Problem mit der Saitenlage

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Bird Man
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Hallo. Ich habe bei meinem Bass neue Saiten drauf. Bei der alten Einstellung der Saitenlage hat nix geschnarrt. Jetzt habe ich aber die Saitenlage verändert und die Saiten an der Brücke flacher eingestellt, da sie sonst mehr als 1 cm. über dem 24. Bund waren.
Jetzt sind die Saiten in der für mich richtigen Höhe, immer noch ausreichend weit weg vom 24. Bund, schnarren jedoch beim Spielen und beim Anschlagen ohne einen gegriffenen Ton.
Erst wenn man im 13. Bund greift geht das Schnarren weg. Irgendwo berühren sie die Bundstäbe

Nun die Frage an euch.
Wie lässt sich das ganze beheben ?
Die Saiten sind wirklich so eingestellt , dass sie ausreichend Luft zum Hals haben und nirgendwo aufliegen.

Gruß Martin :)
 
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Fidel
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wie wärs mal mit dem halsspannstab? wenn du saiten drauf hast mit kleiner spannung, ist der hals nicht mehr so stark oder vllt sogar nach hinten gebogen. das dürfte dann dein problem erklären. also: hals angucken und gegebenfalls einstellen, das müsste das problem beheben, evtl. musst du dann den steg wieder höher einstellen.
 
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Bird Man
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ok wird gemacht vielen dank :)
 
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also ich hatte das selbe problem nachdem ich auf b runtergestimmt habe
ich hab dickerer saiten drauf und brüclke etwas höher
dann wars weg
 
fourtwelve
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wie wärs mal mit dem halsspannstab?
Genau.

Bird Man,
wenn die neuen Saiten (ich nehme mal an, es ist ein anderer Hersteller und/oder eine andere Stärke) weniger Zug haben als die alten, dann ändert sich die Krümmung des Halses, d.h. bei weinger Saitenzug wird die Halskrümmung stärker. Dadurch wird die Saitenlage am Griffbrettende höher. Das korrigiert man nicht, indem man an der Brücke die Saitenlage niedriger einstellt, sondern indem man den Halsstab etwas stärker spannt (Schraube rechts rum drehen). Aber bitte in kleinen Schritten! Eine viertel Umdrehung, dann den Hals erstmal ein paar Stunden ruhen lassen.

Was Du allerdings überprüfen und gegebenenfalls an der Brücke einstellen musst, ist die Oktavreinheit. Wie das geht, kannst Du z.B. HIER nachlesen.
 
Fidel
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und denk bitte dran: wenn du den hals spannst, vorher die saiten runter, die extra zeit musst du in kauf nehmen, falls du nicht auf einmal ein "KRACK" hören möchtest. dann musst du nämlich einen neuen bass oder min. einen neuen hals kaufen und das wär ja blöd... ;-)

ob man das nur beim spannen machen sollte oder ob das auch beim lockern nötig ist, weiß ich aber nicht.


es gibt mittlerweile auch systeme, bei denen man nciht erst die saiten runter machen muss, aber das ist glaub ich eher die ausnahme.

mfG Florian
 
Cervin
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wie wärs mal mit dem halsspannstab?

Wie wärsgenerell mit einstellen? Nur Halskrümmung alleine reicht nicht.
MitdemTeil kann man soviel schaden anrichten das das erstmal genauer erklärtwerden muss ;)
Bitte weiterlesen,erklärung wie schreib ich später


musst du dann den steg wieder höher einstellen.

Von einem einstellbaren Steg hab ich noch nichts gehört?
Die Bridge muss aber auf jeden fall entsprechend eingestellt werden. Teils mehr als die Halskrümmung!

falls du nicht auf einmal ein "KRACK" hören möchtest. dann musst du nämlich einen neuen bass oder min. einen neuen hals kaufen und das wär ja blöd... ;-)

Da kommen wir der ganzen Sache der gefahr ja schon näher ;)
allerdings im falschen kontext :p


es gibt mittlerweile auch systeme, bei denen man nciht erst die saiten runter machen muss, aber das ist glaub ich eher die ausnahme.

Das ist eine technische Sache.Teils sind die Dinger so blöd verbaut das man keine wahl hat als mindestens eine saite runter zu nehmen. Das macht die sache dann sehr zeitaufwendig, denn wenn man eine runternimmt solltemanalle anderen auch mit entspannen. Generell ist es aber nciht nötig alle saiten runter zu nehmen. Beim "gerader machen" sollte man die saiten schon etwas entspannen, da der zug durch die halsbewegung erhöht wird. Beim "krümmer machen" ist es nicht verkehrt,muss aber nicht sein.

WIE man den Bass einstellt ist auf dieser Seite perfekt beschrieben:
http://www.justchords.de/reality/settingup.html

ein test ob die halskrümmung stimmt:
Im ersten und letzten bund greifen und den abstand am 12.bund checken.
sollte auf keinen fall aufliegen und noch platz zum schwingen haben. etwa abstand einer kreditkarte 1 - 1.5mm
gleiches für bund 1 und 12 rutnerdrücken,und abstand am 7. bund checken.
jetzt sollte keine kreditkartemehr durchpasen,vielleicht eine kleine;)
ca 0.5mm

wenns so ist:wunderbar

wenn nciht: genannte seite durchlesen und halskrümmung einstellen!

wenns also nciht an der halskrümmung liegt, ists:
der halswinkel oder die bridge.
wahrscheinlicher ist die bridge!
Steht in der genannten seite aber auch:great:
 
fourtwelve
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und denk bitte dran: wenn du den hals spannst, vorher die saiten runter,
Das halte ich für übertrieben. Man muss doch nicht die Saiten komplett abmontieren, um den Hals zu justieren. :rolleyes: Es sollte genügen, die Saiten zu lockern und nach dem Spannen des Halsstabes wieder korrekt zu stimmen.
 
Luebbe
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...weniger Zug haben als die alten, dann ändert sich die Krümmung des Halses, d.h. bei weinger Saitenzug wird die Halskrümmung stärker. Dadurch wird die Saitenlage am Griffbrettende höher...

Ähm das ist aber doch genau anders herum, es sei denn du bevorzugst kovexe Krümmung, die wird stärker bei weniger Saitenzug, spielen kann man allerdings dann sowieso nicht mehr.

Also: Mehr Zug -> stärkere Krümmung -> Höhere Saitenlage am Griffbrettende.

Bei mir sind die Hälse nur ganz leicht gekrümmt, damit bekomme ich die niedrigste Saitenlage ohne schnarren und klappern.
Ich nehme beim Einstellen auch nicht die Saiten runter. Wenn der Halsstab gut zugänglich ist, wird auch nichts gelockert. Man darf natürlich nicht drehen wie ein Esel, aber aushalten muss der Stab das.
 
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...Wenn der Halsstab gut zugänglich ist, wird auch nichts gelockert. Man darf natürlich nicht drehen wie ein Esel, aber aushalten muss der Stab das.
beim geraderstellen ist das lockern m.e. schon sinnvoll.
1. arbeite ich nicht gerne gegen den saitenzug (porzellankiste und so ... ;) )
2. stimme ich dann (das bleibt ja anschließend nicht aus) lieber hoch.
 
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Ähm das ist aber doch genau anders herum, es sei denn du bevorzugst kovexe Krümmung, die wird stärker bei weniger Saitenzug, spielen kann man allerdings dann sowieso nicht mehr.

Also: Mehr Zug -> stärkere Krümmung -> Höhere Saitenlage am Griffbrettende.
Huch! :eek: Du hast natürlich recht! Sorry, mein Fehler.

Bird Man,
bevor Du auf meinen Rat hin (siehe oben) Deinen Bass ruinierst: ich hab das genau andersrum gemeint! Schau in die Anleitung auf Just Chords, da ist es richtig beschrieben.
 
Fidel
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Das halte ich für übertrieben. Man muss doch nicht die Saiten komplett abmontieren, um den Hals zu justieren. :rolleyes: Es sollte genügen, die Saiten zu lockern und nach dem Spannen des Halsstabes wieder korrekt zu stimmen.

ja, verzeihung, hab mich etwas missverständlich ausgedrückt, das meinte ich natürlich. die saiten ganz ab zu machen ist in der tat wenig sinnvoll, weil man ja nicht tagelang beschäftigt sein will.

@ Cervin: Ich komme von der klassischen Gitarre, da kennt man solche Anglizismen wie "bridge" (zum glück) noch nicht, deswegen spricht man da einfach von "steg", bzw. "stegeinlage", meint aber das gleiche. die dinger kann man auch einstellen, ist aber leider etwas umständlicher.

bei bässen spricht man übrigens auch manchmal von "stegen":
https://www.thomann.de/de/goeldo_hw50b_bass_3d_steg.htm

mfG Fidel
 
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beim geraderstellen ist das lockern m.e. schon sinnvoll.
1. arbeite ich nicht gerne gegen den saitenzug (porzellankiste und so ... ;) )

das macht der spannstab sein leben lang, und ich finde, man hat mit widerstand viel mehr gefühl beim anziehen und besonders beim lösen der mutter. außerdem hat man direktes feedback, man kann unter umständen schon gleichzeitig beim spannen sehen, wie weit sich der hals zurückbiegt.
ja gut, "fertig gebogen" hat er sich erst nach ein paar stunden, aber theoretisch könnte man auch den hals von hand zurückbiegen, den stab festziehen und den hals wieder loslassen. natürlich macht man sowas nicht ;) aber holz ist ein recht elastisches material und es hilft, wenn man versteht, wie der spannstab eigentlich arbeitet.

übrigens gibts keinen grund zur korinthenkackerei ob das ding steg oder bridge oder brücke heißt, wenn man weiß was gemeint ist. :rolleyes:
 
d'Averc
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m.w. gibt es im engl. auch keine übersetzung für steg i.s. von schmaler überbrückung (von gewässern). bei akustischen bass-instrumenten heisst es auch steg, isf. keine schräubchen dran sind. und betr. der lokalisationsbezeichnung eines pus ist stegposition immer noch nicht ganz aus der mode.
topic@ bird man: funzt es jetzt?
 

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