PU austausch in Epi Firebird 7

von mini_michi, 05.12.07.

  1. mini_michi

    mini_michi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.07   #1
    Hallöchen

    unser anderer Klampfer hat seit kurzem eine Epiphone Firebird (die 7er mit den 3 Mini-Humbuckern)

    Ich find diesen sehr charakterhaften sound eigtl. ganz geil. Gerade für Crunchigen Blues find ich das geil :)

    Aber er hat se nur wegen dem Optischen gekauft. Klanglich isser mit der Klampfe nicht sehr zufrieden, was an den PU's liegt...
    Vorher spielte er eine Epi Les Paul Joe Perry.

    An diesen typschen, kräftigen, mittigen Humbuckersound möchte er wieder rankommen. Die Mini-Humbucker klingen an sich ja schon spezieller, mehr höhen, weniger Mitten als "normale". Ihm sind kleine Nuancen im Sound eigtl. egal, weshalb die PU-Wahl somit einfacher wird.... er sucht einfach einen Replacement-PU, der von der Größe reinpasst und optisch am besten auch eine Gold-Kappe hat und den typischen, "gewöhnlichen" Humbucker-Sound bringt.

    Könnt ihr da was empfehlen?

    Grüße, Mini :-)
     
  2. mini_michi

    mini_michi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.07   #2
    Push ;-)
     
  3. crazy-iwan

    crazy-iwan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.07   #3
    ich glaube alle normalen handelsüblichen minihumbucker sind auf firebird ausgelegt. da es ne epi is vlt ma die gibsons ausprobieren ham vlt besseren klang, denke aber eher dein gitarrist hat sich die falsche gitarre gekauft....er könnte aber auf jedn customs kaufen oder sich bei nem gitarrenbauer die gitarre selbst umbaun lassen.
    mein tipp: nächstes mal gitarre anspielen vorm kauf und sich jetzt vlt auch ne neue suchn ;) btw die gibsons ma testn, sonst ka
     
  4. DerOnkel

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    Erstellt: 07.12.07   #4
    Guitar-Letter II lesen und ein paar Kondensatoren kaufen...

    Ulf
     
  5. mini_michi

    mini_michi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #5
    @Crazy Iwan

    siehe erster post ;-)
    Er hat sie zwar angespielt, aber nur wegen dem Optischen gekauft.


    @Onkel
    Das klingt sehr interessant!
    Ich habe den Guitar Letter leider nur kurz überflogen, werde ihn morgen aber mal ausgiebig tesen. Denke mal als orientierung nehme ich die Tabelle mit den Single-Coil + Kondensator Werten.


    @Topic
    Es gibt ja zich HB's im SC-Format.... warum gibts keinen "PAF-HB" im Mini-Humbucker Format? -.-


    Grüße, Mini :-)
     
  6. DerOnkel

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    Erstellt: 08.12.07   #6
    Ich habe mal meinen Simulator befragt. Unter der Annahme, daß Deine PUs dem Gibson Mini-Humbucker entsprechen, empfehle ich folgende Kondensatoren:

    0 pF, 100pF, 270pF, 470pF, 680pF, 1,2nF, 1,8nF, 2,7nF, 3,3nF, 4,7nF, 6,8nF und 10nF.

    Damit erreicht man Resonanzfrequenzen von:

    2728Hz, 2586Hz, 2388Hz, 2204Hz, 2051Hz, 1774Hz, 1561Hz, 1348Hz, 1245Hz, 1073Hz, 909Hz und 756Hz.

    Die Ausprägung der Resonanz schwankt dabei von 6,88dB (756Hz) bis 8,66dB (1561Hz).

    Einen sogenannten "weichen" PAF nach Lemme erreicht man mit 1,2nF. Für den "mittleren" PAF benötigt man 680pF und der "helle" PAF ist mit 470pF einzustellen.

    Weil es "den" PAF-Sound gar nicht gibt!

    Wenn ich mal den Einfluß der magnetischen Breite eines Standard Gibson (Daten nach Lemme) mit einem Mini-Humbucker vergleiche, so offenbaren sich keine großartigen Unterschiede.

    Beide Tonabnehmer haben ihre obere Grenzfrequenz in etwa bei 3,345kHz (Standard) und 3.544kHz (Mini).

    Aufgrund seiner geringeren Breite, kann der Mini also etwas höheren Frequenzen übertragen, was sich insbesondere in einer um rund 1dB größeren Ausprägung der Resonanz äußert. Allein aufgrund seiner Breite klingt der Mini also grundsätzlich etwas heller. Dreht man den Tone auf rund 85%, so kann man in etwa vergleichbare Verhältnisse herstellen.

    Ulf
     
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