Leben verblödelt

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Poppotov

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Es soll sie noch geben! Menschen, die sich fĂŒr Kugelschreiber-Inspirierte Songtexte interessieren!
Mein Workflow war wie immer: Griff zur Gitarre. Zuhören was ich spiele, Teil A und B der Strophe, Call, Call, Response.
Kurz nachdenken, Musiktheorie einschalten, Abwechslung komponieren, C-Teil ist fertig.
Fast gleichzeitig den Text schreiben. Nicht direkt im gleichen Atemzug, aber innerhalb von 3 Minuten die erste Zeile des Textes.
Lehrsatz: Inhalt ist wichtiger als Reim.

Leben verblödelt
1. Was fang ich an? Was fang ich an?
Mit den TrĂŒmmern meiner Existenz?
2. Was fang ich an? Wo gehe ich hin?
In der Sackgasse, in der ich gefangen bin?

Refr.
Ich habe mein Leben verblödelt.
Ich habe meine Zeit verspielt.

3. repeat 1., Refrain
4. Was Àndert sich? Wo scheint ein Lichtblick?
In meinem KÀfig stehen die StÀbe still.
5. Was Àndert sich? Was kann ich noch tun?
Ich habe keine Ahnung, was ich erreichen will.
Refrain
6. repeat 5.
Refrain, Outro
(Poppotov, 25.03.2026)

Stolz bin ich wie immer auf die Musik fĂŒr den Text. Jeden Tag einen authentischen Song, was will man mehr.😅
 
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  • #3
Das stimmt nicht. Meine - Ă€ltere - Musik ist online. Wer ist "von uns"? Gehe auf Wikiloops.com, finde heraus, wer ich bin. Achte meine PrivatsphĂ€re, so wie ich deine achte. Genieße die Musik und achte Frieden und Respekt unter Kollegen. In einem Textforum spiele ich nichts vor. Das lĂ€uft unter "low value content", so weit mir bekannt ist. Meine Musik ist wertvoll.
 

Achte meine PrivatsphÀre, so wie ich deine achte
Das tue ich.
Mir ist völlig wurscht, wer oder was Du im echten Leben sein mögest.

Ich hĂ€tte nur gerne mal ein StĂŒck Musik gehört, die der Feder des Menschen entsprungen ist, der hier in diesem Forum so postet, wie er eben postet ...

Was ich sicher nicht tun werde, ist, online nach Deinen Spuren zu suchen.
Wenn Du kein Interesse daran hast, Dein Werk hörbar zu machen, warum sollte dann ich Interesse daran haben, es zu finden ... ?

LG - Thomas
 
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  • #5
Du sollst doch gar nicht suchen und mich finden. Es wÀre nur schön, wenn wir uns darauf einigen, dass die Veröffentlichung von Musik auf der Basis von Lizenzbedingungen stattfindet. Das betrifft insbesondere das Recht, das der Urheber sein Werk löschen kann.
Musiker auf einer BĂŒhne gemeinsam sind nett zueinander, das erlebe ich wirklich hĂ€ufig. Warum auch nicht? Wenn jemand 4 Stunden mit mir im Ohrhörer "jamt", sollte er das mögen. Das sind ja relativ viele Musiker.
Alles Gute
Poppotov
PS: Der Lehrsatz lautet: "Was du suchst, das findet dich". Ich lasse mich gerne finden.
 
Ich merke, dass der Songtext fĂŒr mich in seiner Isoliertheit nicht wirklich funktioniert: pendelt so zwischen "kann man machen" "ja, warum nicht" und "schon so oft gehört" ... textlich bietet mir der Text wenig, wo ich aufmerke ... Und:
Ja, GeschmÀcker sind verschieden. Der eine mag depressives Selbstmitleid, der andere mag es nicht in Songtexten.
Das heißt: Ich kann diesen Text lesen wie einen von vielen, die das eigene Beklagen an der Welt in den Mittelpunkt stellen und das Ganze dann authentisch nennen - so wie Du es auch in diesem Zitat ausdrĂŒckst ... Und das mag auch alles sein - aber: erstens habe ich das GefĂŒhl, dass da eigentlich eine gute Portion Lebensfreude drin steckt und diese sich aber nicht aus dem Text allein ergibt, sondern der gesamten Darbietung ... (Ein GefĂŒhl, dass ich im Grunde bei allen Songtexten habe, die Du bislang gepostest hast.)

Insofern sitze ich in einer Wartehalle und harre der Dinge, die da kommen oder nicht kommen mögen, ohne dass es mir unwohl wird oder ich das GefĂŒhl habe, ich vertue meine Zeit - im Gegenteil vertreibe ich sie in der Zwischenzeit mit etwas anderem ...

x-Riff
 
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  • #7
Das ist doch mal ein durchdachter, wertvoller Kommentar! Ambivalenz und ein Hauch Selbstironie kann ich nie verschweigen.
Das Lied ist in Dur mit etwas Moll vertont. Ist wohl Dur.
 
Deine gesamte Argumentation ist halt einigermaßen inkonsistent und unlogisch.
Auf der einen Seite kommt so etwas:
Gehe auf Wikiloops.com, finde heraus, wer ich bin.
Und zwei Posts danach dann das:
Du sollst doch gar nicht suchen und mich finden.
Und zwischendrin Gedanken, die absolut gar nichts mit dem jeweiligen Thema zu tun haben. Zum Beispiel:
Musiker auf einer BĂŒhne gemeinsam sind nett zueinander, das erlebe ich wirklich hĂ€ufig. Warum auch nicht? Wenn jemand 4 Stunden mit mir im Ohrhörer "jamt", sollte er das mögen. Das sind ja relativ viele Musiker.
Wie soll man auf so etwas reagieren ?

Ich fĂŒr meinen Teil gar nicht mehr. Ich gebÂŽs jetzt auf, und nehme einfach zur Kenntnis, daß Deine Musik zwar wertvoll sei (Deine Eigenbewertung in Post #3), Du es uns hier aber
verunmöglichen willst, sie anzuhören.

Man muß nicht alles verstehen.

LG - Thomas
 
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  • #9
Ja, das stimmt. Ich mache es unmöglich, dass man meine Musik "hier" hört! Ich mache es gleichermaßen auf Spotify, Bandcamp, oder sonst wo unmöglich. Ich akzeptiere deren Lizenzbedingungen nicht. Die von Wikiloops.com hatte ich vor geraumer Zeit akzeptiert, weil dort die Aussicht bestand, dass internationale Studiomusiker in meine virtuelle "Band" eintreten. Da musste ich notgedrungen in den Apfel beißen.
Hier mache ich es möglich, im Lyrikforum, dass sich Songwriter mit mir austauschen und die Zeit vertreiben, falls sie eine Pause ausfĂŒllen. Ziel ist "Unterhaltung", quasi das Gegenteil von Belehrung.
Wer meine Musik hören will, treibt sich auf Wikiloops rum. Oder er trifft da ganz viele andere Musiker. Man kann auch mit Verstorbenen musizieren, die ihre Audiodateien rechtzeitig geteilt hatten.
 
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  • #10
Hörprobe, Hörprobe .... immer dieses herumtricksen, echt albern.
 
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  • #11
Mal aus Interesse nachgefragt: @Poppotov , was konkret wĂ€ren eigentlich Deine Bedenken/Ängste, wĂŒrdest Du Deine Musik hier im Forum zum Anhören bereitstellen ?

Thomas
 
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  • #12
Ich habe weder Bedenken, noch Ängste. Ich habe aber eine Entscheidung getroffen: Ich nutze nur EINE Plattform. Das ist Wikiloops.com
Ich habe mit 139 Uploads und all den vielen Musikern, die sich freuten, mit mir an Songs zu arbeiten, 640.000 Plays erreicht.
Never change a winning team.
Den Text oben, den ich teilen wollte, habe ich nicht musikalisch veröffentlicht. Seit 2019 mache ich keine Uploads mehr. Das ist auch eine Entscheidung. 139 Songs plus mehrere Hundert "Bearbeitungen" sind rechnerisch genug CDs, an denen ich mitgewirkt habe. GrundsĂ€tzlich freue ich mich aber immer ĂŒber neue Songs, weil ich neue Bandkonstellationen toll finde.

Rechtlich akzeptiere ich nicht, wenn ich meine "Solo-Tracks" nicht jederzeit löschen kann. NatĂŒrlich kann ich nicht mehr löschen, wenn jemand anders seine Lebenszeit in "gemeinsame" Projekte investiert hat. Das regelt man ja in Lizenzbedingungen.
Hat aber alles mit meiner Komposition von heute morgen nichts zu tun, oder? Da wollte ich nur den Text teilen. Das mache ich ja sehr selten.
Ich wollte damit keine Unruhe stiften.

Ich denke, es wurde jetzt genug Zeit verblödelt. Danke fĂŒr das Interesse.

Ich merke, dass der Songtext fĂŒr mich in seiner Isoliertheit nicht wirklich funktioniert: pendelt so zwischen "kann man machen" "ja, warum nicht" und "schon so oft gehört" ... textlich bietet mir der Text wenig, wo ich aufmerke ... Und:

Das heißt: Ich kann diesen Text lesen wie einen von vielen, die das eigene Beklagen an der Welt in den Mittelpunkt stellen und das Ganze dann authentisch nennen - so wie Du es auch in diesem Zitat ausdrĂŒckst ... Und das mag auch alles sein - aber: erstens habe ich das GefĂŒhl, dass da eigentlich eine gute Portion Lebensfreude drin steckt und diese sich aber nicht aus dem Text allein ergibt, sondern der gesamten Darbietung ... (Ein GefĂŒhl, dass ich im Grunde bei allen Songtexten habe, die Du bislang gepostest hast.)

Insofern sitze ich in einer Wartehalle und harre der Dinge, die da kommen oder nicht kommen mögen, ohne dass es mir unwohl wird oder ich das GefĂŒhl habe, ich vertue meine Zeit - im Gegenteil vertreibe ich sie in der Zwischenzeit mit etwas anderem ...

x-Riff
Ich wollte dir noch sagen, ich finde es toll, dass du mich aus einem anderen Thread zitierst. Du hast dich erinnert! Ich selbst wĂŒsste gar nicht, wie man das Smartphone bedient, um quer zu zitieren😅.
 
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  • #13
Wieder mal sehr viele Worte, aber keine inhaltliche Antwort auf meine konkrete Frage 

Kannst Du nicht, oder willst Du nicht ?

Thomas
 
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  • #16
Er will dass du dein Leben verblödelst, indem du nach irgendwas suchst, bis es dich findet. Ist doch logisch
 
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  • #17
Kannst ja deinen Mitgliedsnamen verraten (natĂŒrlich nur wenn du willst)
Das mache ich immer nur zu Leuten, mit denen ich irgendwie per PM in Kontakt komme, weil sich ein privater Kontakt ergeben hat.
Mal unter Freunden: Die "Blase" ist so klein, da kennt man sich. Oder man lernt sich halt kennen.
Übrigens: Warum sind auslĂ€ndische Musiker tendenziell freundlicher gesinnt?? Oder bilde ich mir das nur ein? Wenn man gemeinsam auf einer BĂŒhne steht, also virtuell in einer Musikproduktion, ist doch gegenseitige Freundlichkeit eine SelbstverstĂ€ndlichkeit.

Ich schreibe einen authentischen Text und ernte HĂ€me. Das schreckt ab!
Beitrag automatisch zusammengefĂŒgt:

Er will dass du dein Leben verblödelst, indem du nach irgendwas suchst, bis es dich findet. Ist doch logisch
Na immerhin hast du meinen Text gefunden, der dich innerlich gar nicht interessiert, oder? Warum?

Darf ich bitten, die Aggression etwas runter zu schrauben? Ich bin kein böser Mensch. Ich habe nur das vollkommen unnĂŒtze Nischentalent, dass ich, immer wenn ich zur Gitarre greife, was "neues" spiele. Und weil es "neu" ist, schreibe ich dann auch oft einen "neuen" Text. Ganz, ganz selten teile ich einen. Das sollte keinen Streit provozieren.

Im Oktober teilte ich den Text "Ich habe mein Leben verdaddelt". Hat ja einen sehr Àhnlichen Inhalt!
 
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  • #18
Ein Musiker, der nicht gehört werden will. Ist zwar selten und etwas seltsam, aber hat auch was. So kann man zB schreiben:
Stolz bin ich wie immer auf die Musik fĂŒr den Text.
Das ist doch super!
LG Jörg
 
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  • #19
Der Gedanke, dass ich nicht gehört werde möchte, hat aber keine Basis in dem, was ich oben geschrieben habe:
Ich habe Plays, ich freue mich auf weitere Plays in Wikiloops. Ich hoffe, ich schaffe 1 Mio Plays, lieber wĂ€ren mir aber 1 Mio Menschen, die meine Musik hören. Mein Ziel wĂ€ren 100 Mio Plays bevor ich an AltersschwĂ€che sterbe. đŸ€Ș Als Teil eines Teams!
Der Gedanke, ich strebe nicht nach Plays, ist wirklich falsch @Ennis !
Nur unter den Namen Poppotov findet Google mich nicht, musikalisch.
 
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  • #20
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