Plektren / Schwitzige Hände

von Coooder, 12.04.16.

  1. Coooder

    Coooder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #1
    Hallo Leute,

    ich bin grad fleißig jeden Tag 1-3 Stunden am Gitarre üben und musste feststellen das mir das Plektrum immer verrutsch.
    Mir is natürlich klar das, dass auch ne Übungssache ist ... allerdings bin ich halt leider ein Mensch dessen Hände recht schnell schwitzen. Was den Grip der Plektren natürlich minimiert.
    Deswegen meine Frage: Gibt es Plektren die z.B. eine Gummierung an der Grifffläche haben oder ähnliches?
    Habt ihr sonst irgendwelche Tricks, Tipps, Erfahrungen dies bezüglich?

    Ein Strumming Pattern hab ich mir bereits angeeignet, da merkte ich halt um so länger ich das Spiele, um so mehr verschiebt sich der Winkel des Plektrums. Und das auch relativ schnell, da an den Stellen wo ich das Pletkrum halte sich dann ein Schweißfilm bildet. Da ich mir so ne ganze Tüte voll Plektren geholt habe, in verschiedenen Stärken, hab ich mal eins Testweise mit Schleifpapier angeraut ... hatte aber eher nen gegenteiligen effekt als erhofft =D
     
  2. Hendock

    Hendock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #2
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  3. Deltablues

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    Erstellt: 12.04.16   #3
  4. waldru

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    Erstellt: 12.04.16   #4
    Ich benutze auch die Dunlop Teile seit Jahren, da sie aus Nylon sind halten sie auch sehr lange durch :great:
     
  5. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #5
    :great: für die Dunlop Max Grip, die haben eine wirklich griffige Struktur.
     
  6. shadok

    shadok Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #6
    Yo Man! @Hendock weiß Bescheid! Ich verwende die .88er Dunlops seit kanpp 4 Jahren bei täglichem Spiel. Die Dinger sind einwandfrei. Kommt nix anderes mehr ins Haus.
     
  7. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 12.04.16   #7
    Ich ritze eine oder beide Seiten des Pleks mehrfach kreuzweise mit einem Teppichmesser ein ... das hält recht lange vor.

    Früher hatte ich mal Pleks bei denen auf einer Seite eine Korkscheibe aufgeklebt war, die waren auch ganz gut, aber ich persönlich finde die Messerritzmethode besser, das kann man mit jedem Plek machen und man ist nicht auf einen bestimmten Hersteller oder eine bestimmte Form angewiesen.
     
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  8. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #8
    Die Dunlop Nylons und die noch besseren Dunlop MaxGrip sind auch bei mir die am haeufigsten verwendeten Picks.
    Gutes Zeug!
    Die wenigen anderen Picks, die ich ausser den Dunlops noch verwende ritze ich auch mit einem Teppichmesser mit einem Waffelmuster ein, geht auch, ist aber nicht so gut wie das Dunlop-Muster.
     
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  9. saitentsauber

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    Erstellt: 12.04.16   #9
    Ein Bekannter besorgt sich beim Metzger oder so Rinderknochen und macht sich die Plektren selbst. Das etwas poröse Material könnte da vorteilhaft sein. Ein großer Haken an der Sache ist wohl der Geruch, vor allem bei der "Herstellung".

    Was ich auch mal ausprobieren würde, sind Wegen-Picks. Die sind zwar teuer, nach Ansicht vieler Leute aber sehr gut, und haben "oben" zwei(?) Reihen Löcher.
     
  10. Gitarrenknecht

    Gitarrenknecht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #10
    Ich bin des Sounds halber auf Tortoise-Picks angewiesen. Komischerweise rutschen die bei mir nicht, obwohl sie sehr glatt sind und ich auch ein Feuchter bin... das mit dem Teppichmesser probier ich gelegentlich mal aus (leider halten die Plecs bei mir aber höchstens zwei Abende, dann sind sie rundgespielt. Ob sich das lohnt?)
     
  11. Coooder

    Coooder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #11
    Ha! Wie geil is das denn? =D Ok das is mir dann vielleicht doch etwas to much ^^

    Echt? Für mich als Anfänger klingt das nach sehr sehr hohen verschleiß ^^ Wie viel Stunden spielst du denn dann?


    Da die Mehrheit hier anscheinend auf die Dunlops schwört, werd ich die mal ausprobieren.
     
  12. Gitarrenknecht

    Gitarrenknecht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #12
    Naja, ich spiel ja nicht jeden Abend. In Spielstunden würd ich für ein Plektrum etwa 4-6 veranschlagen, dann hat es keine Spitze mehr. Zum Nachfeilen sind mir die Dinger zu billig. Ist natürlich nicht nachhaltig, aber es gibt nunmal kein richtiges Leben im Falschen...
     
  13. Coooder

    Coooder Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #13
    Ok interessant ... Als Neuling kann ich mir das noch nich so ganz vorstellen aber gut ... ich spiel ja auch noch nich "richtig" =D
    Ich mach im Moment kaum was außer zwischen e-moll und a-moll zu wechseln ... und mich über schmerzende finger zu beklagen :D

    Spielst du eher schnellere Lieder? Oder is die Abnutzug eines Plektrums in 4-6 Stunden normal?
     
  14. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #14
    Also ich habe hier ein 7ender Nylon Pick - aehnlich dem 0.68 Dunlop, das lebt jetzt schon .... 6 Jahre? Die Nylonteile sind fast unkaputtbar. Die gehen meist verloren oder jemand nimmt die "versehentlich" mit. Weil seit es hier im Ort nur noch einen Musikladen gibt, kostet ein einzelnes Pick hier €1.
    Die anderen Picks aus Polycarbonat oder ABS, die nutzen sich schneller ab, aber die mache ich mir mit einer Pick-Stanze aus Kundenkarten, Bankkarten ... selbst. Wenn die nicht mehr gut sind, gehen die zur thermischen Zweitverwertung...
     
  15. Gitarrenknecht

    Gitarrenknecht Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.16   #15
    Klar gibt es verschiedene Materialien, aber ich finde, ein Tortoise-Pick klingt eben deutlich am besten und lässt sich auch am besten spielen. Die dünnen haben eine Haltbarkeit von etwa 1-2 Stunden, dann reißen sie. Deswegen spiele ich sie wirklich sehr selten. Nur für die Dulcimer und die Mandoline eigentlich. Die dicken spielen sich eben runter. Aber, wie gesagt: ein anderes Material kommt für mich weder als Kamm noch als Plektrum in Frage...
     
  16. Disgracer

    Disgracer A-Gitarren-Mod Moderator

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    Erstellt: 13.04.16   #16
    Kannst du vllt genauer erzählen, was du unter "Tortoise Pick" verstehst?
    Der ursprüngliche Begriff bezieht sich ja auf Schildpatt-Plektren, die man aber aus tierschutzrechtlichen Gründen nicht mehr kaufen kann.
    Das meiste was heutzutage mit dem Begriff Tortoise deklariert ist, sind im Grunde normale Nylon-Plektren, deren Optik dem Schildpatt nachempfunden ist.
    Die sind aber klanglich und von der Beständigkeit normalerweise nicht anders, als andere Nylon-Plektren.

    Ansonsten: Wer haltbare Plektren sucht, die ganz leicht kleben und daher bei Schweiß auch nicht wirklich verrutschen:
    Mein Blue-Chip dürfte mittlerweile so 250-300 Spielstunden hinter sich haben. Und ich bin mir nicht sicher, ob die Spitze ganz evtl nen zehntel Millimeter kürzer geworden ist.. würde das eher bezweifeln...
     
  17. GEH

    GEH MOD A-Saiteninstrumente Moderator

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    Erstellt: 13.04.16   #17
    Letztere Anmerkung habe ich jetzt gar nicht verstanden. :nix:
    Spezielle Mandolinenplektren sind extrem dick und selbst die Freunde dünner Picks spielen da keine wirklich dünnen Modelle, damit lassen sich keine strammen Doppelsaiten picken.
     
  18. Corkonian

    Corkonian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.16   #18
    Tortoise Picks sind keine Nylon Picks. Echte gibt es nicht mehr fuer unter €200 legal zu kaufen. Die spielt auch keiner mehr, weil die echten jetzt so alt werden, dass die sich langsam aufloesen. Die heutigen "Tortoise" vsind Polyacetat oder Polycarbonat Picks.
     
  19. hatschipu

    hatschipu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.16   #19
    Meinst du vielleicht Zelluloid?
     
  20. Corkonian

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    Erstellt: 13.04.16   #20
    Genau. Zelluloid geht auch, wird aber auch kaum noch verwendet, denn echtes Zelluloid brennt... heftig.
     
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