[review] LABOGA Mr. Hector

von jazzz, 10.10.06.

  1. jazzz

    jazzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #1
    Review LABOGA Mr. Hector
    [​IMG]

    Homepage des Herstellers: www.labogaamps.com



    Technische Daten:
    - 100 Watt / 50 Watt wählbar
    - 2 Kanäle (clean & lead)
    - 2 fußschaltbare Mastervolumes
    - Hi- und Low Inputbuchsen
    - Mid Switch (wirkt auf beide Kanäle)
    - Bright Switches (1 Switch pro Kanal)
    - Klangregelung wird geteilt
    - Gain und Volumeregler für Leadkanal
    - Volumeregler für Cleankanal
    - Serielle Effektloop (nicht regelbar!)
    - DI-Out mit Speakersimulation
    - Outputs: 1x 16 Ohm, 2x 8 Ohm, 2x 4 Ohm
    - Vorstufenröhren: 4x 12AX7 (ECC83S von JJ)
    - Endstufenröhren: 4x 6L6GC
    - Gleichrichterröhren: 2x 5C3S
    - Gleichrichtung zwischen Dioden und Röhrengleichrichtung wählbar


    Verarbeitung:
    Der Verstärker ist wirklich sehr akkurat verarbeitet und bietet eigentlich keine Möglichkeiten für eine Beanstandung. Lediglich die Tatsache, dass die Bespannung auf der Unterseite mit Klammern befestigt wurde die auch nicht „verdeckt“ wurden ließe sich bemängeln. Da dies aber an der Unterseite des Amps ist, und der Sound dadurch auch nicht beeinträchtigt wird, würde ich dafür keinen wie auch immer gearteten Minuspunkt vergeben…zumal man den Amp ja auch nicht immer auf dem „Rücken“ liegen hat.

    Die Sockel für die Vorstufenröhren sind direkt auf der Platine angebracht, wodurch beim Wechseln der V1 ein bisschen Fingerspitzengefühl angebracht ist, damit man die Röhre auch ordentlich in den Sockel bekommt – an dieser Stelle gibt die Platine nämlich ein bisschen nach und man sollte nicht mit aller Gewalt probieren die Röhre reinzudrücken.


    Klang:
    Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Verstärker mit seiner „ab Werkstatt“-Bestückung zwischen „british“ und „american“ zu kategorisieren ist, allerdings mit einem größeren Hang zum amerikanischen Sound.

    Vorsicht ist mit dem Gainregler geboten, denn der Amp bietet wirklich eine Monsterportion an Gain! Ab einer Einstellung von mehr als 12 Uhr (also über der Hälfte des Regelweges) fängt der Mr. Hector an zu komprimieren und die Dynamik geht flöten…aber wie gesagt, hat der Mr. Hector mehr als genug Gain, sodass wahrscheinlich nur Wenige diesen Regler wirklich weit aufreissen werden.

    Der Cleankanal ist wirklich sehr schön, klingt sehr perlig und ausgewogen, kann aber mit Singlecoils schnell harsch werden und sehr scharfkantig sein. Da sich hier ja die beiden Kanäle eine Klangregelung teilen, muss bei einem Wechsel von einer Humbucker bestückten Gitarre an eine mit Singlecoils erstmal der „Tone“-Regler bemüht werden und ggf. auch gleich die Klangregelung für Clean und Lead angepasst werden.
    Da ich den Cleankanal fast gar nicht nutze, muss diese Beschreibung vorerst genügen – besser weiß ich es nicht.

    Der Leadkanal klingt wie oben schon angesprochen wie eine Mischung aus „british“ und „american“ Sound mit einem deutlichem Hang zum Amerikanischen und klingt deshalb nicht so rau. Nichts desto Trotz ist der Klang wirklich spitzenmäßig und vor allem auch für Metal aller Arten sehr geeignet. Wir spielen in unserer Band eine Mischung aus Death- und Thrashmetal und der Sound ist absolut top (wie uns auch schon von einigen Musikern bestätigt wurde).
    Der Sound ist absolut druckvoll und durchsetzungsfähig – vorausgesetzt man stellt die Klangregelung nicht sofort auf „Badewanne“ und der „Mischer“ dreht nicht nur den Bassisten auf volle Lautstärke…


    Mit der Umschaltung zwischen Dioden- und Röhrengleichrichtung lässt sich der Klang außerdem noch insofern verändern, als dass er mit der Röhrengleichrichtung ein bisschen geschmeidiger klingt und nicht so bissig wie in der Diodengleichrichtung. Trotzdem klingt der Verstärker in der Röhrengleichrichtung nicht etwa zahm oder zahnlos, sondern eben nur einen Tick cremiger.


    Fußschalter:
    Der Fußschalter ist absolut stabil ausgeführt und hat 2 Schalter. 1x Kanalwechsel (Clean/Lead) 1x Mastervolume (Volume 1/2). Der Stecker ist ein normaler Stereoklinkenstecker. Er verrichtet also seinen Dienst - bisher ohne Mätzchen. Einzig die Gestaltung ist nicht mein Ding, da er mit seiner metallfarbenen Oberfläche auf der ein schwarzes Tribal prangt, optisch nicht unbedingt mit den ansonsten in Schwarz gehaltenem Amp zusammenpasst.


    Box:
    Die LABOGA Premium 4x12“ Boxen, die wir spielen sind wirklich perfekt auf unsere beiden Mister abgestimmt. Die Boxen sind sehr gut verarbeitet und ebenfalls, wie die Verstärker, mit Stahlecken versehen. Die Rollen sind wirklich sehr praktisch, allerdings sollte man davon absehen das Top und den Gitarristen darauf zu chauffieren, denn dann könnten die Rollen etwas Schaden nehmen und anfangen ein bisschen zu schleifen…fragt jetzt bitte nicht, woher ich das weiß


    Resumee:
    Alles in allem sind die LABOGA Amps mit Sicherheit jeden Cent wert und haben einen absolut eigenständigen Klangcharakter, der zwar hier und da an verschiedene Amps erinnert, sie jedoch nie kopiert!




    Ich hoffe, ihr könnt mit meinem wirren Geschreibsel wenigstens ein bisschen was anfangen. Ich habe mir extra etwas Zeit mit dem Review gelassen um den LABOGA Mr. Hector über einige Monate kennenzulernen und ihn auch Live ausgiebigst zu testen – ich hoffe es ist mir so einigermaßen gelungen den Verstärker so weit es geht objektiv zu bewerten.


    greetz
    jazzz
     
  2. scoop!

    scoop! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #2
    hi jazzz,

    schönes review auf das ich schon lange gewartet hab :great:
    der hector wäre vielleicht auch was für mich... aber erst, wenn ich dann auch zum
    endorser avanciert bin :cool:

    gruß

    scoop!
     
  3. mindlessjay

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    Erstellt: 10.10.06   #3
    jo, schließe mich an, schönes review...
    kann man die amps auch direkt in polen kaufen oder aber sich auch zuschicken lassen(ich mein damit ob sie auch nen richtigen laden haben, wo die amps vielleicht etwas preiswerter angeboten werden?!)
    wenn ja wo?!

    thx für das review!
     
  4. jazzz

    jazzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #4
    Danke :D
    Das kann ich dir jetzt leider nicht genau beantworten. Du kannst natürlich nach Wroclaw fahren und dort direkt zur Werkstatt von LABOGA, sofern ich weiß, verkaufen die Jungs von LABOGA die Amps auch direkt aus der Werkstatt. Ich würde aber dann an deiner Stelle vorher mal eine Mail hinschreiben, damit sie auch die Amps die du testen bzw. kaufen willst auch da haben - momentan kommen sie mit der Produktion fast nicht nach...In Polen selbst gibt es wohl den einen oder anderen Laden, der auch LABOGA Amps führt, welche das sind weiß ich aber leider auch nicht...

    gerne :great:
     
  5. explorer76

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    Erstellt: 10.10.06   #5
    Poste doch noch ein paar Bilder, eure Hectors sehen einfach viel geiler aus als die Stock-Hectors ;).
     
  6. scoop!

    scoop! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #6
    da hat er mal recht :great:
    habe übrigends im test vom fame overkill (gitarre+bass) gelesen, dass beim umschalten von clean auf lead ein "lautes knacken" entsteht, wenn während des schaltvorganges noch töne klingen. ist das so? da die produktlinien nun getrennt sein sollen, könnte das ja beim hector anders sein...

    gruß

    scoop!
     
  7. dasJockAl

    dasJockAl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #7
    :p

    [​IMG]

    nettes review allerdings stehe ich zu reviews von endorsern ein wenig skeptisch gegenüber ;) für jordan waren auch seine schuhe immer die besten :D
     
  8. jazzz

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    Erstellt: 10.10.06   #8
    Bei meinem Mr. Hector ist das definitv nicht so. Ich brauche das zwar nicht sehr häufig, aber es hat immer ohne knacksen oder ähnliches funktioniert.
    Es könnte natürlich auch sein, dass die beim Test ein Montagsmodell erwischt haben...(solls ja auch geben :D )

    Naja, jeder wie er meint. Jedoch hätte ich, wenn ich denn so wollte, einfach hinschreiben können, dass der Amp so wie er ist der allerbeste der Welt ist...steht da aber nicht :p

    Ich habe mir wirklich Mühe mit dem Review gegeben und habe nach bestem Wissen und Gewissen meine Sicht der Dinge wiedergegeben. Denn auch wenn wir Endorser von LABOGA sind, kriegen wir doch keine Provision pro verkauftem Amp oder so (schade eigentlich :D :D )

    Was hätte ich dann also davon, wenn ich hier etwas schön reden würde?


    greetz
    jazzz
     
  9. YhawK

    YhawK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #9
    Du behälst es noch ne Weile und wirst nicht rausgeschmissen? :D :p :D

    Ansonsten ganz nettes Review, vielleicht noch paar Soundsamples, Reallife Fotos und ein wenig mehr über Features / diverse Einzelheiten schreiben und sie bewerten (z.B. Effektweg, Reverb [in diesem Fall natürlich nicht], Lautstärkeverhältnis Clean <-> Lead, Durchsetzung im Bandgefüge etc). Halt nicht so generell sondern mehr ins Detail gehen, denn man hat hier so das Gefühl es ist ein Review basierend auf 30 min Anspielen im Musikladen.
     
  10. dasJockAl

    dasJockAl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #10

    naja das ganze wäre wenig glaubwürdig wenn du ihn als das beste beschreiben würdest was man derzeit kaufen könnte ;) ich möchte dir auch nicht unterstellen nicht obejektiv bewertet zu haben sondern lediglich mit ein paar glänzenden augen ;) :) und gerade bei amps >1000€ sollte man blind oder ohne umtauschsrecht eh nichts kaufen was man nicht schon gehört hat.
     
  11. jazzz

    jazzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #11
    Naja, 30 min. anspielen im Musikladen warens nicht, eher 4 Monate proben und etliche Konzerte....

    Aber was willst du von mir hören? Den Effektweg kann ich nicht bewerten, da ich ihn nicht brauche und ihn dadurch auch nicht ausgetestet hab. Es ist nunmal ein serieller Effektloop ohne Regler, mehr kann ich dir leider nicht sagen, so gerne ich möchte.

    Die Durchsetzung im Bandgefüge hängt auch sehr davon ab, wie man den Verstärker einstellt (bei JEDEM Verstärker und nicht nur beim Mr. Hector) und unsere beiden Verstärker sind nunmal so eingestellt, dass man A) jeden Gitarristen hört, und auch differenzieren kann, wer jetzt Lead und wer Rhyhtmus spielt und B) dass man auch den Bassisten hört und der Bass für die tiefen Frequenzen zuständig ist. Also, ja er ist sehr durchsetzungsfähig, vorausgesetzt man stellt nicht den Gain auf Anschlag (wegen der im Review erwähnten Kompression) und man lässt den Bassregler nicht ins letzte Drittel gleiten (denn Bässe liefert der Mr. Hector so viele, dass es schon oft zuviel sein kann...)

    Das Lautstärkeverhältnis zwischen Clean und Lead....hmmmm....irgendwie juckt es mich ja, hier auch wieder zu schreiben, dass es eine Frage der Einstellung ist, aber damit werden wohl die wenigsten zufrieden sein, oder?
    Also: der Cleankanal ist auf keinen Fall zu leise sondern kommt immer mit dem Leadkanal mit und kann, je nach Einstellung auch um einiges lauter sein als der Lead und trotzdem noch nicht in die Verzerrung kommen. Auf Grund dessen, dass der Cleankanal nun so lange wirklich "clean" bleibt und er "nur" einen eigenen Regler hat (nämlich Volume) muss man schon mit den 2 Mastervolumes arbeiten um einen angecrunchten Sound im Cleankanal zu haben, der den Leadkanal nicht niederbrüllt...

    Naja, ich glaube ich hatte schon genug Amps um den Mr. Hector dahingehend schon so zu beschreiben wie er ist, und nicht im Anflug von "ja, jetzt hab ich einen Amp & Endorsement, etc." da jetzt rigoros über etwaige Schwächen hinwegegesehen zu haben. ;) :D Dahingehend hab ich nämlich schon so einige Vergleichsmöglichkeiten mit Amps, die ich schon besessen habe und da waren einige schon teurer als der Mr. Hector. :rolleyes:

    Dass er gegen einen Mesa/Boogie Rectifier und Konsorten in Hinsicht auf Ausstattung und so weiter nicht mithalten kann ist mir schon klar - beim Klang ist das aber anders, und mir geht es in erster Linie eben darum....und für mich passt es einfach. Mehr als meine vorhergehenden Amps. :D :)

    Da hast du zu 1000% recht und ich will mit diesem Review ja auch keinen Amp verkaufen sondern lediglich den Leuten mal grobe Anhaltspunkte zu geben, damit man dann sagen kann: "den könnte ich auch noch testen, vom Review her klingt das, als ob es was für mich wäre", oder "den teste ich sicherlich nicht, denn vom Review her ist der schon mal absolut nix für mich".


    Übrigens: bevor wir unsere Mr. Hector Amps bekamen und eben auch das Endorsement, haben wir unser Zeug geschnappt, sind zu LABOGA nach Wroclaw gefahren und haben dort in der Werkstatt die Amps gegen die unseren angespielt. Mit verschiedenen Gitarren und verschiedenen Einstellungen. Erst dann haben wir uns dafür entschieden und zwar weil sie uns absolut zugesagt haben und wegen nichts anderem...


    Falls ihr noch Fragen habt, schreibt ruhig rein, ich werde versuchen sie so gut ich kann zu beantworten.


    greetz
    jazzz
     
  12. scythe

    scythe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #12
    Hier Ist das Bild von der Laboga Page!

    >>Klick<<

    Gruß
    Scythe
     
  13. edeltoaster

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    Erstellt: 16.10.06   #13
    sind klanglich auch unterschiede zum fame overkill?der gefiel mir nämlich garnicht.klang bissl *sorry* erbärmlich.
     
  14. Staudiwer

    Staudiwer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #14

    Es sind die gleichen Amps... auch wenn sie mittlerweile getrennt hergestellt werden... es sind noch die gleichen amps
     
  15. jazzz

    jazzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #15
    Um dich mal selbst zu zitieren:
    :D :D :D

    Nein. War ein Scherz. :great:

    Also, wie ich geschrieben habe, sind wir beide (scythe und ich) wirklich sehr zufrieden mit unseren LABOGA Amps und sie klingen, für uns, einfach arschgeil und haben richtig Wimms!

    An und für sich müsste der Overkill gleich klingen, denn wie auch Staudiwer schon geschrieben hat ist es der gleiche Amp...

    Was genau hat dir denn am Overkill nicht gefallen? "Erbärmlich" lässt zwar schon auf einiges schließen, aber halt auch reichlich viel Raum für diverse Interpretationen :p




    greetz
    jazzz
     
  16. Kuhfladen

    Kuhfladen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #16
    schönes review ! ich find die laboga amps geil... habe selbst auch n laboga ( Blaster 100 Watt top + 412 laboga)... jedoch hätt ich auch lieber son hector wie den blaster weil der einfach mehr power hat und ich metal spiele =]!
     
  17. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #17
    hast schon recht!man muss knallhart sagen,daß er wirklich dem recti sehr nahe kommt...der mir aber auch garnicht gefällt!war vor ein paar monaten das letzte mal mit nem bandkollegen extra um mal wieder amps anzuspielen im musicstore (is ja echt schlimm,kleine männekens mit gepiercter lippe,die immer die selben riffs unsauber spielen...).
    hab da ALLES getestet und mein fazit war mehr als ernüchternd!(mein eigener amp,der E670 gefiel mir dort aber auch nicht wirklich,ohne witze,ich glaub die antestamps dort sind je nachdem wie frisch sie sind tw echt schon etwas hinüber)
    der fame overkill klang imho recht zahm,egal ob mit tube oder solid-state rectifier,und eben dieser recti-klang der mir einfach garnicht gefällt!klingt auch etwas blöde,aber der gain reichte mir auch irgendwie nicht....(gibt es da event.versteckte modi??)

    meine top tops aus der session waren übrigends ganz klar peavey jsx und engl blackmore!dann kam lange nix:D (dann VH4 und E670,danach leg ich mich nicht fest....der herbert ging mir auch nicht ab)

    naja,alles geschmackssache!mach mal samples :)
     
  18. jazzz

    jazzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #18
    Der Overkill klang zahm? Hmmm...also der LABOGA klang mit seiner werkstattseitigen Röhrenbestückung zwar ein bisschen bedeckt, aber auf keinen Fall zahm. (das mit dem "bedeckt" kann ich aber auch nur sagen, weil er eben nach dem Vorstufenröhrentausch so richtig auflebte! Als ich ihn mit der "Originalbestückung" gespielt und auch nur diese gekannt habe, kam er mir überhaupt nicht bedeckt vor...).
    Dass der Gain nicht reicht, kann ich mir irgendwie auch nicht vorstellen. Wie ich vielleicht schon mal erwähnt hatte, spielen wir inner Band ein Gemisch aus Death und Thrashmetal und ich habe meine Klampfe im "Low" Eingang mit einer Gainreglerstellung von ca. 11 Uhr....
    Was aber beim LABOGA sehr leicht passiert ist, dass er bei einer zu extremen Gaineinstellung anfängt, sehr stark zu komprimieren und alles glattzubügeln. Dann geht die komplette Dynamik flöten.

    "top tops" klingt geil :p
    Der Blackmore ist aber auch ein wirklich geiler Amp, ohne Frage. Der JSX hat mir, als wir ihn mal angespielt haben überhaupt nicht gefallen...VH4, Herbert und E670 hab ich leider noch nie in die Finger bekommen :(

    Mit welchen Boxen bzw. mit welcher Box hast du die Amps denn angespielt?

    Da hast du allerdings recht. Ist ja auch gut so, sonst gäbe es wahrscheinlich nur einen einzigen Amp auf der ganzen Welt :eek: :D

    Vielleicht komme ich wirklich mal dazu, Samples zu machen, dann stelle ich die hier rein, versprochen :great:



    greetz
    jazzz
     
  19. edeltoaster

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    Erstellt: 16.10.06   #19
    bedenkt klang er auch etwas,jebb!er klang eigentlich garnicht komprimierend,echt nicht,eher offen.
     
  20. jazzz

    jazzz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.10.06   #20
    Hmmmm...*kopfkratz*...ich glaube ich muss echt mal auch einen FAME Overkill anspielen. Das hier klingt von deiner Beschreibung her nämlich fast überhaupt nicht nach unseren LABOGA Mr. Hector Amps :confused:

    Von wo kommst du denn? Vielleicht spielen wir ja mal bei dir in der Nähe, dann könntest du ja mal vorbeikommen und unsere Amps ausprobieren bzw. auch "in Action" hören :D


    Achja, vielleicht hast du das überlesen (es würd mich nämlich interessieren):


    greetz
    jazzz
     
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