Pentatonik A-Moll Horizontal

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Hallo zusammen,

ich übe gerade die Pentatonik und vertikal klappt das schon ganz gut.
Da ich das aber auch horizontal können muss, habe ich mir mal die einzelnen Töne auf den jeweiligen Saiten zusammengeschrieben.

Vllt kann jemand mal drüberschauen, ob etwas falsch ist und / oder noch Ergänzungen machen.

Vielen Dank

(Tiefe) E-Saite
0—3—5—8—10—12—15—17
A-Saite
3—5—7—10—12—15—17
D-Saite
2—5—7—10—12—14—17
G-Saite
2—5—7—9—12—14—17
B-Saite
3—5—8—10—13—15—17
(Hohe) E-Saite
3—5—8—10—12—15—17

P.S.: Wie greift ihr denn dann? Einfach immer nur mit einem Finger hin und her sliden oder setz ihr die nach den Fingersätzen ein?

Grüße
ShaQsta
 
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Und wie spielst du das in Ab Moll? ;-)

Ist jetzt die Frage, wie du dir das Ganze einprägst. Ich selbst habe die Patterns miteinander verbunden. Habe ich ein neues gelernt, habe ich alle vorherigen damit verbunden.
 
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ShaQsta
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Mmmh, hab ich da jetzt Käse gelabert? Sorry, bin noch Anfänger.
Ich lerne die 5 Patterns der A-Moll-Pentatonik und starte mit Pattern 1 im 5. Bund, dann hoch bis Pattern 5 am 15. Bund, das gleiche Pattern spiele ich aber auch beginnend am 3. Bund.

Ich weiß, dass ich die Patterns transponieren kann, aber soweit bin ich noch nicht.

Die Frage war daher: Unter der Gegebenheit wie eben beschrieben, sind die horizontalen Griffe richtig?
 
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Beim ersten drüberfliegen schon. Aber was versprichst du dir von der horizontalen Version. Dann lernst du ja 2 "verschiedene" Patternversionen... Ich würde es, wie ich oben geschrieben habe angehen.

Wie viel Pattern kennst/kannst du denn schon?
 
ShaQsta
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Also auf das ganze Übungsschema bin ich aufgrund des folgenden Threads gestoßen:

https://www.musiker-board.de/threads/praktische-Übungen-für-die-pentatonik-inside.244019/

Was ich mir davon verspreche? Dass ich am Ende nach viel viel Übung genau weiß, welche Töne innerhalb der Penta zusammen passen.
Oder soll ich einfach einen Backing Track nehmen und mich langsam von Pattern zu Pattern rüberhangeln, dann String-Skipping wenn ich sicher bin usw...

Also was ich kann: die 5 Pattern der Pentatonik A-Moll und gerade baue ich darauf die Blues-Pentatonik auf...sorry wenn ich mich manchmal nicht treffend ausdrücken kann..... :)
 
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Jede(r) muss selbst wissen, wie er/sie am besten lernt.

Aus meiner Sicht ist die Gitarre aber ein "Muster"instrument. Man lernt Akkorde, Griffschemas, Zupfmuster, Box-Pattern-Tonleitern... alles "Muster", die man sich einprägt und an derselben oder an einer anderen Stelle wieder findet. So ist das auch mit den beruehmten 5 Pentatonik-Mustern. Die lernt man einzeln, dann immer mehr davon, dann kann man die 5 Noten am gesamten Griffbrett verteilt spielen. Aber eben nicht stupide hoch und runter, sondern um ein Ziel zu erreichen... dieses Ziel ist ein Lick, ein Lauf, eine Melodie, ein Solo. Die Muster - wie auch Akkorde - helfen dabei, sich auf dem Griffbrett zu orientieren und dem Ziel nahe zu kommen.

Daher klingt Dein Ansatz etwas "mechanistisch". Klingt nach: "Ich will mir das irgendwie einhämmern aber ich weiß nicht wie."
 
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Es macht denke ich keinen Sinn, das dann für jede Tonart so wie du s oben aufgeschrieben hast auswendig zu lernen, würde auch eher vorschlagen die verschiebbaren Patterns zu lernen und miteinander zu verbinden - also am besten Backing Track rein und dann nach und nach mit den Patterns improvisieren bzw. spielen und sie dann verbinden. Nach einer Weile kriegst du dann auch ein Gespür dafür wo du greifen kannst. Was man nicht benutzt oder oft benutzt hat vergisst man eh nach einer Zeit wieder.
Finde aber es kann nicht schaden sich mal zur Orientierung ein horizontales Moll oder Moll Pentatonik Muster einzuprägen, das ist ja dann je nach Tonart verschiebbar.
Also z.B. A Saite:
A-Moll Pentatonik: 0-3-5-7-10-12 usw. (ab 12. Bund wiederholt es sich ja, bzw. wenn du eine Oktave durch hast)
A-Moll: 0-2-3-5-7-8-10-12 usw.
C-Dur: 3-5-7-8-10-12-14-15

Das könnte dich vll interessieren:
https://www.musiker-board.de/thread...n-von-tonleitern-auf-basis-pentatonik.216045/
 
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ShaQsta
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Vielen Dank, ich erkenne die Aussage hinter euren Antworten...

...eine Frage kam mir aber noch in den Sinn. Wenn ich die Gitarre in Drop-C oder Drop-B habe, bleiben die Pattern der Pentatonik gleich, oder ändert sich da etwas?
 
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Durch das Tieferstimmen der E-Saite verschieben sich natürlich auch die Töne. ;)
 
ShaQsta
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Das schon, aber auch die Fingersätze/Patterns wie ich sie lerne? Die bleiben gleich, oder?
 
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Was du lernst, sind nicht die pattern, die als 'pattern' bezeichnet werden.

Deine abstände auf jeweils einer saite bleiben,
aber bei den üblichen pattern der pentatonik vetschiebt sich die relation der tiefen e-saite zum rest.
 
ShaQsta
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Also haben die Patterns, die ich gerade lerne, nur ihre Gültigkeit im Standard-Tuning E-A-D-G-B-e?!
 
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Also haben die Patterns, die ich gerade lerne, nur ihre Gültigkeit im Standard-Tuning E-A-D-G-B-e?!

Hallo,
soll jetzt nicht negativ rüberkommen, aber mit Verlaub gesagt, scheinst Du überhaupt nicht kapiert zu haben was Du überhaupt machst. Somit erscheint mir diese Methode zu lernen höchst fragwürdig.
Gruß
 
ShaQsta
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Und mit Verlaub gesagt, deswegen frage ich ja, weil ich es noch nicht verstehe. Würde ich es verstehen, müsste ich nicht fragen.
Ich kann im Moment die AMoll Pentatonik (in diesem Falle habe ich die 5 Patterns). Und nun versuche ich, das ganze zu erweitern....da kommen mir viele Fragen in den Sinn, u.a. wie kann ich transponieren, was ist mit anderen Tunings, usw.....ich lese auch im Internet nach, bevor ich hier frage, aber so ganz erschließt sich mir manches einfach nicht. Bildlich gesprochen versuche ich über den Tellerrand zu schauen und falle da öfters noch auf die Nase, bis ich verstanden habe.
Aber ich bin auf eine gute Seite im Internet gestoßen, wo mir angezeigt wird, wie die Fingersätze aussehen, z.B. aMoll-Pentatonik in Drop-B...ja, es ist anders. Und die C-Dur-Pentatonik ist gleich der AMoll....G-Dur ist wieder etwas anders...Die Antwort habe ich jetzt also.
Leider ist das, was es alles gibt auf der Gitarre, so erschlagend für einen Anfänger, das hätte ich nicht gedacht....
sei es drum, der Thread ist fertig.

Vielen Dank an die Helfer!
 
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Die Patterns kommen dadurch zustande, dass die Saiten in einer bestimmten Relation zueinander gestimmt sind. Stimmst du die Gitarre nur anders, ohne diese Relation zu verändern, bleiben die Patterns gleich. Verwendest zu z. B. eine Dropped-Stimmung, verändern sich die Pattern ein wenig, weil du ja dabei nicht alle Saiten gleich umstimmst.
 
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Und die C-Dur-Pentatonik ist gleich der AMoll....G-Dur ist wieder etwas anders...Die Antwort habe ich jetzt also.

Verstehst du denn auch den Zusammenhang?
Dur und Moll haben ja diese gewisse Verwandtschaft: Selber Tonvorrat, nur von einem anderen Ton beginnend. Dadurch liegen die Halbtonschritte auch anders. Bei Dur zwischen dem 3./4. Ton und dem 7./8., bei Moll zwischen dem. 2./3 und 5./6. Ton.
Spielst du eine A-Moll Pentatonik, spielst du automatisch den selben Tonvorrat der C-Dur Pentatonik.

Spiele mal die Am Penta über den Am Akkord. Und danach über einen C-Dur Akkord. Was du über C-Dur spielst, ist die C-Dur Penta. ;-) Im Bues klingt es übrigens auch ganz gut, die gleichnamige Tonleiter in Moll zu spielen. Also die C-Moll(= EbDur) Penta. Das ist sehr bluesig und nicht so sehr "melodisch" wie die parallele Moll Skala (Am). Irgenwie sehr hingerotzt, "Slash-Style".... Probier es mal aus!

Transponieren geht durch verschieben. Spiele das Ganze um 2 Halbtöne nach unten versetzt und du spielst in Gm/B-Dur(H).
 
ShaQsta
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Die Patterns kommen dadurch zustande, dass die Saiten in einer bestimmten Relation zueinander gestimmt sind. Stimmst du die Gitarre nur anders, ohne diese Relation zu verändern, bleiben die Patterns gleich. Verwendest zu z. B. eine Dropped-Stimmung, verändern sich die Pattern ein wenig, weil du ja dabei nicht alle Saiten gleich umstimmst.

Vielen Dank, deine Erklärung war genau die Logik, die es mir verständlich gemacht hat. Jetzt ist es logisch :)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
@CinRen manchmal ja, manchmal Nein. Meine musikalische Bildung liegt Ca 20 Jahre zurück. Derzeit erarbeite ich mir einiges. Mit dur und moll und den Halbtonschritten ist mir klar. Ich stelle mir ganz generell die Frage, wie viel Theorie ich brauche, wo reicht ein anschneiden, wo muss ich tiefer rein.
Mein Ziel ist es, irgendwann die Lieder meiner Lieblingsbands zu spielen (Volbeat, disturbed, Alter Bridge, Billy Talent) und die spielen meist dropped und solieren auch. Daher solche Fragen. Und dann eben, wie viel Theorie und deren Verständnis....einfach so nachspielen wäre mir ganz ohne Hintergrundwissen aber auch zu wenig...ja ja, was der Mensch alles will ;-)
 
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Tja, das hängt von dem ab, was du selbst wissen willst und meinst können zu müssen.

Ich beherrsche den Akkordaufbau, Intervalle über 2 Oktaven uns die 7 Modes. Damit meine ich auch, dass man nicht nur die Pattern kennt, sondern auch Töne schön umspielen kann, auf Grundtöne zurück kommt und dass man nicht immer dasselbe spielt. Letzteres ist nicht immer leicht...

O.g. ist aber eher das obere der Musik-Theorie. Der Rand, woran man kratzt.
 
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Das klassische Gitarristen-Problem....

Wir lernen Griffbilder und Patterns und checken als LETZTE Instrumentengattung, dass wir Tonhöhen (sprich: Noten) spielen. Diese Tonhöhen haben Namen und stehen in einem festen Verhältnis zur chromatischen Tonleiter.

Eine A-moll Pentatonik ist zwar durchaus 0- 3- 5- 7- 10- (12 - 15- 17 - 19 - 22) auf der A-Saite, aber zunächst mal sind es Tonhöhen mit den Namen/Bezeichnungen a - c- d- e- g - (a). So ist das, das ist Gesetz!

Die o.g. Töne findet man in der UNVERÄNDERLICHEN Chromatik (Halbtonfolge) unserer westlichen Musik. Ebenso Gesetz!
c - cis- d - dis - e - f - fis - g - gis - a - b - h- c usw....

Die Chromatik finden wir auf der Gitarre, indem wir uns mal unsere Bundstäbchen ansehen. Wofür sind die eigentlich da?

Wenn wir also Drop-C spielen, dann fängt unser chromatische Tonfolge auf der tiefsten Saite bei C an. Der Ton im ersten Bund heisst cis, im zweiten Bund d etc....

Dämmert´s?


Das ganze System ist im Grunde super-einfach innerhalb einer guten Stunde von jedem Anfänger zu verstehen - inklusive der wesentlichen Grundlagen zur Akkord-Skalentheorie.

Warum gibt es eigentlich nirgends ein kleines Video, was diese simplen Zusammenhänge mal anschaulich erklärt? Ich glaube, ich setze mich mal hin und mache das. Mal eben schnell die Welt retten :)
 
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