Plötzlicher Klangverlust Röhrenamp (VOX Nighttrain) - mögliche Ursache Sommerhitze ?

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Gast284307

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Hallo,

habe gerade den Amp (Vox Night Train G2) für heute zum zweiten mal ausgemacht, weil ich den Eindruck hatte, dass er nach längerer Zeit spielen urplötzlich klanglich nachlässt. Ich war gerade in meinem Flow, etwas lauter als Zimmerlautstärke. Plötzlich scheinen die Höhen weniger und der Ton kraftlos.

Mir fallen mehrere Möglichkeiten ein:

- Das liegt gar nicht am Amp, sondern an meinen Ohren.
- Eins von zwei neuwertigen Pedalen ist nicht in Ordnung.
- Der Amp oder die Röhren sind defekt.
- Das liegt an der Hitze, der Amp wird zu warm.

Nächste Woche sollen es 40 Grad werden. Da vorher die Temperaturen fallen, kann ich ja testen, ob es daran liegt. Aber kann eine -hier nur vermutete- Überhitzung solch klangliche Auswirkungen haben?
 
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So warm, wie die Röhren werden, kann es ausserhalb des Amps gar nicht werden ;)
 
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Bassyst

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Ist doch super, wenns warm wird. Müssen die Röhren nicht so lange vorgeheizt werden :evil:.
 
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Mein Vox AC30 wird immer(!) derart warm, dass der sich an ein paar Grad mehr oder weniger Außentemperatur schert, kann ich nicht glauben und habe ich auch noch nie feststellen können.;)
 
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zu 90% sind das die Ohren. Ist zumindest bei mir so. :engel:
 
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Hi,

würde auch auf die Ohren tippen, allerdings habe ich sowas live ab und zu-da wird meist im 3. Set alles etwas dumpfer...
Bei mir ist`s das Kabel nachm Wah in den Compressor, bzw. die Buchsen der Geräte (das Kabel und dessen Stecker sind recht hochwertig). Ich muss das dann etwas bewegen und die Höhen sind wieder da. Kommt vor...es gibt nix was es nicht gibt!

Gruss,
Bernie
 
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Gast284307

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Hab gerade länger gespielt und es gab keine Probleme.

Aber was ist das mit den Ohren?
 
badguitarplayer

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Psychoakkustik. Kommt und geht. Habe auch öfters mal bei mir den Eindruck gehabt, das Amps bei gleicher Einstellung wie am Vortag plötzlich anders klingen. Dann einfach mal einen Tag pausieren. Früher habe ich dann wie wild versucht was einzustellen, was immer dazu geführt hat, das ich einen Tag später alles wieder auf den Ursprung zurück gedreht habe und plötzlich fluppte es wieder.
 
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Gast284307

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Die empfohlenen Zeiten, stehen in der Bedienungsanleitung ...

Habe ne Schallkabine, falls Lärmbelästigung gemeint gewesen sein soll. Anderenfalls verstehe ich den Satz nicht.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Habe auch öfters mal bei mir den Eindruck gehabt, das Amps bei gleicher Einstellung wie am Vortag plötzlich anders klingen.

Das habe ich immer wieder mal. Manchmal kann ich sofort loslegen. Aber oft brauche ich 5 Minuten, um auf die 12 zu kommen.

Diesmal hatte ich den Effekt aber während des Spiels zweimal hintereinander. Also nach dem ersten vermeintlichen "Soundabsturz" mal den Amp ausgeschaltet und nach einer Stunde wieder ein, um dann nach einer dreiviertel Stunde wieder auszuschalten. Gestern abend gab es das Problem nicht, hatte einen so geilen Sound, dass ich gar nicht aufhören konnte.

Kommt nächste Woche bei hohen Temperaturen das Problem wieder, hätte ich einen Anhaltspunkt dafür, das die Temperatur der Grund ist.
 
avenav

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Ich glaube hack_meck bezieht sich auf die Einwirkzeit-Schallpegel Tabellen, die häufig in den Bedienungsanleitungen abgedruckt sind. Bei hohen Lautstärken halten die Ohren nicht so lange (schadfrei) durch im Vergleich zu niedrigen Lautstärken. D.h. vielleicht ermüden deine Ohren einfach nach Zeit x und Lautstärke y :nix: --> weniger lang spielen/Pause machen oder Volume runterdrehen.
 
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MS-SPO

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So warm, wie die Röhren werden, kann es ausserhalb des Amps gar nicht werden ;)

Ja, noch ist das so...besonders bei Berücksichtigung meines Gitarrenspiels. Aber wenn die Außentemperaturen steigen, nimmt die Kühlung ab.
Tja, das sind zwei Effekte.

Zum einen beeinflusst die Umgebungstemperatur den Wärmetransport und damit indirekt Temperaturen in und um die Rörhren: Man stört schlicht Wärmegleichgewichte, und damit Temperaturen.

Zum anderen nutzen auch Röhrenverstärker die sog. Gegenkopplung, um Wärmedrift zu verkleinern. Wenn allerdings ein anderes Bauteil sensibel auf ungewöhnlich hohe Außentemperaturen reagiert, oder wenn man schlicht an die Grenze dieses Ausgleichsbereichs gelangt, dann kann man das möglicherweise schon hörbar feststellen.


Nächste Woche sollen es 40 Grad werden. Da vorher die Temperaturen fallen, kann ich ja testen, ob es daran liegt. Aber kann eine -hier nur vermutete- Überhitzung solch klangliche Auswirkungen haben?
Das wäre einen Versuch wert. Ebenso diese Varianten:

  • bei normalen Temperaturen erwärmen (ganz großer "Fön")
  • bei sehr sommerlichen Temperaturen kühlen (ganz großer Lüfter)
  • Verstärker kühl lagern, in sommerliche heiße Umgebung bringen, und die Erwärmung verfolgen
  • sommerlich heißen Verstärker in kühle Umgebung bringen und die hörbaren Veränderungen beobachten.
 
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Gast284307

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Einwirkzeit-Schallpegel Tabellen

Ah, o.k. Das ist sehr interessant. Danke!

Weiß ich jetzt auch nicht, auf wieviel Db ich komme. Habe den Amp in einer meist offenen Schallkabine und mir angewöhnt beim Üben am Eingang davor zu stehen. Der Amp braucht IMHO eine Mindestlautstärke, die etwas über Zimmerlautstärke liegt. Was dann noch an Lautstärke aus dem Eingang der Kabine raus kommt, werte ich als Zimmerlautstärke. Beschwerden gab es bislang keine. Das geht so seit 2 Jahren, allerdings machte ich auch ne längere Pause. Vielleicht bin ich verpeilt, der letzte Hörtest liegt Jahre zurück.
 
Deltablues

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Verstärker kühl lagern, in sommerliche heiße Umgebung bringen, und die Erwärmung verfolgen

Vorsicht, je nach Temperaturen (kalter Verstärker und heisse Umgebung) kann sich Kondenswasser bielden, welche u.U. beim Verspärker Probleme hervorrufen (Kurzschluss...?)
 
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Vorsicht, je nach Temperaturen (kalter Verstärker und heisse Umgebung) kann sich Kondenswasser bielden, welche u.U. beim Verspärker Probleme hervorrufen (Kurzschluss...?)
Ja, wenn er direkt aus einem Kühlraum käme. Gemeint war ein kühler Raum. Zur Kondenswassergefahr suche man unter dem Stichwort Taupunkt ;)
 
Deltablues

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Das kann je nach Aussentemperatur und Feuchtigkeit schon bei einer Temperatur des Verstärkers um 19-20 Grad der Fall sein. Dazu muss ich nicht nach Stichworten suchen
 
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Gast284307

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Wie geschrieben, hatte ich gestern keine Probleme. Nächste Woche werde ich wissen, ob hohe Außentemperaturen dem Amp zusetzen. Einen Riesenaufwand möchte ich bis dahin nicht machen. Sollte es an den Außentemperaturen liegen, kommt eine Lüftung des Amps in Betracht. Aber dafür müsste ich ihn wohl weggeben.
 

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