richtiger Sax-Ansatz

von Florian84, 19.06.04.

  1. Florian84

    Florian84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #1
    Hallo,

    hab mal ne Frage an alle Saxer! Habe seit einiger Zeit Saxophonunterricht und mache massenweise Ansatzübungen. Mein Lehrer sagte mir, ich solle den Ansatz aufbauen, OHNE die Schneidezähne oben auf das Mundstück zu setzen.

    Seit heute habe ich ein Sax-Buch da wird es anders beschrieben. Schneidezähne auflegen. Was ist jetzt richtig???
     
  2. saxsurf

    saxsurf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.04   #2
    Hallo Florian84,

    Falls du IMMER ohne den Zähnen auf dem Mundstück spielst ist das kompletter Blödsinn. Wenn Du nur deine Ansatzübungen auf diese Weise machst verfolgt dein Lehrer vielleicht ein spezielles Ziel. Frag ihn mal danach. Vielleicht ist das ja eine ganz neue Unterichtsmethode (glaub ich zwar nicht)und die würd mich auch persönlich interessieren.
    Falls das nicht so ist schau dich nach einem neueren Lehrer um, der mehr Ahnung von dem Instrument hat.
    Gute Tips findest du auch in Saxophon Foren.

    lg saxsurf
     
  3. Florian84

    Florian84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.04   #3
    Hi Saxsurf,

    so erst mal vielen Dank für die Antwort. Bin gespannt, was morgen mein Lehrer sagt, vielleicht hab ich das in einer der ersten Stunden auch falsch verstanden und mir dann falsch eingeprägt.
    Hab heute recht viel geübt und es war ziemlich schwer umzustellen. Hat aber ganz gut geklappt. Die Töne kommen weich und recht satt.
    Mal sehen was sich in den nächsten Tagen entwickelt.
     
  4. Dietmar Werner

    Dietmar Werner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.04   #4
    Hi Florian 84,

    ich denke auch, daß Du da Deinen Lehrer falsch verstanden hast. Wahrscheinlich meinte er, daß Du die Unterlippe nicht über die Zähne, sondern eher nach vorne stülpen sollst. Beim Ansetzen des Blattes legt sich dann automatisch eine Hautfalte über die untere Zahnreihe. Ziehst Du die Unterlippe zu sehr über die Schneidezähne, beißt Du Dir sehr leicht die Haut auf. Außerdem klingt das Instrument auf diese Weise eher "militärisch hart".

    :-))) Dietmar
     
  5. scheissPi-ber[]

    scheissPi-ber[] Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.04   #5
    spiele unter anderem auch Sax aber habe noch nie von solchen Übungen gehört (hatte schon mehrere Lehrer ;) ) nimmt mich echt wunder was das bringt?
     
  6. jogi_music

    jogi_music Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.07.04   #6
    Hi!
    Ich kann mir das schon vorstellen, wenn es nämlich einfach um "das Gefühl Im Mund" geht.

    BTW: Weitere Fach-Diskussionen könnt Ihr übrigens auch unter xxx.saxophone.de
    führen!
    Liebe Grüße, Jogi
     
  7. Florian84

    Florian84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.04   #7
    so neue Info:

    Mein Sax-Lehrer hat mir den Ansatz bestätigt. Der spielt seit Jahren sehr erfolgreich und wird es wohl wissen. Hat Musik studiert und kennt mehrere verschiedene Ansatzmethoden. Eine davon sei eben diese.
     
  8. Dietmar Werner

    Dietmar Werner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.04   #8
    Hi Florian,

    ich habe schon die merkwürdigsten Ansatzmethoden gesehen, u.A. mit dem Blatt nach oben. Allerdings ist mir der Ansatz ohne die obere Zahnreihe aufzulegen doch etwas seltsam, denn es widerspricht den grundliegendsten anatomischen und physikalischen Gesetzen:
    - Über die obere Zahnreihe und dem Kieferknochen übertragen sich Schwingungen auf die Nebenhöhlen ( Kiefernhöhle, Stirnhöhle ) und verstärken sozusagen als Resonanzraum den Ton
    - Wenn Du die Zähne nicht auflegst, verkrampfst Du Deinen Kehlkopf, was zur Folge hat, daß die Stimmbänder nicht mehr optimal als Ventil einsetzbar sind. Dein Lehrer wird Dir sicherlich gesagt haben, daß, indem man an den zu spielenden Ton denkt, die Stimmbänder sich so einstellen, als ob man den Ton singen wollte. D.h. sie straffen sich, und gehen enger zusammen bei hohen Tönen ( gleiche Luftmenge, aber mehr Luftdruck ), und gehen auseinander und werden lockerer bei tiefen Tönen ( weniger Luftdruck, aber gleiche Luftmenge )
    - Dann frage ich mich auch noch, wie Du, wenn Du die Zähne nicht auflegst, den Luftstrom bei höheren Tönen nach oben, und bei tiefen Tönen nach unten bringen willst, ohne Halsschmerzen zu bekommen

    Na ja, es gibt nichts, was es nicht gibt, aber es würde mich schon interessieren, wer Dir so etwas beibringt. Ich habe nebenbei übrigens auch Musik studiert ( Klarinette ),

    :D Dietmar
     
  9. Marius

    Marius Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.08.04   #9
    lol, ich spiel schon ewig saxophon und hatte bisher 3 Lehrer, und jeder hat studiert, und jeder spielt mit den Zähnen auf dem Mundstück.
    sorry, aber was geht denn mit deinem Lehrer ab?
     
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