[Review] Gesangsmikro Audio Technica AT2010

von GeiGit, 23.02.16.

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In welcher Reihenfolge hört man die beiden Mikros und welches klingt besser?

  1. erst AT2035, dann AT2010

    3 Stimme(n)
    30,0%
  2. erst AT2010, dann AT2035

    3 Stimme(n)
    30,0%
  3. Die zweite Aufnahme klingt besser

    2 Stimme(n)
    20,0%
  4. Die erste Aufnahme klingt besser

    7 Stimme(n)
    70,0%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. GeiGit

    GeiGit Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.02.16   #1
    Einführung


    Das Audio Technica AT2010 ist ein Kondensator-Gesangsmikrofon mit Nieren-Richtcharakteristik und bringt den kristallklaren Gesangssound des Studios zu einem erschwinglichen Preis auf die Bühne. Meine Stimme klingt ähnlich wie bei meinem AT2035 und wird warm, natürlich und sehr durchsetzungsstark übertragen.
    [​IMG]
    Audio Technica AT2010


    Vorgeschichte


    Als ich im Januar 2014 mein Audio Technica AT2035 zum ersten mal auspackte, anschloss und meine Stimme darüber hörte, war ich vom Klang schlichtweg begeistert.
    Warm, klar, präsent, natürlich...
    viel schöner, als mit meinem altbewährten dynamischen AKG D-321, was 1986 gegen das Shure SM58 und einige andere Vergleichsmikros das Rennen machte und mein Sennheiser MD421 als Gesangsmikro ablöste.
    Nicht ohne Grund wird es als Studio-Mikro hier im Board immer wieder gern empfohlen :)

    Als wir dann im November 2013 auf die Suche nach einem passenden Bühnen-Gesangsmikrofon für meine Frau gingen stolperte ich auf der Internetseite von Thomann über das AT2010 und über die Worte: "für Liveanwendungen mit den Klangeigenschaften des AT 2020 Großmembran-Studiomikrofon".
    Daraufhin habe ich das AT2020 mit meinem AT2035 im Internet verglichen und war sehr angetan von dem Gedanken, einen ähnlichen Klang wie im Studio auch live haben zu können.

    Vergleichstest


    Also wurde ein großer Vergleichstest zwischen folgenden Mikrofonen gemacht:
    Audio Technica AT2035 (als "Referenz")
    Audio Technica AT2010
    AKG D-321
    AKG D-5
    AKG C-5
    Shure SM 86
    Shure SM 58
    Shure Beta 58 A
    Sennheiser E 865-S
    Beyerdynamic Opus 89

    Ergebnis


    Der Klang des Audio Technica AT2010 ist sensationell und bei unseren beiden Stimmen im Vergleich ganz klar nach dem AT2035 der Sieger. Der Klang ist ziemlich vergleichbar mit dem des AT2035, wobei dieses im Bass- und Höhenbereich mehr Volumen und insgesamt mehr Pegel bringt.

    Unsere Stimmen klingen über das AT2010 sehr present und angenehm und setzen sich gut durch ohne zu mulmen.
    Von der Griffgeräusch-Unterdrückung und vom Popschutz her ist es ganz vorne mit dabei und wurde so ganz klar der Klang- und Handlingsieger.

    Test auf der Bühne


    Nun durfte das AT2010 natürlich mit zur Probe und musste auf der Bühne zeigen, was es kann und wie empfindlich es für Rückkopplungen ist.
    Es funktionierte richtig gut und wir waren vom Klang begeistert. Im Gegensatz zu allen anderen verwendeten Gesangsmikros mussten am Equalizer unseres Yamaha LS9/32 kaum Anpassungen gemacht werden und die getesteten Stimmen klangen über die eingemessene Fohhn-Saalanlage richtig gut.
    [​IMG]
    Saal des CGS mit Yamaha LS9/32 & Fohhn-Anlage


    Anfang August 2014 bekam dann auch ich ein AT2010 und meine Stimme klang damit wirklich viel präsenter wie mit dem AKG D-321, trotz aller Klangkorrekturen, die für das AKG D-321 gemacht wurden, damit meine Stimme halbwegs so klang, wie ich das gerne hätte.
    Beim AT2010 blieb der EQ am Pult dagegen nahezu linear, bis auf den Basscut bei 80 Hz.
    Es klang von sich aus einfach schon so, wie ich mir das vorstelle.
    Was auch sehr gut gegenüber den dynamischen Mikrofonen auffällt ist der wenig ausgeprägte Nahbesprechungseffekt. :great:
    Der Bassanteil wird also bei geringem Mikrofonabstand nicht so heftig größer und dadurch wird die Stimme auch nicht viel dünner, wenn man bei lauten Gesangsparts weiter weg vom Mikrofon geht.

    Mitte August 2014 testete dann unser Sänger ebenfalls mein AT2010 eine Probe lang... und bekam Ende August 2014 dann sein eigenes, da er (und wir) begeistert vom Klang seiner Stimme über das AT2010 waren :)

    Form


    Die Unterkante des AT2010 ist leicht abgerundet und lässt sich dadurch auch gut in Mikrofonklemmen einschieben und nicht nur von oben einklicken:
    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - Abschrägung und Mikrofonklemme mit Fase

    Der Korb ist abschraubbar und kann somit auch gut gereinigt werden:
    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - Korb abgeschraubt

    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - Korb abgeschraubt und Popschutz entnommen

    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - abgeschraubter Mikrofonkorb von innen

    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - Korb ohne Popschutz

    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - unter der Kapsel


    Natürlich kann ein Mikro nicht zu allen Stimmen passen. Bei unseren Stimmen ist es ideal, bei anderen, die vielleicht die S-Laute etwas deutlicher, oder pfeifender aussprechen, wäre ein normales dynamisches Mikro mit weniger Höhen wahrscheinlich die bessere Wahl.

    Wir sind jedenfalls absolut zufrieden und wollen die Mikros nicht wieder hergeben!!!!

    Zusammenfassung Audio Technica AT2010


    Sehr gutes drahtgebundenes Bühnengesangsmikrofon mit Nierencharakteristik.
    Extrem rückkopplungsunempfindlich und robust
    sehr gute Audioqualität,
    sehr gute Dämpfung von Griffgeräuschen,
    extrem gutes Preis-/Leistungsverhältnis
    Als Kondensator-Mikrofon benötigt es natürlich 48V Phantomspeisung
    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 - Frequenzgang


    Hörprobe


    Und damit es nicht zu theoretisch bleibt, hier eine kleine Hörprobe:

    https://soundcloud.com/geigit/sound-comparison-audio-technica-at2010-at2035

    Sie entstammt meinem aktuellsten Lied, das ich gerade in Sonar Artist aufnehme.
    Ich habe das AT2010 und das AT2035 direkt nebeneinander hinter dem Popkiller aufgebaut und stereo in mein Cakewalk UA-25EX aufgenommen.
    Aus der entstandenen Rohaufnahme habe ich eine kurze Sequenz in Audacity ausgeschnitten, den linken und rechten Kanal zu zwei Monospuren zerlegt und hintereinandergesetzt.
    Man hört also die gleichzeitig eingesungenen Aufnahmen der beiden Mikrofone.
    [​IMG]
    Audio Technica AT2035 & AT2010

    [​IMG]
    Audio Technica AT2010 & AT2035

    [​IMG][​IMG]

    In der Umfrage könnt ihr abstimmen, ob man erst das AT2035 und dann das AT2010 hört, oder umgekehrt.
    Und ihr könnt angeben, welches Mikro nach eurer Meinung besser zu meiner Stimme passt.
    Ich bin gespannt auf das Ergebnis.

    Fazit


    Das Audio Technica AT2010 ist ein absolut geniales Live-Mikro für viele Sänger und Sängerinnen zu einem genialen Preis!
    Unbedingt antesten!
    [​IMG]
    Audio Technica AT2010
     
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  2. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.16   #2
    Schönes Plädoyer für Audio Technica. Aber mir persönlich ist es lieb(er), wenn alle technischen Daten mal nebeneinander gestellt werden, damit man sich das nicht mühevoll aus dem Netz zusammensuchen muss. So interessiere ich mich immer für Signal-Noise Ratio und beim AT2010 sind auch 71 dB angegeben. Beim AT2035 sind 82 dB angegeben (Geräuschpegelabstand); das ist erheblich besser, wenn beide Begriffe den gleichen Sachverhalt meinen. Grundrauschen wird beim AT2010 gar nicht benannt (beim AT2035 sind es 12 dB). Natürlich vermeiden es Hersteller, die volle Transparenz der Werte offen zu legen, es sei denn, sie sind superb.

    Für das AT2010 lässt sich der Frequenzverlauf anschauen, für das AT2035 fehlt er (Bild funktioniert nicht).

    Für ein Bühnenmikro mag das AT2010 dem AT2035 anwendungstechnisch überlegen sein, im Studio glaube ich das nicht.
     
  3. GeiGit

    GeiGit Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.02.16   #3
    Es ging mir ja darum ein Live-Mikro zu finden, dass möglicht ähnlich gut wie mein Studio-Mikro AT2035 klingt. Das AT2035 ist meine Referenz, nicht die Konkurrenz :)
    Deshalb habe ich einige gute Handmikrofone getestet und geschaut, welches für die Stimme meiner Frau (und letztlich auch für mich) am besten klingt und dabei einen guten Popschutz und eine gute Handgeräuschunterdrückung hat.
    Gewonnen hat das AT2010!
    Aus "Referenzgründen" und zum Klangvergleich habe ich bei der Aufnahme nun beide Mikrofone parallel aufgenommen. Den "Testsieger der Handmikrofone", das AT2010 und meine Referenz(Studio-)mikrofon, das AT2035.
    Das habe ich vorallem deshalb gemacht, weil das 2035 viele kennen und vom vom Klang her einschätzen können.
    Mit diesem Vergleich können sie dann auch die Aufnahme des AT2010 besser einordnen und einschätzen.
    Das war zumindest meine Intention.

    Leider hat es mein Review beim Verschieben im Forum "etwas zerlegt" und ich bin @Johannes Hofmann sehr dankbar, dass er es wieder halbwegs in Form retten konnte. :great:
    Deshalb sind leider auch die Bilder incl. den beiden kleinen Frequenzgängen nicht mehr so wie vor dem Crash eingebunden.

    Deshalb nochmal in groß an dieser Stelle:

    Ich finde es jedenfalls interessant, dass du @rbschu bei den Mikrofonen wiederum auf ganz andere Dinge achtest wie ich.
    Im Studio ist natürlich der größere Rauschabstand des AT2035 wichtig, vorallem wenn es um etwas leisere Soundquellen geht. Schon beim Aufnehmen der Akustikgitarre hört man durch den weiter aufgedrehten Gain-Regler ein leises Rauschen. Das wäre beim AT2010 dann höher.
    Beim Gesang fällt das Rauschen weniger ins Gewicht und ich höre auch keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden Aufnahmen.

    Für das Studio passt das AT2035 (nicht nur für Gesangsaufnahmen!)
    Für die Bühne passt das AT2010 (wobei es im Studio eine viel bessere Figur macht, als ich das vor diesem Vergleich vermutet hätte)

    Wenn es aber um ein Chor-Mikro, oder ein Basedrum-, oder Cajon-Mikro geht, macht das AT2035 auch eine super Figur... nur eben nicht beim direkt besingen... da fehlt der Popschutz und die Handgeräuschunterdrückung.

    Ich bin jedenfalls echt auf die Abstimmung gespannt!
    Bitte votet alle welcher Stimmklang euch besser gefällt und welche Aufnahmereihenfolge ihr vermutet!
    Wenn viele Stimmen zusammengekommen sind, werde ich die Auflösung schreiben.

    Bitte stimmt ab! Jede Stimme zählt!

     
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  4. Telefunky

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    Erstellt: 24.02.16   #4
    ich kann sie nicht unterscheiden, weil ich keins davon selbst kenne...
    das irritiert mich doch ein wenig...
    #1 ist ok, aber #2 grenzt für meinen Geschmack fast an akustische Körperverletzung
    (natürlich unter quasi Studio-Bedingungen abgehört, was über die live-Anwendung ja nichts aussagt)

    cheers, Tom
     
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  5. andiu

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    Erstellt: 24.02.16   #5
    Informativ für mich ... wie auch immer abgestimmt wird, im Livebetrieb wird sich das Mikro des zweiten Aufnahmeteils genauso gut schlagen wie Du auch schon festgestellt hast, das liegt an der Mikrocharakteristik.
     
  6. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.16   #6
    Na das ist einfach beantwortet. Ich arbeite ausschließlich im (Home-) Studio. Für Leute, die Live spielen, gibt es ganz andere Prämissen. Ich denke, dass auch eine Anhebung der Präsenz ab 2 kHz dazu gehört. Im Studio will ich es aber so linear wie nur möglich. Übrigens Dank für die weiteren Erläuterungen. Ich habe tatsächlich gedacht, Du wolltest das AT2035 u.U. gegen das AT2010 austauschen.
     
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  7. kaputier

    kaputier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.02.16   #7
    Sehr hilfreiches Review. Merci!
     
  8. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 25.02.16   #8
    Danke für den gelungenen Bericht. Obwohl ich gestehen muss, dass ich chronoligisch manchmal nicht ganz folgen konnte. Aber die Fotos und Files machen das wieder wett.

    Jaja - erledigt. Ich liege wohl voll im Trend.

    Obwohl diese Aussage eigentlich gegen den Trend spricht:

     
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  9. GeiGit

    GeiGit Threadersteller Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.02.16   #9
    Hallo ihr Lieben,
    danke für Euer reges Interesse an diesem Review!
    Es haben sich dann bei (aktuell) 178 Lesern nicht soo viele getraut einen Tipp abzugeben welches Mikro als Erstes und als Zweites aufgenommen hat.
    Ich möchte Euch nicht länger auf die Folter spannen, deshalb gibt es jetzt die Auflösung:

    Auflösung


    Die tatsächliche Aufnahmenreihenfolge ist:
    1. das Live-Gesangsmikro AT2010
    2. das Studiomikro AT2035

    Erstaunlich, oder?
    Ich muss sagen, dass ich selbst überrascht war!
    Das Studiomikro AT2035 hat einen sehr linearen Frequenzgang. Das ist ja auch das Ziel von Studiomikrofonen und es hat deutlich mehr Tiefbass und obere Höhen. Das hört man deutlich in der zweiten Aufnahme.
    Das Livemikro AT2010 hat dagegen einen nicht so linearen Frequenzgang. Es hat weniger Bass (was nicht weiter stört, da dieser sowieso meist beim Live-Gesang abgesenkt wird)
    Und es hat in den obersten Höhen etwas weniger Brillianz.
    Für den Live-Gesang reichen die Höhen aber total und es ist brillianter als alle anderen Vergleichsmikros (siehe Review).
    Der große Unterschied zum AT2035 liegt in der etwas stärkeren Betonung der oberen Mitten. Diese Betonung macht die Stimme durchsetzungskräftiger und klingt besser, was ja auch die Umfrage bisher zu 100% bestätigt!
    Die Stimme wirkt wärmer und angenehmer.
    Auch mir gefällt übrigens die erste Aufnahme (AT2010) besser und ich überlege, ob ich tatsächlich meine Stimme zukünftig lieber mit dem AT2010 aufnehmen sollte?
    Zumindest weiß ich jedenfalls, welche Frequenzen ich betonen muss, damit meine Stimme angenehmer und durchsetzungskräftiger klingt :)

    Also nochmal: Das Livemikro AT2010 geht als klarer Sieger aus diesem Vergleich hervor!
    _________________________

    Ergänzung


    Ich habe nochmals eine zweite Aufnahme ausseinandergeschnitten und ausgewertet:
    https://soundcloud.com/geigit/sound-comparison-audio-technica-at2010-at2035-1
    [​IMG]
    Auch hier ist erst die Aufnahme mit dem AT2010 und dann mit dem AT2035 zu hören.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass der Unterschied nicht mehr so groß ist, insofern kommt es wohl sehr auf den Abstand zum Mikrofon an, der wohl bei der zweiten Aufnahme etwas anders war.

    Was mir trotzdem dabei auffällt ist die bessere Presenz in den oberen Mitten beim AT2010 und dass die S-und Zischlaute beim AT2010 weniger aufdringlich und damit angenehmer sind.

    Der Unterschied zwischen den Mikros ist also etwas geringer, aber in Nuancen weiterhin hörbar und für mich bleibt das AT2010 vom Klang her die angenehmere Wahl.

    Ich habe den Abschnitt nach dem Gesang extra etwas länger gelassen, damit man das Grundrauschen ebenfalls bewerten und vergleichen kann.
    Wie oben schon erwähnt, ist der Unterschied nicht groß... zumindest nicht für mich.

    Generell kann man aber mit beiden Mikrofonen super Aufnahmen machen und ich freue mich, dass mein Live-Bühnen-Mikrofon wirklich so gut ist!

    Es ist ein Geheimtipp und "günstiger" wie sein Klang es vermuten lassen würde!
     
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