Ich habe ein KORG B2SP mit Ständer und Pedalen für 595€ gefunden.
Doch, die Korg Tastaturen sind aus der Zeit gefallen und schlechter als die empfohlenen, um Klavierspielen zu lernen.
Es gibt viel Lob für das Kawai es 120. Ist es wirklich so viel besser als Yamaha P-125a oder KORG B2SP zu einem nicht viel höheren Preis?
Besser als die beiden anderen zum Klavierspielen unbedingt, schlechter als die Tastatur im Roland für den Klauverunterricht.
Offenbar stört etwas an den Tips, die hier Klavierschüler und einige Klavierlehrer aus zusammengenommen ziemlich viel Erfahrung geben.

Meine Meinung zu den ganzen
von dir genannten Modellen ist, dass man bei Pop und Rockmusik oder ohne Augenmerk auf technische Übungen bei einer Tastatur eigentlich nur merkt, ob sich leichter oder schwerer spielen lässt.
Bei Bach und Schumann sieht das dann schon anders aus und ich habe den Eindruck, manche Kollegen hier üben diese Musik eben nicht und haben dann auch kein Problem mit "leichten" oder schlicht gebauten Tastaturen.
Für die begrenzten Möglichkeiten und viel weniger Erfahrung eines (ziemlichen) Klavieranfängers wirkt sich Qualität ganz am Anfang kaum aus, aber das kann sich mit den Fortschritten schnell ändern. Was ist schlauer - gleich ein Digitalpiano für die Jahre bis zum fortgeschrittenen Spielen oder in einem Jahr bzs., nach der Elementarstufe wieder ein neues und dann besseres Instrument kaufen?
Für einen Anfänger kann es frustrierend sein, im Unterricht auf einem akustischen Klavier zu spielen und zu Hause auf einer ggf. sehr leichten Tastatur zu üben.
Die Umstellung fällt nicht jedem leicht und mal eben im Wechsel nur bei laufender Spielerfahrung auf verschiedenen Tastaturen.
Was mich betrifft, meine Argumente und Empfehlungen wurden genannt und wenn es trotz allem ein anderes Instrument sein soll, sei's drum.
Ich wünsche noch viel Glück bei der Entscheidung und auf jeden Fall Freude am Spielen.
Gruß Claus