PReAMP / Impedanzwandler ausserhalb der Gitarre?

von tobbe, 28.10.06.

  1. tobbe

    tobbe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.06   #1
    Hab da mal ne Frage:
    ein Impedanzwandler/preamp ist ja gut im Instrument drin, ist klar.
    Aber macht so ein Wandler nicht auch Sinn NACH der Gitarre, z.B auf dem Fussboard, um evtl. nachher auftretende Verluste aufzuholen?

    Meines Wissens haben alle Bodentreter ja einen solchen Wandler drin, also wäre eine solche Verwendung von daher überflüssig...

    Ich habe halt so einen Preamp hier und frage mich, ob ich ihn mit aufs Board tun soll, und wenn ja, vor oder nach den EFXen...
    Danke im Voraus

    (PS: würde natürlich ein gutes Gitarrenkabel verenden. Andererseits verwende ich auch mal einen Sender, der das Signal ohnehin aufholt, das wär dann sicher zuviel des Guten, nicht?)
     
  2. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 28.10.06   #2
    Ein Impedanz wandelndes Gerät sollte möglichst am Beginn der Effektkette stehen.

    ISt ein Wandler in der Gitarre, wirkt er bereits vor dem 1. Kabel, ansonsten geht erstmal das hochohmige Signal aus der Gitarre durch das 1. Kabel bis zum externen Wandler. Wie sich das auswirkt, hängt vom Kabel und dessen Länge ab und ob man evtl. das Gras wachsen hört.
     
  3. _xxx_

    _xxx_ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.06   #3
    Was Du meinst ist kein Impedanzwandler, sondern ein gain booster. Die Teile werden am Ende der Effektkette drangehängt, um das Ausgangssignal noch mal "aufzupumpen". Das macht man im FX-Loop damit die Endstufenröhren früher übersteuern, wodurch man die schöne Poweramp-Verzerrung hinbekommt wie z.B. bei Yngwie (er benutzt auch so ein Teil). Zwischen Gitarre und Amp kann man es auch benutzen, z.B. wenn man eher schwache Pickups hat und einfach mehr Volumen am Eingang haben will.
     
  4. Fusionwedge

    Fusionwedge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.06   #4
    Nicht alle haben sowas.
    Digitalgeräte haben sowas fast ausschließlich, Analoge meines Wissens aber nicht unbedingt (Volumenpedale/oder -Treter, die analog arbeiten, dh nur mit Poti, zB nicht)
     
  5. tobbe

    tobbe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #5
    Danke für die aufschlussreichen Antworten...

    ich habe hier eine Kombination von Vorverstärker und Impedanzwandler, wie er auch in ein Instrument reinkäme.
    Wie ich verstanden habe, würdet ihr diesen, wenn überhaupt, gleich nach der Gitarre vor die Effekte tun.
    Den Preamp kann ich auch noch mit Poti verstellen, ist schon putzig, aber ich möchte weder das Gras wachsen hören, noch das Ding total umsonst verbauen.

    Meine digitalen Effekte sind eher im Einschleifweg, und überhaupt ist mein ganzer Amp digital....(mit Endstufenröhre)
    Die nach der Gitarre sind analog, bis auf das Wah.
    Sollte aber vom Weg von der Gitarre bis zum Eingang des Amps irgendein Verlust auftreten, wäre es nicht unnötig. Andererseits kann es sein, dass genau das keine Sau wirklich hört.
    Hauptsache, es entsteht kein negativer Effekt,..
    Sollte das halt mal probieren, hängt sicher vom Kabel und dessen Länge ab..

    Fällt euch noch was ein? Übertrieben oder ok?
    Gruß
    Tob
     
  6. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 30.10.06   #6
    Jeder Verstärker, und damit jedes Effektgerät, ist im Grunde genommen ein Impedanzwandler. Gängige Effekte sollten mindesten einen Eingangswiderstand von 500kOhm haben, um die Resonanz des Tonabnehmers nicht zu "töten"! Der Ausgangswiderstand ist in der Regel wesentlich geringer (ein paar kOhm).

    Ein zusätzlicher Impedanzwandler
    • vor den Effekten macht daher keinen Sinn, es sei denn, man benötigt zusätzliche Verstärkung!
    • nach den Effekten, aber vor dem Instrumentenverstärker kann unter Umständen nützlich sein, wenn es darum geht sehr lange Kabel zu treiben.
    Die beste Position für einen Impedanzwandler/Preamp ist eindeutig in der Gitarre, da der Sound des Instrumentes dann vom Kabel und der daran angeschlossenen Last unabhängig ist. Man kann dann quasi beliebig lange Kabel verwenden, die ruhig auch etwas schlechter sein dürfen! Also nix mehr mit teuren Kabel mit Voodoo-Faktor! ;)

    Da dann der Tonabnehmer quasi unbelastet arbeitet (klingt u. U. fast "akustisch"), sollte man eine Lastkapazität in der Größenordnung der Kabelkapazität vorsehen, die parallel zum Eingang geschaltet wird. Als Daumenwert kann man von 100pF/m ausgehen.

    Ulf
     
  7. tobbe

    tobbe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #7
    Danke Ulf,
    Dass in der Git drin am besten, ist schon klar.

    Verbleibt tatsächlich nur noch der Weg vom Board zum Amp, falls der mal - sagen wir mehr als 6 m betragen sollte.
    ich hatte mal ein etwa 4-5m langes Kabel. das hat mir eindeutig die Höhen gefressen.
    ich glaub ich habs weggeworfen.
    (Ich habe wie gesagt ein einziges wirklich gutes Kabel, die anderen sind Standard, sehr kurz.)

    " KANN u.U. NÜTZLICH SEIN! - " genau das wollt ich hören :great:
    Wenn das so ist, mach ich ihn mal mit aufs Board, so, dass ich ggf. umstecken kann.

    Sollte ich den Sender nutzen, sieht die Sache wieder anders aus, denn der pustet von selber schon ordentlich. So umgeh ich den Wandler in diesem Fall eben, oder wäre das egal?:screwy:

    dankend tob
     
  8. Fusionwedge

    Fusionwedge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.06   #8
    Aber auch nur, wenn man keine True Bypass-Pedale hat, die auf "Off" gestellt sind :great:
     
  9. DerOnkel

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    Erstellt: 30.10.06   #9
    Wenn es von der Gitarre über einen Sender/Empfänger geht, schadet der Impedanzwandler auf keinen Fall. Er bringt allerdings vor den Effektgeräten auch keinen wirklichen Nutzen. Der Sender/Empfänger ist natürlich auch ein Im... ;)

    Ulf
     
  10. tobbe

    tobbe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.06   #10
    ey na gool man issa manne Auskunft ne:rock:

    Fazit : schaden tut er allemal nicht :p
     
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