100W sind mehr als ausreichend, außerdem hat der Savage auch keine "echten" 120W.
Problematisch sind immer Amps, die erst bei fast voller Auslastung der Vor- und Endstufe richtig gut klingen, wie z.B. ältere Mesa/Boogie Rectifier. Mit dem Trible durfte man sich nicht auf die Bühne trauen, ohne dass einen der Mischer verprügeln wollte und im Proberaum war der Tinitus zwangsweise die Folge, wenn man auf Gehörschutz verzichtete. Ganz zu schweigen, dass alle anderen auch mächtig aufdrehen oder reindräschen mussten.
Der Savage klingt schon richtig gut, wenn man Vor- und Endstufe auf ca. 10 Uhr stellt. Da kommt schon Power rüber und ist auch nicht zu laut. Live muss man das aber normalerweise etwas zurückregeln.
Optimieren kann man das Ergebnis, wenn man durch ein FX-Gerät die Lautstärke nachregeln kann und damit das Signal leiser an die Endstufe weitergegeben werden kann und die Endstufe hingegen dafür mehr aufdreht. Dazu noch ein BBE Sonic Maximizer (reicht ein alter 162 oder 262) und der brachiale Sound ohne matschen und surren steht.