.08   #14
    Tut mir leid, falls das falsch rübergekommen ist: Aber ich habe weder was gegen Johnson noch irgendeine andere Marke. Ich berichte nur von meiner negativen Erfahrung mit den etwas älteren Johnsonmodellen. Die aktuellen scheinen ganz in Ordnung zu sein, die aus der professional auf jeden Fall.

    LG
     
  15. theobald

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    Erstellt: 13.11.08   #15
    Mein Einwand war auch nicht böse oder sonstwie gemeint, sondern eher allgemeiner Natur. Mir rollen sich, ehrlich gesagt, regelmäßig die Fußnägel auf, wenn die Qualität eines Instruments per "Ferndiagnose" eingeschätzt wird

    Grüße vom
    T.
     
  16. map

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    Erstellt: 13.11.08   #16
    In der Regel haben Jazz Bässe eine Halsbreite am Steg von 63/64 mm. Bei Replacement Hälsen sind diese Daten im Normalfall angegeben, am besten einfach beim Korpus nachmessen. Aber wie Andreas schon schrieb, da gehts um Kleinigkeiten.

    Replacement Hälse:
    https://shop.strato.de/epages/61038859.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61038859/Categories/Hälse,Sättel
    http://www.rockinger.com/index.php?list=WG035

    Wie viel würde dir der Korpus inklusive Innereien kosten? Rechnet sich dies inklusive Hals und ev. Schwierigkeiten? So ein Ding kostet ja im Ganzen soviel wie dich der Hals kosten würde:
    http://cgi.ebay.de/Johnson-New-Line...14&_trkparms=72:1229|66:2|65:12|39:1|240:1318
    http://cgi.ebay.de/E-Bass-Johnson-P...14&_trkparms=72:1229|66:2|65:12|39:1|240:1318
    http://cgi.ebay.de/E-Bass-Johnson-P...14&_trkparms=72:1229|66:2|65:12|39:1|240:1318
     
  17. theobald

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    Erstellt: 13.11.08   #17
    Also für die Hälse hätte ich noch einen heißen Tip:

    Diese Quelle!



    Da lohnt sich auch die Investition gegenüber Komplettbilligangeboten.


    Grüße

    T.
     
  18. Butters

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    Erstellt: 13.11.08   #18
    Seit wann werden 70s Fenders hochgelobt? Imo ist eher das Gegenteil der Fall
     
  19. theobald

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    Erstellt: 13.11.08   #19
    Das beruhigt mich. Trotzdem bleibt die Frage, warum die in der Bucht so hoch gehandelt werden?!?

    Grüße
    T.
     
  20. map

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    Vintage Wahn (ich würde mich aber auch nicht gegen einen sträuben ;))
     
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