Rockabilly Fingerpicking Songs gesucht.

von Klobuerste91, 08.08.08.

  1. Klobuerste91

    Klobuerste91 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #1
    Hallo Leute,

    ich suche ein paar Rockabilly Songs, am besten mit Tabs in denen dieses Rockabillypicking drin vorkommt. Ich weiß nicht wie das wirklich heißt. Da ich eigentlich kein Rockabilly höre, habe ich auch keine Ahnung davon in welchen Songs das vorkommt, aber das klingt schon ziemlich interessant. ;)
    Damit meine ich sowas. Klick mich
    Ich bedanke mich schon mal für eure Vorschläge.

    Gruß Klo
     
  2. KlausG

    KlausG Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #2
  3. GWC

    GWC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #3
    Das im Video is doch Chicken Picking, oder?
     
  4. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.08.08   #4
    Das hilft mir aber wenig. Wenn ich mir ein Songbook bestellen würde, wüsste ich doch nicht ob es das ist was ich suche. Ich kenne mich ja wie gesagt mit Rockabilly nicht aus, daher weiß ich auch nicht, wer so etwas macht.
    Wenn ich bei Youtube Rockabilly eingebe kommt eben nicht so etwas was ich suche. Also ein bisschen selber gesucht habe ich schon.;)
    Ich suche Bands die so etwas öfter machen.

    Gruß Klo
     
  5. _superhero_

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    Erstellt: 08.08.08   #5
    Das nennt man Travis Picking. Bei Bands wirst du das eher selten hören, da es eigentlich dazu gedacht ist, dass eine Gitarre ohne Bandbegleitung ziemlich "breit" klingt.
     
  6. javi

    javi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.08   #6
    Hi,

    jemand der das gerne benutzt ist Brian Setzer

    http://de.youtube.com/watch?v=S8XgoH7ldWw

    wie schon gesagt heißt diese spezielle Spieltechnik "Travis Picking"
    und wurde öfters im Rockabilly eingesetzt.
    Bekannte songs sind z.b. Suzie Q , Mystery Train
    Mir fällt jetzt kein Buch ein das sich nur mit dieser Technik beschäftigt.
    Es gibt ein Lernvideo von Thom Bresh das recht gut ist.Er zeigt das auf der Akustischen Gitarre.Man kann es aber ohne weiteres auf die Elektrische übertragen (Cleansound)

    hier ein kleiner Ausscnitt von der DVD (heft mit Tabulatur ist dabei)

    http://www.youtube.com/watch?v=Skgp_ScJf8U

    es werden 7 songs auf der DVD gezeigt und schön ausführlich erklärt

    von Marcel Dadi gibt es auch ein video dazu

    http://www.youtube.com/watch?v=zQFF5Hddiik

    http://www.youtube.com/watch?v=-t448xKpVtg&feature=related
     
  7. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.08   #7
    Danke, die Videos sind doch schon mal nicht schlecht.:)

    Gruß Klo
     
  8. Lucky Dice

    Lucky Dice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.08   #8
    Hi,

    hör dir mal "Slow Down" von Brian Setzer an. Da kannst das picking hören.

    Was auch noch ein guter einstieg wäre "Mystery Train" von Elvis. Geb bei youtube mal Scotty Moore ein,das war der Gitarrist von Elvis.

    Gruß Jürgen
     
  9. Klobuerste91

    Klobuerste91 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.08   #9
    Eine Frage habe ich da auch noch zu den Travis Picking.
    Nimmt man dafür ein Daumenplek oder kann ich dafür ein ganz normales Plektrum nehmen und mit Mittel- und Ringfinger picken? So habe ich das nämlich mal aus einem Video gelernt.

    Gruß Klo
     
  10. seaford

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    Erstellt: 12.08.08   #10
    Mit einem normalen Plektrum ist es sicherlich etwas schwieriger. Auf den Videos sieht man ja auch, dass es häufig mit einem Daumenpick gespielt wird. Das ist sicherlich einfacher als mit einem normalen Plektrum, aber man muss sich auch daran etwas gewöhnen. Danach ist es nicht mehr so schwierig.

    Gruß
    seaford
     
  11. Lucky Dice

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    Erstellt: 14.08.08   #11

    Du kannst ein Daumenplek nehmen,oder ein normales. Meines wissens spielt zb Brian Setzer mit normalen Pleks. Oder er läßt es in der Hand verschwinden und spielt nur noch mit den Fingern,und zum Solo nimmt er das Plek wieder zwischen die Finger.
    Scotty Moore von Elvis,hat meines wissens immer mit den fingern gespielt.

    Bei mir selbst hab ich Festgestellt,das ich mit den Fingern das meiste Gefühl hab. Aber wenn ich ein schnelleres Solo im Song spiele,dann Pick ich mit einem Plek zwischen Daumen und Zeigefinger.

    Versuch es selbst wie du am besten zurecht kommst.

    Ach ja.... mir hat ein Fingerpicker erzählt,das man sich Daumenpleks zurecht feilen,und biegen soll.

    Gruß Jürgen
     
  12. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 15.08.08   #12
    .... nur so am Rande: such nach Ragtime und Travis-Picking und Pattern-Picking, üb´das auf einer Stahlsaitengitarre (dauert längere Zeit bis es wirklich klingt), schaff´ Dir Hybridpicking (Pick- und FingerTechnik) und den Umgang mit dem Daumenpick (möglichst einen JohnPearse in der kurzen Version) drauf, dann nimm´ Dir eine E-Gitarre (mindestens Halbakustik a la 335), pack´ zwischen Gitarre und Amp ein Delay mit kurzen Delayzeiten, um das für Rockabilly notwendige "SlapBack-Echo" zu erzeugen, und dann wird es ziemlich echt klingen. Weil man aber mit den üblichen offenen und Barre-Akkorden nicht unbedingt weiterkommt, solltest Du Dich auch noch mit Vierklängen, der "Diminished-Scale (Halbton-/Ganzton-Tonleiter) und der leidigen Harmonielehre und der Jazzharmonielehre besonders beschäftigen und dann dürfte es nach einigen Jahren ziemlich echt klingen. Hier wäre es dann auch noch sehr hilfreich, wenn Du Dir die Möglichkeiten von "Doublestops" und eine gute (Country-)Ziehtechnik klarmachst, weil der typische Rockabilly-Sound eben auf allen diesen Techniken und dem dazugehörenden "No-hau" aufbaut. Und dann ist es wie im normalen Leben - nothing can beat the real thing!

    Sorry - das klingt jetzt sehr demotivierend, ist aber so, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß (und ich komme vom Fingerpicking!). Allerdings - wenn Du es wirklich willst, kriegst Du es auch hin!

    Nachtrag: Von Brian Setzer gibt es ein älteres Lehrvideo, das zwar vom Lerninhalt nicht so toll ist, aber man sieht alle angesprochenen Techniken und wie er sie einsetzt. Ist zwar nur in Englisch, trotzdem aber ganz nett.
     
  13. Klobuerste91

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    Erstellt: 15.08.08   #13
    Das es einfach wird habe ich auch nicht gedacht.;) Aber ich möchte Rockabilly auch nicht "hauptberuflich" machen, sondern nur nebenbei. Mir ist auch schon aufgefallen das öfter disharmonante Akkorde vorkommen. 7er, 6er, 9er usw. Wenn dann will ich ja nicht nur etwas nachspielen, sondern ich möchte auch wissen was ich da spiel, damit ich mir mal selber etwas zurecht basteln kann. Ein bisschen habe ich mich ja auch schon mit Harmonielehre beschäftigt.
    Ich möchte mir allerdings auch nicht extra eine Gitarre kaufen, bloß für diesen Musikstil und eine Akustik Gitarre habe ich nicht. Ich denke schon das ich mit meiner Gitarre auch schon brauchbare Ergebnisse erzielen werde. Aber trotzdem danke für deinen Beitrag.

    Gruß Klo
     
  14. seaford

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    Erstellt: 16.08.08   #14
    Diese sog. alterierten Akkorde, also z. B. 6, 7, 9, 11, sus usw. werden nur dazu gebraucht, um etwas Farbe in das Rockabilly-Spiel zu bringen. Man kann sie am Anfang natürlich auch weglassen, um sich zunächst einmal auf die rechte Hand zu konzentrieren. Das ist meiner Meinung nach das schwierigste daran.
     
  15. Klobuerste91

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    Erstellt: 16.08.08   #15
    Natürlich kann man diese alterierten (mal wieder was gelernt;)) Akkorde weglassen, aber dann klingt das so langweilig und nicht unbedingt wie Rockabilly sondern wie irgendwas anderes. Finde ich zumindest.
     
  16. S.Tscharles

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    Erstellt: 16.08.08   #16
    .... dann vergiss es lieber gleich wieder. Alterierte Akkorde sind ausschließlich "7/#5/#9, 7/b5/b9 (doppelt hoch- bzw. tiefalteriert), bzw. 7/#5/b9 oder 7 b5/#9 bzw. solche bei denen nur eine Alteration vorkommt. Durakkorde mit #5 werden als übermäßig oder "augmented" bezeichnet.
    Das was mein Vorposter bezeichnet hat, sind einfache Akkorderweiterungen und keine Alterationen.
    Und was die rechte Hand angeht, da hat er recht, denn die macht viel aus, allerdings nur in Kombination mit der linken bzw. dem richtigen Akkordmaterial.
     
  17. Klobuerste91

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    Erstellt: 16.08.08   #17
    Entschuldigung, ich habe dich vorher falsch verstanden, deswegen habe ich meinen alten Post gelöscht.
    3 Stunden zu spät.:o
     
  18. seaford

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    Erstellt: 17.08.08   #18
    @ S.Tscharles: Ich meinte damit auch alterierte Akkorde, habe mich nur mit den Bezeichnungen vertan. :D Du schreibst aber einerseits, dass #5 ein übermäßiger Akkord ist und vorher sagst du aber andererseits, dass unter anderm dieser Akkord ein alterierter ist. Entschuldingung, wenn ich dich da jetzt etwas falsch verstehe, aber ich kenne es nur so, dass auch ein Durakkord mit der Bezeicheinung #5 ein alterierter Akkord ist. ;)
     
  19. S.Tscharles

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    Erstellt: 18.08.08   #19
    wenn´s missverständlich war, dann halt nochmal: Dur-Dreiklang mit erhöhter, also übermäßiger Quinte (#5) ist im fachchinesisch ein übermäßiger Akkord oder auf neudeutsch "augmented".
    Ein Dur-Sept-(Dominant-Sept-)Akkord (Vierklang) mit veränderter Quinte (#/b5) ist alteriert, nimmt man noch die veränderte None (9) also die #/b9 dazu, dann wird das Dingens als doppelt-alterierter-Akkord bezeichnet.
    Nu alles klar?
     
  20. seaford

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    Erstellt: 18.08.08   #20
    Okay, jetzt weiß ich Bescheid. Nun aber zurück zum eigentlichen Thema.
     
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