Podcast-Mikrofon: Shure PG42 vs. Rode NT-USB (Kaufentscheidungshilfe)

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Podcaster87
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Hallo Freunde,
ich hätte mal eine Frage bezgl. einer Kaufentscheidung. Ich quäle mich seit einigen Tagen mit der Entscheidung, für welches USB-Mikrofon ich mich entscheiden soll. Im Rennen ist das „Shure PG42 USB“ und das „Rode NT-USB“.

Vorab zwei Grundfragen, welche sicher kommen werden. Wofür wird das Mikrofon benötigt? Und weshalb USB?

Ich möchte meinen eigenen Podcast starten, dementsprechend benötige ich das Mikrofon für die reine Sprachaufzeichnung. Die Stimme soll klar abgebildet werden. Die Stimmqualität spielt in meiner Kaufentscheidung die entscheidende Rolle. Gesang oder die Aufnahme von Instrumenten ist nicht geplant. Es geht um die reine Podcast-Funktionalität. Man muss der Stimme, qualitativ gesehen, lange zuhören können.

Wieso USB? Weil ich die Flexibilität haben möchte. Zwar ist der Podcast nur Indoor geplant, d.h. keine Aufnahmen im Freien, trotzdem möchte ich den Podcast auch bei Freunden & Co produzieren können. Ich habe keine Lust dicke XLR-Kabel, Mischpulte und anderweitigen Anhang mitzuschleppen. Da würde mir die ganze Freude an der Sache vergehen.
Welches Mikrofon wäre eurer Meinung die bessere Wahl für einen Podcast? Da das Shure PG42 bereits seit 2009 auf dem Markt ist, finden sich kaum aktuelle Testberichte. Ich habe einige Soundbeispiele bei Delamar finden können, außerdem bei Soundcloud. Es ist wirklich schwer eine Entscheidung zu treffen. Es ist auch schwer zu sagen, ob ein USB-Mikrofon von 2009 überhaupt technisch mit einem Mikrofon von 2014 mithalten kann.

Ein Freund sagte: ,,Das Shure klingt manchmal besser, allerdings klingt das Rode echter. Subjektiv dämpft das Shure ein wenig, weshalb es manchmal besser klingt, manchmal aber auch deplatziert ist"

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

PS: Bevor es mir jemand empfiehlt. Das „Rode Podcaster“ gefällt mir nicht, da es sich um ein dynamisches Großmembranmikrofon handelt. Man muss mit dem Mund zu nah am Mikrofon sein, außerdem klingt es für meine Ohren leicht blechern. Es wäre super, wenn ihr euch auf das PG42 und NT-USB beschränken könntet.

Vielen, vielen Dank.
 
WolleBolle
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Moinsen!


Die Stimmqualität spielt in meiner Kaufentscheidung die entscheidende Rolle.

Diese beiden Aussagen wiedersprechen sich fast schon! :)
Da du dich auf diese Variante und auf diese beiden ja schon festgelegt hast, nimm das was dir besser gefällt. Wenn du sagst das eine ist zu blechern nimm das andere.

Trotzdem würde ich überlegen ob es sich nicht lohnt für zu Hause ein besseres System aufzubauen, das fest installiert bleibt. Also mit Interface und "richtigem" Mikrofon und für mobil eben etwas anderes von mir auch als USB Variante.

Greets Wolle
 
mjmueller
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Hallo,
kenne weder das eine noch das andere Mikrofon - insofern kann ich zu den beiden konkret nichts beitragen.
Allerdings werden dem Rode NT spitze Höhen nachgesagt (die ich auch in Aufnahmen bereits hören "durfte").
Und Sprachaufzeichnungen sind was das Equipment anbelangt und die Performance der Sprecher auch recht anspruchsvoll.
Vor Kurzem hatte ich (bzw. bin noch dabei) ein paar Mikros dazu getestet und auch wenn es nicht direkt so eindeutig war, hat das hochwertigste letztlich auch das Rennen gemacht.
Insofern sind beide Mikros ein Kompromiss.
WolleBolles Hinweis finde ich auch bedenkenswert. Und nicht nur im Hinblick auf die Qualität an sich, sondern auch im Hinblick auf steigende Ansprüche.
Eine USB-Mikro, egal welches, stellt ein in sich geschlossenes System dar, welches nicht weiter ausgebaut werden kann - eine Sackgasse sozusagen.
Wenn dann die Ansprüche steigen, ist das erste, was Du wieder loswerden willst, das USB-Mikro.
Und ein ganz pragmatischer Aspekt wird auch gerne "unterschlagen": das Problem der maximalen Länge von USB-Kabeln.

Darüber hinaus gibt es ja auch wirklich sehr mobile Geräte, die -neben dem Mikrofon an sich- auch nicht wesentlich mehr Platz benötigen. Der große Vorteil dabei: Die verwendeten Mikrofone kannst Du auch weiter an anderen Geräten verwenden.
Konkret meine ich Fieldrecorder wie zB ein Zoom H4nPro und dazu ein je nach Geldbeutel möglichst hochwertiges Mikrofon.
Grüße
 

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