Nord Stage Orgelsound verbessern

von Gatschli, 06.11.09.

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Casio
  1. Gatschli

    Gatschli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #1
    Hallo!
    Hab den Nord Stage Compact und LIEBE dieses Teil.
    Spiele es zuhause über 2 adam P11 Studiomonitore Stereo und Live im Monitor Dynacord AM-12 und eine RCF Anlage (von der ich selber natürlich nicht viel höre) :rolleyes:

    Denke das ist ja prinzipiell schon ein ziemliches Top Equipment oder? Also sehr sehr gute Monitorbox.
    Dennoch spiele ich nun mehr und mehr Orgel in der Band (Rock Blues Funk) und habe immer das Gefühl da könnte noch mehr drinnen sein im Orgelsound.

    Einfach vielleicht bessere Zerre, besserer Leslieeffekt was weiß ich.
    Liegts an Mono, liegts an der Simulation vom STage, liegts an "keine echte Röhre" ,...?

    Was würde es da für Möglichkeiten geben den Orgelsound nocheinmal ordentlich zu toppen.
    Mir ist schon klar, das ist "jammern" auf hohem Niveau, weil der Stage klingt wirklich toll.
    Ich frage mich nur was denn Ihr so verwendet für Electro, Stage und co.
    Gitarristen spinnen ja auch mit verschiedenen Boxen, Vorverstärkern, Röhrenamps, Effektgeräten (dort wieder Zerren dabei) und und und.

    Habe da bislang wenig Erfahrungen.
    Kann denn da ein Nord Stage von den Simulationen her mithalten (Amp, Effekte,..) ?

    Früher galt ja z.b. auch die B4II als die Top Orgel. Die wurde ja aber z.b. auch "nur" über
    gute PA Boxen oder Monitorboxen gespielt.
    Was bringen also echtes Leslie, Teilleslies (z.b. MotionSound), andere Boxen (Gitarren Amps z.b. für die Zerre, nicht für Leslie) usw.?

    PS: vielleicht auch eine Möglichkeit die dann auch wenn ich nur mit einem Keyboard unterwegs bin - S90ES) die dann auch dort die Orgelsounds verbessern würden. Das wäre nämlich dringend notwendig.
    Danke
     
  2. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 06.11.09   #2
    Hi,

    also Leslieeffekt und Mono ist schon mal nicht so gut. Da geht der Effekt natürlich etwas verloren.

    Ein echtes Leslie ist auf jeden Fall deutlich mehr als eine Aufwärtung. Das klingt eben.... extrem anders/besser.

    Der Ventilator wäre für dich sicherlich eine gute Lösung, was man hier so liest. Klein, transportabel und für alle Geräte zu nutzen.
     
  3. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 06.11.09   #3
    Hi,

    wie toeti schon schrieb und nach dem Hype bezgl. des Ventillators hier im Forum, wäre das zumindets einen Test wert. Eine weitere Sache, die hier im Forum geschrieben wurde und plausibel klingt, wäre den Reussenzehn O&G noch vor die externe Lesliesim zu schalten.

    Meine Lösung sieht etwas anders aus klingt aber ebenfalls absolut überzeugend, ich habe hinter der Nord C1 ein mechanisches Leslie, manchmal ein Röhrenleslie dann ohne weitere Zerre und manchmal ein Transisitorleslie dann verwende ich den O&G wie oben beschrieben vor dem Leslie.

    Gruss Helmut
     
  4. Puls

    Puls Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #4
    Hi,

    Also das würd ich auch sagen :rolleyes:

    Jaja, der liebe Hammond-Sound :rolleyes: jeder, der irgendwie mit Tasten zutun hat, sucht nach dem perfekten Hammond-Sound. Ich denke grundsätzlich hat sich da wahnsinnig viel getan, im Vergleich vor 10 Jahren.

    Ich hab selbst einen Stage compact in einer Rock/Soul/Funk Band und bin überaus zufrieden mit dem Sound (das ganze Teil ist von der Waterfall-Tastatur über die Bedieung und und und ein Traum find ich) . Und ich hatte früher eine M3 mit 760er Leslie dabei, also ich weiss schon, wie was "echtes rüberkommt. Hatte auch schon einige Clones und alle wieder verkauft. Ein richtiges Leslie ist eben schwer zu ersetzen, den Druck und Punch, den man empfindet wenn man das live hört, ist unvergleichlich. Aber die Orgel im Stage ist schon, für diese Musik-Richtung, ausgezeichnet. Sicher kann man mit einem Ventilator oder so noch was rauskitzeln, aber naja, das ist mehr persönliche Leidenschaft als das noch irgendwer den Unterschied hört.... Ich hatte an meinem Stage mal testweise ein Rotosphere dran und ich war jetzt nicht grad begeistert. Das interne Leslie ist (find ich) schon sehr gut und auch die Zerre packt schön zu. Echtes Leslie? naja sehr geil, aber Todschlagargument ist für mich immer das Gewicht (isch habe rücken), dazu noch die Mikroabnahme....ich muss das nicht mehr haben (zumindest nicht einer gr0ßen Band, bei einem Jazz-trio ist das was anderes).

    Da ist das Stage (oder electro) für mich das beste, was es derzeit gibt, vor allem auch in Sachen Transport-und Aufbaufreundlichkeit. B3, Rhodes, Wurli, Clavinet als plug&play in bester Qualität, erstklassigen Effekten, ohne schnickschnack, ohne bodentreter, netzteile, kabelgedöhns. :great:

    Wie spielst du denn die Orgel, Schweller-Pedal ist eigentlich eini muss, da es nicht nur die Lautstärke regelt, sondern auch die Zerre mit ansteigt? Wo biste mitm Sound nicht so zufrieden, ausm Monitor oder PA? Der AM-12 ist schon geil find ich, noch besser wären 2 für Stereo, aber damit kannst deine Kollegen von der Bühne pusten :D Hast mal ne Aufnahme gehört, wie die Orgel da über die PA kommt?
     
  5. Gatschli

    Gatschli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #5
    hallo!
    Danke mal.
    Also den stage finde ich auch super! obwohl ich vor kurzem mal den electro 3 gehört habe und der klingt nochmal etwas fetter (vor allem in den höhen).


    Wie läuft denn das genau.
    Ich habe jetzt mal die Produkte rotosphere (H&K), RT-20 (Boss) und ventilator mal so im Netz verglichen.

    Tun sich die wirklcih so viel?
    Ist denn dieser neuer Ventilator da wirklich so der Bringer? (Rotosphere kenne ich nur 2 Leute persönlich die sagten ihenn gefiel der Leslie vom Stage sogar besser!!)


    Was ist mir diesen Motion Sounds?
    Da gibts ja zum einen diese Kombis (KBR-3D oder -M) aber auch Teilleslies wie Pro-3x oder auch die richtigen Leslies (Pro 145)
    Leider kann man die nirgens Probetesten in Österreich)
    Wie sind die?
    Und dann hab ich mal bei Reussenzen nachgesehen.
    also da gibts ja eine ganze Menge:

    Zuerst mal habe ich nicht herausgefunden was denn der Unterschied ist zwischen einem Orgelvorverstärker (Preamp) und dem normalen Amplifier.
    Was braucht man wann? Was für eine echte Hammond und was für so einen Clone?
    Die haben ja außerdem auch noch so einen Teilleslies.

    Sind diese Teilleislies in Verbindung mit meiner Box Am-12 ok, oder bräuchte man da dann eher so einen Gitarrenverstärker?

    Ist es wichtig dass die Zerre vor der Lesisimulation ist oder ist das egal?

    In wie weit unterschieden sich denn momentan ncoh die echten Röhren zu den Simulationen (z.b. Ventilator, Nord Stage oder auch NI B4, Guitar Rig, Logic Guitar Amp Pro) ??
    Danke
     
  6. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.11.09   #6
    Hallo Gatschli,

    aus eigener Erfahrung würde ich dir nicht dazu raten, ein RT-20 (und wohl auch ein Rotosphere) einzusetzen. Ich habe das RT-20 drei Jahre im Einsatz gehabt und fand das richtig gut. Gegenüber den Simulationen des NE2 und der C1 bringt das RT-20 allerdings keinen richtigen Vorteil, es klingt nur ein wenig anders, aber nicht besser. Wenn schon ein Zusatzgerät her soll, wäre vielleicht tatsächlich der Ventilator eine Idee - den kenne ich bis jetzt aber nur von Demos.

    Grundsätzlich bitte die Zerre immer VOR die Lesliesimulation, sonst klingt das nicht gut.

    Zur AM-12 noch: Ich finde die gut, spiele auch selbst eine, muss aber sagen, dass die schon ein wenig eigen, sprich ziemlich mittig klingt - was für einen Monitor ja oft erwünscht ist. Du könntest mal probieren, mit dem eingebauten EQ oder dem des Stage noch etwas Feinschliff zu betreiben. Eine Möglichkeit wäre, den EQ der AM-12 auf neutral (als nicht auf Mitte, sondern auf jeweils 0) zu stellen und dann die Anpassungen mit dem Stage vorzunehmen.
    Mono ist für Lesliesimulationen tatsächlich ein Nachteil, wobei da dann wirklich die Frage ist, ob du dir noch eine zweite AM-12 kaufen willst ;)

    Noch was: "Echte Röhre" und so... in den Kreisen der von Helmut angesprochenen Reussenzehn-Geräte habe ich mich noch nicht bewegt. Was in meinen Ohren, und vor allem für meine Verzerrungsansprüche, nicht lohnt, sind Gitarrengeräte wie HK Tubeman, HK Crunchmaster etc. Was die können, schafft die Clavia-Zerre auch - und das ohne Zusatzgeräte und eventuelle Probleme mit verfälschtem Frequenzgang oder nicht vertragenem Linepegel. Mein aktuelles Setup ist bis auf die Alibiröhre im SM Pro Audio 100%ig röhrenfrei und klingt in meinen Ohren recht ordentlich.

    Ein echtes Leslie macht einen gewaltigen Unterschied. Ich glaube, es war Helmuts Ausdruck, dass damit erst der "Punch" auf der Bühne kommt. Selbst mit meinem getunten Solton-Leslie fand ich den Unterschied zur Simulation so überzeugend, dass ich das Monster ein halbes Jahr wöchentlich zur Probe geschleppt habe. Die Sachen von Motion Sound finde ich auch interessant, hatte aber bis jetzt noch nicht das Vergügen.
     
  7. Helmut

    Helmut HCA-Laser HCA

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    Erstellt: 06.11.09   #7
    Zu den Lesliesims kann ich nichts sagen, zu den mechanischen Leslies aber schon. Kein Clone klingt wie die Originalleslies. Das hängt mit einer ganzen Reihe von Dingen zusammen, nicht zuletzt mit den Lautsprechern der Frequenzweiche, den Amps und der Motorendrehzahl.
    lies mal bitte im anderen Faden Organ Drive, da habe ich einiges dazu geschrieben.
    Für den Organ-Clone kann man grundsätzlich dasselbe Equipment wie für die Hammond nutzen, ob es notwendig ist, ist wohl Ansichtssache (interne Lesliesim, Zerre, etc.)
    meine Meinung klingt nicht gut, dann lieber eine gute Simulation
    wurde auch schon im andern Faden beantwortet, ja.
    Da Du den Vergleich zu den Röhren meinst, geht es also in erster Linie das Klangbild besagte. Meiner Meinung nach sind die heutigen Geräte, zumindest ein gewisser Teil über die hier ständig diskutiert wird, schon sehr nahe an den Originalen dran. Einiges ist dann auch noch Geschmacksache und manches anderes nur noch das "erhabene" Gefühl, z.B. an einer echten B3 zu spielen. Meine Meinung, ich habe neben den alten Klamotten auch eine Nord C1 und spiele diese manchmal sogar nur mit den internen Effekten direkt ins Pult und obwohl meistens an einer B3 mit Röhrenleslie spiele, graut es mir nicht davor. Die Frage, die man sich nur selbst beantworten kann, ist die des eigenen Anspruches, und im übertragenen Sinne, wer schön sein will muss leiden, hier meinetwegen zahlen und schleppen.

    Gruss Helmut
     
  8. Puls

    Puls Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #8
    Hi,

    ich find die Stage-Simu gut... sicher besser als Rotosphere, zum einen sound-mässig allein schon deswegen, weil ich nichts extra mitschleppen muss und verkabeln muss^^. Also noch paar Hundert-Euro für eine neues Gerät wäre es mir das nicht mehr wert. Schlussendlich ist das alles mehr Ausleben von GAS, als soundmässig relevant :D

    Nochmal meine Frage, wie spielst du überwiegend auf der Bühne? Nur per AM 12 oder schickts du alles über PA? Weil der Monitor-Sound kann ja nicht dein Anspruch sein.....alle anderen Lösungen auf PA laufen auf Bodentreter oder Mikro-Abnahme eines Leslies/Amps raus.

    Ich hab nen Bekannten , der spielt eine VK7 über 2 alte Fender Twin-Reverb. Das kommt saugeil und das mit der internen Simu des VK7. Aber ein Piano kommt damit nicht so dolle :rolleyes: Zudem hätte ich keine Lust, zu jeder Probe+Auftritt 2 extra Amps mitzuschleppen. Das tolle am Stage compact ist ja grad die Kombination fast sämtlicher Vintage-Keys in nahezu bestmöglicher Qualität und das für 9,7kg Gewicht :eek:

    Nur mal so als Tip, ich hab bei mir ein paar Orgel-Setups, bei denen ich zusätzlich zur Leslie-Zerre die Amp-Simluation mit dazu laufen lasse. Da lassen sich sehr fette Sachen bauen....Einfach mal die Amp-Varianten testen, die Leslie-Zerre etwas zurücknehmen und das ganze durch die Amp-Simu schicken, overdrive ist ja regelbar und den EQ noch einsetzen nach Wunsch.

    Gruß

    Daniel
     
  9. Gatschli

    Gatschli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.09   #9
    hi!
    also wenn ich allein spiele oft nur mit der AM-12.
    In der Band ist die Dynacord nur mein Monitor. Da spielen wir noch über eine RCF Anlage.

    Also ganz versteh ich den Unterschied zwischen Preamp und Endstufe immer noch nicht.
    Z.b. bei Russenzehn gibts da ja verschiedene. Und teilweisle auch zusammen verwendet.
    Wann braucht man was?

    Gerade wenn man Situation hat: Nord Stage dann eine Zerre und dann entweder Lesliesimulation oder echtes Leslie.
    Was bräuchte man da?
    so was wie den
    The Organ Studio Amp
    oder den The Organ Amp
    Oder "nur" den Organ Preamp / Overdrive?
    Für was ist was?

    Oder auch das Teil von Hammond:
    http://www.hammond.de/organ_drive.html

    Was ist für wen?

    Reussenzehn hat ja z.b. auch so ein Teilleslie wie Motion Sound Pro3T heßt Birdie. Sowas findet ihr nicht so toll?
    Sind da gute Simulationen wie anscheinend der Ventilator besser?


    UND: mir taugt die Orgel im Electro 3 schon merhbar mehr als die im Stage. Vor allem die obenern Tastendrücken viel mehr und so.
    Liegt das an der Leslisimulation wie viele sagen? Dann müße der Stage Compact mit Ventilator der C1/Electro3 mit Ventilator ja wiederum sehr nahe kommen oder?
    Hat da wer Vergleiche?
     
  10. dr_rollo

    dr_rollo Mod Musik-Praxis Moderator HFU

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    Erstellt: 06.11.09   #10
    Hallo Gatschli, Mir ist noch nicht ganz klar, wo es Dir am Sound mangelt. Geht es um das, was DU auf der Bühne hörst? Geht es um den Gesamtsound? Wie ist denn Eure Besetzung?

    Ich frage deshalb, weil ich auch seit ein paar Monaten in einer Band spiele, reine Bluesmusik, wo vermehrt nur Orgel von mir gefragt ist. Für mich einiges an Umstellung, weil
    a. ich mich auf eine Tastatur beschränke (Kurzweil PC3X, keine weiteren Effekte)
    b. nur Orgelsounds spiele und
    c. die Besetzung anders ist als bei den bisherigen Bands, in denen ich spiele und damit auch der Geräuschpegel auf der Bühne ein ganz anderer, als ich gewohnt bin.

    Dadurch dass ich in dieser nicht singe, brauche ich dort nicht einmal mehr einen Monitor, mit dem ich mich zumatsche. Sondern ich spiele über einen einfachen Keyboardamp, über den ich direkt höre was ich spiele, nichts besonderes, eher low-cost, dafür zumindest mit einem 10Zoll Celestion und Hochton (was weiß ich) bestückt.
    Dass das so kam, war mehr oder weniger Zufall, weil ich beim ersten Gig nicht wusste, wie das Keyboard abgenommen wird, und ich den Amp im Proberaum der Bluesband auch schon im Einsatz hatte. Dadurch, dass ich durch eine deutlich gemäßigtere Bühnenlaustärke und auch zusätzliche Signale auf dem Monitor, wie sonst üblich, nicht zugemüllt wurde, hatte ich einen schön transparenten Sound. Ja, Mono, was mich überhaupt noch nicht gestört hat. Der wurde sogar per DI mono auf die PA gegeben und per Panorama auf die Seite geroutet, wo ich stehe, um auch dem Zuhörer das Panorama-gefühl weiterzugeben. Ich hab bislang nur positive Resonanz bekommen, was den Sound angeht, sowohl vom Publikum als auch von den Mitmusikern. Da kam noch nicht von einem, dass der Sound aufgrund dessen, dass er mono kommt, zu dünn ist. Daher haben wir das auch für die Folgeauftritte so beibehalten.

    Betrachten wir das doch mal wie folgt: Was unterscheidet den Keyboarder vom Gitarristen, Basissten, Drummer auf der Bühne? Er ist der einzige, der keinen Direktschall seines Instrumentes hat, sondern geht üblicherweise direkt in's Pult und bekommt ein Monitorsignal zurück. Schauen wir mal ein paar Jahrzehnte zurück, da war das nicht so, denn da hatte der Keyboarder genauso einen Amp auf der Bühne stehen, der Organist hatte ein Lesliekabinett, der Rhodes-player einen gitarre-ähnlichen Amp.
    Ich denke gerade daran, diese Situation für mich wiederherzustellen, weil ich das zufällig, über die Bluesband hab, wo ich wohl sonst nie drauf gekommen wäre, das mal auszuprobieren.

    Ich will damit sagen, dass es weniger der Sound vom Instrument selber, als die Integration auf der Bühne ist, was einen zufrieden machen könnte.
    Klar weiß ich, dass mein billiger Keyboard-Amp nicht das Optimum ist. Ich werde demnächst einen anderen größeren testen, der mehr Fülle machen kann, und werde auch mal ein richtiges Leslie testen. An dem Motion-Sound KB3 war ich auch schon mal dran, der allerdings ne Stange Geld kostet und auch umstritten ist. Auf Dauer werde ich sicherlich kein Voll-Leslie auf die Bühne schleppen, der Aufwand ist es mir nun auch nicht wert. Immerhin suche ich ja auch keine Lösung nur für die Bluesband, sondern will das demnächst auch in die anderen Bands, in denen ich nicht nur Orgel spiele, portieren. ich könnte mir insofern auch eine Lösung mit einem Pro-X vorstellen. Leider hab ich es verpasst, das Teil zum günstigen Kurs von ca. 700EUR wie es bis vor kurzem noch angeboten worden ist, zu ergattern. Beim neuen Distributor liegt es schon wieder bei 1000EUR, und gebraucht werden sie eher selten angeboten.

    Was ich für mich noch rein orgelspezifisch als Verbesserungsbedarf erkannt habe, ist, dass ich ein zweites Manual brauche, insofern liebäugele ich schon wieder mit der C1, aber das ist eine andere Geschichte, die eher unter GAS läuft ... ;)
     
  11. Gatschli

    Gatschli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.09   #11
    Mangeln ist vielleicht falsch. Aber es gibt einfach immer wieder welche wo der Sound besser klingt.- Vor allem natürlich das Original.
    aber auch mit Clones und dann eben mit anderen Boxen oder Effektteilen, Simulationen etc.
     
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