Roland TD-27 Dateiformate reverse-engineered

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Knaeckebrot27
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Hi,

ich bin ein Linkshänder mit einem Roland TD-27KV, welches ich gemäß Aufbauanleitung "gespiegelt" aufgebaut habe. Leider ist der Audio-Output nicht auch gespiegelt, da es keine globale Option dafür im TD-27 gibt. Crash1 ertönt daher von links statt von rechts usw.

Ich suchte nach einer "einfachen" [1] Lösung, das zu korrigieren. Am Ende habe ich dann die TD-27 Dateiformate reverse-engineered und ein kleines Tool geschrieben, das für mich alle 24 Pad Pannings aller 100 Kits einer vorgegebenen Backup-Datei spiegelt.

Diese Dateien können einfach über das TD-27-Menü auf SD-Karte gespeichert und wieder von dieser geladen werden.

Die Dateiformate sind, soweit ich weiß, nicht von Roland dokumentiert, aber sie ähneln in gewisser Weise der durchaus gut dokumentierten MIDI Implementierung von Roland.

Vielleicht ist da ja jemand, den meine Analyse interessiert und vielleicht gibt es ja auch andere Anwendungen. Hab das mal als Google Doc freigegeben:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1QvzNqsRy6bZvIQ_XNDxWUb1_IthCMOxAVTuZV1ff1Do/edit?usp=sharing


Grüße,
Knaeckebrot / Pascal

[1] "einfacher" wäre es sicher gewesen, die 2400 Pads händisch zu spiegeln, wobei man da an Langeweile stirbt. Auch 'ne Lösung: Kopfhörer-Kabel per Adapter spiegeln oder - je nach Kopfhörer, bei meinem geht's nicht - diesen einfach verkehrtherum aufsetzen. Mehr Spaß machte allerdings das Analysieren der Dateiformate ;-).
 
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Schöne Sache! WIe sieht es denn aus, bezüglich der Samples. Sind diese auch in solchen Files gespeichert? Können hier z.B. auch Custom-Samples geladen werden oder sind hier lediglich die Informationen zu den Samples enthalten?

Cheers,
Ian
 
Beim Speichern eines Einzelkits oder auch des Gesamt-Backups kann man eine Option wählen, auch die User-Samples mitzuspeichern. Diese werden dann einfach am Ende der jeweiligen Datei angehängt. Man hat also die Wahl, ob man eine Datei nur mit der ID des User-Samples speichert oder das entsprechende Sample gleich mit.

Man könnte also z.B. ohne Drummodul 'ne Backup-Datei zusammenklöppeln mit eigenen User-Samples. Das geht über das Drum-Modul ja auch, aber vielleicht nicht so komfortabel, wie mit einem (noch nicht existierenden) PC-Tool.

Im Übrigen lassen sich aller erdenklichen Modifikationen, die man über die Backupdateien machen könnte, auch per MIDI machen, sämtliche Parameter sind auch hier verfügbar. Bei User-Samples bin ich mir nur gerade nicht sicher, ob man sie nur referenzieren kann oder auch die Binärdaten hochladen könnte.
 

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