Nutzen sich ie Bundstäbchen ab?

von ElGuitarrero, 08.03.07.

  1. ElGuitarrero

    ElGuitarrero Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #1
    Hallo..

    ich habe seit ein paar Monaten eine neue Gitarre, also wirklich neu.
    Da ich täglich spiele und auch ziemlich oft Bendings mache, habe ich inzwischen Angst, dass sich meine Bundstäbchen abnutzen (heißen die so?^^)
    Dadurch, dass ich die Saiten immer herunterdrücke und dann hochziehe glaube ich, dass ich so die oberste Schicht der Stäbchen abreibe.
    Dadurch entsteht dann eine etwas rauhere Oberfläche, was dazu führt, dass die Bendings nicht mehr so ganz sauber klappen, sondern immr so eine Art Reibung zwischen Saite und Stäbchen entsteht.
    Ist das normal?

    Danke schonmal, ich bin etwas verzweifelt -.-
    Lg Jan
     
  2. Valvetronix

    Valvetronix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #2
    Jo, Bundstäbe nutzen sich ab, is auch ganz normal aber können ausgetauscht werden!

    Tobi
     
  3. Little Beast

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    Erstellt: 08.03.07   #3
    Echt? òÓ ..

    Also ich spiele seit 6 Jahren Gitarre und so alt ist meine älteste Klampfe auch. Bis auf die Lackschicht des Halses hat sich da noch nix auf dem Griffbrett abgenutzt .. und ich hab sie früher echt jeden Tag exzessiv bespielt!
     
  4. Direwolf

    Direwolf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #4
    Das ist normal, dass sich die Bundstädchen abnutzen, wenn die zu weit runter sind kann man die aber austauschen. Aber bis dahin kannst du viel spielen.

    cu Direwolf
     
  5. McCyber

    McCyber Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #5
    Das hat auch mit der qualität der bundstäbchen zu tun. Der hals meiner strat ist von '96 und die bundstäbchen sind weniger abgenutzt als bei meiner nicht mal ein jahr alten OLP.
    Ausserdem haben auch saiten einen einfluss darauf. Kann mir auch vorstellen dass wenn man viele bendings macht und fester zudrückt, sie sich auch schneller abnutzen.
     
  6. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 08.03.07   #6
    Hi ElGuitarrero,

    der Abnutzungsgrad der Bünde hängt von deren Material und von dem der benutzen Saiten ab. Es gibt weichere und härtere Materialien für Bünde, die jeweils unterschiedliche Klangfarben der Gitarre bewirken können. Daß sie sich abnutzen ist ganz normal. Mit der Zeit entstehen auf den viel benutzten Bünden Kerben (beim Akkordspiel in den ersten Lagen z.B.). Bevor die Bünde ausgetauscht werden müssen, kann ein Gitarrenbauer diese 1-2 mal abschleifen. Dadurch werden die Bünde wieder glatt - allerdings auch etwas niedriger. Das Austauschen der Bünde ist für den Fachmann kein Problem, nur eine Frage des Aufwandes. Bei Griffbrettern mit Einfassungen, bei denen die Bünde über das Binding reichen, ist schon etwas mehr Arbeit erforderlich als bei einem Hals ohne Einfassung (Binding).

    Also, mach dir darüber keine Gedanken, hab dein Instrument lieb und spiel, was immer du auf ihm spielen möchtest - ohne an die "Abnutzung" denken. ;)

    Greetz :)
     
  7. SteveVai

    SteveVai Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #7
    Bundstäbchen nutzen sich ab und eine Neubundierung bei einer gitte ist nur eine frage der Zeit.

    ABER zu Vergleich:

    Steve Morse (Deep Purple) spielt seine MusicMan Signatured schon seit ca. 27 Jahren (!) und hat in dieser Zeit "nur" 4 Neubundierungen über sein Scätzchen ergehen lassen. (hab ich mal irgendwo ein nem Interview im Netz gelesen)

    das Griffbrett wird mit jeder Neubunfierung etwas "ausgeleiert" bis es einfach mal unbrauchbar ist. Aber zum Glück dauert das vieeele Jahre :great:
     
  8. MacBeth

    MacBeth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #8
    Jupp, neubundierung muss all paar Jahr mal sein wenn man regelmäßig spielt. Das ist inbesondere bei Gitarren mit einem Binding das über die Bünde reicht ärgerlich, da man das dann normalerweise runterfeilt. Aber vorher lassen sich die Bünde noch ein paar mal abrichten. Das heißt sie werden abgeschliffen bis sie wieder glatt sind. Dadurch werden sie zwar ein wenig kleiner, aber man muss nicht direkt neu bundieren (was ja auch mal eben an die 200 Euro kostet).

    Nicht ganz, er bekam die Gitarre #1 1985 (also sind es 22 Jahre) und die Gitarre würde 8 mal neu bundiert (Stand 2005 - war der neunte Satz drauf). Also ein neuer Satz ca. alle 2 1/2 Jahre (Steve kriegt das aber alles umsonst gemacht von Music Man, deswegen braucht er nicht abrichten lassen oder sonstige Kompromisse eingehen). Er selber sagt, dass er die Gitarre allerdings nicht zum üben benutzt, sonst wäre es viel öfter gewesen.

    Sagt er hier (ist wirklich interessant anzuschauen): Steve Morse -- SM-Y2D
     
  9. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 10.03.07   #9
    Naja, 200€ zahlst du vielleicht bei nem Ahorngriffbrett mit binding und extrawunsch oder sowas :p

    Bei nem Palisander oder Ebenholz Fretboard ohne binding zahlt man so 80-100€, Ahorn halt so 100-130€. Mit Binding jeweils 20-50€ mehr, je nach Gitarrenbauer halt.

    Ich hab mir vor nem dreiviertel Jahr bei BTM guitars meine Charvel (22 Bünde, palisandergriffbrett) neubundieren lassen, dazu die Reiter vom Tremolo sowie den Sattel,das Poti und die Klinkenbuchse austauschen lassen und das ganze hat mich am ende 125€ gekostet.
     
  10. MacBeth

    MacBeth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.07   #10
    Dann hast du aber einen guten Preis bekommen, die Werkstatt muss ich im Kopf behalten.

    Ich habe mich vor einer Weile auch mal umgehört und die Gitarrenbauer/Werkstätten die ich gefunden habe wollten für eine Neubundierung mit Binding immer zwischen 180-250+ Euro haben (und ich habe einige abgeklappert, bzw. angeschrieben). Palisandergriffbrett mit 22 Bünden.
     
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