Profisound Verzerrungen? WIE!?

von absinthe, 07.01.04.

  1. absinthe

    absinthe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.04   #1
    Moin ;)

    Ich hab ein paar Fragen zum Thema Verzerrung in Profiqualität, es geht um die E-Gitarre, obwohl es eigentlich fast Recording ist, ich hoff es ist hier trotzdem richtig.

    Ich versuch jetzt seid stunden und tagen, wochen und monaten einen anständigen Verzerrten Sound hinzubekommen und es klingt nach wie vor einfach nicht wie es soll. :x
    Ich habe:
    - E-Gitarre: Ibanez RG Serie ( fragt mich nicht welche, sie ist schwarz, hat 6 Saiten, einen Hals, was zum Drehn ein besch... Tremollo und es steht Prestige drauf, :D keine sonstige Nummer ... sie hat 650 € gekostet, auf den Tonabnehmern steht V7, S1 und V8. Man hat mir gesagt wie sie heisst, aber ich habs vergessen - wer's nich im Schädel hat verlässt sich auf die die's haben :p )

    - BOSS GT-6

    - EQ von Behringer und nen Enhancer

    - eine SB Audigy EX


    Wenn ich mir jetzt mal profesionelle Musik anhör, und ich hör den Gitarrensound da, dann ist das ein HAMMERBRETT von Sound, es hat druck, selbst wenn man es GANZ leise dreht. Dagegen kann ich meine geplagten ansässigen Anwohner noch drei Blocks weiter quälen vor lauter Volume aufpuschen und krieg trotzdem keinen Druck aus den Boxen. Es klingt immer irgendwie blechern, und wenn Bass drin iss dröhnts nurnoch. Es ist als würde man das ganze über einen Kasettenrecorder laufen lassen, während anständige Verzerrung über ne Surroundanlage kommen.

    Ein paar Beispiele:
    Nehmen wir was relativ aktuelles ... Unrockbar von den Ärzten gegen Ende wenn sie kurz mal Overdriven spielen ( etwa 2:40m )
    Von Marilyn Manson: Antichrist Superstar, Disposable Teens ( Verdammt wie bekommt John5 dieses klackende gemutete hin? ;) ) und GANZ besonders bei "Deformography" bei etwa 2:40m


    Ihr wisst was ich meine ... was braucht man alles um solch einen Druck zu bekommen? Braucht man einen Anständigen Röhrenamp, braucht man eine 2000 € Gitarre oder ist es alles nur studioarbeit das ganze aufzupuschen mit Frequenzeinstellungen und Enhancern? Oder vielleicht aktive Tonabnehmer? Oder MUSS man sowas einfach über anständige Boxen laut spielen und mit nem Mikro aufnehmen, weil kein Kabel der Welt den Sound anständig in den Sequenzer bringen kann?
    Oder ist es womöglich garnicht die Gitarre allein die diesen Druck bringt, muss da noch ein ( verzerrter?? ) Bass händchen halten oder sowas?

    Ich vermute man braucht einen anständigen Röhrenamp, aber bevor ich jetzt viel Geld ausgeb verlass ich mich erstmal auf euren Rat ;)

    THX!
    """.""""""
    Ab$ntHe
     
  2. Pete

    Pete Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.04   #2
    Also mit nem GT-6 und ner 650?-Ibanez haste ja schon recht gutes Equipment.
    Mit dem GT-6 direkt inn PC zu spielen ist für "Amateur-Aufnahmen" (ich will dir ja nicht zu nah rücken :D) ne gute Sache, weil du kein Stress mit Mikro-Positionierung etc. hast.
    Und die Speaker-Simulations klingen generell auch ganz ordendlich.
    Dass deine Aufnahmen nie(!) so klingen werden wie n Album von Manson ist eigentlich klar.... wenn du davon ausgegangen bist musst du jetzt gaaaanz stark sein :( :( .
    Das entscheidente an professionellen Studioaufnahmen ist ja die Nachbearbeitung der Spuren, also n richtigen Gitarrenpunch ist nicht auf einen verzerrten Bass zurückzuführen, sondern, dass eine Gitarre einfach mehrere Male eingespielt wird.
    Dadurch wird der Sound fett und punched.
    Dann kommen noch die Nachbearbeitungen mit Kompressoren und EQs und nem Haufen Zeugs, dass du dir gar net alles leisten kannst.
    Mit was für nem Programm machst du denn Aufnahmen?
    Mit dem entsprechenden Know-how kann man auch mit nicht-profi-equipment ganz ordendliche Aufnahmen machen
     
  3. CHILDofTOOL

    CHILDofTOOL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.01.04   #3
    Was hilft ist dass du deine Gitarrenspur doppelst. Also quasi, übertrieben gesagt, 10mal das gleiche übereinanderlegst. Sowas kannst du Live alleine nicht hinkriegen. Aber 2 Gitarren kriegen zusammen auch schon einiges an fettem Sound zusammen und wenn dann noch ein Bass dazukommt, gehts erst richtig gut.
    Aber sicher ist das meiste dann zusätzlich noch Nachbearbeitung mit EQ etc. Nen guten Livesound kriegst du aber auch hin wenn dein Amp anständig abgenommen und über PA geht. Was da gut klingt, kann ich dir nicht sagen, mein Sound ist da auch noch etwas im Argen.
     
  4. andy123

    andy123 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #4
    Einen Mördersound bekommst Du nur mit gutem Equipment , am besten Röhrenamps , die mit guten Mikros abgenommen und dann durch den Kompressor gejagt

    ....aber in Profistudios kostet meist ein Kompressor so um die 3000 Euro , nur so als Beispiel

    die meisten Gitarristen , also bestimmt 90 % verwenden echte Amps , der Sound lebt einfach mehr , die anderen sind nunmal leider nur digitale Kopien , mal schlechter mal besser , je nach Preisklasse
     
  5. absinthe

    absinthe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #5
    Ok, danke für die schnellen Antworten ;)
    Die Gitarre ist übrigens eine Ibanez RG-1550 BK hab jetzt mal nachgeschaut.

    Also ein Röhrenverstärker würde den sound im Vergleich zum GT-6 jetzt auch nicht viel besser machen?

    Die Aufnahmen mach ich mit Cubase, das hat recht ordentliche Kompressoren mit dabei, die Frequenzen stell ich mit dem Behringer EQ ein.


    Das mit dem mehrere Spuren übereinanderlegen iss ne gute Idee, das hab ich schonmal gemacht weil ich nur 1 Mono signal hatte und das dann erst links und dann rechts eingespielt hab, inzwischen hab ich durch das Zeug das zwischen Gitarre und Cubase rumgammelt ein anständiges Stereosignal, und deshalb garnicht daran gedacht das mal nochmal zweimal einzuspielen, die Monoaufnahme klang nämlich wirklich besser als das was ich jetzt in Stereo aufgenommen hab *g*

    Nagut... werd ich das mal versuchen, vielleicht bissal mit der Positionierung spielen und die Frequenzen leicht austauschen, hm?


    Aber wie machen dass die Profis? Spielen die im Studio mit "echten" Boxen deren Sound dann mit nem Mikro aufgenommen werden? DAS wär problematisch, das machen meine Umwohner hier nich mit ;)
    Rammstein benutzt doch so einen Rack(?)-Amp und hat auch nen Hammersound??

    Was das leisten angeht - ich wär durchaus Bereit mehrere Tausend Euro über die nächsten Jahre verteilt in Equickment zu stecken, wenn es einen nach aussen LEISEN und nach innen HAMMERMÄSSIGEN Sound verbreitet ;D
     
  6. absinthe

    absinthe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #6
    Ich hab mal was On gestellt, dass ich eingespielt hab.
    Was könnte man machen um den Sound agressiver zu bekommen? Bissal den Enhancer/Chorus raus und dann ... bass oder mitte rein, höhe rein oder raus?

    Demo
     
  7. Doody

    Doody Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #7
    Wenn Du nen richtig fetten und agressiven sound haben willst, dann kommst Du um nen aufgerissenen und mikrophonierten Amp nicht drumrum. Gute Aufnahmen bei geringerer Lautstärke hab ich auch schon von nem Line6 HD147 gehört.

    hier ist ein sample, was ich mal aufgenommen habe. War ein recht weit aufgerissener Engl Savage 120 mit 2 mic's abgenommen.

    http://www.epimp.de/inju_innocence_anfang.mp3
     
  8. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.01.04   #8
    Es wuerde den Sound vielleicht etwas pushen, aber wesentlich besser wird er wohl nicht.

    Verstelle nicht zuviel... was du mit dem GT6 einstellst, und dann wieder mit dem EQ dagegen stellst erwaessert den Sound zu sehr.

    Versuche deine Gitarre mal ohne Kompressor und EQ aufzunehmen und lasse dann diese Spur ueber den Ausgang der SOundkarte ueber die beiden Geraete laufen und dann wieder in den PC rein. Das wird wegen der AD-Wandlung wohl zu etwas mehr rauschen fuehren, aber probieren kannst du das mal.

    Mit 2 SPuren wurde IMHO nicht gemeint die Sache 2mal einzuspielen (obwohl das auch gemacht wird). Verdopple die SPur einfach mit Copy und Pasteund stelle sie dann in Cubase verschieden ein.

    Im Studio sieht es so aus das Gitarrenamps oft mit mind. 2 Mikros abgenommen wird, eine direkt vor dem Lautsprecher (wie auch Live ueblich) und eine so 2-3 Meter entfernt (je nach verfuegbaren Raum kann das aber stark variieren).

    Ich kenne die Rammstein-Anlage jetzt nicht, nehme aber mal an das der auf der Buehne und im Studio immer noch eine Gitarrenendstufenutzt, bzw. das Signal zum Schluss in den Amp faehrt...

    Neben der doppelten Mikrophonierung wird im Studio (oder auch live) das Signal gesplittet und auf mehrere Amps gefahren (wobei da im Studio gerne verschieden Amps genutzt werden, bzw. das Signal auchmal direkt in das MIschpult gefahren wird.

    Du kannst davon ausgehen das die Amps im Studio in einer brachialen Lautstaerke gefahren werden.

    Du kannst schon mit dem Equipment welches du hast ordentliche SOunds hinbekommen... es Bedarf da halt etwas Zeit bis man sich mit den ganzen Eigenheiten des Recordings auskennt, bzw. auch mit den ganzen Moeglichkeiten von Cubase... AFAIK sind da recht viele Plug-Ins dabei die dir helfen den Tone besser, bzw. klarer hinzubekommen... allerdings erfordert das halt das du viel ausprobierst.... nimm dir dafuer am besten mal ein relativ kurzes Lick und kopiere das auf mehrere Spuren... und dann teste was bei den verschiedenen Plugins passiert.
     
  9. SaCrIfIcE

    SaCrIfIcE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #9
    @Doody

    Yeeehhaa, dass is'n sound nach meinem Geschmack!!!
     
  10. Fussg?nger

    Fussg?nger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #10
    hi,

    versuch doch mal folgendes:

    erstmal 2 Gitarren einspielen!
    RICHTIG einspielen, NICHT kopieren !!!!

    Dann schiebst du das Panorama der einen ganz nach
    links und von der anderen Gitarre ganz nach rechts.

    Jetzt setzt du einen Lowpassfilter (mit EQ) auf die beiden drauf und reisst
    ihn ziemlich weit auf, so das alle Höhen jenseits der 8kHz gekappt werden.

    3. Gitarre einspielen.
    Die lässt du einfach in der Mitte.
    Bei dieser kannst du etwas die Mitten anheben, für
    den bratigen Sound.

    In der Summe solltest du jetzt rechts/links die schön muffigen
    Gitarren haben und in der Mitte die bratige.
    Lautstärkeverhältnis noch anpassen und der
    Sound sollte etwas mehr drücken.

    Mit EQ kann man gerade bei verzerrten Gitarren sehr sehr sehr
    sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr viel
    machen!!!!

    Aber immer bedenken:
    Der Bass soll auch vom gleichnamigen Instrument kommen!!
    Bei Studioaufnahmen macht immer der Bass den richtigen Druck,
    nie die Gitarre selber.
    Soll ja schliesslich auf jeder Anlage oder Radio gut klingen.

    Grüsse
    Der Fussgänger

    PS.: Die Kompressoren von Cubase sind der letzte mist!!!!
     
  11. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.01.04   #11
    Es ist quasi schon unmoeglich 2x genau das gleiche zu spielen, ein drittes mal wird dann noch eine Spur schwieriger.

    Das kann zwar auch zu interessanten Kombinationen fuehren, wird aber gerade Soli zerhauen wenn du nicht sauber spielst.
     
  12. St. ?tzi

    St. ?tzi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #12
    Was gerade bei Aufnahmen (live aber auch) immer zu beachten ist, am Verstärker (Pedal) den Gainregler ruhig mal zurück drehen. Verzerrt heißt nicht unbedingt fett und man bekommt mit weniger Verzerrung oft einen besseren Sound, der mit Effekten nachträglich auch besser bearbeitet werden kann als die Mörderzerre.
     
  13. Fussg?nger

    Fussg?nger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #13
    Moin!

    Richtig!
    Aber gerade deshalb klingts ja auch geiler.
    Vom Timing her kann man (hörbar) genau 2x das gleiche spielen.
    Jedoch nicht genau die gleichen Frequenzen!
    Und gerade das macht es ja interessant !!!

    Soli mehrmals einspielen ??
    Hab ich noch nie gehört, es sei denn man spielt mehrere Stimmen ein

    Grüsse
    Der Fussgänger
     
  14. absinthe

    absinthe Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #14
    @ doody
    jou das klingt brachial :D

    Hab' mir den Line6 mal angeschaut und auf der HP von denen angehört, klingt gut ... hmm ist halt die frage ob es sich lohnt dafür 1,2k auszugeben wenn ich nacher sowieso nur direkt in den Comp reingeh damit - im Vergleich mit dem GT-6.

    @ lennynero

    Wie schaff ich es das Signal in die Soundkarte wieder reinzubekommen ?
    Ich müsste über line out das Signal in den EQ, dann über line in wieder rein und dann in Cubase den line-in aufnehmen?
    Ich hab das mal versucht mit den Drums, weil ich sie über den Enhancer jagen wollte, aber da kam der sound ( auch im bypass ) total verzogen wieder zurück, scheinbar ändern die Geräte die Frequenzen oder geben sie nicht genau wieder, wobei dass ja der Enhancer war, der EQ alleine sollte wohl besser sein was das angeht.

    Kann sein dass ich auch einfach schlechte Kabel benutzt hab, muss das mal prüfen -
    Achja, meint ihr es bringt nen großen Unterschied wenn man digitale ausgänge benutzt, anstatt klinke? Wobei dieses ganzen Behringerteile die ich hier rumstehn hab garnicht solche Ein und Ausgänge hat .... :shock:
    Aber das GT hat da irgendwas, und die Soundkarte auch, also wenn ich das Signal direkt von da aus in den Comp schicke und dann erst über die Behringersachen zieh??

    Die gleiche Aufnahme verdoppeln hab ich grad mal versucht ... ohne viel dran zu machen, nur etwas die frequenzen gefizzelt und es hört sich direkt besser an, als es zweimal einzuspielen, die kleinen timingunterschiede die es sonst immer mehr oder weniger "matschen" sind weg, trotzdem klingt es voluminöser ... danke ;)


    Wie ist das mit den Kompressoren und diesen A/D wandlern, lohnt's sich so ein Kompressor Teil zu kaufen, oder sind die plugins gut genug, der EQ den ich gekauft hab iss nämlich weit besser als die EQs die Cubase so dabeihat - finde ich.
    Und die Wandler, die machen aus nem Klinkensignal ein Digitales, wegen der besseren übertragungsqualität, oder wie?



    OUHA schonwieder neue Nachrichten, antwort ich darauf auch gleich :D
    Das Forum gefällt mir *g*

    @ Fussgänger
    Gut, thx werd's mal versuchen, wenn ichs mal so im Kopf durchgeh müsste das gut rüberkommen....

    Ich hab noch ein paar Testversionen von Teuren Plugins auch nen anständigen Kompressor, ist ein "echter" Metallklumpen deiner Meinung nach trotzdem besser?

    @ ennynero

    Das mit dem gleichspielen iss nich SO sehr das problem bei mir, ich benutz die Gitarre zum großteil für den Rhytmus, ein paar Powerchords und kurze licks, keine großartigen Solos. Also nix komplexes.
    Aber bei nem Ausgedehnten Soli hast recht ... ich glaub da verhunz ich mehr als ich schaff ;D

    @ St. Ötzi

    Stimmt, wenn ich mir Manson so anhör sind die Gitarren die meiste Zeit über eher "ruhig" als knarrend.


    THX :D
     
  15. LennyNero

    LennyNero HCA Gitarre: Racks & MIDI Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 08.01.04   #15
    Ja. Das heist du spielst es gleichzeitig ab und nimmst es auf einer anderen Spur wieder auf. Auf den Weg kannst du diverse Externe Effekte einbinden... mach das aber wie gesagt nicht zu oft, denn die Qualitaet des Signals leidet darunter... fange also mit einer Moeglichst hohen Aufloesung an aufzunehmen.

    Verzogen? Du meinst zeitversetzt?

    Das ist eigentlich der optimale weg... die Signalqualitaet wird durch die digitale Verbindung wesentlich weniger belastet... d.h. wenn du die Gitarre einspielst (ueber das GT6) nutze die digitale Verbindung

    Bei den Behringer Sachen musst du dann wieder auf analoge Verbindung setzen.

    AD-Wandler => Analog Digital Wandler (dementsprechend gibt es auch DA-Wandler ;) ).

    Und bei jedem umwandeln verlierst du Qualitaet... das liegt daran das eine Analogaufnahme stetig ist, waehrend Digital diskret ist.

    Du bekommst zu Cubase ordentliche Plug-Ins, deren Qualitaet wesentlich ueber denen der mitgelieferten liegt. Allerdings kosten die teilweise so viel das sich auch ein externes Geraet lohnen kann.

    Wie Fussgaenger schon geschrieben hat wird das auch seltener gemacht... kommt durchaus trotzdem vor, auch wenn es nicht um mehrstimmige Soli geht.
    Aber schon bei kurzen Riffs (ob jetzt Single-Notes, Powerchords, Arpeggios oder normal SChrammeln) ist das Mehrfache einspielen durchaus kritisch.. kleine Unterschiede geben da mehr Fuelle... werden es zu viele... naja... man muss das halt ausprobieren... wenn es nix klingt kann man die Spur wieder loeschen.
     
  16. CHILDofTOOL

    CHILDofTOOL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #16
    Da fällt mir noch was ein. Um mehr Fülle zu kriegen werden auch verschiedene Amps gleichzeitig oder nacheinander verwendet und dann gemischt. Sprich ein Vox wo etwas clean drauf ein gespielt wird und dann ein Recti wo genau das gleiche nur dann halt verzerrt gespielt wird. Mal jetzt so als Bsp. Und dann danch wird dann beides gemischt und der Sound ist breiter.
     
  17. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #17
    Wäre für so reine Aufnahme Zwecke nicht nen Vetta2 viel besser als nen HD147??
    Bei dem kann man ja gleich zwei AMPs kombinieren und der hat mehr Anschlüsse und was ich auch sehr interresant finde dieses reamping feature, damit kann man beim Aufnehmen den verzerrten sound höhren, man nimmt aber nur die pure Gitarre auf dann kann man das Signal wieder in den AMP schicken und den Sound noch etwas anpassen :)
     
  18. Shadow

    Shadow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #18
    Ganz kurz: Fussgänger hat vollkommen recht, genauso musst du's auch machen: Die Rythmusgitarren mind. 2x einspielen (einspielen, NICHT kopieren!!) und auf rechts-links verteilen, da iss der Unterschied 100:1!
    Wir nehmen selber grade die 2. CD auf und machens genauso (im Vergleich zur ersten CD -> Hammersound!)...
     
  19. Fussg?nger

    Fussg?nger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #19
    kommts 100%ig ;-)

    oha, da streiten sich ja viele drüber.
    Ob Software oder richtige Hardware.
    Ich arbeite mit beiden sehr gerne.
    Die Softwareteile können ja zb. erst komprimieren, wenn man
    Gitarre oder so eingespielt hat. Dabei ist es vor allem beim Gesang wichtig, schon ein klitzekleines bisserl komprimiert aufzunehmen.

    Also die 'Waves' Softwareteile sind der brutale Oberhammer.
    Quasi der Hit in Tüten !!!

    Kompressor 'C1' und EQ 'Q4' sind echt n Traum!

    http://www.waves.com/

    Grüsse
    Der Fussgänger
     
  20. Dreshmaker

    Dreshmaker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.04   #20
    @doody
    wie haste es mit 2 mic´s abgenommen ?

    MFG Dresh
     
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