Preis für Intigierte Schaltungen vom Marshall DSL

von kooper, 17.05.06.

  1. kooper

    kooper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #1
    Hi!
    Letztens habe ich in meinem Marshall durchchecken lassen und da hatte der Elektriker gesagt das die IC´s langsam ihren Geist aufgeben. Der Preis pro IC lag bei 19€!

    Nun sagte mir mein Kumpel, welcher auch Elektriker ist das der Preis, bei ICs max. bei 5€ läge. Könnt ihr mir sagen ob das überteuert ist?

    Edit: Es handelte sich um die Vorstufen ICs
     
  2. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #2
    mm, du müsstest schon sogan um welche ICs es sich handelt.
    Wenn es sich um teure spezial DSPs handelt (was ich nicht glaube)
    kann der Preis schon hinkommen, aber sonst halte ich das auch eher für unwarscheinlich.
    Alldergings versteh ich auch nicht ganz wie ein IC langsam seinen Geist aufgeben kann :screwy:
    entwerder er geht oder er ist kaputt ;)

    cu :)
     
  3. kooper

    kooper Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #3
    3 x mc1458,1 x m5201, 5x lm348 und ein mal nmj672bd das sidn die ICs so wie ich das herausgelesen habe. Nun wurden die Vorstufen ICs gewechselt.

    Hier der Schaltplan: http://www.piller.at/music/dsl201/dsl401schematic.pdf
     
  4. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.05.06   #4
    Iss mir auch schleierhaft...warte bis die Dinger wirklich im Arsch sind, ansonsten muss da nix getauscht werden.
     
  5. GoFlo

    GoFlo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #5
    Der mc1458 is ein OP Amp (dual) der ca 20 Cent pro Stück kostet, der lm348 ist auch ein OP Amp (4er) kostet auch ca 20 Cent pro Stück. Zu den anderen beiden kann ich dir leider nix sagen.

    Und ich seh das wie Killi.....entweder ein IC geht oder er geht ned....langsamer Tod is nich.

    Gruss Flo
     
  6. ACY

    ACY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.06   #6
    Hi!
    Nachdem ich bei meinem 800er vor zwei Jahren die Widerstände gewechselt habe, wird´s nun auch wieder langsam Zeit für einen neuen Wechsel! Habt ihr Tipps für etwas langlebigere Widerstände??????????????????? -

    Sorry, Spaß beiseite, aber IC´s die langsam ihren Geist aufgeben? Klärt mich bitte auf, ob das ein Aprilscherz ist, oder was auch immer! Wie oft muß man eigentlich den Chip im Tubescreamer wechseln? ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;)

    Woran merkt denn der "Elektriker" :great: daß die Dinger am abkacken sind?
    Grüsse, "ACY"

    P.S.: Wenn´s um den DSL 401 geht, der hat bekanntermaßen Probleme mit Überhitzung an einer bestimmten Stelle mit eventueller "Selbstentlötung"!
     
  7. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.05.06   #7
    Das war wohl wirklich ein Elektriker!
    @kooper: Du hast dich da verlesen, die anderen 'beiden' (ist nur einer) sind ebenfalls hundsgewöhnliche JFET OpAmps (heißt NMJ072BD und ist ein TL072-clone), also auch Pfennigskram. (sorry, Centkram)
    Der will dich nicht über'n Tisch ziehen, der will dich über den ganzen Musikladen ziehen!
     
  8. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.05.06   #8
    Ach du je, seit wann gibt´s ACY Humor denn hier?
    griiiiiiiiiiiiiiiiiiins;) :D
     
  9. ACY

    ACY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.06   #9
    Hey Bierschinken!
    Ist mein Humor echt so schlecht? Griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins!!!!!
    Grüsse, "ACY"
     
  10. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.05.06   #10
    "Original" Ersatzteile kosten haeufig ein Vielfaches, ob das jetzt Roehren, Potis oder eben sontige Bauteile sind, der Ersatzteilverkauf gehoert nicht zum Kerngeschaeft, und den lassen sich fast alle Firmen gut bezahlen. Hauefig bietet der Elektronik Fachhandel (am besten der kleine Laden um die Ecke) da die entsprechenden Ersatzteile guenstig an.


    EDIT: der Nachteil dabei ist halt, das man eben selbst schauen muss welches Teil man braucht :)
     
  11. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.05.06   #11
    Faktor 100 scheint mir aber bereits jenseits von 'gut bezahlt' wenn jedes IC 19 € kosten soll. (Reichelt: MC1458=0,13€ LM348=0,19€ TL072=0,19€)


    So wie ich den Threadsteller vertanden hatte, entfällt dieser Part ja, da er bereits die fachmännische Aussage hat, daß 'die IC´s langsam ihren Geist aufgeben' :rolleyes:
     
  12. ACY

    ACY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.06   #12
    Hi!
    Ich denke, daß es auch ziemlich aufwändig für einen Hersteller ist, solche "Kleinaufträge" (zb ein einzelner Poti) abzuwickeln (auch die ganze Lagerung etc......, die ja auch beim jeweiligen Vertrieb weiter geht) , im Gegensatz zu großen Elektronikläden, die ja auf sowas spezialisiert sind, und häufig werden ja auch nicht gerade "alltägliche" Bauteile verwendet, um zu einem best. Ziel zu gelangen. Ich würde hier nun einem Hersteller deswegen keine Vorwürfe machen wollen.
    Hier sind eigentlich nur die Fakten mal interessant, wie es dazu kommen kann, diesen IC´s den "baldigen Tod" voraus zu sagen.
    Nice day, Grüsse: "ACY"
     
  13. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.05.06   #13
    Das ist ja auch der eigentliche Punkt, der für mich so nach Geschäftemacherei riecht und Vertrauen etwas schwer macht.
    Daß die da auch irgendwie ihren Schnitt machen müssen, ist mir schon klar (wenngleich der erwähnte Faktor 100 vllt ein bißchen grell ist).;)
     
  14. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.05.06   #14
    Auf keinen Fall, im Grunde ist es halt ein Service, den man sich bezahlen laesst, und da regelt die Nachfrage durchaus das Angebot. Gnaz normale wirtschafltiche Ablaeufe eben.
     
  15. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.06   #15
    Die Preise für IC sind natürlich unterschiedlich und können bei Spezial-ICs auch mal dreistellige Beträge erreichen. Aber nachdem nun geklärt ist, daß es sich um simple Operationsverstärker handelt, ist klar, daß 19€ absolut überteuert sind.

    Ich würde sie im örtlichen Elektronikfachgeschäft kaufen. Per Versandhandel bezahlt man sonst mehr für Porto und Verpackung als die Ware überhaupt kostet. :screwy:

    Wenn man keinen Elektronikfachgeschäft in der Nähe hat, kann man auch mal bei Reparaturwerkstätten für Radio/TV nachfragen, ob die sowas da haben (sollten sie eigentlich da haben) und was die dafür nehmen.

    Solche ICs sind normalerweise entweder heile oder kaputt - bald-kaputt gibt's da nicht. Es kann allerdings passieren, daß bei einem 2fach oder 4fach-OPV ein OPV ausfällt, aber dann muß man eh' den kompletten IC austauschen.
     
  16. DerOnkel

    DerOnkel HCA Elektronik Saiteninstrumente HCA

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    Erstellt: 18.05.06   #16
    Hier ein paar Aussagen vom Fachman aus der Halbleiterfabrik:

    1. Integrierte Schaltungen (IC's) haben eine erheblich größere Lebensdauer als Röhren. Da gibt nichts langsam den Geist auf und wenn es so wäre, ist das zur Messung erforderliche Equipment mit Sicherheit nicht in jeder Bastelbude vorrätig! Jeder Fernsehtechniker, der solche Aussagen macht, erzählt schlicht und ergreifend Lötzinn, äh BLÖDSINN! (Der Onkel weiß das, denn er war mal selber einer ;) )

    2. Nach dem Schaltbild ist kein einziges IC in der Vorstufe vorhanden!

    Halbleiterei befindet sich nur in den Einschleifwegen! Warum da ein IC kaputt gehen soll, will mir nicht in den Kopf! Und das es gar mehrere sein sollen... Sehr ungewöhnlich!

    Insgesamt klingt es mir stark danach, als ob man Dich über den Tisch gezogen hat!

    Zu den Preisen wurde ja schon einiges gesagt. Generell sind Operationsverstärker elektronisches "Schüttgut" und überall für ein paar Cent zu haben. In einer Fachwerksatt bezahlt man dafür als Endkunde natürlich etwas mehr... aber 19€ für einen OP :screwy:


    @all:

    Schaut Euch mal im Schaltbild auf Seite 1 die Röhre V3 an. Sehr interessant, wie hier der Röhrensound zustande kommt. Da hat doch einer einen Brückengleichrichter (4 Siliziumdioden) in die Kathodenleitung gelegt (Das kratzt... wie Tier und Teufel, hat mit Röhrenverzerrung aber wirklich nichts zu tun).

    BTW: Einige Boogies und andere Mesa-Clones hatten oder haben ähnliche Konstruktionen.

    Hier muß man also korrekterweise von Dioden-Sound sprechen. :D

    Ulf
     
  17. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 18.05.06   #17
    Nö, Griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins (irgendwann bekommste deinen eigenen Smily;) )

    Jop, Marshall scheints öfter mal mit Dioden zerren zu lassen...die MG´s holen da auch die Zerre raus.
    Wo macht Mesa das denn?
     
  18. GoFlo

    GoFlo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.06   #18
    @Onkel
    Pin 4,5 sind aber doch die Heizungen der beiden Trioden mit Pin 9 als gemeinsamem Fusspunkt. Und da der Brückengleichrichter genau da dran hängt und auch von Filament~ gespeist wird würde ich eher sagen, dass diese Röhre mit Gleichstrom geheizt wird im Gegensatz zum Rest. Auch die Dimensionierung der Kondensatoren (Siebung?) lässt darauf schliessen. Pins 3 und 8 für die Kathoden sind nebendran, die Beschriftung gehört da eigentlich nach aussen.

    Gruss Flo
     
  19. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.05.06   #19
    Genau!

    Der Glühfaden der ECC83 bzw. 12AX7 läuft mit 6.3-12V bei 300-150mA. Hier wird man wohl mit 6.3V arbeiten, denn die beiden Sieb-Elkos sind ja 10.000µF/6.3V
     
  20. DerOnkel

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    Erstellt: 18.05.06   #20
    Oh weh! Da war der Wunsch mal wieder Vater des Gedankens! :eek:

    Du hast natürlich vollkommen recht! :great: Man muß sich eben doch ein wenig mehr Zeit nehmen!

    Was lernt uns das?

    Auch der Onkel ist nicht perfekt. Man sollte nicht alles unbesehen glauben! :D

    Ich habe vor "Jahrunderten" mal ein Schaltbild abgestaubt, das meiner Meinung nach einen Mesa Boogie darstellt (3 Vorstufen, Hall, Equalizer in Transistortechnik,...).

    Hier wurde der Kathodenwiderstand durch eine Diode 2Nxxx ersetzt. Ich habe da nie Infos über diese Diode gefunden und darüberhinaus hat keine normale Diode eine Durchlaßspanung von 1,6 Volt oder so. Wenn, muß es sich also um eine Art Z-Diode gehandelt haben.

    Ich habe diese Diode dann durch eine Kette von Germaniumdioden (AA113) ersetzt. Und das kratzt wie eine übersteuerte Endstufe und das schon bei moderaten Lautstärkepegeln. ;)

    Ulf
     
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