Richtige Anwendung des CAGED-Systems?

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E-Tom
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Hallo Leute,

wie aus dem Titel schon hervorgeht beschäftige ich mich momentan mit dem CAGED-System! Ich denke jedoch, dass ich es nicht richtig verstanden habe. Ich möchte es anhand von Beispielen genauer erläutern!


Frage 1: Ich möchte ein H-Dur in verschiedenen Positionen auf dem Griffbrett spielen, ich gehe nun wie folgt vor:

Die Note H befindet sich auf dem Griffbrett in Folgenden Positionen (2B.-A-Saite, 4B.-G-Saite, 7B.-E-Saite usw.). Ich nehme mir fürs erste mal den 2 Bund vor hier liegt das H auf der A-Saite, der Baree kommt also ab der A-Saite und die Akkordform stellt laut dem CAGED-System ein A dar, das müsste doch stimmen oder? Ich gehe nun Analog zu den anderen Bünden vor (Ergebnis Siehe Anhang Foto).

Frage 2: Was mache ich nun wenn ich zum Beispiel ein G-Dur als Baree spielen möchte und die Note G auf der H-Saite liegt (8 Bund), welche Akkordform nimmt man dann oder ist es gar nicht möglich ihn so zu spielen?

Vielen Dank,
für euere Antworten.

LG. Thomas
 
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Christof Berlin
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zu 1) stimmt, was Du da machst. Allerdings sind in Deiner Grafik zwei Fehler.

zu 2) doch, ist möglich. Der G-Dur Akkord kann als D-Form ab Bund 5 auftreten und als C-Form als Barre im 7.Bund
 
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E-Tom
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Ok den Fehler im zweiten Bild kann ich nachvollziehen, habe die E-Form falsch angesetzt (Schande über mich)! Aber bei der G-Form weiß ich leider nicht was falsch sein soll?

LG. Und Danke
 
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Die Grafik der 1. Form ist falsch, nicht die der G-Form.
 
michum
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Die Bünde stimmen, aber da ist was auf die falschen Saiten gemalt. Beim 3.Beispiel übrigens auch. Ist aber erkennbar richtig gemeint gewesen.

Korrigiert in rot ;)
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Ich würde persönlich empfehlen dass sogar noch kleinteiliger zu üben und zwar in konsequent dreistimmige Dreiklänge. Du kannt dann ja nach belieben noch Töne verdoppeln, aber aber es steigert die Übersicht und das Bewusstsein darüber welcher Ton wo liegt, was später bei Stimmführungsfragen (Voice Leading ) in Akkordverbindungen und beim solieren über selbige sehr hilfreich sein kann.

Ich habe das mal zusammengebaut....kannst ja mal probieren, ist etwas mehr Arbeit dann hast du alle Möglichkeiten einen F-Dreiklang ( in dem Beispiel) in enger Lage zu spielen abgedeckt und das Thema ist gegessen...Weite Lage ist noch etwas mehr Arbeit aber sehr schön....



sorry für die verstimmte Klampfe...

grüße b.b.
 
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Ich würde persönlich empfehlen dass sogar noch kleinteiliger zu üben und zwar in konsequent dreistimmige Dreiklänge.

Hat meine volle Untersützung. Dreiklänge auf den Saiten 2-3-4 oder 1-2-3 sind essentielle Klänge für Gitarristen, die in Bands spielen - das betrifft fast alle Stilarten. Falls man nicht gerade heavy Poerchords braucht.

Allerdings ist es für den Einstiegsorientierer tierisch schwer, sich sowohl akustisch als auch optisch von den grundtonorientierten Griffbildern zu lösen und nur die "Ausschnitte = Umkehrungen " ins Bandgefüge einzubringen. Dieses Ausdünnen passiert nach meiner Erfahrung erst nach und nach, weshalb das erste Lernen nach der Grundtonorientierung grundsätzlich richtig und sinnvoll ist.

Der E-Gitarrenmäßige Abspeckfrortschritt hier z.b. am Beispiel eines Wechsels A7- D

5--5-----------------
5--7--5--7------------
6--7--6--7-----------
5--7--5--7-------------
7--5-----------------
5--5--------------------
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@Hans: So hatte ich das eigentlich auch gemeint. Also reduzieren und aus den großen "Shapes" herauslösen/ableiten....

Aber hey, warum hat dein A7 z.b. ja jetzt keinen Grundton, oder ist es doch ein C# dim Dreiklang ?!? Oder hast du den jetzt aus einem der Dreiklänge rausgezaubert indem du den Grundton durch die Septime ersetzt hast...

;) ;)

Du siehst schon, das erklärt sich für den Einsteiger auch nicht von selbst. Ich bin kein ausgebildeter Pädagoge und habe auch nicht viel Unterrichtserfahrung, habe aber oft das Gefühl es beißt sich die Katze in den Schwanz wenn man derartiges erklären/erlernen will. Es ist nur die Frage wo man damit anfängt, dass man erstmal noch nicht ganz durchsieht... ;)

grüße b.b.
 

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