Hallo
Die meinungen gehen hier ja sehr weit auseinander. Das finde ich gut. Jeder sollte etwas nach seinem Geschmack kaufen und nicht etwas,
was andere gut finden. Darum sind Meinungen immer schön, sollten aber nicht entscheident sein.
Wenn es z.B. um einen guten Piano-Sound geht (Live-Band) , dann sollte man sich auch mal das Kurzweil SP4-8 anhören.
In diesem Teil steckt bewährte ältere Soundtechnologie aus Vorgängermodellen und gleichzeitig hat man Bedienelemente, die man sich
bei Zwischenmodellen eingespat hatte, wieder auf die Oberfläche gesetzt. Heraus gekommen ist ein E-Piano mit vielen anderen, sehr guten, Sounds, eine filigrane Tastatur und ein extrem schnelle Bedienbarkeit auf der Bühne. Da wird man wohl kaum lange herumprobieren wollen, sondern gleich losspielen.
Da hier auch der PA2 von Korg genannt wurde und ich das teil schon über 2 Jahre spiele, hier mal ein paar Erfahrungen von mir.
Wie bereits gesagt wurde, ist das Bedienkonzept, wenn man noch nie Korg gespielt hat, etwas schwerer zu verstehen als z.B. das
Yamaha*-Konzept.
Man sollte sich für die Einarbeitung also etwas mehr Zeit nehmen, aber es lohnt sich. Was Korg leider veräumt hat, ist das zur Verfügung stellen von
lebendigen Soundeinstellungen. Dort nennt man das Sound (z.B. Upper 1. 3 Upper gibt es), STS ( 3 Upepr+Lower) und Performances (im Prinzip wie STS) . STS steht für Single Touch Setting. Bei Yamaha heisst das OTS= One Touch Setting.
Wenn sich die Arbveit macht, dann kann man aus dem PA2 sehr viel herausholen. Ab Werk werden die Möglichkeiten nicht annähernd ausgeschöpft.
Meines Erachtens ist der PA2 zur Zeit das Key mit dem besten Punch in den Styles/Drumkits.
Aber das Besondere ist, dass der PA2 ein vollwertiger Sampler und Synthesizer ist. Alles ist editierbar und alle Werseinstellungen lassen sich überschreiben. So gibt es für dieses Key eine Sample-Erweiterung, mit der es möglich ist das Irish-Acts Mega Grand Piano zu laden.
Das ist eines der edelsten Grand-Piano-Sounds, die man bekommen kann. Es setzt sich auf der Bühne bei rockigen Stücken , aber auch bei Balladen durch das 4-fach Layer gut durch. Die Samples sind nicht geloopt und klingen natürlich aus. Auch Resonanzen sind mitgesamplet worden.
Die Programmierer hatten diese Samples erstellt, um ihr Flügel veräussern zu können.
Von Urish-Acts gibt es auch tolle Chöre, die im PA2 auch leider fehlen.
Das der PA3 ab Ende April/Anfang May 2011 verfügbar sein wird, könnte der PA2 in den nächsten Wochen stark im Preis sinken.
Wer die Programmierung des PA2 gut kennt, kann ohne weiteres ein paar Dutzend ! Sounds auf der Tastatur verteilen.
Jeder Upper-Sound kann im Editor bereits als Layer oder Splitt erstellt werden.
Wenn es auf das Geld nicht ankommt , empfehle ich aber einen Roland RD700SX oder den Yamaha CP1. (Sind aber keine Arranger)
Als ich meinen Tyros 2 noch hatte, gefiel mir die Ausschwingphase der Piano-Samples überhaupt nicht. Zu kurz und per Susatin-Pedal kam es zu keinem echten Halteeffekt. Es klang trotzdem zu schnell aus. Auf den Tyrössern ist es leider nicht möglich mit dem Sustain-Pedal z.B. einen Streichersound zu halten. er verstummt nach kurzer Zeiz trotzdem.
So etwas kann ich beim Klavierspielen natürlich nihct gebrauchen. Darauf sollte man schon beim Kauf achten.
Und Tyros gibt es nur als 61er Brett. Schade eigentlich.