Optische Unterstützung für Sänger --> richtiger Einsatz

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Moinsen !

Ich hoffe man kann mit dem Titel etwas anfangen. Es geht um folgendes:
Sänger kennt den Song halbwegs, tut sich aber angesichts musikalischer Routine schwer beim richtigen Einsatz (Text ... Pause [instrumental] ... Text), dh. hat Schwierigkeiten, zwischen Strophen, nach Instrumentalteil etc. wieder zeitlich korrekt einzusetzen.
Jetzt suche ich nach Tipps und Lösungen, wie man dem Sänger optisch per Bildschirm den nahenden Einsatzpunkt darstellen kann, im Prinzip wie beim Karaoke, nur eben schon vor dem tatsächlichen Text müsste irgendeine Form von optischem Signal langsam auf den Punkt führen.
Akustisch ginge es vielleicht mit einer Art von Klickspur, habe nur die Befürchtung, dass das eher verwirrend für den Sänger ist.
Aufnahmeprogramm ist Cubase 6, einer von 3 PC-Monitoren könnte für besagte "Anzeige" zur Verfügung stehen.

Bin für jeden Tipp dankbar.

Gruß
Ivar
 
The Martian
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Du könntest ja eine stumme MIDI Spur ersellen und bei jedem Einsatz eine lange Note ziehen und auf einem Monitor den Piano Roll Editor anzeigen lassen. Wenn der Song nun abgespielt/aufgenommen wird, sollte ja der Marker mitlaufen und wenn der Marker die Note erreicht, sieht der Sänger, dass er einsetzen muss.

Du musst mal nachschauen wie synchron der Marker überhaupt mit dem Track mitläuft, aber ich denke so genau muss es nicht sein, der Sänger wird das ja dann ungefähr abschätzen können.
 
Jakob
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Zuerst dacht ich mir: "Welcher Musiker hat den damit Probleme?"...
Doch dann dachte ich an ein Orchester.. :D

Ich selbst (auch ich kenn das Problem, wenn ich genauer nachdenke) hab mir auch schon eine dummy-stupr aufgenommen, auf welcher ich immer ca. 1 Takt vor irgendwelchen Teilwechseln, kritischen Stellen oder so:
"Jetzt kommts gleich" oder so einen Blödsinn gequatscht hab.. Hat mir ziemlich geholfen.
Da es einfach nur "trockener" Text war, hat es mich auch musikalisch nicht gestört. Weiters hab ich auch nirgends hin sehen müssen um etwas zu erkennen.

LG Jakob

EDIT: weils mir gerade einfällt: Eine kurze Eingewöhnungsphase (1-3 Ausprobieren) wirst du/der Musiker in jedem Fall brauchen!
Vermutlich auch mit der perfekten Lösung..
 
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thwebber
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Einfachste Lösung-versuchs einfach mit nem routinierteren Sänger-gibt genug davon...das beste-du verschwendest kein wertvolle Zeit... LG thwebber
 
Thompsen
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Ich würde ihn einfach üben schicken. Ist zwar nervig und langwierig, aber alles andere ist ne halbgare Lösung.
 
Laguna
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Üben schicken ist auf jeden Fall wichtig und richtig. Soll ja live vll. auch irgendwann mal klappen ^^

Aber meiner Erfahrung nach ist es schon so, dass Einsätze oftmals sicherer und damit bestimmter kommen, wenn man den Leuten vorher kurz bescheid gibt. Wie man das jetzt macht, bleibt jedem selbst überlassen. Die Idee mit der "jetzt kommts gleich" Spur ist natürlich super. Ich als Mischer lasse mir vor der Session wenn möglich einen Ablaufplan für die Songs zuschicken und lege dann eine Arranger Spur (das ist quasi eine bunte Leiste mit "Intro - Part A -Chorus - Part B - Chorus -Bridge - Outro" drinnen) an, sodass ich die Orientierung habe und mit der Band auch kommunizieren kann. Anhand der zähle ich (typisch Drummer halt) dem Musiker mit der Hand ein. Klappt in 95% der Fälle ganz ausgezeichnet :)

So Far...
Laguna
 
ivarniklas
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Mahlzeit !

Danke für Eure Antworten!
@ The Martian: Hatte es so versucht, dass ich die Gesangsmelodie als MIDI-Track habe mitlaufen lassen, hat aber nicht viel genützt, da aufs Singen konzentrieren, zum Mikro ausrichten, das Textblatt lesen, eventuell noch mein "Gefuchtel" vom Regietisch beachten und zusätzlich die Piano-Roll im Auge haben, zuviel an gleichzeitiger Anforderung bedeutete. Optische Zusatzinfomationen scheiden deshalb wohl aus

@ 13. Melody: Werde vermutlich anhand Deiner Anregung eher irgendeine Form von akustischer "Hinführung" basteln, entweder wirklich per Text (im Takt "jetzt - gehts - gleich - los") oder eine Mini-Drum-Spur, die vor dem "entscheidenden Moment" einen besonderen Schlag hat (allerdings schwierig beim Auftakt zwischen zwei Zählzeiten).

@ thwebber & Thompsen: Sänger wegschicken wäre natürlich das einfachste, ist aber eine private Geschichte, bei der der Sänger für eine ihm sehr nahe stehende Person ein Geschenk erstellen möchte. D.h. es muss genau diese Person singen.

@ Laguna: Geübt wird auch eifrig, aber die Zeit drängt. Das mit der Arranger-Spur werde ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, entweder als optischen Hinweis für den Sänger (mit den oben beschriebenen Schwierigkeiten), oder für mich, dass ich dann die Einsatzpunkte entsprechend live einzählen kann.

Im Zweifel gibts trotzdem ne Mords-Schnippelei mit Melodyne.

Nochmals Danke @ all!
Gruß
Ivar
 
Laguna
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Naja, Ansonsten gilt halt: Wenn der erste Take nichts wird, muss der zweite ja besser werden :)

So Far...
Laguna
 
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