Reiselied auf Englisch

von Crate, 14.03.06.

  1. Crate

    Crate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #1
    hallo,
    ich habe mich mal an meinen ersten songtext gewagt und folgende zwei strophen aufgeschrieben. Hauptberuflich bin ich gitarrist, also als hobby:p, und hab den text über ein paar akkorde geschrieben. Rythmus passt das alles, auch wenn die Verse ziemlich lang sind. Ich wollte euch nur grammatikalisch und inhaltlich fragen, was ihr davon haltet. Über den konkreten Inhalt des ganzen songs bin ich mir noch nicht so im Klaren. Entweder soll es um die Faszination an der Schnelligkeit des Reisens gehen. Oder um den Gedanken, was ist wenn ein Mensch die ganze Welt kennt, weil er wirklich überall war. Wird es dann nicht langweilig. Mir fällt inhaltlich nichts für den Prechorus ein.

    Also guckt mal hier:

    Three hundred years ago
    you walked your way by feet
    if you were lucky
    you had a horse that carried you there
    On your way you defied dangers that threatened your life
    got to the destination... what lies behind?

    Discovering America changed people´s minds
    there was no end of the world
    you could circle it many times
    Faster ships and aeroplanes speeded up a development
    everybody travels everywhere
    in 24 hours around the world
     
  2. Crate

    Crate Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #2
    ja das wäre nett
     
  3. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.03.06   #3
    Die Idee ist nicht übel. Du solltest Dir aber schon mal eine kleine "Roadmap" machen über die wichtigsten Stationen: zu Fuß, Pferd/Kutsche Schiffe Eisenahn hast Du ausgelassen Flugzeug Weltraumfahrt. Wenn´s kein Text mit 8 Strophen werden soll, mußt Du also ein bißchen pränant formulieren.
    So ist es dann allerdings eher eine Aufzählung technischer Errungenschaften des Reisens. Also täte es ganz gut, einige menschliche Dimensionen damit zu verknüfen: Reisen erweitert den Horizont, das Fremde rückt näher, Handel basiert auf Transport, in heutiger Zeit Globalisierung, aber auch Kriege, Unterdrückung, Eroberung. Es gibt das Phänomen jet lag, also Du bist schnell da (Flugzeug), aber noch nicht richtig angekommen, dann das Phänomen, dass je schneller die Geschwindigkeit des Reisens ist, die Reise als Erlebnis, als Eintauchen auch kürzer wird. Was ist mit mehr Geschwindigkeit gewonnen?

    Jetzt zum Text:

    wie wär´s mit:
    in slow speed you walked by feet
    eventuell das "there" weglassen, da Du keinen konkreten Ort benennst
    auch da eventuell mehr Aussage reinpacken:
    if you were lucky
    riding a horse was speeding your pace
    what lies behind? Verstehe ich nicht wirklich: Was liegt hinter Dir? Oder was läßt Du zurück? In welchem Zusammenhang steht die Frage? Das hat doch mit dem Tempo einer Reise nichts zu tun, oder?
    Das geht jetzt aber rasch:
    Schiffe - Amerika - Flugzeug
    Wie gesagt, mir fehlt die Eisenbahn (ganz wichtig in Bezug auf Kolonialismus).
    Wie soll´s weitergehen?

    Grüße,

    x-Riff
     
  4. HillsOfBarley

    HillsOfBarley Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #4
    Hi,

     
  5. Crate

    Crate Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.03.06   #5
    jo danke, danke auch für die inhaltlichen Anregungen
    hmm ja kein plan... ist der erste text den ich schreibe. Ich hab keine Ahnung wie man da vorgeht.
    also als gesang soll sich das dann so anhören, dass die erste strophe mit nem auftakt beginnt und die betonung auf hundrunded liegt.
    "you had a horse that carried you there" wird zum Beispiel auch in vierteltriolen gesungen.
    Ich meine muss da ne rythmik beim lesen drin sein? das kommt doch durch den gesang oder?
    Und da ich den Text zur meldodie schreibe, pass ich den inhalt auf auf den Rythmus an. Deswegen weiss ich auch nicht was ich mit dem "there" in der zweiten zeilen machen soll, weil es rythmisch da einfach hinpasst.


    Inhaltlich bin ich durch die akkorde auch immer etwas beschränkt. Weil ich vier durchgänge habe, wo alles gesagt werden muss.
     
  6. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.03.06   #6
    :rolleyes:
    Nein, muß nicht. Ein Song ist in den meisten Fällen "symmetrisch", das ist aber kein Zwang. Wenn Du sowieso von dem Text = Inhalt ausgehst, dann guck, dass der genau ausgedrückt wird. Wenn sich dadurch ein nichtssymmetrischer Aufbau ergibt, dann wirst Du dazu auch die passende Begleitung finden. Oft ist die dann sogar spannender als wenn Du Dich vorher an eine Kandare legen läßt, nur um es standardmäßig passend zu machen.

    Eine Beschränkung der Länge hilft natürlich bei der Struktur, aber wie schon angeführt: Atlantis von Donovan oder etliche Titel von Dylan (und beileibe nicht nur Balladen) sprengen typische Standards und sing gleichwohl eingängig, spannend und hörbar.
    :cool:
    Grüße,

    x-Riff
     
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