Poti kratzen beheben - Neues "Wundermittel"!!!

von seagull, 10.05.07.

  1. seagull

    seagull Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.07   #1
    servus leute,
    ich spiele einen alten Tubeman der bis vorgestern nicht mehr zu gebrauchen war - alle potis haben furchtbar gekratzt - ABER vor allem der Master
    .... also habe ich mich per SuFu in die weiten des forums begeben ...

    dabei kam dann raus: potis mit Kontakt 60 reinigen und mit WL nachspülen
    --- also bin ich zum nächsten Conrad gefahrn und wollte mir die dosen holen
    ABER: hab mir gedacht ich frag dochmal die elektro-freaks vom conrad was die mir empfehlen würden;)

    ... dabei kam nun raus Kontakt 600 Tuner benutzen
    [​IMG]

    auf der Dose steht u.a. drauf: "Präzisionsreiniger zur schonenden Schmutzentfernung an POTENTIOMETERN, ...."

    deswegen hab ich dann also "tuner 600" geholt:D

    Ergebnis:
    alle Potis knacksen nichtmehr und funzen wieder einwandfrei - außer der master (der war auch vorher schon am schlimmsten - echt crazy geräusche beim drehen :screwy: )
    hat noch ein leichtes knacksen - nunja den muss ich also irgendwann ma austauschen...

    auf jedenfall ist dass jetzt wieder mal ne neue laternative zum potikratzen beheben - viel spaß damit:great:
     
  2. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.05.07   #2
    Danke für den Tipp und willkommen im Forum. Mich würde interessieren, ob man diese Behandlung dann regelmäßig durchführen muss bzw. ob man mit dem Tuner-Spray nur die Symptome oder auch die Ursache bekämpft...
     
  3. Mogadischu

    Mogadischu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.07   #3
    Kostenpunkt?
     
  4. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 10.05.07   #4
    Ca. EUR 7,50 - das war das Ergebnis einer dreisekündigen Google-Recherche. :rolleyes:
     
  5. seagull

    seagull Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.07   #5
    also wie oft man dies "behandlung2 machen sollte weis ich nicht - ich bin selbst mal gespannt wie lang dieser gute zustand der potis anhält oda ob sich in nem monat wieder das late kratzen einstellt
     
  6. Piffty

    Piffty Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.05.07   #6
    klingt echt gut das mit der flasche 600 da ... müsst ich mir für meine vintage guitars auch mal holen, weil irgendwie drück ich mich davor neue pots reinzuknallen lassen ... ;)
     
  7. GuitaRomi

    GuitaRomi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #7
    Ist das ganz normales Kontaktspray? Das gibts doch schon ewig, oder nicht?
     
  8. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #8
    Nein, Tuner 600 ist ein Kontaktreiniger, der auch für HF-Baugruppen geeignet ist.
    Kurzzeitig bringt das, genau wie die Behandlung mit 60 und nachträglichem Spülen mit WL, deutliche Besserung, allerdings werden die meisten Potis danach ebenfalls "spraysüchtig".
    Für Verstaubte und versiffte Potis und Fader definitiv eine gute Kur. Gegen mechanischen Defekt (Abrieb) bringt allerdings auch 600 nicht viel.

    Empfehlenswert ist es in den meisten Fällen, die fraglichen Teile (Fader und Potis) nach der Behandlung gut(!) trocknen zu lassen und mit Vaseline zu fluten (gibts ebenfalls als Spray von Kontaktchemie).
    Hierbei vor dem Bewegen ein paar Stunden warten, bis das Lösungsmittel komplett verdunstet ist.
    Auch nett, und für einen etwas satteren Lauf gut: Weißes Fett (wenn man es noch irgendwo bekommt).
    Absolute Seuche: Silikonspray oder Teflon -> Unbedingt vermeiden, ebenso wie "Silisol", WD40, Ballistol etc.

    Wenn ich mich recht erinnere, baut 600 auf einem anderen Lösungsmittel auf als 60 und WL (bei letzteren Aceton, WL dürfte nahezu ausschließlich aus Aceton bestehen), greift Kunststoffe nicht an und verdunstet schneller als 60.

    Auf keinen Fall "Kontaktspray" aus dem Autozubehör oder vom Baumarkt verwenden - das schadet meist mehr als es hilft, taugt evtl. als Rostlöser oder an Zündverteilern, aber nicht an Kleinstspannungselektronik...

    Im Zweifelsfall und wenn das Gerät eh schon so weit offen ist, dass man Potis sinnvoll besprühen kann, Potis tauschen und gut.
     
  9. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.05.07   #9
    Hm, ich habe meinen Bass-Übungsamp, der jahrelang unbenutzt in der Ecke stand, vor ca. 2 Monaten mit Tuner 600 behandelt und bis jetzt ist Ruhe. Das Hauptproblem war nur an die richtige Stelle zu kommen, bei einem Poti ist mir das nicht ganz geglückt, das kratzt noch leicht, die anderen sind geräuschfrei und das obwohl der Amp zuvor unspielbar war, da kein Poti mehr richtigen Kontakt hatte.

    Wozu überhaupt schmieren?

    Wenn die Ursache des Kratzens nicht Abnützung, sondern nur Staub ist, wäre das wohl Verschwendung von Material und vor allem Zeit, zumindest meiner bisherigen Erfahrung nach. In meinem Fall war das Besprühen schon möglich, nachdem ich den Verstärkerteil aus dem Combo gezogen hatte. Zum Tauschen der Potis hätte ich noch die Platine aus dem Blechgehäuse schälen müssen.
     
  10. RaumKlang

    RaumKlang Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #10
    Die meisten Fader sind ab Werk gefettet, was man sowohl mit 60 wie mit 600 recht zuverlässig entfernt.
    Da ich rauhen Lauf nicht mag, kommt nach der Behandlung eine Ladung Vaseline rein.
    Die hilft übrgens auch, Kontakte korrossionsfrei zu halten und hält Staub ab.


    Nichts anderes habe ich behauptet.
     
  11. Han die Blume

    Han die Blume Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #11
    Ich verwende da immer 61, da steht auch drauf: "schmiert Gleit- und Steckkontakte", wo ist da jetzt der UNterschied zum 600?

    Muss ich da nochmal nachschmieren, wenn ich 61 benutze?
     
  12. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.05.07   #12
    Und von Potis steht da nichts? Ich würde das nicht in ein Poti sprühen.

    Das Tuner 600 schmiert gar nichts, es eine stark flüchtige Flüssigkeit und verdunstet rückstandslos. Der Sinn und Zweck ist meiner Meinung nach, das Ausspülen des Potis. So habe ich es auch gemacht, nicht reingetröpfelt, sondern ordentlich durchgewaschen.

    Dann habe ich etwas falsch verstanden. :)
     
  13. Han die Blume

    Han die Blume Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.07   #13
    Ein Poti ist ein Gleitkontakt, oder?

    Ein Elektrotechniker hatte mir dazu geraten, mit der Begründung das 60ger und andere würden das "Potimaterial" bei häufigerer Benutzung belasten.
     
  14. Miles Smiles

    Miles Smiles Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.05.07   #14
    Weiß nicht, ich assoziere damit eher einen Drehschalter und dergleichen. Auf dem Tuner 600 steht jedenfalls explizit: Potentiometer.
     
  15. LimboJimbo

    LimboJimbo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #15
    Soweit ich weiss ja.

    Der Widerstand erhöht sich oder verringert sich je nachdem wie die Kontaktfläche anliegt. Oft wird Kohle in den Potis verwendet afaik.
     
  16. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #16
    Ja, ein Poti ist genauso wie ein Fader auch ein Gleitkontakt.
    Mit Drehschaltern oder Dergleichen haben Potis nix zu tun! ;)

    Gruß
    Pagey
     
  17. Han die Blume

    Han die Blume Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.05.07   #17
    Also ist Kontakt 61 genauso gut, oder noch besser als 600, weils noch fettet nach dem reinigen?

    Gruß
    Han
     
  18. JPage

    JPage Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #18
    Sagen wirs so: Ich glaube nicht, dass etwas "Fett" dem Poti etwas antut... Und wo sich was bewegt ist "Fett" nicht immer schlecht...

    Genauere Aussagen sollen bitte mal die Elektriker unter uns treffen, ich will hier nichts falsches sagen.

    Gruß
    Pagey
     
  19. jaydee65

    jaydee65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.07   #19
    Hi @all,
    hatte dasselbe Problem mit einem Amp und einem Tubeman,
    am besten den/das Poti (was ist jetzt richtig??) mit einem Gemisch aus Isopropanol-Wasser (Verhältnis 50-50) reinigen, indem man das IW-Gemisch mit einer kleinen Injektionsspritze ins Poti reindrückt,
    dann die Achse ordentlich hin und her drehen,
    anschließend mit Druckluft GEFÜHLVOLL!! ausblasen.
    Falls nur leichtes Knacken zu hören ist, beim nächsten spannenden Tatort im 1. das Gerät auf "den Schoß" nehmen und das/den Poti immer hin und herdrehen, hilft in den meisten Fällen schon wenn man den/das Poti
    ca. 200 mal hin und 200 mal herbewegt,
    dadurch schleift sich alles wieder ein,
    ansonsten würde ich das Objekt der Begierde mal einer geringeren Luftfeuchte aussetzten, und vor allem bewege ich vor und nach der Probe sämtliche Potis an meinem Amp hin/her und dann nicht ganz genau auf den ursprünglichen Punkt zurück, sonst gibt es die berühmte Marshallkrankheit, daß sich der Schleifkontakt auf der Schleifbahn festsetzt und dann hat man , was wohl :-)

    hoffe euch damit geholfen zu haben

    vG
    jaydee
     
  20. Han die Blume

    Han die Blume Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #20
    Gemisch aus Isopropanol-Wasser (Verhältnis 50-50)??

    Diese Soße läuft mir doch dann im ganzen Amp rum. Das Zeug ist doch leitend und bewirkt Rost auf irgendwelchen Teilen, or?

    Und Wasser und Kohlebahn (ist das überhaupt noch Kohle?) verdrägt sich doch auch nicht so doll...
     
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