Road King + G-Major Midi-Lösung

von exxecutor, 26.03.07.

  1. exxecutor

    exxecutor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #1
    Ich habe mir vor einiger Zeit einen Mesa Road King I gekauft, spiele diesen über eine dazugehörige Road King 4x12er und bin eigentlich sehr zufrieden. Ich würde nun aber gerne mein Soundspektrum erweitern und Effekte in mein Setup integrieren.
    Das Gerät meiner Wahl wäre dafür das TC G-Major, da es einfach ein super Preis-Leistungs-Verhältnis hat. :great: Das hätt ich vor, parallel in den Amp einzuschleifen.
    So und nun das Problem: Um dieses Setup zu schalten, ist eindeutig eine Midi-Lösung notwendig, da ich sonst nicht gleichzeitig G-Major und Road King Funktionen schalten kann. Der Road King ist grundsätzlich aber nicht midi-fähig. :( Ich bin also auf der Suche nach geeigneten Midi-Switchern + Pedalboards.

    Am Road King würd ich neben den 4 Channels gerne Solo, ein Loop (damit ich die Effekte komplett rausnehmen kann) und Reverb (ich hab keine Ahnung ob der vom G-Major besser ist, aber ich würd gern beides probieren) schalten können. Daher würd ich einen Switcher mit mind. 7 Möglichkeiten brauchen.

    Eine Option wär ein Rocktron Patchmate, von den Funktionen perfekt - Problem ist nur, dass es nicht mehr hergestellt wird. Bei e-bay gibt’s zur Zeit keins und sonst hab ich keine Ahnung, wie ich an so ein Ding kommen könnte. Ähnliches gilt für das Nobels MS-8.
    Bei denen würd ich wahrscheinlich eine Behringer FBC 1010 Fußleiste nehmen (super Preis für die Features).

    Als andere Möglichkeit seh ich den Voodoo Lab GCX Audio Switcher. Der hätte den Vorteil, dass es ihn in Deutschland (MP und MS afaik) erhältlich gibt (zwar um ca. 460€, aber ok). Zu dem würde das Voodoo Lab Ground Control gut passen (bräuchte ich halt noch ein Exp. Pedal).

    Skrydstrup ist mir allgemein zu teuer. Wenn ihr Alternativen wüsstet, wie ich vl. mit weniger Relais auskommen könnte (zB nur die 4 Channels), gäb es natürlich auch andere Möglichkeiten (Axess Electronics CFX4, Engl Z11).

    Grundsätzlich sehe ich die Sache so:
    Erste Möglichkeit: Unsicherer (da gebraucht), schwerer zu bekommen, kein Hersteller-Support, dafür um einiges billiger!!!
    Zweite Möglichkeit: im Handel erhältlich, beide Teile perfekt auf einander abgestimmt, aber TEUER (GCX + GC + Pedal (zB Earnie Ball) würd auf ca. 1000€ kommen)




    Was findet Ihr? Welche Möglichkeit ist gescheiter? Habt ihr da vl. persönliche Erfahrungen? Was für Alternativen könnt ihr empfehlen? Ich freu mich über jeden Beitrag :D

    P.S.: Sry für den langen Post, aber ich wollt meine Situation möglichst plausibel erklären.
     
  2. joe web

    joe web HCA Gitarre Allgemein HCA

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    Erstellt: 26.03.07   #2
    nehm die Behringer FCB1010, den Engl Z-11 und dann passt das.
    der Engl bietet dir 6 switching relais und im G-Major hast du auch noch zwei schaltausgänge, sowie zwei schaltausgänge an der FCB1010.

    somit hättest du sogar die möglichkeit 10 schaltvorgänge zu realisieren, wobei ich (rein praxisorientiert) auf die switching relais in der behringer so lange es geht verzichten würde, da man sonst noch ein extra kabel verlegen darf.

    also Z-11 und G-Major schaltausgänge mit dem amp verbinden und dann läuft das.

    wo ich etwas probleme sehe ist die einbindung vom G-Major in den parallel FX-loop.
    TC empfiehlt ganz klar den seriellen loop und das G.M in voller bandbreite nutzen zu können. aber probier es aus.
     
  3. exxecutor

    exxecutor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #3
    Erstmals vielen Dank für die schnelle Antwort, Joe :great:

    Uii, Ich hab echt ganz vergessen, dass das G-Major noch zwei Schaltmöglichkeiten hat. Aber so ist die Lösung echt super. Für die Midi-Sachen bleib ich dabei preislich insgesamt noch unter dem G-Major.

    Ja, ich hab gehört, dass das G-M auf ein serielles Loop ausgelegt ist. Ich hab mir nur gedacht, dass beim parallelen das signal insgesamt besser rüberkommt, da es nicht komplett "verunreinigt":p wird. Naja, ich hab ja Gott sei Dank die erste Edition vom RK, da kann ichs mit beiden Loops probieren.

    Was habt Ihr sonst für Erfahrungen mit G-Major und den verschiedenen Loops??
     
  4. RfC

    RfC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.07   #4
    Sehr unterschiedliche Erfahrungen:

    Beim meinem Triamp MKI mit parallelem Loop gings gar nicht. Ständig Phasenauslöschungen und-verschiebungen. Klang grausam. Auch Kill dry war da nicht wirklich ne Hilfe.

    Mein Duotone hat auch einen parallelen Loop und siehe da: es funzt ohne Probleme. Der Loop muss irgendwie anders geschaltet sein als der vom Triamp I, auf alle Fälle verträgt er sich ausgesprochen gut mit dem G-Major.
    Einziges Manko: nicht alle Effekte gehen wirklich gut, da immer noch das Original-Signal zu hören ist (Tremolo z.B.) und die Lautstärke kann man nicht völlig übers G-Major regeln.

    Von daher hilft nur eins: ausprobieren! ;)

    Ansonsten würde ich auch versuchen, den Schaltaufwand so gering wie möglich zu halten. Die Solo-Funktion bräuchtest du z.B. nicht am Amp zu schalten, wenn du das G-Major in den seriellen Loop einbindest. Dann kannst (musst) du auch darauf verzichten, den Effektweg völlig rauszunehmen. Du stellst dann einfach deine Solo-Presets über G-Major lauter. Die Patches werden vom G-Major mit -6db abgespeichert, die Solo-Sounds kannst du dann eben lauter abspeichern. Dann kannst du aber natürlich nicht den Effektweg rausnehmen, sondern musst das Signal immer durchs G-Major schicken.
    Die Wandler im G-Major sind eigentlich ziemlich gut. Ich höre zwar einen Unterschied bei mir, aber der ist marginal und ich könnte nicht mal sagen, ob es mit oder ohne G-Major im Loop besser klingt.

    Gruß Chris
     
  5. exxecutor

    exxecutor Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.07   #5
    Ahhh, ich kanns eh kaum erwarten, mich damit rumzuspielen ;).
    Erstmal vielen Dank für die Tipps! Langsam seh ich echt ein, dass seriell die wahrscheinlich bessere Option für das G-Major ist. Aber probieren geht ja über studieren :D.
     
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