MusicMan Stingray oder Sandberg

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Michael Scratch

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Ich möchte mir einen neuen Bass kaufen. Hintergrund ist, dass ich meinen alten Sandberg von 1997, den ich 2005 verkauft hatte, letztes Jahr wieder zurück gekauft habe. Der setzt sich im Mix viel besser durch als mein neuerer Cort-Bass.
Deshalb möchte ich den Cort wieder verkaufen und mir einen zweiten Bass mit Charakter gönnen.

Da Sandberg Lieferzeiten von mehreren Monaten hat, habe ich mir bei Thomann folgenden Bass vorbestellt:

Sandberg California TM 5 NT


Lieferung kommt Ende Juli.

Heute war ich bei Thomann, um zumindest schon mal einen vergleichbaren Sandberg zu spielen. Toll, die Bespielbarkeit ist wie mein alter Sandberg topp, der Hals wie bei meinem alten schön Flach.

Gleichzeitig finde ich den Sound der StingRay Bässe sehr cool und hatte mit diesem geliebäugelt:
Music Man Stingray 5 H Special Hot Honey



Da meine Recherchen ergeben hatten, dass die Hälse der MusicMan Stingrays eher prügelhaft wären, habe ich das aber erstmal nicht weiter verfolgt. ABER: Nun habe ich heute, wo ich schon mal da war, auch den o.g. StingRay angetestet: MEGA! Anscheinend haben MusicMan 2018 das Halsprofil geändert und die "Special" Bässe sind nun auch sehr leicht.
Da mir 3000 EUR aber eigentlich zuviel sind, hatte ich den Traum auch gleich wieder beerdigt.

Nun habe ich jedoch einen gebrauchten StingRay "Special" 5HH bei einem Händler über Kleinanzeigen entdeckt (1 Jahr Garantie). Der Preis ist okay, vor allem, wenn er meinen anderen Bass in Zahlung nehmen würde. In diesem Falle hätte ich die Qual der Wahl:

Sandberg California TM 5 NT oder Music Man Stingray 5 HH.

Wie würdet Ihr entscheiden?
 
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Ja, zur Bespielbarkeit kann ich nichts sagen, aber von der Optik her ganz klar der Sandberg.
 
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Ich habe schon einige Stingrays gespielt, auch Pre EB, ein Freund hat die gesammelt. Einen "prügelhaften" Hals habe ich da nie erlebt.
Ich selber habe einen SR5 von 1989 und einen SR4 von 1996. Ich würde sagen, der Vierer hat von allen meinen Bässe den besten Hals.
Deiner Recherche würde ich da also nicht vertrauen und sagen, was das angeht, kannst du bedenkenlos einen Stingray nehmen.

Sound ist eine andere Frage... die Stingray haben ja schon einen recht eigenen Sound. Wenn man den mag und will, wüsste ich keinen anderen Bass, der das so gut kann.
Für mich war es lange Zeit mein Hauptbass. Die letzten zehn Jahre habe ich aber hauptsächlich mit Pick gespielt und da nagelt mir der SR etwas zu hart, weshalb ich den nicht mehr so viel spiele. Mit Fingern ist das aber für mich das Nonplusultra!
Und der SR sieht natürlich auch cooler aus.

Von Sandberg habe ich bisher nur ein paar Bässe angespielt. Das sind auf jeden Fall auch sehr gute Instrumente aber rein subjektiv triggern die mich nicht.
Also so oder so machst du meiner Meinung nach nichts falsch. Es ist halt mal wieder eine Geschmacksfrage und wir wissen ja nicht, wo du soundmäßig hinwillst, etc.
 
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  • #4
Mit Fingern ist das aber für mich das Nonplusultra!
Ich spiele Bass bisher ausschließlich mit Fingern.

Und der SR sieht natürlich auch cooler aus.
Naja, der gebrauchte von dem anderen Händler schaut nicht ganz so cool aus. Aber okay.

Es ist halt mal wieder eine Geschmacksfrage und wir wissen ja nicht, wo du soundmäßig hinwillst, etc.
Ich wohl auch noch nicht so recht. Ich habe nur den vergleich zwischen meinem Cort Ash A5 und meinem alten 1997er Sandberg. Der Cort klingt mir definitiv "zu brav". Hat ein gutes Low-End aber ist mir zu wenig knurrig, rockig.
Der neue Sandberg, den ich heute im Vergleich zum Stingray an einem Amp gespielt habe, ist in meinen Ohren etwas Mittenbetonter als der Stingray - eben Sandberg-Sound, wie ich ihn kenne. Der hatte aber nur einen Humbucker und auch keinen single-Coil, den der von mir vorbestellte Sandberg hat.

Da gibt einen Vergleich:


View: https://www.youtube.com/watch?v=uRN2sSJWGOs&t=711s
 
Also ich finde die Optik schon wichtig, gerade für Live. 🙂
Dass du Bass spielen kannst, setze ich mal voraus, von daher bleibt, wenn auch erstmal eine unlogisch erscheinende Entscheidungs-Reihenfolge: Saitenzahl, Optik, Preis, Lieferzeit ... Bespielbarkeit. 🙄
 
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  • #6
Die Bespielbarkeit ist bei beiden Bässen topp. Preislich ist natürlich der Sandberg sehr interessant. Und wahrscheinlich auch vielseitiger im Sound. Andererseits habe ich ja schon einen Sandberg ... 🫣

Naja, solange der Landen in Düsseldorf nicht antwortet, muss ich nichts entscheiden. Denn Der StingRay kommt preislich nur in Frage, wenn der meinen Cort in Zahlung nimmt und ich mich damit um den Verkauf nicht kümmern muss.

Kennt jemand den music-point in Düsseldorf? Telefonnummer funktioniert nicht ... 🤷‍♀️
 
Ich würde den Sandberg nehmen. Abgesehen vom Klang spricht alles für den Sandberg ( Preis, Optik, Sandberg ...), und beim Klang scheint es ja eher ein Unrntschieden zu sein.
Sind sich die Sandbergs im Klang denn so ähnlich?

Ich hatte mal einen Sandberg, bin aber eher gitarristisch unterwegs gewesen. Heute bereue ich, dass ich den weggegeben habe.
 
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  • #8
Um einen wirklichen Vergleich zu haben, müsste ich meinen Sandberg im gleichen Setup (Amp etc) hören.
 
Kennt jemand den music-point in Düsseldorf?
Nein, nur den MusicPoint in Duisburg, Tel. 02065 - 21122. Die haben allerdings Urlaub bis 12.04.2026. Guckst Du mal https://music-point.de/index.html

Wenn Du diesen Bass meinst:
1775571821541.webp
,
Tja, den würde ich nehmen, wenn ich den "typischen" MusicMan-Sound haben will. Der Sandberg kann diesen Sound nur ungefähr, und Du hast schon einen Sandberg.
Allerdings muss ich sagen: Unbedingt probespielen! Ich hatte vor etwa zwei Jahren einen Original StingRay im Geschäft ausprobiert, der war klanglich schrecklich (billig-krätzig-nervig), überhaupt nicht wie MusicMan. Da hätte ich jeden Mittelklassebass aus der Preisregion 500 Euro vorgezogen.
wenn er meinen anderen Bass in Zahlung nehmen würde
Das würde ich erst mal abklären. Denn für einen "Cort Ash A5" (ich nehme an, Du meinst den Cort A5 Ultra Ash, NP ab 1.150,00 €) wird bei einer Inzahlungsnahme nicht allzu viel herausspringen. Hier im Board wurde im Dezember 2025 einer für 630,00 € VB angeboten...

Nur, um die Verwirrung noch etwas anzuheizen 😉 Schon mal über diesen hier nachgedacht?
 
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  • #10
Die haben allerdings Urlaub bis 12.04.2026.
Okaaay.

Wenn Du diesen Bass meinst:
Ja.

Das würde ich erst mal abklären.
Sowieso.

Denn für einen "Cort Ash A5" (ich nehme an, Du meinst den Cort A5 Ultra Ash, NP ab 1.150,00 €)
Ja, den. 650 bis 700 würde ich schon noch wollen.

Schon mal über diesen hier nachgedacht?
Neee, wieso Sagt mir gar nix.

Für den Sandberg spricht für mich, dass er in Deutschland gefertigt wird. :great:
 
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  • #11
Kennt jemand den music-point in Düsseldorf? Telefonnummer funktioniert nicht
Ja, genau da habe ich den 4-Saiter Stingray gekauft. Außerdem eine Les Paul, einen Warwick Thumb und einen Spector. 🙂
Kann ich absolut weiterempfehlen. Und wenn du die Möglichkeit hast, fahr hin. Der nimmt sich echt Zeit für dich und berät dich gut.

Ich weiß nicht was du hast, der Ray sieht doch auch sehr geil aus...
Aber 650-700 € wirst du für deinen Cord nicht bekommen, wenn du den da in Zahlung gibst. Das wirst du vielleicht mit etwas Geduld auf dem Gebrauchtmarkt bekommen, aber der möchte ja auch noch was verdienen.
Für meinen Warwick Streamer Fretless habe ich dort (ich glaube) 500 € bekommen, als ich den in Zahlung gegeben habe.

Aber wenn du dich nicht entscheiden kannst, ob MM oder Sandberg, habe ich die einzig mögliche Lösung für dich!
Nimm beide.

Ich habe mir auch mal das Vergleichsvideo angesehen... Ich habe gerade wieder richtig Lust auf den Stingray bekommen.
Meine Entscheidung stünde fest. 😎
 
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  • #12
Neee, wieso Sagt mir gar nix.
Der Lakland darf als interessanter Mitbewerber für die von Dir in Betracht gezogenen Bässe gesehen werden. Die bauen schon länger (1994) Bässe, und mir gefallen die gut. Auch ein etwas eigenständiger Sound, keine Massenware (in Europa). Wenn's Dich im Internet interessiert: https://www.lakland.com/ ... und zum "großen T" zum Testen hast du es ja nicht sooo weit (oder bestellst ihn halt mal).
Für den Sandberg spricht für mich, dass er in Deutschland gefertigt wird. :great:
Wenn das für Dich 'ne wesentliche Rolle spielt, sind MusicMan und Lakland natürlich raus. 😉
Ja, den. 650 bis 700 würde ich schon noch wollen.
Keine Ahnung, ob das bei Inzahlungnahme erreichbar ist. Der Händler muss den ja auch wieder verkaufen und will diesen Bass sicher nicht für Null durchschieben. Klappt wahrscheinlich nur, wenn Du einen Bass kaufst, der nicht so einfach verkäuflich ist (und das wiederum glaube ich bei diesem MusicMan nicht). Ich vermute, da fährst Du mit einem Privatverkauf des Cort besser.
 
  • #13
Ich entscheide mich für einen Bass indem ich ihn ausprobiere. Obs der Stingray oder der Sandberg, ein Lakland oder Fender werden soll, entscheidet sich für mich beim Testen, nicht beim Schauen. Klingt er gut, habe ich ein gutes Spielgefühl, dann wird das mein Bass, wenn nicht, dann nicht. Aus dem (Online-)Katalog würde ich bei den Preisen nichts bestellen.
 
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  • #14
Gleichzeitig finde ich den Sound der StingRay Bässe sehr cool
ich hatte mal ne Session mit einem Bassisten, der einen 4-Saiter Stingray gespielt hat, sein Stil so ziemlich wie Flea, also sehr funky-punchy, sehr geiler Sound, ich komm gerade nicht auf den Namen seines Amps (Head mit 2 Boxen), spielt auch eine große Rolle, welche Speaker verwendet werden, wie wir wissen.
Es ist auch entscheidend, welchen Stil man vorzugsweise spielt, da kann der Steinberg womöglich der Bessere sein.
 
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  • #15
Ich entscheide mich für einen Bass indem ich ihn ausprobiere.
Ich auch. Aus dem Katalog habe ich noch nie ein Instrument gekauft.
Ich war heute bei Thomann: siehe oben. „Mein“ vorbestellter Sandberg kommt ja erst am 30. Juli, sodass ich nur einen ähnlichen in der Hand hatte - und eben den Stingray. Waren beide gut, rein von der Haptik würde ich beide sofort nehmen.
Am besten wäre, die beiden Bässe mit nachhause zu nehmen und in einem aktuellen Mix eines meiner Songs zu hören … Theoretisch möglich - praktisch aber nicht mein Geschäftsgebahren.

Beitrag automatisch zusammengefügt:

Wenn das für Dich 'ne wesentliche Rolle spielt,

Keine wesentliche, aber bei Gleichstand das Zünglein an der Waage.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Es ist auch entscheidend, welchen Stil man vorzugsweise spielt, da kann der Steinberg womöglich der Bessere sein.
Ja, ich mag es eher rockig, insofern tendiere ich grad wieder zum Sandberg…
 
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  • #16
Ich auch. Aus dem Katalog habe ich noch nie ein Instrument gekauft.
Ich war heute bei Thomann: siehe oben. „Mein“ vorbestellter Sandberg kommt ja erst am 30. Juli,
Hmm, "vorbestellt" heißt für mich, dass du genau den noch nicht in den Händen hattest, für mich ist das am Ende "aus dem Katalog", auch wenn der nicht mehr aus Papier war. Das würde ich nicht machen.
Wenn der, den du probiert hast, dir zugesagt hat, dann hätte ich an deiner Stelle schon genau den gekauft und nicht gewartet bis dann ein anderer kommt, der dann vielleicht nicht mehr so toll ist.
Ja, ich mag es eher rockig, insofern tendiere ich grad wieder zum Sandberg
Spannend, mein Sandberg, ein Ken Taylor 5, klingt für mich im Gegensatz zu meinem StingRay5 weniger rockig. So unterschiedlich können die Eindrücke sein.
 
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  • #17
Am besten wäre, die beiden Bässe mit nachhause zu nehmen und in einem aktuellen Mix eines meiner Songs zu hören … Theoretisch möglich
Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Genau dafür gibt es ja das Rückgaberecht bei den großen Onlinehändlern. Es nützt doch nichts, wenn der Bass im Geschäft toll klingt, aber beim Recording / in der Band / zuhause nicht. In der von Dir angepeilten Preisklasse sollte man sich das schon gönnen, den Bass unter persönlichen Bedingungen zu testen - ausnahmesweise zumindest.
 
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  • #18
Vorbestellt heißt in diesem Fall: zurück legen lassen, Abholung im Laden. Dort werde ich ihn anspielen.

Der von mir gestern gespielte sagt mir rein optisch weniger zu und hatte auch nur einen Humbucker.
Und nachdem ich einen für mich funktionierenden Bass habe, eilt es auch nicht.
 
  • #19
Am besten wäre, die beiden Bässe mit nachhause zu nehmen und in einem aktuellen Mix eines meiner Songs zu hören … Theoretisch möglich - praktisch aber nicht mein Geschäftsgebahren.
Ist nicht unnormal, jedenfalls nicht bei Instrumenten vom Instrumentenbauer. Ich habe einen "Kauf auf Ansicht" auch bei zwei gebrauchten Instrumenten so hinbekommen, einmal im Laden, einmal vion privat quer durch Deutschland. Ich würde so etwas aber auch offen kommunizieren.
 
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  • #20
Die genannten Bässe sind beide TOP!

Anmerkung:
Ok, der Bass soll im Mix gut klingen?
Das macht in erster Linie die Einstellung des Amps oder des Mischpults aus, oder beides 😉

Muss man anspielen:
- Ibanez bei Session geholt, ohne anzuspielen -> live gespielt
- Miller-Bass bei Thomann bestellt, , ohne anzuspielen -> live gespielt
- Sandberg 1 geliefert bekommen, ohne anzuspielen ->live gespielt
- Sandberg 2 geliefert bekommen, ohne anzuspielen -> live gespielt

Warum nicht einfach das Instrument holen, das einem gefällt? Das einen inspiriert?

Und ja, die Hälse sind unterschiedlich. Mein einer Sandberg hat einen dickeren Hals als der andere Sandberg und der Ibanez hat einen unheimlich dünnen Hals – aber das spielt keine Rolle, wenn man die Instrumente wechselt und regelmäßig übt.
 
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