Normal und Neodym Lautsprecher

von Manne55, 30.04.20.

  1. Manne55

    Manne55 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.03.12
    Zuletzt hier:
    30.04.20
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 30.04.20   #1
    Hallo,

    wieso klingen eigentlich Neodym Speaker im tieferen Bereich viel schwächer als Normalos. Wenn ich in tiefen Lagen spiele, dann kommt es mich vor, als wenn die Lautsprecher komprimieren würden.
    Hat sonst schon jemand die Erfahrung gemacht?

    Danke im Voraus


    Gruß
    Manne
     
  2. Mr. Bongo

    Mr. Bongo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.03.10
    Zuletzt hier:
    6.06.20
    Beiträge:
    1.155
    Ort:
    Recklinghausen
    Zustimmungen:
    374
    Kekse:
    2.724
    Erstellt: 30.04.20   #2
    Nein. Es sind Magneten aus unterschiedlichen Materialien. Die Funktion ist gleich, wenn die übrige Konstruktion auch gleich ist. Vor allem Gewicht und Preis unterscheiden sich.

    Neodym ist weniger temperaturfest, daher muss die Kühlung stimmen. Aber in solche Bereiche kommt man auch erst nach einiger Zeit unter Voll-Last
     
  3. Manne55

    Manne55 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.03.12
    Zuletzt hier:
    30.04.20
    Beiträge:
    5
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 30.04.20   #3
    Ich meinte wenn ich einen 15 Zoll Speaker mit einem 15 Zoll Neodym Speaker vergleiche, dann bringt der Neodym Lautsprecher nicht dieses Bassfundament als wie ein normaler Speaker
     
  4. siebass

    siebass Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    17.10.11
    Zuletzt hier:
    6.06.20
    Beiträge:
    2.487
    Zustimmungen:
    790
    Kekse:
    4.952
    Erstellt: 30.04.20   #4
    wieviele hast du denn schon verglichen? das haakt sowieso, denn dann müßtest du schon gleiche lautsprecher miteinander vergleichen, der eine mit neo der andere konventionell.
    wohl kaum möglich.
     
    gefällt mir nicht mehr 2 Person(en) gefällt das
  5. FoxGolf

    FoxGolf Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.07.18
    Zuletzt hier:
    6.06.20
    Beiträge:
    129
    Zustimmungen:
    64
    Kekse:
    361
    Erstellt: 30.04.20   #5
    Wie hast du denn den Vergleich durchgeführt? Jeweils passend abgestimmtes Gehäuse, gleicher Raum, gleicher Amp, gleiches Eingangssignal?
    Hier gab es schon mal eine Diskussion zu dem Thema:
    https://www.musiker-board.de/threads/der-sound-der-boxen.190626/
     
  6. ian o field

    ian o field Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.08.12
    Beiträge:
    365
    Zustimmungen:
    66
    Kekse:
    717
    Erstellt: 30.04.20   #6
    Ich bewege mich ja normalerweise nicht hier im Bass Bereich.. Aber.. Mein Vater hat ne 1x15" Trace Elliot plus ne 4x10" Trace Elliot und ne Glockenglang mit Neodym-Treibern.. Wir haben mal um den Spaß den gleichen Amp an alle Boxen dran gepackt.. (Glockenglang Heart-Rock II).

    Die Glockengang mit den Neodym-Treibern standen keiner der beiden anderen in irgendwas nach, sie waren lediglich nach oben hin offener und meiner Meinung nach etwas feiner auflösend, vor allem im Vergleich mit der 1x15".

    Meine Wertung:
    1. Glockenglang 4x10
    2. Trace Elliot 1x15
    3. Trace Elliot 1x10

    Das Problem daran ist, du kannst die ja nicht direkt vergleichen. Der Body und die Konstruktion der Box macht entscheidend was beim Klang des Gesamtpakets aus. Eine subjektive Differenz zwischen Neodym und konventionell lässt sich hier ja gar nicht herausfinden. Geschweigedenn eine objektive..

    Wie FoxGolf schon gesagt hat, es gehören einige Faktoren dazu, einen halbwegs brauchbaren Vergleich zu ziehen. Ich würde ohne weiteres nicht zwingend den Unterschied nur oder speziell beim Treibertyp suchen. Dazu braucht es dann eine andere herangehensweise.

    Um welche Modelle handelt es sich denn bei deinem Vergleich?

    Viele Grüße,
    Ian
     
  7. hugheskettner

    hugheskettner Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.11.14
    Zuletzt hier:
    10.05.20
    Beiträge:
    109
    Ort:
    Fischkopfdezernat
    Zustimmungen:
    30
    Kekse:
    183
    Erstellt: 04.05.20   #7
    doch durchaus möglich zum Beispiel die Boxen von FMC Audio / Hans Struck. Er baut und vermarktet sie so oder so. Vor Ort antesten.


    Als im weitesten Sinne Rockmusik-Spieler spiele ich meine FMC mit Ferritmagneten. Klassisch.
    Keine Nanosekunden. Keine Dezibeljagd. Kein Jugend forscht.
     
  8. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    07.02.07
    Zuletzt hier:
    7.06.20
    Beiträge:
    5.474
    Ort:
    Oberroth
    Zustimmungen:
    2.823
    Kekse:
    34.122
    Erstellt: 05.05.20   #8
    Ich habe eine kleine PA-Box von RCF (das Model 408a) zweimal in der Version Mk I und viermal Mk II. Der Unterschied: Mk I hat ND-Speaker, Mk II hat Speaker mit Ferrit-Magneten. Unterschied: 2.5 kg pro Box. Klangliche Unterschiede: Unhörbar, selbst im Direktvergleich.

    Wenn man Äpfel mit Äpfeln vergleicht (oder wenn ein Hersteller dahinter steht, der sich mit sowas wirklich auskennt), kannst Du die Speaker klanglich identisch bauen, egal, ob mit Fe- oder ND-Magnet.
     
    gefällt mir nicht mehr 4 Person(en) gefällt das
  9. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

    Im Board seit:
    06.12.05
    Beiträge:
    8.389
    Ort:
    in der Kölner Bucht
    Zustimmungen:
    2.504
    Kekse:
    139.931
    Erstellt: 05.05.20   #9
    Für den Lautsprecherbau wird bei den sog. 'Neodym' Lautsprechern eine Legierung aus Neodym, Eisen und Bor verwendet. Das Verhältnis dieser Mischung bestimmt die Legierung und damit auch die Magnetisierbarkeit. Da Neodym zu den seltenen Erden zählt, die nur in sehr wenigen Ländern weltweit abgebaut werden (hauptsächlich China) liegt es nahe, daß man mit Verminderung des teuren Neodym Anteils zwar die Produktion verbilligen kann, allerdings auch die magnetischen Eigenschaften verändert...
    Insofern sollte man zumindest bei geplantem Selbstbau nur Chassis verwenden, von denen ein Datenblatt vorliegt. Beim Bau z.B. meiner 15" Box gab es das verwendete Chassis vom gleichen Hersteller sowohl mit Neodym als auch mit 'normalem' Ferrit Magneten... und für beide eine ausführliche Vergleichsliste der TS-Parameter. Lautsprecher aufgrund ähnlicher Optik miteinander zu vergleichen, macht mE insofern nicht allzu viel Sinn...
     
    gefällt mir nicht mehr 3 Person(en) gefällt das
  10. HIFI-KILLER

    HIFI-KILLER Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.05.20
    Zuletzt hier:
    6.06.20
    Beiträge:
    43
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    0
    Erstellt: 10.05.20   #10
    Neodym ist im Antrieb ertwas stärker, wodurch die TSP sich ändern:
    schwacher Anrieb fettere Bässe weniger Wikungsgrad

    und umgekehrt
    (wenn man den Luftspalt beibehält und sonst identische Membran, Spule und Zentrierung hat)

    man könte die Neos mit etwas Klebstoff auf der Kalotte anpassen ( scherzhaft )
     
Die Seite wird geladen...

mapping