Notdürftige Proberaum-PA - OK?

von webchiller, 04.09.07.

  1. webchiller

    webchiller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.07   #1
    Da wir als Band im Moment nicht das Geld haben, uns eine ordentliche Gesangsanlage anzuschaffen, ist mir eine Möglichkeit eingefallen, den Gesang trotzdem zu verstärken. Die Frage ist nur die, ob das so überhaupt funktioniert!?
    Unser Bassist hat den Warwick Sweet 15.2, der bekanntlich ja einen Effektweg aufweist. Wenn man jetzt den Bass ganz normal in den Amp einsteckt und zwischen Effekt Send und Effekt Return das Mischpult schaltet, mit dem dann der Gesang dazukommt, dürfte man doch sowohl Bass als auch Gesang hören, oder? Oder liege ich da falsch?
    Stellt sich nur noch die Frage, ob der Equalizer im Verstärker direkt nach dem Input geschaltet ist, oder ob er den Ton nach dem Effektweg verändert?
    Im Anhang habe ich mal einen Schaltplan zur Verdeutlichung "gezeichnet".

    Herzlichen Dank im Vorraus für die Antworten!
    webchiller
     

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  2. Jakob

    Jakob Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.09.07   #2
    Hi!

    1. also meine Vermutung ist, das der Eq am Warwick vor dem fx weg ist... das dürfte aber dein kleinstes Problem sein. :rolleyes:

    2. ich nehme an, dass du wie fast alle PA anfänger denkst: Box ist Box und was man hinten reinkommt kommt auch schön vorne laut raus...

    Eeenk... danke fürs mitspielen. :p (nicht böse sein :) )

    Dein Problem wird sein, dass in der Warwickbox ein 15" und ein 1-2" Horn drin ist.
    für den E-Bass ist das ja ganz okay weil der 15"er brav die Bässe überträgt und das Horn für das bischen Höhen zuständig ist.

    Aber die Stimme wirst du nicht wirklich gut verstärkt bekommen (mal abgesehen davon, das der Verstärker auch nur für E-Bass ausgelegt und konzibiert ist.)

    Lg Melody

    PS: aber es würde funktionieren - falls du das wissen wolltest.
     
  3. webchiller

    webchiller Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #3
    Erstmal herzlichen Dank für die Antwort!
    Zu dem hier:
    Wird die Stimme dann nur schlecht verstärkt werden, d. h. ziemlich leise zu hören sein, oder ist der Klang dann nur total bescheiden?
     
  4. Rockopa

    Rockopa Globaler Moderator Moderator

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    Erstellt: 05.09.07   #4
    Erlaubt ist was funktioniert,kaputt dürfte man das eigentlich auch nicht bekommen.
    Es wird bestimmt grauselig klingen,probier es einfach aus.
    Ich kenne viele Bands die Mangels Masse am Anfang über Gitarrenverstärker(in Verbindung mit billigsten Mikros) den Gesang da drüber haben laufen lassen.
    Immer noch besser als sich eine billigst Aktiv-Box zu kaufen die nach einem halben Jahr das Zeitliche gesegnet hat.
     
  5. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.09.07   #5
    Mensch Rockopa, hast du vor 25 Jahren im Proberaum meiner damaligen Band spioniert? :-)

    Wir haben damals notgedrungen über Gitarren- und Bassverstärker gesungen - okay, wenn man keinen Zerrsound fährt ... es klang mehr nach Garage als nach Proberaum, aber es ging so irgendwie, und man konnte sogar den Gesang hören. Okay, wir waren auch eine sehr leise Band damals.

    Die Anschaffung der ersten eigenen PA (eher eine Gesangsanlage) ein oder zwei Jahre später war ein echter Quantensprung. Wow, der Gesang hat sich mal klar und deutlich durchgesetzt! Naja, genug der Sentimentalitäten ...

    Viele Grüße
    Jo
     
  6. BLurreD

    BLurreD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.09.07   #6
    das machen wir aber auch.
    über einen bass-combo den gesang laufen lassen.
    nur wir haben keinen Mischer dazwischen *loL*
     
  7. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.09.07   #7
    Erst mal vorweg: Ja, das funktioniert! Ich nenne das auch gerne Punk-Equipment...
    Ob der Sweet15 nun gerade der richtige Amp für sowas ist, kann (und will) ich nicht beurteilen. 15" sind natürlich suboptimal für Gesang oder Sprache, 10er und 12er klingen da schon angenehmer. Aber: Die meisten Bassamps klingen weitaus besser als Gitarrenamps!

    Das liegt wohl im Prinzip daran, dass Bassanlagen auf einen relativ cleanen Sound getrimmt sind, die meisten Gitarrenamps aber stark verfärben. Ziemlich gut sind übrigends Keyboard-Verstärker für den Frequenzumfang von Stimmen geeignet...

    Bei dem von Dir skizzierten Punk-Equipment gibt es eine kleine Anmerkung zu machen: Der Bass nutzt ja quasi die Vorstufe, d.h. vermutlich auch die Klangregelung. Das Signal, das jetzt aus dem Effect-Send kommt, gehört in einen LineIn des Mischpults! So lässt sich der Bass mit dem Signal von weiteren Quellen abmischen, z.B. eben auch mit dem angeschlossenen (Gesangs-) Mikrofon. Aber es ist auch möglich, auf diesem Weg CD-Einspielungen, Computersound oder oder oder auf den Bassamp zu geben, der ja vermutlich sonst keinen LineInput hätte!

    Viel Spaß beim Ausprobieren, kaputt gehen sollte dabei eigentlich nichts....
     
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