Präludium

von kgfjhgiztd, 19.05.06.

  1. kgfjhgiztd

    kgfjhgiztd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.06   #1
    Was fällt euch zum Thema Präludium ein? Was wisst ihr über Entwicklung, Regeln....
     
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 19.05.06   #2


    Präludieren heißt eigentlich, "sich am instrument orientieren, sich warm spielen, drauflosklimpern", so wie man die pferde schon mal loslässt vor dem rennen. Also keine regeln, auch die komponierten präludien sind meist locker gefügt, improvisatorisch, spielerisch, figurativ, das dicke ende, die gewichtige fuge, kommt danach. Und ein Postludium ist ein "rausschmeißer", die leute wollen mit musik und angenehmen empfindungen aus der kirche gehen, der sonntagsbraten wartet, die kneipe ist auch gleich gegenüber. Funktion gebiert form, um es vornehmer auszudrücken.
     
  3. thejone

    thejone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #3
    Naja....
    Eigentlich ist Preludium Latein und heißt Vorspiel.....
    Pre=vor und ludere=spielen.
    Soviel ich weiß, haben Preludien in der Barrockzeit ihre Hochkonjunktur. Da zu dieser Zeit der Ablauf der Messe fest vorgegeben ist, hat ein Preludium von der Bezeichnung nichts mit der Kriche zu tun gehabt.
    Der erste Messeteil ist der Introitus.
    Wie dem auch sie ist die grundsätzliche Botschaft des Postes über mir garnicht so falsch. Wer kennt nicht das Preludium von Bach in C-Dur. Nagut im dem Falle dann doch irgendwann kirchlich geworden.....ich glaube Schubert hat die Akkordprogression für sein Ave Maria aufgegriffen.
    Wie dem auch sei, besteht das eben genannte Preludium lediglich aus Akkordarppegien. Die Bach durch sein fast schon Jazzartiges Harmonieverständniss dann kurzerhand zu einem sehr einfachen aber schönen Klavierstück zusammen gebastelt hat.
    Die Grundsätze der Stimmführung ist aber trtozdem wichtig.
    Klingt ja sonst auch scheiße.
    Viel Spass.
     
  4. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 22.05.06   #4
    Das mit dem C-Dur präludium war Gounod; Schuberts Ave Maria ist eine selbständige komposition. Namhafte pianisten präludierten kurz vor dem konzert, um sich das rechte tastengefühl zu verschaffen, ist aber aus der mode gekommen.
    Ich glaube, jazz hat sich eher an Bach orientiert als umgekehrt, und so einfach ist das erwähnte präludium in seiner struktur nicht, man vergleiche es aber mit der folgenden fuge.
     
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