"Normale" Markierungs-Dots beim Fretless?

von scartissue, 14.07.07.

  1. scartissue

    scartissue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.07   #1
    Habe vor kurzem einen Fenix-Fretless-Bass erworben und bin auch in Bezug auf Fretless-Bässe im Allgemeinen relativer Neuling.Meine bisherigen Erfahrungen beschränken sich auf einen bundlosen Bass mit eingelassenen Bünden (Fretlines).Dieser Fenix-Bass besitzt nur auf der Oberkannte des Halses die dem bundierten Bass entsprechenden Dots (Mitte 3.Bund/Mitte 5.Bund usw.).Meine Frage:Ist es bei einem Fretless ohne Fretlines nicht gängiger,die Dots wirklich genau AUF der Höhe des 3. (5./7. usw.) Bundes (wo normalerweise das Bundstäbchen wäre) zu setzen?Wie ist das bei anderen Fretless-Bässen ohne Fretlines geregelt?Ist die Intonation dort nicht wesentlich einfacher?
     
  2. mk1967

    mk1967 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.07.07   #2
    Hmmm, meines Wissens ist das in der Tat gängiger (ich hab aber auch nur einen Umbau).
    Hast Du evtl. einen Link oder ein Bild von Deinem Baß, wo man's noch mal drauf sehen kann?
    Vielleicht ein rustikaler Ausweg in Deinem Fall: evtl. an den richtigen Stellen Mini-Klebeetiketten auf die obere Halsseite und die Fenix-Punkte irgendwie überdengeln, damit man nicht durcheinanderkommt? Das Publikum wird's nicht merken, und die meisten Mitmusiker auch nicht.

    Michael
     
  3. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 14.07.07   #3
    Das kommt auf den Hersteller an. Hersteller, die einfach nur die Bünde weglassen, verwenden als Ausgangsbasis den bereits mit Markierungspunkten zwischen den Bünden versehenen Hals - kommt die eben billiger. Dann gibts Firmen, die spezielle Fretlessbässe herstellen. Die lassen meist auch den Neck-PU weg und setzen die Punkte idR auf die Bundposition. Verwenden die aber kurze Fretlines, dann wieder dazwischen...
    Du siehst, es gibt keinen Standard hierfür. Gewöhne dich einfach daran und übe die Intonation nach Gehör. Übe mit Leesaiten als Kontrolle oder mit einem Keyboard. Den größten Übeeffekt erzielst du, wenn du garnicht mehr aufs Griffbrett schaust.
    Eine 100%ige Intonation ist illusorisch, auch die Cracks üben da ständig, um perfekter zu werden. Und: von Anfang an ein (langsames) Vibrato mitüben.
     
  4. Mikelee

    Mikelee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.18   #4
    weil heute noch ab und zu jemand im web danach fragt:

    Seitliche fret dots gehören dort hin, wo normalerweise die Bundstäbchen wären.

    Ein Hersteller, der darauf verzichtet, hat nicht nachgedacht oder falsch eingekauft ...
    Seitl. dots an der falsche Position helfen dem Spieler nicht.
    (Viele billig fretless Anbieter kommen mit falschen dots. Also Achtung.)
     
  5. Jost Halenta

    Jost Halenta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.18   #5
    Ich habe das erst ein einziges Mal gesehen (war aber kein Fenix), daß die Punkte wie beim bundierten Bass waren. Normal sind sie eigentlich immer da wo die Bundstäbchen sitzen. Mit einem Zahnstocher und Nagellack kann man die Punkte neu setzen. Die alten kann man z.B. mit einem Edding nahezu unsichtbar machen.
     
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  6. acidjazzer

    acidjazzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.18   #6
    Der Dot in der Mitte "Bund" bei Fretless ist eher im günstigen Segment üblich.
    Zumindest war das meine Beobachtung.

    Du hast 3 Möglichkeiten:
    1) Ignorieren. Am Kontrabass hat man auch keine Markierungen.
    2) Markierung selbst an die richtige Stelle kleben. Ob Sticker, Tippex-Punkt oder Windowcolor...
    3) falsche Dots ausbohren, mit Holz/Kitt verschliessen und neue Dots an richtiger Stelle anbringen.

    Ich würde zu Punkt 2 raten, mit einiger Übung bist du dann bei Punkt 1.

    Viel Spass beim Fretless-Spielen
     
  7. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.18   #7
    4) Anhand der „falschen“ Dots erschließen, wo die Bundstäbchen wären.
     
  8. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 06.02.18   #8
    Okay...
    Ausschließlich für "neue Fragestellende"...

    Ich rate zu Bier oder Cannabis (siehe Punkt 1von @acidjazzer )...
    Die Dots bleiben, aber es ist einem egal...
    BESSER ist natürlich ein Entspannungskurs bei der VHS!!!

    Bei einem Fretless schaut nach einer gewissen Zeit kein Mensch mehr auf das Griffbrett (und "denkt" dabei)...
    Erlernte Entfernungen und Erfahrung zählen...
     
  9. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.02.18   #9
    ...und alle falschen Töne klingen nach genialer Kunst. Du hast mich erwischt.
     
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  10. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

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    Erstellt: 06.02.18   #10
    Ca. 1982 hatte The Police sein "gigantisches" Rockpalast Konzert in Essen...

    Aber vorher hab es bereits einen Rockpalast Auftritt in Hamburg...
    Sting spiele einen Ibanez Musician Fretless...

    Entweder, er war besoffen, der Bass total verstimmt oder er griff andauernd total daneben!
    Ergebnis: Das Publikum johlte vor Begeisterung über The Police!!! (und sie durften später in Essen spielen)

    Nehmt euch nicht so wichtig!!!
    Es interessiert KEIN SCHWEIN, ob ihr einen oder ein paar Millimeter daneben liegt!
    Das Publikum will Performance und Leidenschaft auf der Bühne sehen. Flasche Töne sind Schall und Rauch!
     
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  11. acidjazzer

    acidjazzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.18   #11
    Bei grossen Lagesprüngen oder hohen Lagen am Liedbeginn können Markierungen schon hilfreich sein.

    Im Spielfluss sehe ich auch nicht aufs Griffbrett.
     
  12. Stirchmonkel

    Stirchmonkel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.02.18   #12

    Im beschriebenen Fall vielleicht nicht ganz so schlimm, vorausgesetzt der Gitarrist ist gestimmt ( ;) ), aber spiel mal mit Bläsern, z.B. Posaune, zusammen, die im Gegensatz zu (bundierten) Saitenzupfern ständig intonieren müssen.
    Die tun sich brutal schwer und im schlimmsten Fall klingt die ganze Band unglaublich beschissen wenn man "nur ein paar Millimeter" danebengreift, das hört man, vor allem beim Bass.
    Sollte man mit so einem Anspruch an den Fretless gehen ist meine klare Empfehlung: Spiel den Bundierten. Oder lerne, gut zu intonieren.

    Und sollte das nicht ganz ernst gemeint sein Cadfael, so bitte ich hiermit um Vergebung :)
     
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  13. Mikelee

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    Erstellt: 07.02.18   #13
    ergo side dots:
    jemand, der auf die Idee kommt, sich n fretless zu holen und "nichts" ausgeben möchte, der sollte n cm-Maß dabei haben.
    1. dot ab Sattel bei 11,75 cm = falsch
    1. dot ab Sattel bei 13,75 cm = korrekt
    (shit op de mm. ;) )
     
  14. EPBBass

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    Erstellt: 08.02.18   #14
    Gilt das denn für alle Mensuren? :gruebel:
     
  15. Mikelee

    Mikelee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.18   #15
    Ums Intonation Üben kommt man nicht drum rum. Egal, ob mit oder ohne Lines oder sonstwas.

    Falsche angebrachte seitl. dots dürften stören.

    @EPBBass : Recht hast Du mit der Rückfrage. Meine Angaben beziehen sich auf normales Longscale. Aber mit etwas Gehirnschmalz kommst Du selbst drauf, ...

    Wer Tabellen liebt, der kann auch hier:
    http://www.stewmac.com/FretCalculator
     
  16. EPBBass

    EPBBass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.02.18   #16
    Ich könnte ja auch stumpf bei mem bundierten Bass messen, wo die Bünde sind :D Ne Formel zu basteln scheint mir erstmal übertrieben, solange ich noch nicht vorhabe mir nen Hals mit solchen Markierungen zu basteln. Bin allerdings auch nicht gerade begabt in Mathematik.

    Mal so etwas Off-topic, wie wohl die Bespielbarkeit eines Multiscale Frettless wäre...
     
  17. Mikelee

    Mikelee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.18   #17
    stumpf messen klappt.
    Ist mehr Aufwand/Konzentration notwendig.
    +/- 1 mm Bohrfehler = schlechtes Ergebnis.
    Wo misst Du denn beim fretted? Jedesmal anlegen, messen ...
    Tabelle find ich gut.
    Hast aber Recht. ;)
     
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  18. lord-of-fire

    lord-of-fire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.02.18   #18
    Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Dots bei meinem HB fretless an den Positionen eines bundierten Instruments sind. Stört mich aber nicht, denn wenn ich draufschaue, weiß ichs und wenn ich nicht draufschaue, hör ichs (nicht).
    Das schöne beim fretless ist ja, daß man auch beim Danebengreifen mehr oder weniger unbemerkt in den gewünschten Ton rein sliden und es so wie eine geplante Verzierung klingen lassen kann.

    Ich hab mir da aber noch nie Gedanken über falsche oder richtige Dots gemacht. Fakt ist, daß ich sauberer greife, seit ich fretless spiele. Denn Bünde verleiten zum unsauberen Greifen.
     
  19. Moulin

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    Erstellt: 15.02.18   #19
    Ich glaube es würde mich eher verwirren wenn die seitlichen Punkte beim Fretless an anderer Stelle wären als beim bundierten Bass.
     
  20. Mikelee

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    Erstellt: 15.02.18   #20
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