Boss DR-01s - Erfahrungen?

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Hallo, ich spiele derzeit hauptsächlich Solo Fingerpicking arrangements mit Western- und Klasssikgitarre. Dazu wäre es schön ein bisschen Begleitung zu haben. Ist der genannte Boss einfach bedienbar, schnell einsatzbereit und für diese Anwendung passend?

Ich spiele hauptsächlich Clapton Sachen oder Beatles Arrangements von Dominic Miller. werde mir aber auch demnächst die Fingerpicking bibel holen… aber geht ja soundtechnisch alles in eine ähnliche Richtung.

Danke
 

"Einfach" ist eine subjektive Empfindung. Ich bevorzuge Backing Tracks aus dem Netz um sowas zu üben.
 
  • Ersteller
  • #3
Hm, hättest du da evtl ein paar Empfehlungen ?

Zumindest über Tablet wäre das ne Möglichkeit.
 

Das Boss ist recht „eindimensional“, wie ich finde. Ganz nett um zu Hause ein bisschen zu üben, aber mehr eher nicht. Das sind auch alles mehr Percussion Klänge, als irgendwelche Drums.

Es kann halt schon einige unterschiedliche Rhythmen und wenn man das eher als erweitertes Metronom sieht, dann ist es schon ganz praktisch.


Lambada kann es natürlich auch! 😜
 
Dazu wäre es schön ein bisschen Begleitung zu haben.
Möchtest Du das nur für Zuhause auf der Couch? Dafür mag der Boss DR-01s gerade noch taugen.
Suchst Du etwas für live auf der Bühne, dann lass die Finger davon. Ich kenne das Gerät nicht, aber schon allein der Line Out als 3,5 mm Klinkenbuchse ist für mich ein absolutes NoGo auf der Bühne.
Suchst Du einen professionellen Hardware-Drumcomputer, gibt es seit Jahren kaum etwas Besseres als den Alesis SR18 (seit 2008). Er kostet genauso viel wie der Boss und bietet auch Fill Ins.
Ich habe ihn seit 3 Jahren und bestreite damit meine Gitarren-Gigs.
Bei Thomann steht meine Bewertung
unter
Ein brauchbarer Schlagzeugersatz von Peter289
 
  • Ersteller
  • #7
Ja ist zu 95% für zuhause. Wenn ich mir den Preis anschaue bekommt man für das Geld aber auch genauso professionellere Drumcomputer. Dabei hab ich nur etwas Respekt vor der Programmierung. Hatte mal den alesis sr 16 und da war ich komplett lost und hab ihn nichtmal als Metronom verwenden können. Vielleicht hab ich mich zu wenig damit befasst, aber das war schon kompliziert und mit dem eintappen sehr „umständlich“
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dabei hab ich nur etwas Respekt vor der Programmierung.
Das geht mir genauso. Zum mühsamen Pattern programmieren ist mir meine Zeit zu schade. Deshalb habe ich noch nie ein eigenes erstellt. Der Alesis SR18 kommt mit 175 Werkspattern. Da gibt es genug brauchbare. Man muss am Anfang alle ausprobieren und schauen, welches wo passt. Nach einer Weile kristallisieren sich ca. 20 ... 30 Stück heraus, die man immer wieder verwendet. Ich schreibe mir zu jedem Lied das geeignete Pattern und das passende Tempo auf.
 
  • Ersteller
  • #9
So wie ich das gelesen habe, kann ich die pattern ja dann auch über die Pads verändern und dann so abspeichern, richtig? Also anderen snaresound, offenes hihat oder leiseres Crash, usw
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • #10
So ein Beat-Buddy, oder ähnliches, kann für ein bisschen Drums im Rahmen des Beschriebenen, ja vielleicht auch eine Alternative sein?

Aber wenn es echt nur darum geht, zu Hause ein bisschen zu üben, dann muss man halt überlegen, ob einen, dass die Sache wert ist. Ich habe da sowohl den Beat-Buddy, als auch so einen kleinen Boss als besseres Metronom und diverse andere Möglichkeiten am Rechner.

Ehrlich gesagt, benutze ich aber meistens eine recht umfangreiche Sammlung diverser YouTube-Playlist an Backing-Tracks, um hier ein bisschen zu daddeln.

Da gibt es auch recht viel Sachen nur mit Drums und in vielen Stilarten und Geschwindigkeiten. Gut in eigene Playlisten sortiert, ist das echt bequem wie ich finde.

Das läuft dann in Regel über sie Studio-Monitore.
Allerdings mit einem Premium-Account, ansonsten würde mich das wahnsinnig machen. ;-)
 
  • #11
Ich besitze u.a. auch ein SR-16. Finde das Gerät gut. Es hat "Global Tempo", d.h. wenn man für einen Song das "beste Erstpattern" sucht, bleibt das Wunschtempo erhalten. Beim Boss DR-3 ist das nicht so und deshalb kaufe ich die aus Prinzip nicht mehr🥳. SR-16 ist mit Doppelfußschalter musikalisch nutzbar.
Auch sehr wichtig: Ein einziges User-Kit global wählbar für alle Presets! Programmierung geht recht logisch, nur die Gerätetaster taugen absolut nicht für Dynamik. Keyboardtasten nehmen. Insgesamt kann man mit der Grundlogik aller Drumgeräte nicht wirklich "Musik" erreichen. Zuwenig Abwechslung ohne Irrsinnsaufwand zu betreiben. Im Zeitalter der KI eigene Pattern programmieren?
Ohne die Funktion "Swinganteil" bei Play, nicht nur Record, sind alle Geräte stark beschränkt.
 
  • Ersteller
  • #12
Bin bei der ganzen Diskussion jetzt in Richtung applösung gekommen - drumgenius zum Beispiel.

Ich brauche schon auch percussion und nicht nur harte Kicks wie bei nem Rock set… hm

Ansonsten gefällt mir vom Gerät her der alesis schon auch sehr gut.
 
  • #13
Ich besitze u.a. auch ein SR-16. Finde das Gerät gut.
Als ich vor 3 Jahren vor der Wahl stand, fiel das SR16 bei mir durch, weil es kein beleuchtetes Display besitzt. Für dunkle Bühnen ungeeignet. Deshalb kam nur noch das SR18 in Frage.
 
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