Rack-Bau mit Wing-Rack für Monitoring und Beschallung

G
Gouvi
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
02.03.26
Registriert
09.04.13
Beiträge
19
Kekse
0
Hallo zusammen,

ich plane gerade den Bau eines kompakten Rack-Systems rundum ein Behringer Wing Rack. Der Einsatzzweck wird zum einen bei einer größere 10-köpfigen Band das In-Ear-Monitoring sein mit Weitergabe aller Signale an FOH und zum anderen auch die Verwendung als Mischpult für eine 5-6 köpfige Band auf kleineren Events wie Hochzeiten.

Neben dem Wing Rack, welches gesetzt ist, ist bereits folgendes vorhanden: 3x Behringer Ultralink MS8000 als Splitter und entsprechend ausreichend Kabel von den Splittern zum Wing. Ebenfalls wird noch für ausreichend Monitoring Ausgänge bei der größeren Band ein Midas DN4816-O verbaut.

Nun suche ich noch Empfehlungen für den Rest:

1.) Zum einen soll das ganze in ein Rack kommen. Da gibt es ja unzählige verschiedene. Ziel ist ausreichend Platz ohne Chaos, aber auch nicht größer als notwendig, es soll mit einem normalen PKW-Kombi transportierbar bleiben. Wing-Rack und die Splitter plus Midas kommen zusammen ja auf mindestens 8 HE schonmal. Zusätzlich muss noch ein Router und entsprechend Strom für alles rein. Vielleicht habt ihr da Empfehlungen für passende Racks oder was ähnliches bereits gebaut.

2.) Ein Router soll ebenfalls mit rein. Würde da z.B. ein TP-Link Archer AX1500 ausreichen und evtl. als Backup zur Erweiterung in Verbindung mit einem Ständer ein Ubiquiti Swiss Army Knife? Oder habt ihr da andere Empfehlungen?
Zudem stellt sich hier noch die Frage, ob es auch alternativ sinnvolle Lösungen gibt mit der Option eine Prepaid Sim Karte für mobiles Internet zu integrieren, sodass die mit dem Pult verbundenen Leute nicht die Verbindung zum Internet verlieren.

Vielen Dank für euren Input schon einmal im Voraus :)
 
ein TP-Link Archer AX1500 ausreichen
Sollte reichen, hat 2.4GHz und 5 GHz, 4 LAN Anschlüsse. Die Antennen sollten rausschauen können, zwecks guter Verbindung.
mit der Option eine Prepaid Sim Karte für mobiles Internet zu integrieren,
Genau das würde ich vermeiden. Für's Pult ein Inselnetz. Wer beim Gig Internet braucht, sollte selber mobile Daten haben. Am Ende streamt dir jemand in der Pause mit Youtube oder Netflix dein Guthaben leer. Du bist nicht dafür zuständig, dass alle kostenlos Internet haben.
Ebenfalls wird noch für ausreichend Monitoring Ausgänge bei der größeren Band ein Midas DN4816-O verbaut.
Wäre das nicht sinnvoller in einem externen Rack, in dem z.B. die In-Ear Sender verbaut sind? Dann musst du nur 1 XLR Kabel ziehen, der größte Vorteil von StageConnect.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
Das mit der gleichzeitigen Internetanbindung würde ich persönlich nie und nimmer machen. Die sollen doch gefälligst sich auf die Veranstaltung und ihr eigenes Tun dabei konzentrieren und nicht noch so nebenbei auch im Internet rum gurken.

Ich habe am Wochenende wieder mit einem Ubiquiti Swiss Army Knive und einem TP-Link TL-WR902AC AC750 WLAN Nano Router gearbeitet. Der Ubiquit Accesspoint war auf einem Mikrofonstativ etwas auf Höhe gebracht und stand beim FOH, der ca 30 Meter von der Bühne weg aufgebaut war. Trotzdem gab es für die Musiker und deren Apps (Mixingstation und WING-Q) keinen Verbindungsprobleme. Mittelfirstig wird da aber doch nich ein Accesspoint auf der Bühne installiert sein.

Wäre das nicht sinnvoller in einem externen Rack, in dem z.B. die In-Ear Sender verbaut sind? Dann musst du nur 1 XLR Kabel ziehen, der größte Vorteil von StageConnect.
Sehe ich genauso. Die besagte Band hat ein Rack, in der die Stagebox (DL251), die Empfänger für die Funkmikros und die Sender für IEM, sowie etwas Zubehör (Lade mit Akkuladestation) Antennen Splitter und Combiner usw, untergebracht sind. Das ist dann schon unhandlich und selbst für zwei Personen eine Aufgabe, das Teil auf eine Bühne zu hieven. Ich bin da eher bei kleineren, handlicheren Eingeiten, die man ja dann vor Ort übereinander stellen kann. Wenn die Verkabelung einfach zu gestalten ist, z.B eben über ein XLR wegen Stageconnect, dann ist das schon mal um einiges besser als so ein vollgestopftes, sackschweres Teil, um das jeder gleich mal einen Bogen macht, wenn es ans Tragen geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ich sage es gerne immer wieder:

Lieber 3x 4 HE als 1x 10 HE !!!


Gewicht ist das Stichwort. 8HE trägt niemand wirklich alleine!

Spaßeshalber mal ein Rack, das Wing und die Splitter auf die Waage stellen. Dann noch ein Satz Kabel dazu. Und dann bitte überlegen, ob man das wirklich tragen möchte!!!

Egal wie: Innerhalb des Racks würde ich immer die Gerätebuchsen nach außen legen, damit keine Hebelwirkung an den Geräten entsteht...Saubere Kabelführung, evtl. etwas Lötarbeit...!

Verbindung zwischen Racks wäre mit Netzwerkkabel relativ einfach zu realisieren. (1 Kabel - 4 Kanäle analog)

Gruß Dirk (der ein 8/10/12 HE-Triple-Door-Kunststoff-Rack aussortiert hat weil es viel zu schwer wurde!)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 1 Benutzer
Ok, erstmal vielen Dank für den ganzen Input.

Das mit dem mobilen Internet war auch nur eine Idee, dass man das Netzwerk nicht ständig wechseln muss, aber das lassen wir dann eher mal.

Bezüglich Rack: Tatsächlich haben wir in beiden Bands immer wechselnde Besetzungen und die Mitglieder spielen auch ebenfalls in weiteren Bands, es ist also nicht angedacht Sender dort fest zu installieren. Viele haben ihr eigenes kleines Minirack dafür. Eine alternative die eure Richtung ginge wäre dann also, dass ich Wing+Splitter+Router in ein Rack baue und das Midas in eine extra kleines Rack, dass ich dann bei Bedarf in der Nähe der In-ear-Lösungen der Bandmitglieder positionieren und einfach mit einem Kabel dann verbinde?
Habt ihr da Empfehlungen für Racks?

Bezüglich Anschlüsse nach außen legen: Gibt es da Lösungen ohne Löten? Sonst würde ich das dann eher in einem zweiten Schritt realisieren.
 

Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben