Probleme mit dem Daumen beim greifen

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So lustig ich es auch fand mein ganzes Leben meine beiden Daumen hatten dieses "Feature" LOL das ich die auch nach hinten biegen konnte als wenn da nur ein Gummigelenk wäre. Jedem dem ich das im Leben gezeigt hatte fand das lustig. Ist auf jeden Fall einfacher den Anhalter so zu spielen :D ....

Jetzt merk ich auf einmal wie sehr das ein Problem sein kann beim Gitarre spielen. Ich hatte früher (20 Jahre her) schonmal kurz gespielt, aber erinnere mich nicht mehr wie das damals damit war. Man sagt ja man soll den Daumen beim greifen nach möglichkeit recht gerade halten am Hals, und vor allem nicht verkrampfen. Nun ist aber wie gesagt durch das "Gummigelenk" :) das wirklich ziehmlich automatisch das sich das Gelenk da halt völlig nach hinten biegt wenn ich die Hand sich in dem Bereich der Finger sich stark bewegt.

Ich denke mal es gibt hier keinen anderen der so ein Gummifinger hat wie ich, oder ? :) *LACH* :D:D:D

Wenn doch, vielleicht hat der jenige ja einen Tip wie ich das machen kann das sich der Daumen dann nicht immer so nach hinten verkrampft. Weil das ist doch eher anstrengend und killt ein bisschen die Kondition. ;)

Jede Hilfe ist willkommen.

Gruss

Wolf
 
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meld!

diese art der daumenstellung heißt schusterdaumen. das wirst du wohl nicht los.

ich hab mich damit arrangiert. seit meinem 7. lj spiele ich cello und hatte am anfang ziemliche probleme. jetzt bin ich 41 und denke gar nicht mehr darüber nach. an e-bass und gitarre hatte ich aufgrund der anderen handstellung auch anfangsprobleme, dann hat es meine muskulatur kompensiert.
 
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meld!

diese art der daumenstellung heißt schusterdaumen. das wirst du wohl nicht los.

ich hab mich damit arrangiert. seit meinem 7. lj spiele ich cello und hatte am anfang ziemliche probleme. jetzt bin ich 41 und denke gar nicht mehr darüber nach. an e-bass und gitarre hatte ich aufgrund der anderen handstellung auch anfangsprobleme, dann hat es meine muskulatur kompensiert.

Danke für deine Antwort, Tom. ;)

Ich wünschte ich könnte sagen ich hätte da mit 7 angefangen, aber leider auch schon 41 :D jetzt. Ich hoffe das gibt sich mit der Zeit. Im Moment ist das ganze sehr ärgerlich weil der Daumen sich jetzt immer abknickt und dann sich verkrampft gegen den Hals drückt. Dadurch wie die ganze Haltung der Hand verkrampft und man merkt das schon nach kurzer Zeit an Überanstrengung und verkrampften Griffen. Naja, mal schauen was noch so kommt. ;)

Gruss

Wolf
 
habs an der rechten und meine Plec-Haltung verändert sich zum Glück nicht ._. wie wäre es wenn du einfach mal den daumen stärker ans Griffbrett drücks? wenn ich das mit meinem rechten an nem tische mache passiert nichts, also nicht druck aus dem Arm sondern nur der Druck aus dem Daumengelenk :)
 
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Danke für den Tipp. Das hatte ich auch schon probiert. Allerdings fällt es mir dann schwer bei weiten Griffen alle Finger da hin auf die Seiten zu bekommen wo die hin gehören. Denke das wird noch einiges an Krampf geben bis sich das kompensiert. Belastet die Hand doch sehr wenn du automatisch den Daumen dabei nach hinten knickst, weil es strafft sich ja die Hand dann jedesmal unnötig. ;)

Gruss

Wolf
 
Ich denke mal es gibt hier keinen anderen der so ein Gummifinger hat wie ich, oder ?
Nee, Du bist nicht allein ;)
ein Gummigelenk wäre. Jedem dem ich das im Leben gezeigt hatte fand das lustig.
Diese Erfahrung mache ich auch immer wieder :)

Man sagt ja man soll den Daumen beim greifen nach möglichkeit recht gerade halten am Hals, und vor allem nicht verkrampfen.
Man sagt immer viel. Es gibt halt keine Patenttechnik, mit der jeder gleich gut klarkommt. Das fängt beim Fingersatz an, geht über den Winkel vom Handgelenk und hört bei der Plekhaltung noch lange nicht auf. Jeder hat unterschiedliche Fingerlängen, Sehnen etc. Ich empfinde meinen "Gummidaumen" nicht als Hindernis. Ganz im Gegenteil. Bei der linken Greifhand hab ich - wenn der Daumen als Stütze auf der Halsrückenseite anliegt - erstens eine sehr stabile und flexible Handhaltung und zweitens durch das Abknicken des Daumens einen größeren Spielraum für die Finger. Dadurch dass meine Finger ziemlich lang sind und ich auch meine oberen Daumengelenke in die andere Richtung biegen kann, ist es mir möglich ohne weiteres die E- und A-Saite mitzugreifen oder abzudämpfen. Diese Technik steht jetzt auch nicht unbedingt in jedem Lehrbuch ;) Aber Hendrix u.v.a benutzten sie auch. Kann also nicht soooo verkehrt sein.
Bei der rechten Hand nutze ich die Beweglichkeit des Daumens um verschiedene Plekhaltungswinkel zu ermöglichen.
Diese Schusterdaumen (Dank an Tom Sofa, den Begriff kannte ich auch noch nicht :)) können also absolut Dein Gitarrenspiel unterstützen. Wenn man allerdings versucht strikt nach Lehrtechnikplan XY vorzugehen, kann es zu Problemen kommen.

Grundsätzlich gilt, wenn irgendwann etwas anfägt sich in den Armen oder Fingern zu verkrampfen, sollte man schauen, ob man sich nicht vielleicht doch eine andere Handhahltung aneignet, und/oder das Üben und Spielen dementsprechend auszurichten. Sicherlich wäre auch vom Vorteil, wenn man das einem Gitarrenlehrer zeigt, der einem vielleicht sofort an Ort und Stelle Tipps geben könnte. Manchmal reicht eine leichte Drehung des Handgelenks um die Hand zu entspannen. Manchmal ist auch einfach der Hals der Gitarre zu dick oder zu dünn. Das kann alles mögliche sein.
 
Mein Gitarrenlehrer hat sich immer darüber aufgeregt, wenn ich nicht mit dem Daumen auf der Halsrückseite gegengedrückt habe, Straßenrockmusikertralala usw., unbewusst drücke ich häufig mit dem Ballen des Handmitelknochens gg. den Hals, so dass ich den Daumen freihabe, mit dem ich E-A-Saite drücke und tw. die E-D abdämpfe. Wahrscheinlich ist das eine Sch--technik aber für mich bequem, weil nicht darüber nachdenke und sich dies trotz den Widerstandes durchsetzt hat. Bei Akustischer und Picking ist das eher nachteilig, da mische mit der klassischen Lehrbuchhaltung. Ich konnte früher durch mehrfacher Sportunfälle meinen Daumen in alle Richtungen um mehr als 90° (Gelenk und Mittelhandknochen zusammen) drehen, das hat in den letzten 10 Jahren stark abgenommen, die Bewegungsfreiheit ist zwar noch deutlich mehr als bei anderen, aber die Lücke am Daumengelenk selbst ist viel geringer geworden.
 
Hab auch son Daumen, keinerlei Probleme beim Spielen und greif auch gerne mal ums Griffbrett rum. Jeder Mensch ist anders und solange man keine wirklich riesen Fehlstellungen hat die offensichtlich zu Problemen führen, sollte man einfach so spielen, wie es für einen selber am bequemsten ist.
Man schaue sich z.B. die komische Pickinghaltung von Marty Friedman an und der kommt damit auch ganz gut zurecht ;)
 

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