Regeln der Leistung bei Endstufe

von kingjoerg, 28.04.06.

  1. kingjoerg

    kingjoerg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #1
    Hallo!
    Ich versuche gerade meine Lücken zu schließen. :confused:

    Was ich weiß:
    Endstufenleistung größer Boxenleistung, weil sonst Clipping-Gefahr.
    Ich habe auch schon öfter gehört, dass man die Leistung der Enstufe voll aufdrehen soll und die Lautstärke (Ausgangspegel) dann am Mixer regelt.
    Bei unserem Powermixer (Phonic Powerpod 1860 II) kann man aber nicht die Leistung der Endstufe, sondern nur die Eingangsempfindlichkeit regeln.
    Gilt da dann auch "voll auf"?

    Und zweite Frage: Wie erkenne ich clipping und wie kann ichs vermeiden? Ist die Power-Limiter-LED dafür die Anzeige?

    Letztlich versuche ich rauszufinden, wie ich es hinkriege, die Boxen laut genug klingen zu lassen um bei der Bandprobe Gesang und Keys zu übertragen, ohne dabei die Boxen durch zu große Endstufenleistung oder clipping zu zerstören.:(
    Wer kann mich darüber mal aufklärer??? ;)
     
  2. madeye

    madeye Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #2
    in der regel steht an der LED-Leuchte clipping dran, oder? anhand dessen kannste das kontrollieren. ab und zu nen blick drauf werfen.

    ich bin allerdings kein experte..
     
  3. lini

    lini HCA PA-Praxis & LS-Selbstbau HCA

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    Erstellt: 28.04.06   #3
    Ist sehr allgemein ausgedrückt, stimmt aber.

    Stimmt auch, denn damit erreicht man den meisten Headroom (Aussteuerungsreserve).

    Mit dem Regler für die Eingangsempfindlichkeit steuerst Du die Aussteuerung deiner Eingangssektion und beugst mit der richtigen Einstellung Verzerrungen vor. Die eingebaute Endstufe steht da praktisch schon auf "voll auf".

    Eine Clip-LED ist schon eine gute Orientierung und man kann sich normalerweise einigermaßen darauf verlassen. Die LED sollte höchstens ab und zu mal blinken und nie dauerhaft leuchten.
     
  4. kingjoerg

    kingjoerg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #4
    Vielen Dank für die Antworten! Wie sollte man den Regler für die Eingangsempfindlichkeit denn dann bedienen? Gibts da Anhaltswerte? 50%? 75%? 100%? ???
     
  5. drunk in public

    drunk in public Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #5
    hab ich da ein völlig falsches verständnis? dachte immer, die boxenleistung sollte höher dimensioniert sein als die endstufenleistung???
     
  6. tonfreak

    tonfreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #6
    Die Endstufenleistung sollte immer 50-100% über der Leistung der Lautsprecher liegen.

    MfG

    Tonfreak
     
  7. drunk in public

    drunk in public Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #7
    ok ich glaube ich verstehe das jetzt. ist also genau umgekehrt wie beim gitarrenamp und box..
    aber: kann man damit nicht die box kaputt machen?? sorry hab echt keine ahnung!
     
  8. kingjoerg

    kingjoerg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #8
    Ich versuchs Dir mal zu erklären, so wie ich heute auch erst verstanden habe...
    Ja, theoretisch könnte man die Boxen damit kaputt machen, wenn die Endstufe stärker ist. Aber dann verzerren die Boxen erst, sie gehen nicht spontan kaputt. Viel gefährlicher ist es wohl, wenn die Endstufe zu schwach ist und an ihrer Leistungsgrenze arbeitet. Dann kommt es zum Clipping, bei dem Frequenzen extrem verstärkt werden, was die Boxen schneller kaputt macht, als wenn sie mal kurzzeitig über ihrer Wattangabe betrieben werden.
    Korrigiert mich bitte, wenn das Mumpitz ist!
     
  9. kingjoerg

    kingjoerg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.04.06   #9
    Ach ja... bei GitarrenCombos gibts auch 100Watt Modelle die zum Beispiel mit einem Vintage30 Speaker ausgestattet sind, der ja auch nur 60Watt hat...
     
  10. michaelausS

    michaelausS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.06   #10
    Naja, bei PA gehts um die Hochtöner. Die können keine 600W RMS ab. Einen Hochtöner mit z.B. 1" Schwingspule kann man so bis 30~50W belasten. (So als Hausnummer). Geht dein Amp ins Clipping, erzeugt er durch die Verzerrungen Oberwellen. Diese werden brav zum Hochtöner geschickt und abgestrahlt. Irgendwann wirds diesem zu viel und dann...brutzel...qualm..stink...
    einem belastbaren Breitbandlautsprecher ist das ziemlich Banane. Dem kannst du geclippte Signale geben. Aber auch nur bis zur Belastungsgrenze.
     
  11. lini

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    Erstellt: 29.04.06   #11
    @ michaelausS und kingjoerg: Jungs, ihr habts kapiert! :great:
    Eine Lautsprecherbox die verzerrt hört man einfach sehr viel eher als einen Verstärker, der verzerrt (clippt). Daher sollte der Amp einfach etwas mehr Leistung haben als die angeschlossenen Lautsprecher. Wiviel mehr hängt stark von der verwendeten Box und dem Amp ab.
     
  12. MetalBeast666

    MetalBeast666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.06   #12
    ... und wenn man es nicht selber hört, kann man immer noch nen Limiter kaufen, der das Signal schön begrenzt und es passiert gar nichts.

    Das ist vorallem was, wenn du auf ner Party bist, auf der auch die Gäste am Mischpult rumfummeln, weil ihnen die Musik zu leise ist...
     
  13. Hackbrettm?rder

    Hackbrettm?rder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.06   #13
     
  14. Rockopa

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    Erstellt: 29.04.06   #14
    Lest ihr manchmal auch mit?
    Voll aufgedreht ,ist 100% und es ist der Endstufe vollkommen egal ob Sie auf 100% oder 70% Prozent steht,bei 100% habe ich aber einfach mehr Headroom .
     
  15. kingjoerg

    kingjoerg Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.04.06   #15
    Wie regelt man denn nun den Eingangsempfindlichkeit? Ist mir noch nicht ganz klar.
     
  16. lini

    lini HCA PA-Praxis & LS-Selbstbau HCA

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    Erstellt: 30.04.06   #16
    Eingangsempfindlichkeit bei Mischpulten: Gain-Regler soweit aufdrehen, bis die Peak-Led bei den lautesten Passagen gerade noch nicht leuchtet oder bei einer Led-Kette auf 0 dB auspegeln.
    Eingangsempfindlichkeit bei Endstufen. Regler immer ganz aufdrehen.
     
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